Münster: Polizei räumt Antifa-Blockade eines AfD-Stands

Foto: Screenshot/Youtube

EIN BERICHT VOM EU-WAHLKAMPF IM TIEFEN WESTEN DEUTSCHLANDS

Samstagmorgen, 11. Mai, Fußgängerzone Ludgeristraße, Münster. Der AfD-Stand wird aufgebaut, gemischte Gefühle, es ist sonnig, aber kalt. Die erste Beschwerde von der Geschäftsführerin, vor deren Schaufenstern wir stehen. Wir zeigen freundlich, aber bestimmt die Erlaubnis des Ordnungsamtes der Stadt, die uns genau diesen Standort zugewiesen hat. 30 Meter weiter werkelt die FDP an ihrem Stand, in Sichtweite haben auch die Grünen Stellung bezogen.

Wie immer das gleiche Bild: Die Masse der Kauflustigen hastet an uns vorüber. Besteht kein Interesse an der EU-Wahl? Oder ist es die von den Medien täglich eingeimpfte Allergie gegen uns, die AfD? Doch es passieren kleine Wunder, immer wieder bleiben Menschen vor den neuen Plakaten stehen: Entscheidungshilfen zur EU-Wahl. In zehn übersichtlichen Punkten ist kurz und knapp zu sehen, wo steht die AfD, was sagen die anderen zu den gleichen Problemen. Zur Einwanderung, zum Islam, zum Klimawandel, zum Auto, zur Familie, zur Transferunion, zu den Grenzen, zum Euro, zur GEZ, etc.

Die neuen Plakate sind der Renner, und ein toller Köder. Mit immer mehr Bürgern kommen wir ins Gespräch. Mit Gleich- und Andersgesinnten. Die Flyer werden knapp, Nachschub muss aus dem Auto geholt werden.

Balsam für die Seele, wenn wir hören: Wir wissen, was ihr wollt, wir wählen euch sowieso. Wir bewundern euch, dass ihr Gesicht zeigt. Ihr wisst, dass ihr`s in Münster besonders schwer habt, lasst euch ja nicht entmutigen. Manche gehen an uns vorbei mit erhobenem Daumen. Das tut gut. Mit dem Gegenteil müssen wir auch leben, wir lassen uns aber nicht provozieren. Was immer wieder Spaß macht, wenn Leute mit offener Kritik offen mit uns und fair diskutieren.

Es gibt viele gute, ehrliche Ratschläge: Geht sorgfältiger mit der Sprache um. Vermeidet aggressive Formulierungen. Nehmt die sozialen Themen und die Umwelt in euer Visier. Zeigt mehr Einigkeit.

Dann gegen Mittag der Paukenschlag, die Wende vom friedlichen Dialog zur Kriegserklärung: Eine Horde junger Leute, offensichtlich vom links-extremen Ufer, blockiert unseren Stand. Sie haben Schirme aufgespannt, einige mit Sonnenbrillen oder Schals, offensichtlich zur Vermeidung der Identifizierung. Mehrere vermeiden, Gesicht zu zeigen für ihre linke Meinung.

Sie hetzen und deklamieren Hassparolen gegen die AfD, sie fordern die Bürger auf, unsere Flyer in ihren mitgebrachten Müllsäcken zu entsorgen. Die Reihe der rot-lackierten Faschisten ist so dicht mittlerweile, dass kein Passant an unseren Wahlstand kommen kann, wir werden gehindert, zu denen zu gelangen, um Flyer zu verteilen oder ungehindert mit Bürgern zu sprechen. Man versucht ganz offensichtlich, uns zu provozieren. Um dann etwas gegen uns in der Hand zu haben.

Wir werden beschimpft mit dem inzwischen schon langweilig gewordenen Nazivokabular. Dass das eine Verharmlosung der wirklich schrecklichen Verbrechen des dritten Reiches ist und dass damit die echten Opfer der national-SOZIALISTISCHEN Schreckensherrschaft verhöhnt werden – so weit denken die offensichtlich in Schulen und Universitäten indoktrinierten jungen Leute nicht. Eine Schande, dass auch verschiedene ältere Menschen sie in diesem zutiefst undemokratischen Treiben unterstützten.

Das Recht auf Meinungsfreiheit wird hier mit Füßen getreten, dieses Recht bezieht sich auf die Meinung der Andersdenkenden, nicht auf die der eigenen Gesinnungsgenossen. Ein Demokrat muss eine andere Meinung aushalten. Wir verlangen von niemandem, dass er uns wählt, aber wir verlangen, dass man unsere Rechte respektiert, dazu gehören die Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit, die im Grundgesetz vor 70 Jahren festgeschrieben wurden. Und ohne die eine funktionierende Demokratie undenkbar ist. Diese Antifa-Demonstranten glauben, das Recht und die Weisheit für sich allein gepachtet zu haben, sie allein wollen bestimmen, wer sich zur Wahl stellen darf und wer nicht. Das ist genau der Weg zum Totalitarismus, wie wir ihn aus zwei schrecklichen deutschen Diktaturen her kennen.

Wo bleibt eigentlich die Logik, die ganz grundsätzliche Logik, wenn der AfD Hass vorgeworfen wird und wir in der Fußgängerzone angeschrieen werden: „Ihr habt hier nichts zu suchen in Münster. Habt ihr`s immer noch nicht kapiert? Verschwindet hier. Ganz Münster hasst die AfD! Nazis, verpisst euch. Braunen Müll entsorgen!“

Immerhin wird die AfD von Millionen von besorgten Bürgern gewählt. Und ähnliche Gedanken, wie die AfD sie hat, teilen europaweit andere Parteien. Alle Mitglieder und die Wähler werden aufs Übelste diffamiert und dämonisiert. Die AfD mit Argumenten zu stellen, entpuppt sich hier als reine Heuchelei. Die Argumente gehen aus.

Der hasserfüllte, kriminelle Wahlkampf gegen die AfD findet seine Fortsetzung in den zahlreichen, systematisch vernichteten Wahlplakaten. Hier zeigt sich derselbe demokratische Ungeist. Die nackte Angst scheint in vielen links-verwirrten Köpfen umzugehen, die Wahl könnte tatsächlich zu einem Desaster führen.

Der Rest ist schnell erzählt: Die illegale Aktion der AfD-Hasser führte zu einem großen Menschenauflauf und brachte der AfD unerwartete Popularität. (Originalzitat eines Münsteraners: Bisher war ich noch unentschlossen, jetzt weiß ich, ich wähle euch!)

Die Polizei musste mit mehreren Einsatzwagen anrücken und den selbsternannten „Antifaschisten“ erklären, was Demokratie bedeutet. Die Personalien einiger Rädelsführer wurden ermittelt, Anzeigen wurden erstattet, und der Platz wurde geräumt, so dass die AfD wieder ganz normale Bürgergespräche mit Interessenten aufnehmen konnte.

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41 Kommentare

  1. Einfach nur eine Kotzbande die Antifa, laut den USA werden sie als Terroristen geführt, bekommen kein Visum

  2. Jetzt stellt euch alle vor das AfD Anhänger einen Stand der SPD blockieren, das Geschrei über die Grundrechte des Grundgesetzes wäre gigantisch. Sogar zu Recht ! Warum nur nehmen sich dann Menschen das Recht heraus das im Namen der linken Internationalen mit AfD Ständen zu machen. Welcher linke Ungeist sucht gerade unser Land heim ? Wird daraus ein zweites Reich mit umgekehrten politischen Vorzeichen ?

  3. Ich habe es fünf Jahrzehnte geschafft, mich aus allem Ärger und aus jeglichen gewalttätigen Auseinandersetzungen rauszuhalten…., ich hab mich nicht mal in der Schule auch nur ein einziges Mal geprügelt. Und ich war eigentlich überzeugt, die restlichen Jahre schaffe ich das auch noch problemlos. Falsch gedacht…… Aber das war nicht meine Entscheidung, sondern die Entscheidung der drei halbstarken Krakeeler die meinten, mich und zwei Frauen nach einer kleinen Demo auf dem Bremer Marktplatz verfolgen und ein bisschen rumschubsen zu müssen. Ist zweien von denen nicht bekommen und seitdem gehe ich keiner Konfrontation mehr aus dem Weg.

  4. Ich hätte mein letztes Hemd für einen ANTIFA-Aktivisten gegeben, der seine Energie dafür einsetzt, dass Gleichberechtigung aller Orten herrscht und Antisemitismus bekämpft wird.
    Schade nur, daß derlei Interesse in solchen Gruppen über wohlfeile Lippenbekenntnisse kaum hinauskommt. Ich besitze im Gegensatz zur ANTIFA über keine Ideologie, die mich berechtigt, andere Menschen tätlich anzugreifen oder anderweitig physisch zu verletzen oder zu vernichten.

    • Das ist keine Ideologie, die die Antifa antreibt sondern blanker Hass gegen das Volk und alle die gegen die aktuelle Zustände Gesicht zeigen. Selbst dazu sind die Antifanten zu feige und Vermummen sich aus Angst erkannt zu werden.. Also sind Hass und Angst die Beweggründe der Antifa, jedem der schon am Boden liegt nochmal ordentlich gegen oder auf den Kopf zu treten.

  5. Komisch! Wenn die Dumpfbacken der Linken sich positionieren, dann ist das i. O.! Wovor haben die Parteien und dieser Geschäftsinhaber Angst? Das sie erkannt werden, keine Demokraten zu sein. Ein wirklicher Demokrat zeichnet sich dadurch aus, dass er seinem Gegner nicht den Boden weg zieht, sondern mit sachlich fundierten Argumenten. Da hapert es. Wer kauft bei dieser Bangebuchse dort jetzt noch ein?

  6. Das diesen Typen nicht klar ist, dass die sich genauso verhalten, wie sich zur Nazi Zeit vielfach gegenüber Juden verhalten wurde. Später war dann niemand dabei gewesen.
    Schämen sollten die sich.

  7. In Travemünde heute das gleiche Bild wie in Münster. Die Antifa hat versucht, unseren Infostand am Fähranleger in Travemünde zu blockieren. Die Polizei hat die Antifa geräumt und auf Distanz gehalten. Wir konnten unseren Infostand von 13-16 Uhr bei bestem Wetter ungehindert betreiben. Danke!

    • Unser Stand war mit 11 Personen gut besetzt. Wir haben Flyer verteilt und uns mit den Passanten unterhalten.

    • Wir verteilen unsere Flyer auch in Briefkästen. Wenn wir abends die letzte Runde mit dem Hund gehen, werfen wir unser Infomaterial ein.

    • Danke! Wir hatte jedoch unseren Abgeordneten aus dem Kieler Landtag bei uns. Er heißt Claus Schaffer und ist von Berufswegen Kriminalhauptkommissar. Seine ehemaligen Kollegen haben gut auf uns aufgepasst.

    • Demnächst zeigen wir auf Facebook Bilder vom heutigen Tag in Travemünde.

    • Ich auch nicht, aber die AfD teilt ihre Facebook Seite auch mit Nicht Facebook Mitgliedern

  8. Noch vor einigen Jahren hätte ich es nie für möglich gehalten, dass die Dummheit in Deutschland mal so fröhliche Urständ feiert. Früher oder später werden diese Hirngewaschenen aber schmerzhaft spüren, dass sie das falsche Schwein schlachten wollten. Das böse Erwachen kommt noch früh genug. Aber dann wird es zu spät sein, und der Kampf ums nackte Überleben beginnt. Nach meinem Dafürhalten ist es wohl auch die einzige Möglichkeit, diese Leute mit ihrem ganzen Genderquatsch usw. wieder zur Vernunft zu bringen.

    • Fröhliche Urständ, wunderbar ausgedrückt, unser Land ist ein Irrenhaus geworden, wie Herr Broder trefflich formuliert, überdacht wäre es eine geschlossene Anstalt. Mal bei pi-news schauen, Schwarze verprügelt Weisse in Sinsheim, nicht zu glauben.

  9. Immer mehr Bürger erkennen,wie diese Linksfaschisten ticken,dieses grässliche Verhalten bewirkt genau das Gegenteil,auch wenn viele es nicht offen sagen,sie wählen die AfD.

  10. Viel mehr als um Klimawandel sollte man sich mal dem Schädelfraß widmen, der einindoktriniert wird

    • Schädelfraß, auch Hirntripper genannt, ist eine hoch ansteckende Krankheit, die überwiegend in links grünen Kreisen Auftritt und oft in einem Aufenthalt im Bundestag oder im Landtag endet.

    • aber erst dann, wenn man seine Köpfe zu dicht zusammensteckt, um Hinterhältigkeiten auszukaspern. Dann ist die Ansteckungsrate sehr hoch, schmerzlindernd wirkt dann ein goldener Handschlag oder Koffer, die man tunlichst nicht vergißt, wo sie sind oder von wem

  11. So ein dummes Pack!! Die brauchen mal eine blaue Pille, und ich bin gerne bereit, denen eine zu verpassen!

    • Wenn sie die blaue Pille aus Matrix meinen stimme ich ihnen zu.
      Quatsch, die blaue Pille haben die doch genommen, richtig wäre aber die Rote gewesen.

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