„Vom Gender-Blitz getroffen“

Markus Gärtner

Gender-Blitz (Bild: Markus Gärtner)

Lehrstühle für sogenannten Gender Studies schießen wie Pilze aus dem Boden. Es gibt kaum einen akademischen Zweig, der schneller wächst. Universitäten müssen reihenweise zusätzliche Seminare anbieten. Doch hier handelt es sich mehr um eine Geschwätz-Gilde als um seriöse Wissenschaft.

Die Kernbehauptung dieser „Disziplin“ ist, dass soziale Umstände und Zusammenhänge das Geschlecht eines Menschen festlegen, nicht die Natur. Heraus kommen so verquirlte Themen und Studienfragen wie die „Grenzziehung zwischen Männer- und Frauenkörpern“. Debattiert wird über die „Bedeutung der sozialen Kategorie Geschlecht in soziotechnischen Dynamiken“. Angesiedelt ist eine Gastprofessur, die mit diesem Vortragsthema eingeleitet wurde, an der Fakultät für Maschinenbau der UNI Magdeburg. Da machen uns die Chinesen in einer der vier zentralen Industriebranchen Deutschlands neben der Chemie, der Autoindustrie und der Elektrobranche platt, und wir fragen nach der soziotechnischen Geschlechterdynamik in einer der Arbeitsplatzintensivsten Industrien unseres Landes.

In dieser Disziplin geht es darum, wie weiblich Städte sind, welche Toiletten in Schulen eingebaut werden, ob die Ampelmännchen sexistisch sind und ob man – so wie in Berlin – auf den Wildwechsel-Warnschildern (142 StVO) den Hirschen das Geweih abschneidet, weil Hirschkühe ja schließlich auch Rücksicht verdienen. Und in Hannover wird die drängende gesellschaftspolitische Frage aufgeworfen, ob man den Fahrrad-Piktogrammen auf den Fahrradwegen die obere Stange entfernt, damit auch Damen-Fahrräder zu sehen sind. Das schafft in der drohenden Rezession in Deutschland zumindest Arbeit für kommunale Baudezernate, weil die Oberrohr-Darstellung von den jeweiligen Piktogrammen mühsam abgekratzt werden muss. Wer sich diesem „Forschungszweig“ anschließt, muss sich zumindest über seine Zukunft keine Gedanken machen. Er hat nämlich keine …

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6 Kommentare

  1. Was bin ich froh, daß ich nicht mehr in Doofland wohne, ich würde nur noch einen Hals kriegen.

  2. Ob ein Elektroauto männlich oder weiblich ist, erkennt man am Stecker.
    Wird der ins Auto reingesteckt, ist das Auto weiblich.

  3. Sobald die große Klatsche kommt hat es sich ausgegendert, dann gibt nur Männlein und Weiblein wieder. Ob der liebe Gott sich veräppelt fühlt?????

  4. Widerspruch! solange hier Rotgrünschwarzirre noch was zu sagen haben (und ich sehe da kurzfristig noch kein Ende), brauchen sich diese Spinner um ihr berufliches Fortkommen keine Sorgen zu machen.

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