Spanien: Polizei nimmt Menschenschmugglerring hoch

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Spanien – Die spanische Polizei behauptet, dass sie 11 Personen im Zusammenhang mit organisiertem Menschenschmuggel festnehmen konnte. Die Verhafteten stehen im Verdacht, Teil eines größeren Netzwerks zu sein.

Am Dienstag sollen die 11 Verdächtigen versucht haben, marokkanische Migranten, darunter auch Jugendliche, nach Europa zu verschiffen. Die Migranten sollen laut Polizei für die Überfahrt pro Kopf zwischen 3500 und 6500 Euro gezahlt haben.  Die Schmuggler haben die Migranten in ein kleines, kaum seetaugliches Plastik- oder Gummiboot gepackt und ohne weitere Sicherheitsvorkehrung über das Mittelmeer nach Europa geschickt, so Breitbart.

In Spanien hätten die Migranten dann in sogenannten „Safe Houses“ des Schmugglerrings übernachtet, wo man sie um weitere 1000 Euro oder mehr erpresste, ehe sie in Richtung Frankreich oder Deutschland weiterziehen durften.

Seitdem Italien seine Häfen für Migranten geschlossen hat, ist Spanien noch mehr im Fokus der Migrationsbewegungen als vorher. NGOs, darunter viele Deutsche, versuchen in Gibraltar, Malta oder an der spanischen Südküste ihre menschliche Fracht abzuladen. Die Migrationspolitik der spanischen Linksregierung von vor einem Jahr blieb jedoch nicht ohne Folgen. Mittlerweile sitzt mit „VOX“ eine patriotische und rechte Partei im spanischen Parlament.  (CK)

 

 

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7 Kommentare

  1. Woher haben die eigendlich das ganze Geld her? Das ist doch wirklich seltsam. 6500€ dazu nochmal 1000€ um nach Deutschland zu kommen. Bei uns sind es dann plötzlich Schutzsuchende…
    Schutz? Vor was und wem denn?

  2. man stelle sich vor. Jenen Betrag, den die bezahlten, um von Schleppern hierher gebracht zu werden…ein Flug ist um einiges günstiger und unauffälliger. Dann kommt einer daher (oder eben doch viel mehr) und schreien, sie seien eben Flckhtlnge. Nur, einfach so, mal mehrere tausend Euronen zusammenkratzen und mittels illegalen Mitteln hierher zu kommen… jaja. Das toppt jedes Märchen! Aber dann gibts doch noch vernünftige Beamten… wie jene da… mal schauen wie schnell alles relativiert wird.

  3. Ich muss sagen, ich hätte gar keine 6500 Euro um mir solch eine Überfahrt zu leisten, irgendetwas läuft falsch in diesem Land….Die haben Geld, mit dem sie sich selbständig machen könnten und schmeissen das Geld lieber Schleusern in den Hals.. Oder das Geld ist von einer Mafia, die dann später wieder Hartz 4 nach Marokko überwiesen bekommt. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

  4. Auch originell – mit dem Jet-Ski ueber Gibraltar nach Marokko, dort einen Schutzsuchenden abholen, einen Tausender einstecken und ab nach Europa.

    Ist halt nicht der Full Service, den ein Schmugglerring bieten kann.

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