Österreich beschließt Kopftuchverbot an Grundschulen

Islamisches Kopftuch (Bild: Foto:Von Bosnian/shutterstock)
Islamisches Kopftuch (Bild: Foto:Von Bosnian/shutterstock)

Österreich – Die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ haben am Mittwoch in Österreichs Parlament ein Kopftuchverbot für Schulkinder beschlossen. Die Opposition stimmte geschlossen gegen das Gesetz, das ein Fall für die Gerichte werden dürfte.

Das Parlament in Österreich hat am Mittwoch ein Verbot von Kopftüchern an Grundschulen beschlossen. Mit der Entscheidung werde künftig „das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist“, untersagt, heißt es hierzu laut der FAZ. Die Gesetzesinitiative haben Abgeordnete der ÖVP und der FPÖ durchgesetzt. Ausgenommen seien Verbände aus medizinischen Gründen oder Kopfbedeckungen als Schutz vor Regen oder Schnee. Die jüdische Kippa bleibe  erlaubt, da sich das Verbot auf Kleidungsstücke bezieht, „welche das gesamte Haupthaar oder große Teile dessen verhüllen“.

Mit dem Kopftuchverbot solle ein Signal gegen den politischen Islam gesetzt werden. Es gehe darum, muslimische Mädchen von einer „Unterwerfung“ zu befreien, so die Position von FPÖ- und ÖVP-Abgeordneten.

Wie zu erwarten, stimmte die linkspolitische Opposition gegen das Gesetz. Es gehe der Regierung nicht um das Kindeswohl, sondern um Schlagzeile, so die Anwürfe. Österreichs Islamverband IGGÖ kritisierte das Kopftuchverbot scharf. Die Regierung erwartet eine  Beschwerden vor dem Verfassungsgerichtshof. (SB)

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13 Kommentare

  1. Frauen sind im Islam wie eine Ware, die immer im Besitz von Männern ist: Als Kinder gehören sie ihren Vätern, als Ehefrauen ihren Ehemännern und als Mütter ihren Söhnen.

    Aus Kostengründen werden sie möglichst früh auf den Markt geworfen. Nach Sure 65:4 können sie schon vor ihrer ersten Menstruation als Ehefrauen eingesetzt werden – um genau zu sein, ab 9 Jahren, nach dem gelebten Vorbild des „perfekten Menschen“ Mohammed (Sahih al-Bukhari 5133, 5134, 5158).

    Spätestens ab diesem Alter müssen sie daher Kopftücher tragen, einerseits als Zeichen, dass sie ab nun strikt dem Islam verpflichtet (mukallaf) sind und damit beginnen müssen, regelmäßig zu beten und zu fasten, andererseits werden sie doch erst durch dieses weithin sichtbare Signal von potentiellen Interessenten als reif genug und verfügbar (bulugh) erkannt.

    Ein Verbot des Kopftuches in diesem Alter ist daher schlicht und einfach Geschäftsstörung.

    • Was für eine tolle Religion, besser gesagt, was für eine Volksverdummung. Aber dumm regiert sich eben leicht, deshalb wird vermutlich der Islam hier so hofiert, auf dass er sich weit verbreite und auf die schon länger hier Lebenden übergreife. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb dieser Islamist Sven Lau vorzeitig aus der Haft entlassen wurde mit der Begründung, er habe seine Meinung geändert, habe vom Salafismus Abstand genommen. Hi, hi, hi, läuft doch.

  2. Schlecht so, weil Einheimische nun nicht mehr auf den ersten Blick sehen, wie viele Koranverwirrte sich schon im Heimatland tummeln.

  3. Wie deppert muß einer sein,

    daß er seine Wählerstimme an Politiker vergibt, die sich brüsten, Koranverwirrten 4 Jahre lang das Kopftuchtragen in Klassenzimmern untersagt zu haben –
    während sie zu feige sind, zuzugeben, daß der menschenverachtende und daher eindeutig grundgesetzfeindliche Koran es nicht verdient hat, unter den Schutz des Grundgesetzes gestellt worden zu sein.

    • Ein Grundfehler, der hier immer wieder gemacht wird: DER Islam ist grundgesetzfeindlich. Das ist eine unsäglich irreführende Verallgemeinerung, die aber in das einfache Weltbild vieler Menschen hier in Jouwatch passt. Verallgemeinerungen sind ein Grundübel in weiten Teilen der Argumentationen hier. Und leider glauben es viele. – Ich bin zwar kein Islamexperte, aber es gibt unterschiedliche Les- und Lebensarten im Islam. Vor Jahren noch sind im Iran, Irak, der Türkei und in Ägypten Frauen ohne Kopftuch herumgelaufen – waren das dann damals keine islamischen Frauen??
      Leider hat die konservative und strenge Auslegungsweise zugenommen – aber das ist nicht DER Islam. Konservative und strenge wörtliche Auslegungen gibt es auch im Christentum – bis hin zu ideologischen Glaubensarten, die den christlichen Frauen auch gerne eine Kopfbedeckung verpassen. Die sind zum Glück selten geworden.

      Ich sage das um herauszustellen, dass es diese ideologische Lesart des Glaubens (christlich wie islamisch) ist, die das Grundübel ausmacht – nicht die gesamte Religion. Aber mit diesen Verallgemeinerungen vertiefen wir die Ablehnung und Feindschaft. Wir säen damit Feindschaft und werden deshalb gleiches ernten – klug ist was anderes. Mit anderen Worten: Feindschaft säen ist dumm, genau so wie die Verallgemeinerungen.

    • Voran mit billiger und lächerlicher Symbolpolitik, die den Wählern vortäuschen soll, man habe ein Krebsgeschwür im Griff!

    • Wir Österreicher wissen, dass das das Krebsgeschwür nicht entfernt. Aber zumindest ist es ein Anfang einer Therapie, die vielleicht glückt, oder auch nicht. Bei Krebs weiß man das oft nicht.

  4. Ich finde das ja gut, aber wie soll es durchgesetzt werden? Ö hat wie DE Schulpflicht. Und wenn dann die verbohrten Dummusl-Eltern sagen, gut, dann lasse ich meine Tochter zu Hause, bringt eh nix der ganze Bildungskram, soll sowieso bald heiraten und Kinder kriegen, das Mädchen. Was macht der Staat dann?

    • Die Schulpflicht gilt bei uns auch nur für Nicht-Muslime.

      Bei uns im Ort ist ein 14-jähriges Kopftuchmädchen schwanger geworden, jetzt ist sie 16 und zum dritten Mal schwanger. Ich habe die Behörden mehrfach und nachweislich kontaktiert, natürlich ist nichts passiert.

    • „Natürlich ist nichts passiert“
      Ja, was erwarten Sie denn von Politikern, die seit 1965 D islamisieren und ruinieren?

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