Facebook zensiert Lebensschutz-Werbeanzeigen in Irland

Foto: Iona Institut

Irland – Facebook scheint wieder seltsame Prioritäten zu setzen. Eine von Lebensschützern betriebene Werbekampagne wurde zensiert und entfernt. Angeblich, weil es „grafische Bilder“ enthält.

Wie Breitbart berichtet, ist das in Dublin ansässige Iona Institut für Religion und Gesellschaft Opfer von Zensur geworden. Mit dem Slogan „Du bist immer noch einer von uns“ warb die Organisation für den Schutz von ungeborenem Leben. Im letzten Jahr wurde in Irland der Schutz eben dieses Lebens durch die Tilgung der Bestrafung von Abtreibung missachtet. Seither ist Abtreibung ist Irland legal. In dem einst sehr katholischen Land wurde diese Entscheidung von Feministinnen und Linken als Sieg gefeiert.

Obwohl die Kampagne in der Öffentlichkeit auf Werbeflächen existiert, empfanden die Zensoren von Facebook das Bild eines Babys im Mutterbauch als „anstößig“ und entfernten die gesamte Werbekampagne ohne weiteren Kommentar. Dem Widerspruch des Instituts wurde nicht stattgegeben.

Die Lebensschützer kommentierten den Vorfall auf ihrer Webseite mit folgenden Worten: „Sind wir jetzt etwa an einem Punkt angelangt, an dem das Bild eines ungeborenen Kindes, obwohl Eltern das ja im Krankenhaus jeden Tag sehen dürfen, verboten ist? Und das obwohl diese Bilder im ganzen Land problemlos gezeigt werden.“

Immer wieder steht Facebook in der Kritik, weil es scheinbar gezielt gegen konservative bzw. nicht-linke Stimmen auf seiner Plattform vorgeht. Erst kürzlich wurden in Italien 23- patriotische Seiten mit insgesamt 2.5 Millionen Anhängern gelöscht. In knapp zehn Tagen steht die EU-Wahl an. (CK)

 

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9 Kommentare

  1. In den letzten Wochen hat Facebook auch die allerletzten Masken fallen gelassen. Es ist Zeit für einen Massen-Exodus.

  2. Wie wäre es mit mit einem Neugeboren in einem Sarg. Mit dem Untertitel „Die SPD löst ihre Probleme in jedem Monat“ Daneben eine Genossin mit Kopftuch und Hochschwanger. Für die Grünen haben ich auch Vorschlag. Ein Eselskarren ausgerüstet als Krankentransport und auf der Liege ein Schwerverletzte Frau mit einem Messer im Bauch. B90/ die Grünen damit sicher und schneller ankommen und der Umwelt zuliebe.

    • Und gleichzeitig daneben auf der Straße einen weißen großen Luxuswagen in den der Messerstecher gerade einsteigt um damit zu flüchten.

  3. Würde es sich auf dem Bild um ein Ungeborenes von Eltern aus dem islamischen Kulturkreis handeln, wäre dieses Bild problemlos durch die FB Zensur gekommen. Wir wissen ja unterdessen, welchen Glaubens Zensurmitarbeiter bei Facebook sind, allesamt beten diese zu Allah.

  4. Wunderbar: Je mehr irre Blüten die Zensurwut treibt,
    desto eher besteht Aussicht auf Besserung.
    Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass
    die Zensoren (Algorithmen) nicht ganz „dicht“ sind…

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