BUND will lieber Grünfläche statt Flüchtlinge

Lieber Grünanlage als Flüchtlinge (Bild: Screenshot)

Berlin – Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V“ (BUND) wehrt sich gegen den Bau einer Flüchtlingsunterkunft. Die Organisation will dann doch lieber die Grünanlage am Dahlemer Weg im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf geschützt wissen. 

Neue „Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge“ (MUF) sollen am Dahlemer Weg im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf in  einer geschützten Grünanlage errichtet werden. Dagegen wehrt sich die Initiative „Lebenswertes Lichterfelde“, die sich für den Erhalt der Grünanlage einsetzt. Die Initiative hat zudem bereits eine Petition gestartet. Ganz ganz wichtig ist es den Grünanlage-Schützern, sich deutlich von „flüchtlingsfeindlichen Gesinnungen“ zu distanzieren. Hier gehe es ja um den Erhalt der Natur für ein lebenswertes Wohnumfeld, so die Initiatoren.

Unterstützung erfährt die Initiative vom linkspolitschen BUND Berlin, der von Kritikern als „Lobbyorganisation der Grünen“ bezeichnet wird.  Der BUND hat bereits Widerspruch gegen die Bebauungspläne eingelegt. Der MUF-Standort in der Grünanlage am Dahlemer Weg sei nicht genehmigungsfähig, da er nach Ansicht des BUND Berlin gegen Umwelt- und Planungsrecht verstoße, heißt es in einer Erklärung der Umweltschutzorganisation an den Bauherren, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Der BUND ist nicht der einzige, der Widerspruch eingelegt hat. Reinhardt Löwe, Architekt und Imker, hat ebenfalls Widerspruch gegen de Bau der Unterkünfte am Dahlemer Weg eingelegt. Der Steglitzer wolle die „Biodiversität“ der Stadt erhalten, berichtet die Berliner Morgenpost dazu. Und deshalb soll ein MUF-Standort irgendwo anders gefunden werden.

Bettina Jarasch (Grüne), Sprecherin für Integration und Flucht, möchte, dass das „Gezerre“ zwischen Senat und Bezirksamt wegen den Flüchtlingsunterkünften in Steglitz-Zehlendorf ein Ende hat. Mögliche Alternativen müssten ernsthaft und offen geprüft werden, Integration müsse mitgedacht werden, damit ein gemeinsames Wohnen von Geflüchteten und „Nicht-Geflüchteten“ – die Grüne Jarasch meint hier mutmaßlich jene, die schon länger hier leben – gelinge. (SB)

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24 Kommentare

  1. Jetzt sind die Einheimischen schon Nichtgeflüchtete. Ich wäre dann eigentlich ein Nichtgeflüchtetenkind. Wobei das nicht stimmt, denn meine Eltern und Großeltern waren echte Kriegsflüchtlinge. Sie sind aus Hinterpommern, was jetzt PL ist, Richtung Westen geflohen weil im 2. WK der Russe kam.

    Aber egal. Man muß einfach wissen, daß Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, etc. keine Gültigkeit mehr haben, wenn es um die sog. Flüchtlinge geht. Dann sind ja auch Bauvorschriften egal, Umweltschutz kümmert dann nicht mal mehr die Grünen, die ja schon Parkanlagen abholzen ließen. Und wenn das so weitergeht, werden sie sich auch nicht mehr um die Rechtsvorschriften bzgl. Enteignungen kümmern. Ich befürchte inzwischen das Schlimmste.

  2. Schade um die schönen Bäume. Die Petition wird nichts nützen. Bäume müssen weg. Bäume stören 5G. Da kommen „Schutzsuchende“ als Ausrede zum Abhacken gerade recht.

  3. Ich denke jetzt hat der Multikulti-Wahn die grün wählenden Gutmenschen in den vornehmen Stadtteilen Berlins erwischt. Sowie sie ihre Kinder auf Privatschulen schicken, um mit „Geflüchteten“ nicht zu nahe zu kommen, wehren sie sich gegen Wohnunterkünfte in ihren Wohlfühloasen.

    • Tja, das Geschreie dürfte auch groß sein, wenn sie einem Villenbesitzer von seinen 20 Zimmern 12 enteignen und sog. Flüchtlinge dort unterbringen. Was braucht eine 3köpfige Familie 20 Zimmer? Sollen doch froh sein, wenn man ihnen 8 Zimmer läßt (vorerst, in der nächsten Stufe bleiben nur noch 3, wenn es hoch kommt). /Sarkasmus off

  4. Das Ziel ist nicht ein lebenswertes Leben sondern der massive Zustrom von Menschen, die sich hier nicht zurecht finden und deshalb ihre neue Umwelt an ihre Gewohnheiten anpassen wollen.

    Protestiert schön und macht aus dem Holz der demnächst abgeholzten Bäume wunderschöne Naturmöbel. Spendet die Ökomöbel für die modularen Unterkünfte. Und seht dann, wie eure Möbel von deren Bewohnern aus Frust zerlegt werden, weil ihnen das kostenlose Essen nicht zusagt.

    Warum sollte man ausgerechnet die grüne Klientel vor dem verschonen, was sie dem verachteten Rest des Volkes zumutet?

  5. Leider hatte es dem Leonorenpark in Berlin-Lankwitz nichts mehr genützt. Ein Park mit altem Baumbestand wurde gegen den Protest abgeholzt und Modulare Unterkünfte errichtet.
    Interessiert hat es schließlich dann keinen mehr.

    Ich hatte die Barbarei gegen einen geschützten Park seinerzeit fotografisch dokumentiert.

    • Besonders alte und damit eher dicke Bäume stören 5G. Alles muss weg. Unterkünfte sind nur oberflächliche Erklärungen. Dahinter steckt was anderes.

  6. Also bin ich ein Nicht Geflüchteter*te. Das ist ja eine respektvolle Bezeichnung für uns. Wann werden wir als Abschaum bezeichnet, das kommt dann wohl bald.

  7. Ja, liebe Grüne, was denn nun? Umwelt oder Migranten? Ihr müsst eich schon entscheiden, ei min. 200.000 „neuen“ Mitbürgern jährlich geht beides eben nicht……ihr könntet allerdings anfangen Wohnungs-und Hauseigentümern Migranten zuzuweisen, dann haben wir den Bürgerkrieg etwas schneller als vorgesehen…..

  8. Jetzt sind die Einheimischen schon Nichtgeflüchtete. Ich wäre dann eigentlich ein Nichtgeflüchtetenkind. Wobei das nicht stimmt, denn meine Eltern und Großeltern waren echte Kriegsflüchtlinge. Sie sind aus Hinterpommern, was jetzt PL ist, Richtung Westen geflohen weil im 2. WK der Russe kam.

    Aber egal. Man muß einfach wissen, daß Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, etc. keine Gültigkeit mehr haben, wenn es um die sog. Flüchtlinge geht. Dann sind ja auch Bauvorschriften egal, Umweltschutz kümmert dann nicht mal mehr die Grünen, die ja schon Parkanlagen abholzen ließen. Und wenn das so weitergeht, werden sie sich auch nicht mehr um die Rechtsvorschriften bzgl. Enteignungen kümmern. Ich befürchte inzwischen das Schlimmste.

    • Hinzu kommt, daß diese Leute aus warmen Gegenden kommen und keine Heizung brauchen. Hier dagegen wird die Heizung voll aufgedreht und gleichzeitig das Fenster geöffnet.

      Mit nur noch der Hälfte an Menschen wäre unser Planet besser dran und die angebliche Klimaerwärmung könnte gestoppt werden. Afrikaner nach D zu holen die hier ein Vielfaches an CO2-Ausstoß produzieren ist sicherlich nicht die Lösung. Besser wäre die Antibabypille oder die Ein-Kind-Politik von China zu übernehmen. Nach dem 2. Kind erfolgt die Zangssterilisation. Das sollte zum Ritual werden wie die Beschneidung.

  9. Jetzt ist also auch der BUND bei den .azi. angekommen. Pfui Teufel. Bäume, Büsche und Sträucher sind wichtiger als die angeblich verfolgten? Da bekommen die vom Führungskader sicherlich einen „mächtig gewaltig“en Einlauf Egon.

  10. damit ein gemeinsames Wohnen von Geflüchteten und „Nicht-Geflüchteten“ – die Grüne Jarasch meint hier mutmaßlich jene, die schon länger hier leben – gelinge.
    Wir wurden wahrscheinlich als Volk abgeschafft. Genauso wie man aus Christen Betende gemacht hat. Es wird immer widerlicher in Deutschland. Und nein, ich möchte nicht mit Geflüchteten zusammen wohnen. Ein lebenswertes Wohnumfeld ist nur ohne Geflüchtete möglich. Ansonsten werden aus nicht Geflüchtete Geflüchtete.

  11. Warum denn eine neue “ Flüchtlings „-Unterkunft ? Es stehen angeblich soviele Invasorenunterkünfte leer und es kommen doch angeblich immer weniger “ Hilfe- und Schutzsuchende “ nach Blödland.

    • Die wollen alle in die Städte, nicht auf Land. Dort könnte man schöne Barracken bauen (bin ich froh, dass die nicht zu uns Landbevölkerung wollen!:-) 🙂 ).

      Aber die wollen keine Barraken, die wollen schöne Eigentumswohnungen oder Villen, incl. Garage und Mercedes.
      Übrigens: ob es tatsächlich weniger werden ist fraglich: Die kommen jetzt niht mehr übers Meer oder Balkanroute, die kommen mit Flieger!

    • Es werden nicht weniger, selbst wenn weniger kommen als 2015 (keine große Kunst), werden es immer mehr, denn die die schon da sind, die bleiben ja Alle. Man kann ausrechnen, wann D voll ist, wenn jedem Bürger nur noch ,5 qm Platz bleiben, dann ist es voll. Dann sieht es so aus wie in der einen Folge von Raumschiff Enterprise.

    • Kommen weniger…….das nennt man jetzt Luftbrücke aus Africa…..wir brauchen doch FACHKRÄFTE.im klauen und abstechen…….NÄCHSTE WOCHE IST WAHL……DUNKELDEUTSCHLAND AUFWACHEN ……. SACHSEN GRÜSST

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