AfD: BDS-Bewegung verbieten – für Israel handeln

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Ein harmonisches Bild, oder? (Foto: Collage/Shutterstock)

Jürgen Braun, der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, fordert ein Verbot der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions). Er sagt: „In den nächsten Tagen blickt Europa nach Tel Aviv zum European Song Contest. Die BDS-Bewegung nutzt das für eine erneute, skandalöse Kampagne, die in der unseligen Tradition nationalsozialistischer Hasspropaganda steht. Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden, denn das Ziel ist der BDS-Bewegung ist letztlich die Beseitigung des jüdischen Staates!“

Die AfD-Fraktion hat sich seit dem Einzug in den Bundestag 2017 mit der BDS-Bewegung befasst und bereits im April einstimmig einen Antrag verabschiedet, der klipp und klar ein Verbot der BDS-Bewegung fordert. Dieser Antrag wird noch in dieser Woche unter der Nummer 19/9757 im Plenum des Bundestages beraten. Braun kommentiert: „Die BDS-Bewegung versucht seit knapp 100 Jahren, Juden und jüdische Einrichtungen in Palästina und Israel zu vertreiben und zu vernichten. Das darf die politischen Kräfte in Deutschland nicht ruhen lassen, der Bundestag muss die BDS-Bewegung einmütig verurteilen und jetzt ein klares Verbot aussprechen.“ Braun kritisiert speziell Union und SPD: „In ihren Sonntagsreden betonen Politiker der Regierungskoalition immer wieder die besondere Verantwortung Deutschlands für Existenz und Sicherheit Israels. Doch wenn es konkret wird, ducken sie sich feige weg. Ihr Verhalten gegenüber der BDS-Bewegung ist beispielhaft dafür.“

Die BDS-Bewegung hat sehr alte Vorläufer. Wurzeln, die auch bis ins Dritte Reich hinabreichen, als die Nazis die Araber in Palästina für ihre Pläne zur Vertreibung und letztlich zur Vernichtung der Juden Europas einspannten. Braun stellt fest: „ Das ‚Kauft nicht bei Juden!’ im nationalsozialistischen Deutschland wird jetzt zeitgemäß erweitert zum Sloagan: ‚Feiert nicht mit Juden!’ – und die Bundesregierung schweigt dazu.“

Jürgen Braun  weiter: „Der Antizionismus ist der Antisemitismus der gebildeten Klassen. Seit langem wird BDS von Experten als antisemitisch eingestuft, so zum Beispiel vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein. Besonders unerträglich ist, dass BDS über alle Stiftungen der deutschen Altparteien finanzielle Unterstützung erhält.“

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3 Kommentare

  1. Lieber Herr Braun,
    gut gedacht aber es wird nichts bringen.
    Ich denke viele Mandatsträger der AfD sollten einmal über die Idee von
    Björn Höcke nachdenken die AfD auch als Bewegungspartei aufzustellen.
    Macron hat mit seiner Bewegung Le pen „geschlagen“.
    Von Rothschild dem früheren Arbeitgeber Macrons kann man doch siegen
    lernen, oder nicht?

  2. Leute, Leute…Genau so eine Alternative für Deutschland hat noch gefehlt…

    Fordert doch gleich, daß grundsätzlich alles verboten wird, was nicht ausdrücklich erlaubt ist!

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