„Unsere Rechte vor den Rechten schützen“

Schutz (Bild: shutterstock.com/Von alphaspirit)

Es ist stets eine anstrengende Zeit für Ästhetiker und all jene, die sich über visuelle Umweltverschmutzung ärgern – der Wahlkampf.

Eigentlich ist ja immer Wahlkampf! Nicht Wissenschaft, Kunst, Natur oder schlicht Wissenswertes nimmt den Großteil des öffentlichen Lebens ein, sonder es ist die Politik und ihre Vertreter, die sich zu jeder Tages- und Nachtzeit ins Blickfeld der Bürger drängen. Es vergeht kein Tag ohne echten Skandal, ohne haarsträubende Enthüllungen und seitdem sich das System-Merkel unseres schönen Landes bemächtigt hat, sogar handfeste Gesetzesbrüche, die jeden anständigen Demokraten fassungslos machen müssen.

Doch immer vor den Wahlen dürfen wir vermehrt auch die Gesichter der Urheber dieser politischen Ärgernisse, Zumutungen und Untaten bewundern. Wir sehen sie auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Weg nach Hause, bei Spaziergängen, beim Joggen (wer sich noch traut!), beim Einkaufsbummel (wer dazu noch Lust hat, in unseren mittlerweile orientalisierten Städten) – allüberall hängen Plakate mit den Konterfeis der Spitzenkandidaten zur EU-Wahl 2019.

Ärgerlich sind hierbei weniger die typischen Emanzengesichter grüner, roter, oder dunkelroter Politdamen, gerne mit Doppelnamen, oder die Larven jener Pseudokonservativen, die ihre linke Konkurrenz innerhalb des linken Einheitsblocks sogar noch links überholen – nein! Wahrhaft nervtötend sind vielmehr die dümmlichen bis hirnrissigen Motti und die glasklaren Lügen und Täuschungsmanöver, die sich in den Wahlkampfparolen der etablierten Parteien offenbaren!

Da entblödet sich die CSU, die sich aktiv am Verrat an unserem Volk und unserem Land in Regierungsverantwortung beteiligte nicht, mit dem Slogan zu werben:

Mein Europa ist sicher und schützt seine Außengrenzen“ 

Ja, und mein Lieblingsfortbewegungsmittel ist ein rosa Einhorn mit Glasflügeln und einem Sattel aus Seerosenblättern und Zügeln aus Lakritze! Was haben die CSU und ihre Lügenmäuler denn bitteschön in den letzten Jahren für den Schutz der „EU-Außengrenzen“ getan, außer massiv gegen jene zu hetzen, die wirklich deren Schutz im Sinn haben? Mit wie viel Orban-Bashing und Salvini-Schelte möchten diese Lederhosenrocker unsere Interessen gegen die sozialen und monetären Begehrlichkeiten wildfremder Völker der Dritten Welt denn „schützen“, die ihr angebliches Recht auf unser Geld, unser Eigentum, unsere Ersparnisse und unser Land schon an den EU-Außengrenzen mit „Money Money Money-Gebrüll“ aggressiv einfordern? Für wie blöd halten diese geübten Profilügner denn eigentlich ihre Bürger?

Besonders nervig sind natürlich auch die moralisierenden Parolen der SPD! Sie appellieren stets an das Bauchgefühl, jene Befehlszentrale, jenes Führerhauptquartier des deutschen Gutmenschen ohne richtiges Hirn, das verantwortlich ist für „Blitzentscheidungen“, die nicht nur unser Land, sondern ganz Europa nachhaltig verändern werden und ich befürchte, nicht zum Guten. Die spätestens nach dem Durchpressen des Netzwerkdurchwirkungsgesetzes gar nicht mehr so demokratischen „Sozialdemokraten“ sind ganz vehement für „Klimaschutz“, „Frieden“, „Miteinander“, „Gleichstellung“ und „Wohnraum statt Stillstand“.

Andere Parteien sind dann folgerichtig natürlich für die Zerstörung des Klimas, weil sie noch mehr Steuerbelastung ablehnen, für Krieg, weil die SPD das Thema Frieden ja dauergepachtet hat, gegen ein „Miteinander“, weil sie den Marsch in den Sozialismus nicht wollen, gegen Gleichstellung, weil sie Gendermainstreaming richtigerweise für ein Verbrechen an Geist und Seele halten und gegen Wohnraum und für Stillstand, weil sie den Enteignungsplänen der Neostalinisten Widerstand leisten!

Ich warte eigentlich täglich darauf, dass diese sich zurecht im Sturzflug befindende Partei bald mit Werbeslogans daherkommt, denen man auch trotz größtmöglicher Abneigung gegen diese Schaumschläger kaum widersprechen kann! Wie wäre es mit: „Essen gegen den Hunger“, oder „Sauerstoff gegen das ersticken“, oder „Mehr CO2 für das Gedeihen der Bäume“, oder „Mehr Geld für Jeden“, oder „Reichtum durch Umverteilung“? So abwegig wäre das nicht, denn der heutige SPDler ist geradezu Weltmeister im Sichselbstwidersprechen innerhalb zweier Halbsätze, Hauptsache es erzeugt genug Getöse!

Mit ähnlich bestechender Logik hantieren auch die Parolenschmiede meiner Lieblingspartei – der Grünen. Die wollen nämlich die Bienen retten und „Königinnenreiche auf unseren Wiesen“ und sie wollen „Grüne Wiesen, statt Betonwüsten“ und gleichzeitig die Neuansiedlung von vielen Millionen Afrikanern, Syrern, Afghanen, Irakern, Tschetschenen u.v.m. auf der grünen Wiese, die alle Autofahren, wohnen und konsumieren möchten, doch die Grünen juckt dieser Logikknick nicht die Bohne und sie wollen immer mehr um des Wollens Willen und überhaupt ist alles so bunt und so wunderschön, wenn man nur immerzu bereit ist zu tanzen, zu singen und in die Hände zu klatschen, dann wird alles so gut, nein es wird besser! „Lasst uns zusammen ein neues Europa bauen“, ganz aus Zuckerwatte, Lebkuchen und mit staatlicher Rundumversorgung für alle Menschen dieser Welt, sauberer Luft und Reichtum für Alle!

Also ich will Erdbeereis, das nie schmilzt, außer im Mund, einen lustigen Hut mit ganz viel Geld drunter, das nie ausgeht und ich will klare Gebirgsbäche, statt Abwasserkanäle, gestreifte Unterhosen, die nie durchscheuern mit bunten Punkten drauf, glitzerndes Zauberpulver, aussehen wie Brad Pitt, doof sein wie eine zwanzigjährige grüne Göre mit einem Haarschnitt der an eine Badekappe erinnert und trotzdem in Brüssel ein Salär einstreichen können, das jedem anständigen Arbeiter die Zornesröte ins Gesicht treibt, ich will eine Industrienation, die ihren Energiebedarf aus Windrädern und Kuhfürzen deckt, oder besser noch eine Industrienation ganz ohne Industrie und trotzdem ganz vielen Arbeitsplätzen, ich will strohdumm und grün sein und trotzdem selbständig atmen können … ja, ich will ein Grüner sein und völlig ohne Hirn Parolen verbreiten, die an Infantilität und Flachheit nur sehr schwer zu unterbieten sind, denn dann gehöre ich zu einer privilegierten Klasse, die sich selbst kaum direkt mit den Folgen ihres Handelns auseinandersetzen muss, ganz im Gegensatz zu den „Spieß- und Wutbürgern“, die das Wahlvolk der bösen „Rechten“ stellen!

Besonders unappetitlich wird der ganze Wahlkampfzirkus, wenn sich B- und C-Promis für die linke Einheitsfront einspannen lassen. Auf Pro 7 wirbt zum Beispiel Enie van de Meiklokjes dafür, unbedingt an der Wahl des EU-Parlamentes teilzunehmen und zwar „damit wir unsere Rechte vor den Rechten schützen“ können. Von welchen Rechten spricht dieses mediale Schwergewicht denn eigentlich? Von unserem Recht, tatenlos zusehen zu müssen, wie unser Land und fast der gesamte Rest der EU zu einer muslimisch geprägten Region mutiert? Von unserem Recht, das Maul zu halten, uns widerrechtliche Zensurgesetze und eine schrittweise Einschränkung der Meinungsfreiheit, bei gleichzeitig unentwegt steigender Steuerlast bieten zu lassen? Von unserem Recht, den Sozialimperialismus des linken Establishments zu finanzieren, von der Wiege bis zur Bahre und von unserem Recht, bis 70 arbeiten zu dürfen, nur damit jeder angeblich „Schutzsuchende“ hier Asyl genießen kann? Von unserem Recht, der Erosion der Inneren Sicherheit machtlos gegenüberzustehen, weil man uns erzählt, dass  die konsequente Abschiebung selbst der kriminellsten und gefährlichsten Ausländer geradezu empirisch unmöglich ist, obwohl sie in anderen, rechts regierten EU-Ländern sehr wohl stattfindet? Von unserem Recht, die steten von oben angeordneten Rechtsbrüche in den Ämtern, die Einwanderer nur noch durchwinken, zu ignorieren?

Enie van de Meiklokjes verwechselt einfach „unsere Rechte“ mit den Vorzügen, die sogar illegale Einwanderer genießen, weil ja „kein Mensch illegal“ ist und diese Bundesregierung den Rechtsbruch zum politischen Stilmittel erhoben hat, denn „unsere Rechte“ werden seit geraumer Zeit und besonders seit dem Spätsommer 2015 mit Füßen getreten! Hier gibt es nichts mehr zu schützen, liebe Enie und schon garnicht vor den bösen Rechten, sondern hier gibt es lediglich etwas wiederherzustellen, nämlich die Souveränität des Volkes und die Gültigkeit jener Gesetze, die es vor Schaden bewahren und seinen Nutzen mehren sollen, so wie es jede Regierung schwört, ohne rot zu werden! Dazu braucht man weder dümmliche Wahlplakate, noch manipulative Ratschläge ausgedienter VIVA-Moderatorinnen, sondern lediglich ein völlig anderes Wahlverhalten!

Euer Alp Mar

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2 Kommentare

  1. Haha,die Enie soll lieber Kuchen backen,aber ansonsten ihren Mund halten.
    Die hat doch außer Backrezepten keine Ahnung.Man sieht es ja auch.
    Futter weiter,Enie

  2. Vielleicht ist Europa sicher und schützt seine Außengrenzen. Dazu kann ich nichts sagen. Ich wohne in Deutschland und das wird immer unsicherer und laut Frau Merkel kann es seine Grenzen nicht sichern.

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