Willkommenskultur und Homo-Ehe: Polnischer Botschafter liest den Deutschen die Leviten

Marilla Slominski

Andrzej Przyłębski (screenshot shutterstock)

Im brandenburgischen Eberswalde war Polens Botschafter Andrzej Przyłębski als Ehrengast beim 12. „Diplomatischen Salon“ geladen und entsetzte offenbar das Publikum mit seinen konservativen Weltsichten. Nicht nur ein Raunen sei durchs Publikum gegangen, es sei regelrecht ein „Zusammenstoß der Kulturen“ gewesen, stellt Henryk M. Broder fest. Der deutsche Zuhörer ist offenbar schwer erschüttert, wenn es jemand auf offener Bühne im „meinungsvielfältigen“ Deutschland wagt, Klartext zu reden.

Er werde hier und heute Polen gegen die ständigen Vorwürfe aus Deutschland „nicht nur vertreten, sondern auch verteidigen“ steigt der polnische Botschafter in die Gesprächsrunde ein. Weder für das ewige  „Polen-Bashing“ noch die „Willkommenskultur“ der deutschen Nachbarn, habe der gemeine Pole auch nur das geringste Verständnis, erzählt der polnische Philosoph, Übersetzer und Kulturwissenschaftler Andrzej Przyłębski laut Broder, dessen Artikel die Welt hinter der Bezahlschranke verbarrikadiert.

Der 61-jährige polnische Diplomat zeichnet ein ganz anderes Bild seines Heimatlandes, als der Mainstreammedien-Informierte so vor seinem geistigen Auge errichtet hat. Seit 2015 die PiS-Partei die Regierung übernommen habe, gehe es steil aufwärts mit Polen, erzählt Przylebski der mehr als „irritierten“ Zuhörerschaft.

Das Land habe anderthalb Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen und kenne trotzdem keine No-go-Areas, der Pluralismus der Medien sei gewährleistet und mit Handelsvolumen von 120 Milliarden Euro stehe Polen auf Platz 7  unter den Industrienationen. „Den Polen geht es gut, so gut wie noch nie in den letzten 30 Jahren“, so der Botschafter, der in Berlin lebt.

Nachdem das Land unter der Regierung von Donald Tusk mit seiner „Bürgerplattform“ (Platforma Obywatelska) regelrecht runtergewirtschaftet worden war, gehe es jetzt endlich aufwärts. Steuern würden eingezogen, die Medien „re-polonisiert“, die Justiz reformiert, die Wirtschaft boome, die Arbeitslosigkeit geht zurück, die Geburtenrate steige und nicht zu vergessen – die polnische Armee hat sich zur stärksten innerhalb der NATO entwickelt, so Andrzej Przyłębski laut Welt. Das Entsetzen im Publikum dürfte angesichts des guten Zustandes, in dem sich Polen befindet soll, groß gewesen sein. Schließlich verbreiten Tagesschau und Co allabendlich das Gegenteil.

Der Botschafter hat so einige Botschaften: Die Polen haben ein Elefantengedächtnis und hätten den Verrat der SPD vor über 30 Jahren nicht vergessen. Die hatte sich damals von der „Solidarnosc“ distanziert, um ihre guten Beziehungen zu regierenden Arbeiterpartei nicht zu gefährden. Sie hätten auch überhaupt kein Verständnis für die ständige deutsche Besserwisserei mit der sie unfreiwillig überzogen würden. Und überhaupt: Im stolzen und selbstbewussten Polen würde es die „Ehe für alle“ niemals geben und das Homosexualität völlig normal sein könnte, sei „den Polen nicht zu vermitteln“. Polen sei „eine moderne Gesellschaft“, der „Freiheit und der Sittlichkeit“ verpflichtet; Deutschland dagegen „eine postmoderne Gesellschaft“; Freiheit bedeute „radikale Selbstverwirklichung“ und Sittlichkeit sei hier keine Tugend, sondern werde als  Hindernis gesehen, so der Professor für zeitgenössische Philosophie, der für seinen Diplomatendienst Urlaub von der Uni genommen hat. Ein Raunen sei zu hören gewesen und die Frage „hat er das wirklich gesagt“ habe lautlos im Raum gestanden, so Henryk M. Broder.

Die Polen strotzen nicht zu Unrecht vor Selbstbewusstsein, schließlich waren sie es, die das Ende der erstickenden kommunistischen Sowjetherrschaft eingeläutet haben. An der „Polen first“ Haltung werden wohl nicht nur die Eberswalde noch eine ganze Weile zu schlucken habe. (MS)

 

 

 

 

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29 Kommentare

  1. Mitunter regen mich die Polen schon mal auf (Reparationsforderungen z.B:), aber insgesamt gefallen sie mir als Volk, das noch einen gesunden Menschenverstand aufweist. Und es wird sich so weiterentwickeln, wie es jetzt läuft: Mit Deutschland geht es – auch wirtschaftlich – weiter abwärts, mit Polen aufwärts. Glückwunsch ans Nachbarland!

  2. Was MIR ganz konkret auffällt:

    – Viele LKW´s mit polnischen Kennzeichen unterwegs. Offenbar boomt der Handel tatsächlich.
    – Etliche teure Wagen mit polnischem Kennzeichen (dicke SUV usw.) in Kroatien vor wenigen Tagen im Urlaub gesehen. Früher fuhren die dort eher mit in der BRD abgehalfterten Gebrauchtwagen hin, wenn überhaupt.

    – Auch im Tiroler Skiurlaub erstaunlich viele teure Wagen mit polnischem Kennzeichen gesehen.

    – Habe beruflich immer mehr mit polnischen Akademikern zu tun.

    Was sagt uns das??? Ganz einfach: Polen geht definitiv den Bach runter und Nicht-Islamisierung führt zu umgehendem Staatsbankrott und ernstem Verfall der Gesellschaft…Was den Polen dringend fehlt sind befähigte Polit-Studienabbrecher, FDJ-Expertinnen für Agitation und Propaganda an Schaltstellen der Macht, katholische Kreuz-Schnellableger, Verteidigungsministerinnen mit Beratungssucht und natürlich viel mehr Moscheen mit Platz für viele, viele neue KopftuchträgerInnen und Haremchefs.

  3. Der Botschafter hat aber völlig zurecht die Willkommenskultur kritisiert und das sollte
    er Merkel mal persönlich stecken.
    Was hat denn Merkel mit ihrer Willkommenskultur importiert?
    Wir alle wissen es.
    Außerdem hat sie sich über geltendes Recht hinweggesetzt und das Dublin-Abkommen
    gebrochen. Warum sitzt sie nicht längst im „Den Haag Hilton“ der UN?

  4. Die deutsche Regierung hat es verkackt.
    Hier schließt man Unternehmen und in Polen werden zahlreiche hochgezogen.
    Der Pole kommt nicht mehr wie gewöhnlich und gewünscht zum Arbeiten nach Deutschland. Das Loch versucht man jetzt anderweitig zu stopfen. Wie wir sehen vergeblich. Die Eliten sind doch nicht allwissend, sondern eher dämlich auf breiter Front. Oder wie viele neue Migranten hat VW, Mercedes und Co. aufgenommen?
    Wir werden von Bankern regiert und die sind wahrhaftige Deppen. Schau euch an wie der Muster Banker Macron mit Eiern empfangen wurde.😁

  5. Das Polenbashing im vermerkelten und verkommenen D ist deshalb so grotesk und unfaßbar krankhaft,

    weil es nicht zielt auf die unfeine Behandlung der deutschsprachigen Minderheit in Polen, nicht auf das offenbar nie nachlassende Sprudeln von EU-Mrd. für Polen und nicht auf die unerhört dreisten Reparationsforderungen in Höhe von bis zu 1 Billion Euro …

    sondern auf Vorbildliches wie die Absage Warschaus an den zig Mrd. teuren Homo-und Genderwahn und die billionenteure Islamisierung.

  6. Eberswalde? Das ist doch das Städtchen in Brandenburg, wo sich immer mehr Berliner, bspw. aus Kreuzberg, niederlassen, denen es eigentlich nicht bunt genug sein kann, die aber doch die Flucht ergreifen, wenn das Geld für Immobilien reicht. Es sind Heuchler. Und dann bleibt ihnen die Luft weg, wenn ein Pole spricht.

  7. Stimmt. Polen hat die größte einsatzbereite Panzerarmee Europas. :daumenhoch:
    Und bei uns? Darf man gar nicht drüber nachdenken. Wird man nur irre und wütend.

    • Deutschland, äh die BRD hat dafür wohl das grösste militärische Flugzeug-, LKW- und Panzer-Ersatzteillager Europas und queere, diverse und migrantische SoldatInnen inkl. Umstands-Uniform und Kindertagesstätte. Ist doch auch was 😉 Potentielle Feinde der BRD können einpacken, wenn sie nicht vor Lachen sterben wollen.

  8. Die Ehe für alle müssen die Polen nicht einführen. Was DE macht, geht sie auch nichts an. Wenn sie keine Besserwisserei wollen, dann sollten sie selbst keine betreiben. Wenn es den Polen so gut geht, wieso sind sie dann nur zum Klauen in DE unterwegs und warum arbeiten soviele in anderen Ländern? Ob die Polen stolz sind, interessiert niemand. Allein haben sie nicht viel geschaft, die anderen, wie die besserwisserischen Deutschen (was sie sind und nicht nur Angehörige anderer Nationen nervt, mich auch) haben viel gezahlt und zahlen viel, damit die Polen nicht mehr den Kitt aus den Fenstern fressen. Meine Großeltern und Eltern beiderseits stammten aus Schlesien. Die in der Nähe der Grenze zu Polen wohnten, wurden auch damals schon regelmäßig beklaut, weil die Polen zu faul waren, Saatgut vorrätig zu haben, sie haben die Bauern auf deutscher Seite als Selbstbedienungsladen betrachtet. Auf was sind sie stolz? Dass sie vom KLauen leben?

  9. Aha! Und wer hat den Aufbau Polens finanziert und zahlt immer noch viele Mrd./anno? Wer hat von den niedrigen Unternehmenszinsen und der massenhaften Unternehmensansiedlung aus dem Westen profitiert und profitiert immer noch? Wer hat Millionen Arbeitslose in den Westen entlassen und profitiert weiterhin von den Überweisungen nach Polen? Lächerlich! Das ist kein Selbstbewußtsein, sondern die altbekannte polnische Selbstüberschätzung!

  10. Wenn bei uns die linksradikalen Kulturmarxisten weiterhin ihr sozialistisch-kommunistisches Joch überstülpen, und die ganze Dritte Welt einladen, muss Deutschland (oder was davon noch übrig ist) in nicht allzu ferner Zukunft bei den Polen und Ungarn um Entwicklungshilfe betteln.

  11. Au’weia,das gibt ne Anzeige in Brüssel,der ist doch voll rächts und das mögen diverse Leute ganz und garnicht.

  12. Volle Zustimmung zu diesem wahrhaftigen und zutreffenden Statement des Botschafters. Die Deutschen werden immer mehr zu Witzfiguren, die keiner mehr ernst nimmt. Lediglich die Mainstreammedien versuchen noch krampfhaft, die deutsche Politik hochzuhalten. Dabei ist der Abgrund schon seit Jahren sichtbar. Die AfD, die einzige Partei mit Zivilcourage und Vernunft, wird wie einst die Juden aufs Übelste diffamiert und attackiert. Standhalten ist die Devise, denn auch schon Jesus hat die Lauen verabscheut!

  13. Nicht mehr lange und Polen löst Deutschland als starke Wirtschaftsmacht ab und es würde mich nicht im geringsten Wundern, wenn Polen bald deutsche Fachkräfte abwirbt bzw die nach dorthin auswandern. Denn man konnte gestern lesen wieviel überall abgebaut werden sollen und damit sind kaum die Leiharbeiter gemeint. Den Todesstoß werden uns die Grünen versetzen mit ihrer geliebten Angela, Todesstoß kann man ja nicht sagen eher daß E-AUTO als Leichentransporter.

  14. Bravo ! Endlich mal klare und deutliche Ansagen vor diesen Speichelleckern im Publikum . Schade das er nicht noch klar den Friedensvertrag einforderte, und wenn es nur um der dummen Gesichter wegen wäre . Aber Typisch „BRD – Deutsche“ . Halten sich für die Lehrmeister und Allesbesserwisser . In einigen Jahren werden sie ( Die übrig bleiben ) den Osteuropäischen Ländern dankbar sein weil sie das „Backup“ für Europa sind . Zum Glück stehen ausreichend Truppen und Gerät an der Grenze zu Neubabylonien ! Empfehle den aufgewachten Deutschen neben Ungarn auch nach Polen zu ziehen . 5 % Wirtschaftswachstum und Häuser welche ein Fünftel kosten für die selbe Kategorie . Wer Polnisch lernt und die Gesetze hält und was kann wird herzlich willkommen geheißen . Bewusstlose BRD-Linge sind nicht gern gesehen .

  15. Der Botschafter teilt seine Weltsicht mit rund 99% der Weltbevölkerung. (Fast) jeder liebt sein eigenes Land und (fast) jeder ist stolz auf sein Volk und auf sein Land. Das ist die normale Sichtweise.

    Daß in vielen westlichen Ländern (Schweden, Benelux, Frankreich, England, Deutschland) seit Jahrzehnten eine Volks- und Rassenauslöschungspolitik (bezogen auf das jeweils eigene Volk und die gemeinsame weiße Rasse) betrieben wird und von der Mehrheit der Wähler seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue als genau so gewollt bestätigt wird, das ist das eigentliche Rätsel.

    Es ist aber so: Selbst wenn 87% so unfaßbar dumm und feige sind, daß sie die Volkstöter-Parteien jahrzehntelang immer wieder neu wählen, so ist doch noch nichts verloren: Die Welt befindet sich im Umbruch, und was in Jahrzehnten an Multikulti/Dritter Welt hereingedrückt worden ist, kann sich innerhalb ganz kurzer Zeit rückabwickeln. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

    • Leider gibt es unter den Alternativbloggern auch kluge wie Heiko Schrang,Ken Jebsen und anderen die den Leuten erzählen wie schlecht es ist überhaupt zu wählen.Man würde damit das System nur bestärken.So kommt dann wohl eine Zahl wie 87% heraus wenn man die Nichtwähler mitzählt.AfD kann somit NIE auf größere Positionen kommen.Fazit:Wählen gehen und AfD wählen !

  16. Hmmm, hatte eigentlich gedacht, daß es in Eberswalde mehr Leute gibt, die Herrn Przyłębski beipflichten würden. Grassiert also auch in Eberswalde der postmoderne Diversity-Virus?

    • Werter Herr Hidde, das waren ausgesuchte Leute der System Parteien, und nur ganz wenige klar und logisch denkende Patrioten. Funktioniert wie bei Murksellls Bürgerrunden. Aber die Keule der Wahrheiten war gut und richtig, vielleicht fangen ja einige an nachzudenken und zu hinterfragen.

  17. Das Polenbashing wirkt, ein Freund von mir fährt nicht mehr nach Polen einkaufen, obwohl AfD Wähler und Patriot. Was sollen da erst die Bunten sagen.

  18. Und so wie ich die Polen wenig mag (haben die 2te WK eingeleitet), hat er völlig recht.
    Skandslös ist nur die Empörung vor solchen Selbstverständlichkeiten

    • „haben die 2te WK eingeleitet“? Was soll das denn heißen. Wenn es das ist, wonach es klingt, dann ist es falsch. Geschichtsbildung gibts in D nicht mehr. Und wenn Sie die Sache mit Gleiwitz meinen, dann lassen Sie sich sagen, daß es zu den elementaren Wahrheiten gehört, daß der Gleiwitz Zwischenfall, hunderfach historisch belegt, natürlich von der SS des Hitler Regimes inszeniert wurde.
      Wenn Sie schon nicht lesen (können?) dann schauen SIe sich wenigsten die zigfachen Wiederholungen im „GEZ Bildungsfernsehen“ zu den Geschehnissen um den Beginn des 2. Weltkrieges an.

    • Ich rede von der staendigen Drangsaleirung der Polen deutschen Bevoelkerung in Schlesien gegenueber und polnische Missbrauch der Handelserechte in der danziger Korridor, samt regelmaessige Ablehnung Polens mehrere deutschen Vorschlaege fuer eine Loesung der Danzig Frage, da die Franzosen Polen bedingunglose Rueckendeckung zugesagten

  19. KEIN WUNDER; DASS UNSERE gelenkten MEDIEN NICHT EIN WORT ÜBER DIE VERANSTALTUNG BRINGEN – KRATZT JA AM DENKMAL DER BLECHKÖNIGIN DER UCKERMARK

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