Süddeutsche Zeitung: Wir hören das Gras wachsen

Max Erdinger

Sehen wir hier einen Redakteur der Süddeutschen Zeitung? (Symbolfoto: Von pathdoc/Shutterstock)

In der „Süddeutschen Zeitung“, unter kritischen Zeitgenossen verschrien als die „Alpen-Prawda“ oder auch als „Süddeutscher Beobachter“, erschien bereits vor drei Wochen ein extrem verleumderischer Artikel über die AfD. Man vergleiche die Schlagzeile mit dem ihr zugrunde liegenden Sachverhalt. Die Medienkritik.

Die AfD wertet das Leben von Behinderten als nicht lebenswert ab„. Dieser Satz ist zwar ein Zitat von einem Vertreter der Sozialverbände, aber der Süddeutsche Beobachter in seiner AfD-Feindlichkeit benützt ihn dennoch als Schlagzeile. Irgendwas wird schon hängen bleiben beim SZ-Leser, der im Zweifel ohnehin die Grünen präferiert.

Der zugrunde liegende Sachverhalt: Die AfD-Fraktion im Bundestag hatte eine kleine Anfrage gestellt. Sie wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele Behinderte es in Deutschland gibt und welche Bedeutung dabei Eheschließungen unter Migranten zukommt. Die Gedankenkette ist dabei offensichtlich folgende gewesen: Heirat unter nahen Verwandten, Cousinenheirat z.B., wie sie im islamischen Kulturkreis häufig ist, begünstigt Behinderungen bei gemeinsamen Kindern ganz ungemein. Die dänische Zeitung „europenew.dk“ zitierte aus einer Studie, derzufolge das Risiko, ein Kind mit einem IQ unter 70 zu bekommen, um 400 Prozent ansteigt, wenn seine Eltern miteinander verwandt sind. Ein extrem hoher Prozentsatz der Immigranten in Deutschland stammt aus dem islamischen Kulturkreis. Die kleine Anfrage der AfD zielte offensichtlich darauf ab, der Bundesregierung zu entlocken, in welchem Umfang die Merkelsche Immigrationspolitik verantwortlich zu machen wäre für einen Anstieg bei den Behindertenzahlen in Deutschland.

Von diesem Sachverhalt ausgehend zu der Schlagzeile zu kommen: „Die AfD wertet das Leben von Behinderten als nicht lebenswert ab“, ist eigentlich nicht möglich, ohne dabei zu offenbaren, welchem Auftrag  man in der Redaktion der SZ gefolgt ist: Die SZ wertet die Politiker der AfD als nicht wählenswert ab. Das ist einfach hinterfotzig und sonst gar nichts.

Die Verknüpfung von Behinderung mit Inzest und Zuwanderung hat breite Empörung ausgelöst.„, schreibt die SZ.

Ja und? Es ist nichts Neues in Merkel-Deutschland, daß unliebsame Sachverhalte Empörung bei den völlig Breiten auslösen.  An den Sachverhalten ändert das freilich nichts: Inzest z.B. macht höchstwahrscheinlich die nächste Generation dumm. Unter Umständen wäre es lohnenswert, einmal Recherchen zu den Elternhäusern von SZ-Redakteuren anzustellen. Oder noch besser: Woher kannten sich eigentlich die Eltern von … äh …  Heiko Maas z.B.? Ich stelle die Frage nur, um jetzt nicht wieder Muslime zu „diskriminieren“ und gehe deshalb vom Einverständnis der Bundesregierung aus. Bekanntlich gibt´s ja keine nennenswerten Unterschiede, die sich nicht per Integration in Bedeutungslosigkeit auflösen ließen. Und die Integration funktioniert bekanntlich besser als erwartet. Wenn´s nicht gelogen ist.

Ilja Seifert, Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) in der SZ:  „Die AfD-Fraktion erweckt mit ihrer Anfrage den Eindruck, die meisten Behinderungen würden durch Inzucht entstehen – also weil Verwandte miteinander Kinder haben. Das ist sachlich falsch. Und die AfD wertet das Leben von Behinderten als nicht lebenswert ab. Das steht nicht wörtlich in der Kleinen Anfrage, schwingt aber mit. Und das ist unmenschlich.“

Das ist natürlich eine bestens bekannte Strategie der zeitgenösssischen Links“denker“: Bar jeglichen faktischen Nachweises zu behaupten, es seien Eindrücke geweckt worden, ohne darüber hinaus zu erklären, bei wem genau, als nächstes dann zu behaupten, der lediglich per unbewiesener Behauptung von der AfD geweckte Eindruck sei sachlich falsch, – zu insinuieren also, die AfD sei ein ignoranter Sauhaufen – , dann zu konzedieren, daß der Eindruck auf der Tatsache beruht, daß die AfD gar nichts behauptet hat, was diesen Eindruck rechtfertigen könnte, um schließlich zu konstatieren, daß beim inexistenten Eindruck etwas mitschwingt. Und zum Schluß dann der Hammer: Das sei unmenschlich.

An dem Hammer könnte natürlich etwas dran sein. Die dümmsten Affen sind bekanntlich keine Menschen – folglich unmenschlich. Die könnten natürlich für folgerichtig halten, was in der Süddeutschen Zeitung steht. Wenn sie lesen könnten.

Wir haben es also mit einem extremen Fall von „toxischer Linkspostfaktizität“ zu tun: Nie gemachte Behauptungen machen Schwingungen, die unmenschlich sind. Das ist der neue Punkt: Unmenschlich. Und unmenschlich zu sein, ist der schlimmste Verdacht, dem man sich heutzutage aussetzen kann in der postfaktischen Gesellschaft der „die Menschen“. Kein Faktum, doch Schwingung und Menschlichkeit – die machen die Betroffenheit. Angesichts der Süddeutschen Zeitung müsste man sich nicht wundern, wenn dort das Papier mit der Druckerschwärze verwandt wäre.

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22 Kommentare

  1. Wenn eine Zeitung über die Reaktion der Sozialverbände berichtet, fordern die „Alternativen FREIEN??? Medien“ der AfD also einen Maulkorb. Leute, ihr seid völlig im Eimer.

  2. Diese „Süddeutsche“ habe ich, ehrlich gesagt, noch nie gelesen, scheint aber ein ganz übles linksgrünes Schmierfinkenblatt zu sein, nicht besser als die „taz“. Ich erfreue mich am weiteren Dahinsterben dieser gedruckten Journaillen… das ist Lügenpressesterben von seiner schönsten Seite!

  3. „….zitierte aus einer Studie, derzufolge das Risiko, ein Kind mit einem IQ unter 70 zu bekommen, um 400 Prozent ansteigt, wenn seine Eltern miteinander verwandt sind. “
    Nun, dieser Faktor mag vielleicht bei Bruder-Schwester-Beziehungen zutreffen, bei Cousin und Cousine sicherlich nicht -zumindest nicht wenn das nur selten passiert. Meine Großeltern mütterlicherseits waren Cousin und Cousine. Sie haben 1912 geheiratent (noch unter Kaiser Willi II) und beide Kinder, meine Mutter und mein Onkel, waren nicht verblödet . Ganz im Gegenteil.

    Anders sieht das natürlich bei den „Musels“ aus. Da ist ja diese „Verwandtenbeziehung“ ja schon durch mehrere Generationen auf beiden Seiten (Vater/Mutter) gegangen. Das ist natürlich ganz was Anderes.

  4. So, ich habe mir den Artikel in der SZ angesehen und vor Allem die Anzeige die verlinkt wurde.

    Die Anzeige des paritätischen Gesamtverbandes genzt wirklich an Verleumdung. Da sollte die AfD ansetzen. Sorry, aber die scheinen irgendwie überall nur noch Nazis zu sehen. Die interpretieren in eine Anfrage, die m.E. jegliche Berechtigung hat, etwas hinein was schon irgendwie pathologisch wirkt. Wegen dieser Anfrage die AfD auf eine Stufe mit den Nazionalsozialisten zu stellen ist schon mehr als perfide.

    Sie phantasieren sich da was zusammen und warnen dann vor der AfD. Ich weiß nicht, aber gefühlt ist das strafrechtlich relevant, was die da machen.

    Es ist doch Stand der Wissenschaft, daß Kinder aus Inzestbeziehungen oder Verwandtenehen eine viel höhere Wahrscheinlichkeit haben behindert zur Welt zu kommen. Und da sollen mir diese Verbände mal nicht so tun, als ob eine Behinderung etwas Erstrebenswertes wäre. Jeder Behinderte würde sich vermutlich wünschen nicht behindert zu sein. Jede Familie freut sich, wenn ihr Kind gesund ist. Und natürlich sind Behinderungen auch vermeidbar und das Risiko kann man senken, z.B. indem man in der Schwangerschaft nicht säuft oder raucht. Sollen nun also alle Schwangeren saufen und rauchen, weil sie sonst Nazis sind, weil sie verhindern wollen, daß ihr Kind mit einer Behinderung geboren wird? Sorry, aber so muß man das ja wohl sehen.

    Die wollen einfach nicht kapieren, die wollen immer mehr Zuwanderer, weil sie nur so an die Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung kommen. Diese Verbände gehören dringend mal geprüft, auch was die Verwendung der Gelder anbelangt die sie erhalten.

    Habe mir z.B. die Seite vom VdK angesehen, einem der „Unterzeichner“ der Anzeige und dort heißt es: „Der Sozialverband VdK ist ein bundesweit tätiger gemeinnütziger Verband. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral sowie
    finanziell unabhängig. Schwerpunkte des VdK sind sozialpolitische
    Interessenvertretung und Sozialrechtsberatung.“

    Ich kann da eine parteipolitische Neutralität nicht erkennen, wenn man so eine Anzeige schaltet.

  5. Diese Behauptung als Schlagzeile ist eigentlich ein Fall für den Presserat. Die AfD sollte eine Gegendarstellung verlangen, die ist ja dann in gleicher Größe an gleicher Stelle abzudrucken. Eine Frechheit sondergleichen.

    Auf diese Weise könnte man ja alles Mögliche auch über die SZ behaupten. So könnte man z.B. folgende Schlazeile formulieren: „Jemand: SZ-Journalisten fressen kleine Kinder“, weil man mal gehört hat, daß Jemand einen Traum hatte in dem das passierte. Oder Jemand das zumindest so gesagt hat, weil er das so assoziiert hat.

    Die schrecken aber auch vor Verleumdung und Rufmord nicht zurück (nichts Anderes ist so eine Schlagzeile in meinen Augen). Schämen sollten sie sich, sofern sie das überhaupt noch können, denn dazu würde ja gehören, ein Gewissen zu haben. Und angesichts solcher Schlagzeilen, habe ich da so meine Zweifel.

    Auch wenn es ein Zitat von Sozialverbänden ist, so sind sie dennoch dafür verantwortlich, wenn so eine Schlagzeile erscheint. Wie kommen die Sozialverbände eigentlich da drauf? Ich kann es mir schon denken. Die AfD will weniger Migranten, die Sozialverbände wollen mehr (weil sie dran verdienen), ergo muß man den politischen Gegner verleumden. Oder gibt es Beweise, die diese Aussage rechtfertigen? Dann vorlegen! Aber zack zack!

    • wieso gräbt JouWatch das jetzt aus? Längst abgehakt! Euch gehen die Aufreger aus. Die Not ist gross. Da helfen auch keine langen Kommentare.

  6. Und wie passt das eigentlich die Aussage von Schäuble? „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt.“Also gibt es die Inzucht nur bei den Bio-Deutschen…interessant 🙂

  7. Wer liest eigtl noch die SZ das ist doch genauso klopapier wie die Blöd, mal ganz ehrlich.
    Die Journalisten sind doch durch und durch Regierungshoerig oder besser noch Journalisten huren die nehmen jeden mit aufs Zimmer so sehr ich das.
    Alle MM sind von dem Virus betroffen ,man sollte diese Medien den Fischhändlern zur Verfügung stellen die arbeiten wenigstens noch mit der Zeitung.
    Mehr kann man nicht mehr dazu schreiben,ich lese nur noch freie Medien die schreiben wenigstens noch die Wahrheit und wollen nicht eine zugelassene Partei als Nazis herschreiben.

  8. Der SZ Leser ist doch genau so bescheuert
    Wie der Spiegel Leser… Also völlig egal was die schreiben, die nehmen es so oder so für bare Münze.

  9. Hahaa, die hören nicht das Gras wachsen ! Aber Stimmen,die hören sie
    schon.Vor allem,wenn sie ganz alleine in ihrem Kabuff sitzen und mühsam
    versuchen sich eine neue Räuberpistole aus den schmierigen Fingern
    zu zuzzeln.Jeden Tag! Und nicht nur über die pöse,pöse AfD !!
    Nö ! Putin,Trump,Orban und diese störrischen Itakas,nicht zu vergessen
    die Identitären und die Gelbwesten,das alles will bekübelt werden !
    Das ist gar nicht so leict!
    Früher,ja,da wars leichter ! Da hat man geschmiert:Eva Herrmann ist ne
    Nazibraut und der Drops war gelutscht
    Es werden immer mehr ! Das artet in echte Arbeit aus !Dadevor ist man
    aber nicht Gossenjournalist geworden ! Letztens sah ich die Dolly Buster
    der Schleimlinge: TipEx di Lorenzo,den gelockten ! Mei,ganz dünn ist
    der geworden ! Ich sag ja, zu viel lügen schlaucht!

  10. Ich könnte der SZ mal sagen was unmenschlich ist. Kleinen Mädchen die Klitoris und Schamlippen mit verrosteten Rasierklingen abzuschneiden, Frauen in schwarze oder blaue Müllsäcke zu stecken, Mädchen mit 9 bis 14 Jahren zu verheiraten, Schwule zu steinigen oder von Hochhäuser zu werfen, Tiere lebend ausbluten zu lassen, Versklavung, Tötung , Vergewaltigung von Ungläubigen, reicht erst mal für’s Erste. Da hätte die SZ wochenlang zu schreiben, wenn sie schon mal über Unmenschlichkeit schreiben will.

  11. Tja, die Zwangsneurosen von unrechten Menschen sind divers, vielfältig und bunt, wie die Pillen, die es dagegen gibt.

  12. Bessermenschen können dir genau sagen, was du eigentlich meinst, nicht aber gesagt hast, so wie der Analytiker auf die Frage des Touristen, wie er denn zum Bahnhof komme, fragt: Sie meinen jenen dunklen Ort, wo immer etwas Langes hinaus und hineinfährt? Die eigene Projektion für das eigentlich Wirkliche zu halten, ist gewöhnlich menschliche Wahrnehmung. So verwechselt der Hasserfüllte auch die andere Meinung mit hate speach, weil er seinen projizierten Hass – die andere Meinung, die er hasst, sei der Hass – nicht als das eigene Verdrängte, sondern andere wahrnimmt. So hält er sich rein und das Böse ist außer ihm.
    Herrn Seifert, den Vorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland würde ich gerne mal zu seiner Meinung über Behinderte ausfragen. In Kindergärten, Kirchen und sonstigen Institutionen für Kinder ist die Päderasten-Rate beispielsweise höher als auf dem Bau.

  13. Das „Prantlhausener Tagblatt“, – da schämt sich sogar das Papier !Unterstellen anderen, was ihnen selbst dazu einfällt?

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