Kinderarmut in NRW: Warum nennt keiner den wahren Grund?

Symbolfoto: Von Suzanne Tucker/Shutterstock

Gütersloh – Wieder so eine Meldung, in der nur die halbe Wahrheit drinsteckt, weil der Grund eines nicht zu übersehenden Tatbestandes sorgsam verschwiegen wird. „Trotz Förderung: Kinderarmut in NRW besonders hoch“ textet die medienplattform tag 24 und gibt das Ergebnis der staatstreuen Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh wieder, die mit der Binsenweisheit aufwartet, dass „Frühe Förderung“ zu wenig arme Kinder erreicht.  

„NRW hat bei Betreuungsplätzen für Unterdreijährige zwar stark aufgeholt, benachteiligte Kinder profitieren aber einer Studie zufolge zu wenig.“ so das Ergebnis der Studie laut tag24. Dann wird berichtet, dass die Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet besonders hoch ist. Der Studie zur Folge würde jedes fünfte Kind in einem Haushalt aufwachsen, in dem Hartz IV bezogen werde.

Abschließend kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass „frühkindliche Bildung und ein früher Kita-Besuch“ zwar kein „Allheilmittel“ gegen Kinderarmut sei, aber Teil einer wirkungsvollen Strategie gegen Kinderarmut.

Dies alles klingt schon auf den ersten Blick nach einer ziemlich zurechtgebogenen Wunschvorstellung. Denn es sind ja nicht die Kinder, die per se arm sind, sondern die Eltern der Kinder, die entweder aus der Not heraus nicht arbeiten oder nicht arbeiten wollen. Oder weil ihr kultureller Background zum Beispiel den Müttern das Arbeiten verbietet, aber dafür die Pflicht die „Kinderarmut“ in NRW jedes Jahr mit einem neuen Kind zu bereichern. Ein weiterer Grund: Die Mutter arbeitet nicht, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Dann bleibt noch eine Frage unbeantwortet: Legen alle Asylzuwanderer Wert darauf, dass ihre Kinder eine Kita besuchen?

Fakt ist, Nordrhein-Westfalen hat, wie die WELT schreibt, mehr Asylzuwanderer aufgenommen als ganz Italien, nämlich fast 450 000. Dass diese „Neubürger“ keine gutverdienenden Fachkräfte sind, sondern die bereits bestehenden Parallelgesellschaften und sozialen Brennpunkte bereichern, versteht sich von selbst. Das treibt natürlich auch die Kinderarmut in die Höhe.

„Von allen Bundesländern zieht Nordrhein-Westfalen in Deutschland mit Abstand die meisten Flüchtlinge an, nachdem sie anerkannt wurden. Grund sind bestehende Netzwerke.“ schrieb bereits 2016 die Westfalenpost. Inzwischen schreiben wird 2019 und es ist viel Wasser den Rhein und die Weser hinabgeflossen. Aus dem gleichen Artikel geht auch hervor, dass es qualifiziertere Asylzuwanderer eher nach Bayern zieht, aber auch solche, die arbeitswillig sind. Laut einem Artikel von n-tv ist die Armut in Großstädten besonders im Ruhrgebiet – also in den beliebten Siedlungsgebieten von Asylzuwanderern – in den letzten Jahren rasant angestiegen. Mit ein wenig Grips lässt sich daraus auch die gestiegene Kinderarmut ableiten. Interessanter weise stammt auch diese Studie von der Bertelsmann-Stiftung. (KL)

 

 

 

 

 

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8 Kommentare

  1. Kinderarmut, nehmen wir das Wort mal so hinn.
    Man möge mir bitte erklären wie sich der besuchen eines Kimdergartens positiv auf Kimderarmut auswirkt!

  2. Kinderarmut kann es ja gar nicht geben, genauso wie auch kein Kinderreichtum. Die Kinder verdienen ja selbst kein Geld, außer vielleicht die heilige Greta, sie werden in das arme, reiche oder normalverdienendes Elternhaus ( oder Alleinerziehendem) geboren. Es gibt Väter/Mütter die kümmern sich, es gibt natürlich auch Väter/Mütter die psychisch krank, Drogen-,Tabletten-oder Alkoholabhängig sind. Die überfordert sind, unfähig, arbeitsunwillig oder die, die Kinder nur wegen Kindergeld bekommen. Es hat vielfältige Gründe. Auch ein Hartz IV Elternhaus kann trotzdem die Kinder gut erziehen und versorgen.

    • Ich oute mich mal ein wenig.
      Durch einen Fahrradunfall vom Gymn. nach Hause Halswirbelbruch, C6/C7 saß mein Mann im Rollstuhl. Harz4
      Vier Kinder habe ich geboren, zwei Mädchen, danach zwei Söhne. Einer hat studiert und arbeitet an der Uni in Basel, einer in Kehl und ist bei der großen Stadt im Süden für 70 Schulküchen verantwortlich. Alle können kochen, alle spielen Musikinstrumente und so weiter.
      Schon lange habe ich einen dicken Hals wenn ich solches Gejammer lese.
      Nach dem Krieg hatten alle nichts. Und man muss sich fragen, wie war es möglich solch einen Wohlstand auf zu bauen. Natürlich haben die Türken geholfen. Und die Trümmerfrauen sind nur gestellte Fernsehaufnahmen. Sie wollen uns auch die Erinnerung nehmen. Den Stolz. Und die aufgepumpten stolzen Erorberer werden gepampert.
      Alles reißen sie ein. Und jetzt wird die „gefühlte“ Unsicherheit mit Zonen bekämpft.
      Tschuldigung.
      Hab meine Pillen vergessen.

    • „Nach dem Krieg hatten alle nichts. …wie war es möglich solch einen Wohlstand auf zu bauen.“

      Mehr als berechtigte Frage… die sollte man mal „live“ im BT oder bei der Talkrunde stellen!
      „Live“ ganz wichtig!!!

  3. Auch dieser Artikel sagt nur die halbe Wahrheit.
    Der Rückgang der Geburtenrate ist im weitesten Sinne eine Wohlstandsfolge und durch noch so viele Prämien nicht vollständig zu kompensieren.
    Wohlstand, Bildung, Berufstätigkeit, und insbesondere ein sexuell selbstbestimmtes, womöglich gar abwechslungsreiches und glückliches Leben senken die Geburtenrate.
    Umgekehrt steigert Armut, Unbildung und insbesondere religiöse Behämmerung mit ihrer zentralen Folge der sexuellen Fremdbestimmung die Geburtenrate.
    Das Straßenbild zeigt es: Kinderwagen und Kopftuch werden scheinbar nur als Set verkauft.

    Wenn man ehrlich ist, haben wir also die Wahl, klug, gut und glücklich zu leben, ODER kinderreich.

    Und wenn man mit anderem, weitem Blickwinkel ehrlich ist, dann hat die Menschheit die Wahl, sich weiter zu vermehren, den Planeten dabei völlig zu ruinieren, die Natur irreversibel weiter zu verarmen und auf einen osterinselmäßigen Zusammenbruch zuzuschlittern, oder möglichst bald eine Umkehr der Bevölkerungsentwicklung einzuleiten, um wieder zu einer Zahl zu kommen, z.B. 1 Milliarde, die dauerhaft gut auf dem Planeten leben kann.

    Nicht Deutschland braucht mehr Kinder, sondern die Welt, insbesondere die moslemische, braucht WENIGER!

    Nicht Deutschland braucht mehr Armut & Behämmerung, sondern die Welt, insbesondere die moslemische/afrikanische braucht mehr Bildung, mehr Aufklärung, mehr Antibabypillen, mehr Sterilisationen z.B. nach dem 2. Kind, weniger Mullahs und weniger Kopftücher.

    P.S.: Der Wohlstand kommt bei denen dann nach 2 bis 3 Generationen Bevölkerungsstabilität, besser Bevölkerungsreduktion, nach und nach von selbst. Aber anschieben müssen WIR die Sache, denn unter der Fuchtel von Soros & Rockefeller, von Mutter Angela & Papa Franziskus kommen DIE von selbst nie drauf.
    Würden wir Mal ein Viertel der Kosten von falschen Flüchtlingen und schizophrenen Windrädern in Antibabypillen, kostenlose Sterilisationen (natürlich da, wo sie am meisten gebraucht werden!) und AUFKLÄRUNG der rückständigen Welt stecken, dann würden wir wirklich einen heroischen Beitrag zur Rettung der Welt leisten.

  4. Die Botschaft:
    Wir sind schuldig schuldig schuldig!
    WIR „kümmern“ uns zu wenig. WIR zeigen zu wenig Solidarität.
    Der Länderfinanzausgleich muss wesentlich erhöht werden.
    Ach, die gute Botschaft: die arbeiten an „Dublin 4“, welches so sicher kommt wie das Amen in der Kirche.
    Oh Gott oh Gott Oh Gott! Unsere Schulen! Unser ganzes soziales Gefüge!
    Es bricht vor unseren Augen zusammen.

    • Absolut richtig! …die Meisten sehen immernoch nur Bereicherung, oder reden sie Sich ein, Ich weiß nur nicht wo!!

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