Wie großzügig: Bosbach meint, Maaßen gehört zum Meinungsspektrum der Union

Foto: Wolfgang Bosbach (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – In ihren letzten Tagen als Kanzlerin, lässt Angela Merkel die letzten rechten Räume in der CDU noch einmal kräftig ausfegen. Und dabei wurde wieder einmal ihr Widersacher und Kritiker Hans-Georg Maaßen zum Opfer, obwohl sich dieser treu zur CDU bekennt.

Er wurde nun sozusagen zum zweiten Mal rausgeworfen, von Merkels Knecht Ralph Brinkhaus. Aber Maaßen hat noch ein paar Anhänger: Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat den ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, gegen Kritik in gewohnter Weise „ganz sanft“ verteidigt. „Er ist kein Freund der Flüchtlingspolitik, weil er große Sicherheitsbedenken hat“, sagte Bosbach dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagsausgaben) über Maaßen. „Und er ist auch kein Linker. Aber er gehört zum Meinungsspektrum in der Union. Ich sehe keinen Grund, ihn mit spitzen Fingern anzufassen.“ Zwar äußerte Bosbach Verständnis dafür, dass Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus den Saal der Unionsfraktion nicht für eine Veranstaltung des „Berliner Kreises“ hergeben wollte, nachdem er erfahren hatte, dass Maaßen dort auftreten sollte.

„Den Unmut von Ralph Brinkhaus kann ich verstehen“, sagte Bosbach – jedenfalls dann, „wenn man ihn nicht vollständig informiert und er das Gefühl hat, getäuscht worden zu sein“. Allerdings fügte Bosbach hinzu: „Sollte er den Fraktionssaal wegen Herrn Maaßen für den Berliner Kreis gesperrt haben, könnte ich das nicht verstehen.“ Im Übrigen bekomme die Veranstaltung durch Brinkhaus` Intervention jetzt „eine bundesweite Bedeutung, die sie ohne die Intervention nie gehabt hätte“.

Bosbach gehört dem konservativen „Berliner Kreis“ selbst an. Brinkhaus wird die Runde von Unions-Politikern am Samstag treffen – aber nicht im Fraktionssaal, sondern in einem anderen Raum des Bundestages und in Abwesenheit von Maaßen.

Der Linkskurs der CDU wird fortgesetzt, auch mit AKK, das hat Bosbach indirekt bestätigt. Er ist wie Maaßen selber nur noch konservatives Aushängeschild, ohne Einfluss. Irgendwann landet diese ehemalige Volkspartei bei 20 Prozent und bei den Grünen.

Und Merkels Werk ist vollendet. (Quelle: dts)

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24 Kommentare

  1. Bosbach ist leider eine einzige Enttäuschung. Schade, dass es in der CDU und auch in der CSU offenbar keinen gibt der einen Ar… In der Hose hat.

    • Was heißt Enttäuschung?
      Bosbach agiert im wahrsten Sinne des Wortes unter einer Tarnkappe 😉:
      Er soll die Abtrünnigen wieder einsammeln.
      Und es ist leider nicht so, dass er keine Erfolge damit hätte! 😕
      Und der Rest krallt sich auch an die Posten und Pöstchen!
      Die setzen sich doch nicht für uns „Pöbel“ bei ihrer Chefin in die Nesseln.

  2. Kritik an der Unionsführung kann sich Bosbach gut leisten. Der ist nicht mehr bei dem korrupten Haufen dabei. Er ist krankheitshalber (Krebs) zurück getreten.

  3. „Bosbach meint, Maaßen gehört zum Meinungsspektrum der Union“

    Lange nichts mehr vom CDU-Feige(n)-Blatt Merkels für die Konservativen gehört. Na ja, Wahlen stehen ins Haus…

  4. Maaßen wird es in der „Werteunion“nicht schaffen die CDU auf anderen Kurs zu bringen….ganz klar!……da gilt für die CDU/CSU nur noch „lernen durch Leiden“….indem er die CDU verläßt und der AFD beitritt.

    • ….und dem Rest der Arxxxxxxxer der CDU/CSU Fraktion rufe ich zu….ich verstehe ja,das ihr an euren Posten & Salairen hängt….denn wenn ihr aufmuckt,verbannt euch die Bundeswachtel….aber wie schafft ihr es bloss,morgens noch in den Spiegel zu schauen?….darum merket!…im Gegensatz zu Maaßen,seid ihr ganz kleine Lichter & Hosenscheißer!

  5. Baden-Württemberg wird Vorbild. Nur Alter, Akzent und Haarfarbe der Frontfigur sind anders.

  6. Diese IM Erika hat alle konservativen Männer weggebissen und die haben es sich gefallen lassen.

  7. Wenn Maaßen und Bosbach es ehrlich meinten, dann wären sie schon längst bei der AFD.
    Da sie aber nicht bei der AFD sind, ist es Wählerfang vor den Wahlen.
    Verwirrte konservative Wähler von der AFD; die das Theaterspiel diesen Schauspielern abkaufen.

  8. Wie man an Brinkhaus erkennt. Er entwickelt sich zum Kettenhund der linken und Merkelgetreuen in der Partei….und AKK? Gibt es die noch?

  9. Da hilft auch die „sanfte“ eher heuchlerische Kritik nicht. Am 26.5. werden einige Heulattacken haben.

  10. Dennoch, Bosbach ist einer der Wenigen in der DCU, der den Mut hat, Mängel innerhalb der Partei zu benennen und dem ich vertraue. Leider ist sein Einfluss mittlerweile sehr gering und ich will damit keinesfalls ein Plädoyer für die CDU halten. Dafür ist die CDU viel zu weit nach links abgedriftet und daher unwählbar.

    • Ich hatte von Bosbach mehr erwartet,den holen die nur vor,wenn Wahlen anstehen, aber man muss auch sagen,er hatte nie den Rückhalt in der CDU.

  11. Wenn Maaßen und Bosbach es ehrlich meinten, dann wären sie schon längst bei der AFD.
    Da sie aber nicht bei der AFD sind, ist es Wählerfang vor den Wahlen.
    Verwirrte konservative Wähler von der AFD; die das Theaterspiel diesen Schauspielern abkaufen.

  12. Wenn Maaßen und Bosbach es ehrlich meinten, dann wären sie schon längst bei der AFD.
    Da sie aber nicht bei der AFD sind, ist es Wählerfang vor den Wahlen.
    Verwirrte konservative Wähler von der AFD; die das Theaterspiel diesen Schauspielern abkaufen.

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