Islamischer Staat rückt in Libyen weiter vor

Terror, Islam (Foto: Von Prazis Images/Shutterstock)
Terror, Islam (Foto: Von Prazis Images/Shutterstock)

Libyen – Am Samstag kam es zu einem schweren Angriff auf den örtlichen Kriegsherren Khalifa Haftar und seine Truppen bei Sebha im Süden von Libyen. Der Islamische Staat soll dabei mindestens 16 Soldaten von Haftar getötet haben.

In einem Online-Statement reklamierten die IS-Kämpfer den Angriff für sich. Seit vielen Jahren schon operiert der Islamische Staat auch in Libyen, das sich seit dem Fall des ehemaligen Premierministers Muammar al-Gaddafi in einem Zustand des Bürgerkrieges befindet. In diesem Chaos ist es auch vielen islamistischen Bewegungen gelungen dauerhaft Fuß zu fassen. Schlepperbanden kontrollieren die Küsten und sorgten in den letzten drei Jahren für besonders viele Überfahrten von Migranten nach Europa.

Der libysche Kriegsherr Khalifa Haftar gilt als einer der mächtigsten in der Region. Am Samstag Morgen erlitt er jedoch einen schweren Schlag durch die Islamisten, die immer mehr Fortschritte gegen ihn zu erzielen scheinen. Bereits Anfang April startete Haftar seine Invasion von Tripoli. Bisher ohne Erfolg. Für den IS ist der Kriegsherr ein Apostat, weil er sich selbst als „Anti-islamistisch“ in Szene setzt und Kooperation mit Dschihadisten scheut.

Wie Breitbart berichtet, werden Haftars Truppen unter anderem von Russland, Frankreich und Ägypten unterstützt, die sich von seinen Milizen eine Eindämmung des Islamismus erhoffen. (CK)

 

 

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3 Kommentare

  1. Schuld an der Entwicklung in Libyen, sind die Vasallen und Wasserträger der USA,die Arabische Liga eingeschlossen.

  2. Darum müssen alle Schlauchbootfahrer von dort abgewiesen werden,haben im christl.geprägten Ländern nicht’s zu suchen.Lediglich echte Verfolgte,also wirkliche Flüchtlinge, sollten nach einer Überprüfung und vorgelegten Beweisen für ihre Verfolgung,die Chance auf Asyl bekommen.Fehlende Papiere (Pässe,etc.) müssen ein Hinderungsgrund werden.Die allseits bekannte Taqiyya, muss zu mehr Wachsamkeit bei der Abweisung von Islamisten in betracht gezogen werden.

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