Judenfeindlichkeit weltweit steigt an – vor allem in Frankreich und Deutschland

Foto: Von TaliVikh/Shutterstock

Die Judenfeindlichkeit hat wieder Konjunktur in der Welt. Vor allem in multikulturellen Ländern, wo der Anteil islamischer Einwanderer in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist, verzeichnet man einen starken Anstieg an Antisemitismus. Zu diesem Schluss kam die Universität von Tel Aviv in einer jährlichen Studie zum Thema.

Wie die Universität von Tel Aviv nahelegt, kam es im letzten Jahr weltweit zu mehr antisemitischen, speziell judenfeindlichen Übergriffen. Besonders tödliche Angriffe sind angestiegen, so die Wissenschaftler, die einen Anstieg von etwa 13% an antisemitischen Angriffen feststellen, wo die Täter auch körperliche Gewalt angewendet haben. Über 400 solcher Fälle soll es im letzten Jahr gegeben haben, wobei Frankreich und Deutschland den stärksten Anstieg zu vermelden hätten. In der fünften Republik gab es 74% und in Deutschland 70% mehr gewalttätige Angriffe auf Juden.

„Antisemitismus ist nicht länger ein Randproblem durch Extremisten von links, rechts oder islamisch – er ist zum Mainstream geworden und Teil des normalen Tagesgeschehens“, so der Bericht der Universität. Vor allem in Westeuropa würden sich Juden immer unsicherer fühlen und davon absehen religiöse Symbole ihrer Identität offen zu tragen. Das steht im direkten Widerspruch zu dem multikulturellen Narrativ, das von den Eliten in Westeuropa vertreten wird. Demnach seien gerade die liberal-demokratischen und westlichen Nationen Europas Modelle für das multikulturelle Zusammenleben, während Osteuropa besonders rückständig und antisemitisch sei. Die Studie legt jedoch nahe, dass der Anstieg von Antisemitismus beispielsweise in Osteuropa kaum spürbar ist.

Auch in den USA soll es jedoch zunehmend Antisemitsmus durch radikale Randgruppen der Rechten geben. In Großbritannien tut sich derzeit die Labour-Partei hervor, die ebenfalls im Verdacht steht viele Antisemiten unter ihrer Fahne versammelt zu haben. Die Problematik ist auch in der Bundesrepublik Deutschland ein wiederkehrendes Thema.

So ist die Zahl der registrierten judenfeindlichen Vorfälle in Berlin im vergangenen Jahr gestiegen, so die ZEIT, die sich auf die erliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) bezieht. 1083 gemeldete Fälle soll es gegeben haben. Besonders erschreckende Übergriffe waren unter anderem die Prügelattacke auf einen Kippa-Träger durch einen Palästinenser oder die Mobbing-Skandale rund um jüdische Schüler, die von ihren arabisch-muslimischen Mitschülern drangsaliert wurden. (CK)

 

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24 Kommentare

  1. Und wo ist jetzt der Mehrwert dieses Artikels?
    Warum sollte es mich als Deutscher interessieren, wenn irgendwo oder in Deutschland die Judenfeindlichkeit immer mehr zunimmt? Interessiert es etwa den durchschnittlichen Israeli, ob irgendwo oder in Deutschland die Deutschenfeindlichkeit immer mehr zunimmt? Lasst doch einfach mal diese gutmenschlichen Betroffenheitsartikel. Da gibt es einfach noch genug andere, tatsächliche Probleme um die wir uns kümmern sollten.

  2. Judenfeindlichkeit in D steigt an?

    Als ob in Israel nicht auch die Christenfeindlichkeit anstiege!
    Christen dürfen in Israel nicht studieren, werden angespuckt und geschlagen. Sie sehen in Israel keine Zukunft mehr und verlassen in Scharen das Land, meist Richtung USA!

  3. Im ersten Satz haben Sie völlig recht. Mit der Ausschließlichkeit ist es aber doch nicht ganz so. Der römische Katholizismus, wie die russische Orthodoxie sind rechts und dennoch durch und durch antisemitisch. Alle Extreme sind ungesund. Darum hat Gott Israel im Altertum vor dem Abweichen zur Rechten oder zur Linken gewarnt (5. Mo. 5:32). Als sie nach links abwichen, verfielen sie in den Götzendienst und Unmoral. Als sie später nach rechts ausschlugen, machten sie Religion zu einer untragbaren Last und verwarfen und überlieferten zum Tod Jesus, ihren Messias. Alles, was die durch die Gnade des Schöpfers vorgesehene Freiheit des Menschen einschränkt, ist rechts. Dazu gehören z. B. fundamentale religiosen Richtungen, wie das orthodoxe Juden- oder Christentum, Islam, Katholizismus etc.

  4. „“Die Judenfeindlichkeit hat wieder Konjunktur in der Welt.
    Vor allem in multikulturellen Ländern, wo der Anteil islamischer Einwanderer in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist, . . .““

    Stets sind es die vermeintlichen Gutmenschen-Experten des Altparteienkartells, der
    ungekrönten Modernisierungsgewinner und Globalisierungssieger, die die Lauterkeit der menschlichen Fortschrittsentwicklung mit eben IHRER Moralmeßlatte der ach so „bunten, weltoffenen Gesellschaft“ gleich einer Erbpacht beanspruchen.
    Nur „IHRE“ Haltung gilt.
    Alles andere läuft unter der Rubrik „Hetze“.

    Da kann noch so ein „rosafarbener Elefant im Raum stehen“, sprich, die wahrliche Realität vorliegen, sie wird halt mit der von ihnen „gottgegebenen Haltung“ glatt ausgeblendet und weggebügelt.

    Etwa wie der stark exponentiell ansteigende muslimische Antisemitismus in EU-Ländern und besonders in DE.

    Die DEUTSCHE BANK (Die mit der Leistung aus Leidenschaft – die leider nur Leiden schafft) kündigt dem in Jerusalem ansässigen Medium „Israel heute“ ohne Angabe von Gründen einfach so deren Konten und entsorgt es somit.
    Ist an einer weiteren Zusammenarbeit nicht mehr interessiert.
    Wie gesagt, ohne Angaben von Gründen.
    Bereits hier haben die U-Boote des Islams ihre Torpedorohre schon ausgerichtet:
    Laut „Manager Magazin“ ist das Emirat Katar größte und wichtigste Einzelaktionär der Deutschen Bank.
    Noch Fragen?

    Weiteres Beispiel zum o.a. Artikel gefällig?

    Hier: Jüdische Allgemeine (DE) /20190503 / „Die Angst geht um“
    „“Es geht weiterhin ein Gespenst um in Europas jüdischer Gemeinschaft, das Gespenst
    des Antisemitismus.
    Eine Online‐Umfrage der EU‐Grundrechteagentur FRA, bei der Mitte des Jahres 16.395 Juden in zwölf EU‐Ländern zu ihren Alltagserfahrungen mit Antisemitismus befragt wurden, macht das deutlich.
    Denn im Unterschied zu Polizeistatistiken und anderen Studien förderte die Umfrage das subjektive Empfinden von Juden zutage.
    Und die Dunkelziffer ist groß:
    Knapp vier Fünftel (77 Prozent) derer, die Opfer antisemitischer Belästigungen werden, melden solche Vorfälle weder der Polizei noch bei anderen Stellen.““

    Die Ergebnisse zeigen auch, dass Judenhass NICHT mehr überwiegend vom RECHTEN Rand der Gesellschaft kommt.

    Häufigste Tätergruppen sind:

    – radikale Muslime (30 Prozent),
    – gefolgt von Menschen aus dem linken politischen Spektrum (21 Prozent),
    – Arbeits‐ oder Schulkollegen (16 Prozent),
    – Menschen aus dem Bekanntenkreis (15 Prozent)

    und ERST DANN

    – Personen mit rechtsextremen Ansichten (13 Prozent).““

    Diesen gut recherchierten journalistischen Investigativ-Beitrag sollten sich auch einmal eine Fr. Knobloch (ehemalige Präsidentin des ZR der Juden in DE) sowie der Beauftragte der BRD für jüdisches Leben / Antisemitismus Felix Klein antun, bevor sie wieder einmal im Claas-Münchhausen-New-Fake-Strong-Hater-Relotius-SPIEGEL-Mode ihre unsäglichen Hetzattacken und haltlosen Plattitüden im Sinne der Merkel’schen Volksbelehrung-, -verniedlichung, -verfälschung, -verdummung und dem Genügen des ach ständig verleugneten Framing-Procedure des politisch-medialen Komplexes gegen die demokratisch legimitierte Partei AfD TSUNAMIARTIG lostreten (Jetzt auch mit original WeLT-Karmann-&-FAZ-Bender-Bashing-Siegel!) und das mündige Leservolkeinfach für blöd verkaufen wollen!

  5. Das Problem sind unter anderem die irrsinnigen Kapitalströme via Öl in die muslimische Welt.
    Niemand aus der Wirtschaft/Politik will sich durch judenfreundliche Statements einem möglichen Boykott aussetzen.
    Und wenn ich dann das seltsame AfD Plakat sehe: „Diesel retten“….

    • Was man aber vom ZdJ hört, ist, daß Merkel lobenswerterweise wegen der 12 dunklen Jahre Millionen „Flüchtlinge“ aus der koranverwirrten Welt aufgenommen hat und gut und lebenslang versorgen läßt

  6. Es soll Mainstream sein, nein ist es nicht! Diese Juden/Israelhasser sind jenseits vom Mainstream oder von den Medien gedeckt.

  7. Also ich verstehe ja nicht, daß im 21 JH sowas wie Religionskriege stattfinden. Es scheint ja so, daß wenn sich die verschiedenen Religionsgruppen öffentlich mit ihren Symbolen bewegen ,sie einander angreifen,
    In Staaten wo Religionsfreiheit als Wert gilt, die Bevölkerungen,der einen Religion die andere als Feind erleben.
    Religion ist ja eine private Angelegenheit, öffentlich sind in einer westlichen Demokratie ja alle gleichwertige Bürger. Die verbissenen jeweiligen Gläubigen sollten sich mal in der Öffentlichkeit zügeln und ihre Religion privat leben.
    Jeder dieser Gläubigen erlebt ja die Welt wie einen Krieg gegen die anderen. Diese Religionen haben in meinen Augen den Charakter von Ideologien, mit Frieden und Freundschaft und Menschenliebe hat das nichts zu tun. Dies zeigt ja auch , daß diese „Gläubigen“ in den engen Grenzen von“schwarz – weiß/ freund – Feind wahrnehmen, denken und versuchen zu handeln. Das ist ja nicht das Niveau von übergeordnet weltoffen, daß ist ja Stammesdenken wie zu Beginn der sozialen Geschichte der Menschheit.
    Der Globalisierung, dem Weltoffen, der sogenannten Buntheit und Multikultur sind die Bevölkerungen und die einzelnen nicht gewachsen, das sind nur ausgedachte „Werte“ der Schrottpolitiker.

    • leider denken nicht alle so…
      Siehe N-Irland, siehe alle islamischen Staatren, auch Indien, …

    • Man betrachte nur alleine den Nordirlandkonflikt, hier waren Evangelen und Katholiken, die sich hier von 1969 bis einschliesslich 1998 bekriegten.

  8. Wer sein Avatar ändern will viel Glück! Wer bei disqus über Fatzebuk, Gockel & Co angemeldet ist muss sich erst abmelden und offenbar alle Cookies löschen. Dann geht es auf einmal. Tausendmal probiert, tausendmal ist nichts passiert …

  9. Die Haupttäter sind bekannt, jedenfalls Statistisch in Berlin. Hier aus Welt heute.

    In der aktuellen Anfrage ging es nun um die Zahl der antisemitischen
    Fälle ohne diese erkennbaren rechtsextremen Motive. Das waren laut Senat
    191. So bleiben nur 133 Taten mit klaren rechtsextremen Motiven übrig –
    obwohl in der Kriminalstatistik 253 Fälle dazu stehen. Für die
    Differenz von 120 Taten sind keine Motive bekannt – trotzdem gilt die
    Kategorie „rechts“.

    • In allen anderen Laendern nicht, oder wie darf man das verstehen?
      Mir ist nicht ganz klar,warum Sie.ausgerechnet auf die USA diesbezueglich verweisen.
      Uebrigens, den Rassismus gibt es in beide Richtungen.

    • mir ginges darum, dass immer DE als Land vorgeführt wird, in dem der Rassismus und der Antisemitismus zu Hause ist. Dem ist nicht so. der Rassismus ist im Buntland USA sogar größer als bei uns. Antisemitsmus gibt es auch .

      Beides habe ich von Farbigen und Juden, die in den USA leben, bzw. sehr oft dort sind.
      Noch etwas: wie Sie richtig schreiben: auch in die andere Richtung. Die Tochter meines Freundes hatte einen farbigen Amerikaner als Freund. Eines Tage reisten beide zu seinen Eltern in die Staaten. Die Reaktion des Vaters: wenn Du die Weiße heiratest, enterbe ich Dich!

    • mir ginges darum, dass immer DE als Land vorgeführt wird, in dem der Rassismus und der Antisemitismus zu Hause ist. Dem ist nicht so. der Rassismus ist im Buntland USA sogar größer als bei uns. Antisemitsmus gibt es auch .

      Beides habe ich von Farbigen und Juden, die in den USA leben, bzw. sehr oft dort sind.
      Noch etwas: wie Sie richtig schreiben: auch in die andere Richtung. Die Tochter meines Freundes hatte einen farbigen Amerikaner als Freund. Eines Tage reisten beide zu seinen Eltern in die Staaten. Die Reaktion des Vaters: wenn Du die Weiße heiratest, enterbe ich Dich!

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