Nach islamischen Terroranschlägen: Sri Lanka verbietet Burka und Niqab

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(Symbolfoto:Durch meunierd/shutterstock)

In Sri Lanka ist ab sofort jede Form der islamischen Gesichtsverschleierung untersagt worden. Präsident Maithripala Sirisena nutzte den verhängten Ausnahmezustand, um das Tragen von Burka und Niqab in der Öffentlichkeit zu verbieten.

Ab heute ist jede Art der Geschichtsverschleierung für muslimische Frauen nicht mehr erlaubt. Der Präsident Maithripala Sirisena folgte damit der Forderung eines Parlamentsangehörigen, der davon überzeugt ist, das die islamischen Terroristen sich hinter Burka und Niqab verstecken, um dem Zugriff der Behörden zu entgehen. Hijab und Tschader, die beide das Gesicht freilassen, sollen laut  MailOnline hingegen weiter getragen werden dürfen.

„Das Verbot soll die nationale Sicherheit gewährleisten … Niemand sollte sein Gesicht verhüllen dürfen, um die Identifizierung zu erschweren“ heißt es in der offiziellen Stellungnahme.

Die Ankündigung kommt nur wenige Tage, nachdem auch örtliche islamische Kleriker muslimische Frauen dazu aufgefordert hatten, ihre Gesichter nach den Attacken der Dschihadisten auf Christen nicht zu bedecken. Muslime in der mehrheitlich buddhistischen Nation machen etwa 10 Prozent ihrer 21 Millionen Einwohner aus. Die meisten srilankischen Muslime würden eine liberale Form des Islam praktizieren, so die MailOnine.

Nur eine kleine Anzahl von Muslima tragen den Niqab. Das Gesetz tritt acht Tage nach den Oster-Bombenanschlägen auf  Kirchen und Hotels in Kraft, die mehr als 250 Menschen das Leben kostete und mehr als 500 verletzte. Bisher wurden dutzende von Verdächtigen festgenommen, aber örtliche Behörden und Regierungen auf der ganzen Welt befürchten, dass sich weitere gewaltbereite Muslime ausgerüstet mit Sprengstoff weiterhin auf freiem Fuß befinden.

Nach Angaben aus Verteidigungskreisen, sei weiblichen muslimischen Komplizen unter dem Schutz von Burkas die Flucht aus einem Appartementkomplex in Dematagoda gelungen, berichtet Sri Lanka’s Daily Mirror.

Auch eine Woche nach den mörderischen Attacken auf Christen sind immer noch alle katholischen Kirche aus Angst vor weiteren islamischen Anschlägen in Sri Lanka geschlossen. (MS)

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19 Kommentare

  1. „Die meisten srilankischen Muslime würden eine liberale Form des Islam praktizieren.“

    Brigitte Gabriel, linabesisch- amerikanische konservative Journalistin, hatte bei einer Pressekonferenz auf die Frage eine Moslimin: „Die Mehrzahl der Moslems sind doch friedlich“ geantwortet:

    „Der moderate Islam ist irrelevant“, und hat das auch näher ausgführt.

    „Es gibt heute weltweit 1,2 Milliarden Muslime. Natürlich sind nicht alle von ihnen radikal. Die Mehrheit sind friedliche Menschen. Die Radikalen werden auf 15-25% geschätzt, gemäß allen Geheimdiensten auf der ganzen Welt. Das bedeutet, dass 75% der Muslime friedliche Menschen sind.
    Aber wenn Sie sich die 15-25% der muslimischen Bevölkerung der Welt anschauen, dann schauen Sie auf 180 Millionen bis zu 300 Millionen Menschen, die sich der Zerstörung der westlichen Zivilisation verschrieben haben. Das sind so viele wie die Bevölkerung der USA.

    Warum also sollten wir uns Sorgen machen über die radikalen 15-25%? Weil es die Radikalen sind, die töten. Weil es die Radikalen sind, die Köpfe abschlagen und massakrieren.
    Wenn Sie sich die Geschichte anschauen, die Lektionen der Geschichte, dann waren die meisten Deutschen friedlich. Aber die Nazis gaben den Ton an. Und im Ergebnis starben 60 Millionen Menschen, beinahe 14 Millionen in Konzentrationslagern. 6 Millionen waren Juden. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.“

    Und so geht es weiter. Russen, Chinesen, Japaner. Und sie hat völlig recht. Die friedliche Mehrheit ist irrelevant.

  2. Das buddhistische Sri Lanka hat schon einen Krieg gegen tamilische Selbstmordattentäter-Guerillas gewonnen. Von diesem friedliebenden Land und seinen überwiegendst sympathischen Menschen können wir einiges lernen …

  3. Gibt es in Neuseeland durch einen Australier ein Attentat auf Muslime, jammern unsere Medien, dass friedliebende Muslime die Opfer sind.
    Gibt es in Sri-Lanka Attentate von Moslems auf Christen, jammern unsere Medien, dass die Wut auf friedliebende Muslime wächst.
    Haben die jetzt die Opferrolle gepachtet, egal was passiert? Wegen dem Burka- und Niqabverbot wird der Mainstream wieder kräftig auf die Tränendrüse drücken, diese Heuchler.

  4. Müssen erst über 250 unschuldige Menschen sterben bis die Muselmülltüte verboten wird. Na immerhin ein Licht am Horizont, nur leider nicht bei uns!

    • Wäre ´überhaupt nicht nötig, wenn man den Islam, der mit keinem demokratischen Wertesystem kompatibel ist in die Wüste zurückschickt, dort wo er hingehört. Assimilation oder ab nach Hause – das wäre einfach.

  5. Das Verbot ist sowieso und überall sinnvoll.
    Nur wird es leider keine weiteren islamischen Anschläge auf alles und jeden verhindern.

  6. Gültig ab heute!!! Das nenne ich mal eine klare und konsequente Entscheidung und das ganze äußerst zeitnah! Bei uns würden sich alle Politiker und Parteien die nächsten zehn Jahre in Debattenschlachten und Diskussionen entblöden, um zum Schluß die „Weiter so!“- Entscheidung zu treffen!

  7. Sehr lobenswert, aber nicht nur Burka und Niqab gehören sofort verboten, sondern dieser mittelalterliche Mord- und Totschlagskult an sich – WELTWEIT!

  8. Wie alles wird auch das zur Macht- und Kraftprobe, die nur ein starker Staat bestehen kann. Also nix für BRD,F, S und so weiter und so fort.

    • Das stimmt wohl. Dennoch schön zu lesen, dass es Regierungen gibt, die sich dem Islam nicht beugen, deren ewiges Opfergehabe nicht akzeptieren und sich dem Djihat entgegen stellen.

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