Erdogan: „Armenischer Genozid war nur Umsiedlung!“

Foto: Collage
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Türkei – Die Nazis nannten ihre Genozide auch stets „Umsiedlung“. Scheinbar tritt Präsident Recep Tayyip Erdogan in die Fußstapfen selbiger. Er bezeichnete jüngst den Völkermord an den Armeniern als „Umsiedlung“.

Alles nur nur eine große Lüge des Westens? Zumindest wenn es nach Präsident Erdogan und seinen Anhängern geht. Die Türkei weigert sich trotz umfangreicher Nachweise Anzuerkennen, dass die Ermordung von ca. 1,5 Millionen Armeniern und Christen 1915 so stattgefunden hat. In einer Erklärung gab Erdogan zu Protokoll, dass es sich lediglich um Umsiedlungen gehandelt habe, bei der dann leider viele Armenier gestorben seien.

„Die Umsiedlung der armenischen Banditen und ihrer Unterstützer, die die Muslime, darunter auch Frauen und Kinder in Ostanatolien umgebracht haben, war die vernünftigste Aktion, die in solch einer Zeit durchgeführt werden konnte. Unsere Archive stehen weit offen für alle, die an der Wahrheit interessiert sind“, so der Präsident laut Bloomberg.com.

Die deutschen Militärberater und Beobachter, die zu dieser Zeit das osmanische Reich unterstützten, decken jedoch die historische Sichtweise der Armenier, die in der türkischen Kampagne im Osten einen Genozid sehen, der das Ziel verfolgte Christen zu  ermorden und ihr Land in Besitz zu nehmen. (CK)

 

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22 Kommentare

  1. .. so kann man auch Völkermord begehen .. die Menschen ohne Wasser und Lebensmittel in die Wüste treiben – Drecksack! ..

  2. Es ist nur noch abstoßend, wie dieser Drecksack vom Bosporus nachträglich den Genozid an den Armeniern verhöhnt.

  3. Die Wahrheit und der Narrativ über den Armenier-Genozid aus Religionsgründen muss vor allem den Türkenkindern an allen deutschen Schulen im Sozialkundeunterricht eingebläut werden, um hinzuführen zu der Erkenntnis: „Wir sind Mörder“, und zwar aus niederen Beweggründen, nach dem Vollbegriff der strafrechtlichen Qualifikation. Wenn es nach dem 2. Weltkrieg hieß: „Nie wieder soll ein Deutscher eine Knarre in die Hand nehmen!“, ist es jetzt Zeit, der mißratenen, extremistischen, religionsfanatischen Brut der Schleiereulen mit aller Gewalt einzubläuen: „Nie wieder soll ein Moslem ein Messer in die Hand nehmen!“ Dafür sollte es an Schulen (extrem wichtig für Strafunmündige) wieder die Prügelstrafe geben, und im wahren Leben reguläre Bestrafungen mit Peitschen, Knüppeln sowie Haftstrafen ab dem allerersten Delikt.

  4. Stalin hat viele Volksgruppen „umgesiedelt“. Überlebt hat fast niemand.
    Ebenso die Roten Khmer und viele andere Völkermörder.

    Auch Merkel und ihre Helfer (Altparteien, Kirche, Lügenpresse) siedeln Nicht-Deutsche um nach Deutschland und schaffen so die Deutschen ab. Wird als „humanitäre Pflicht“ vermarktet und bringt Schleusern und der Asyl-Industrie milliardenschwere Gewinne.

    Erdogan, Merkel, Stalin, Pol-Pot, Mao …. alles Brüder und Schwestern im Geiste.

  5. Das ist das größte Problem der Türken: Die existierenden Feldpostbriefe und schriftlichen Berichte deutscher Augenzeugen der osmanischen Verbrechen.

    • Hallo Wok, danke für den interessanten Link. Ich zitiere mal daraus:
      „Deutschen Soldaten trauten sich die Türken nicht die Fotoapparate wegzunehmen, wenn sie Greuelszenen ablichteten.“

      Wenn man heute noch Türken ärgern will, dann, das der große Verteidigungsieg bei Gallipolli im 1. Weltkrieg nur durch deutsche Hilfe möglich war.

      Die Türken verweisen auch auf die Partisanen und Sabotageakte. (Russlands 5. Kolonne ). Allerdings wäre durch die Haager Landkriegsordnung noch genug Spielraum gewesen. So z.B. für jeden getöteten türkischen Soldaten hätten im gleichen Verhältnis armenische Geiseln erschossen werden dürfen. Brutal ?
      Aber legitim bis 1945.

  6. Erdowahn weiß ganz genau, das der Sieger die Geschichte schreibt und nicht der Verlierer, in diesem Fall die Armenier. Das bei den deutschen „Umsiedlungsprogrammen“ über 6 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben, steht ausser Zweifel. Denn wenn im Eingangsbereich der neuen „Wohnorte“ Tore mit der Aufschrift “ Arbeit macht frei“ oder „Jedem das seine “ steht, weiß jeder was dort los war. Es handelte sich dabei um Vernichtungslager. Jeder der das leugnet sollte sich die Serie Holocaust – die Geschichte der Familie Weiß ansehen oder Schindlers Liste. Die Moslems Anfang des 20. Jhr waren keinen Deut besser, nur mit dem Unterschied das sie die Wahrheit über einen Völkermord bis heute leugnen und mehr noch die Geschichte zu ihren Gunsten geändert haben.
    Und die ehemaligen Nazis und die heutigen Islamisten haben bei eines gemeinsam, deren Anhängerschaft unterliegt einer menschenverachtenden Ideologie.
    Heute sind wir alle dazu aufgerufen zu verhindern, das sich so etwas noch einmal wiederholen kann. Unter welcher Ideologie auch immer.

    • Was sagen Sie zum Buch von Gerard Menuhin ?
      Der Buchtitel lautet „Wahrheit sagen , Teufel jagen“.
      Können Sie kostenlos als PDF auf vielen systemkritischen Webseiten runterladen.

  7. so glaubt doch endlich dem große Kalifen. Er ist zur Lüge gar nicht fähig. Er glaubt doch an die Firiedensreligion.

  8. Ja, ja, die Erfinder des „Ü“ sind sonst auch sehr erfinderisch. Die Auslöschung des deutschen Volkes ist ja auch nur ein Umsiedlungsprogramm. Der große Führer Erdogan wird sich bald auch verspielt / verzockt haben im Konzert der Mächtigen. Dann ist Ende mit Recep!!!

  9. Und was geht uns das alles an?
    Ich wehre mich immer dagegen, wenn andere Länder uns immer vorkauen, was wir zu denken und zu tun haben. Und wir machen jedes Jahr dasselbe mit diesem Thema.
    Das ist nicht unser Problem. Hört also endlich auf damit!
    Und soll mir keiner kommen, daß in D ein Mahnmal aufgestellt werden soll.

    • Was passiert ist kann man nicht mehr ändern. Man sollte es immer im Hinterkopf haben damit sich das nicht mehr wiederholen kann. Aber auch nur da und nicht immer mit Mahnmälern und Denkmälern mit aller Gewalt darauf hinweisen.

    • Es wurde in D schon diskutiert, ein Mahnmal zu errichten.
      Deshalb hab ich das erwähnt. Es geht uns nämlich absolut nichts an.

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