„Menschen-Studie: Frank Jansen vom „Tagesspiegel“ ist Relotius des Monats April

Max Erdinger

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Wo der "Tagesspiegel" immer noch gern gelesen wird - Foto: Collage

Das Flußpferd ist das neue Wappentier des „Tagesspiegel„. Obwohl ihm das Wasser bis zum Hals steht, hat es ein großes Maul. Vielleicht hat aber der „Tagesspiegel“ gar kein neues Wappentier. Dann könnte es daran liegen, daß ihnen Frank Jansen als Redakteur schon reicht. 

Jedenfalls hat der Flußfrank eine Meldung rausgehauen, die man übersetzen muß. „Deutschland ist eine robuste Demokratie“, titelte der großmäulige Phantast voll der Hinterlist. Grundlage seiner Behauptung ist eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Name bekanntlich weltweit zu einem Synonym für „Objektivität“ geworden ist, wenn´s nicht gelogen ist.

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht.

Schon vorbei, Frank. Die schlechte Nachricht war, daß der Tagesspiegel noch immer nicht pleite ist.

Die Ressentiments gegen Flüchtlinge und Muslime reichen weit in die Gesellschaft hinein. Teile der bürgerlichen Mitte sind infiziert, offenkundig wirkt die Hetze der AfD.

Frank, daß du ein Vorurteil nicht von einem Urteil unterscheiden kannst, dafür kann man bis weit in die Mitte der Gesellschaft gar nichts. Der Begriffsstutzige bist du selber. Es sind auch nicht Teile der bürgerlichen Mitte infiziert -, sondern desinfiziert worden – und zwar von deinen linken Hetzbazillen.

Das ist ein Ergebnis der Neuauflage der „Mitte-Studie“, mit der die Friedrich-Ebert-Stiftung über repräsentative Umfragen menschenfeindliche Ansichten auslotet.

Um dann entlang ihrer eigenen Definition von „Menschenfeindlichkeit“ die lieben befragten „die Menschen“ zu unterteilen in solche, denen man bei der Friedrich-Ebert-Stiftung auch fürderhin „menschenfreundlich“ begegnen will, und solche, denen gegenüber man eine menschenfeindliche Ansicht vertreten darf. Die Studie der FES diente also dazu, der FES aufzuzeigen, welchen Menschen sie künftig feindlich gesinnt sein darf im Rahmen ihrer Menschenfreundlichkeit.

Bei der Lektüre des Papiers kommt die Erinnerung an die Bilder vom Spätsommer 2018 hoch, als sich in Chemnitz Normalbürger mit Rechtsextremisten in rassistischen Aufläufen zusammentaten.

Schade, daß du die Bilder, die dir hochgekommen sind, Frank, nicht auf deine Tastatur gekotzt hast. Dann hätte man sie sich wenigstens mal in echt anschauen können, ohne sich auf das Hörensagen von ihrer Existenz verlassen zu müssen. Du hättest auch dein Erbrochenes zusammenwischen und beim Verfassungsschutz abgeben können, damit die sich dort endlich das Bild zusammensetzen können, das zu Maaßens Rauswurf paßt. Bis heute wissen die noch nicht, daß sie ihr eigener Ex-Chef so furchtbar angelogen hat. Du könntest dich eigentlich selbständig machen, beim Tagesspiegel aufhören und den Verfassungsspiegel gründen. Läuft bestimmt so gut wie jouwatch, linker Schnarchersfrank.

Doch man kann die „Mitte-Studie“ auch positiv lesen. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung befürwortet die Demokratie.

Sagenhaft. Bestimmt lese ich gleich, daß du geschrieben hast, die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung wolle sich vor lauter Liebe zur Demokratie nicht länger mehr von der „Groko Haram“ terrorisieren lassen.

Nur drei Prozent befürworten eine rechte Diktatur. Das passt zum Niedergang der NPD.

Was jetzt ein bißchen dumm von dir persönlich ist, daß du das unter „positiv“ verzeichnest. Du bist nämlich genau der Typ Schreiberling, der noch in jeder Diktatur eine glänzende Karriere hingelegt hat.

Und Wahlumfragen zeigen, dass der Rechtspopulismus in Gestalt der AfD nicht weiter expandiert. Die Partei dümpelt zwischen zwölf und 15 Prozent, mehr ist offenbar nicht drin.

Was von Wahlumfragen zu halten ist, wissen wir spätestens seit dem Wahlsieg Donald Trumps, mein lieber Umfragefrank. Und daß die AfD in den neuen Bundesländern, dort also, wo die vernünftigsten Deutschen wohnen, inzwischen stärkste Kraft ist, ist ebenfalls Aussage einer Umfrage der vergangenen Tage. Wenn es auch natürlich keine FES-Umfrage gewesen ist, weil sonst nämlich die SPD stärkste Kraft in den neuen Bundesländern wäre.

Das ist immer noch zu viel, doch die Demokratie bleibt robust.

„Robust in der Abwesenheit“, hätte es heißen müssen. Gewissenhafte Genauigkeit, wenn ich bitten darf, Frank vom Tagesspiegel.

Im Übrigen hast du etwas Wichtiges einfach unterschlagen, das sogar in dieser FES-Studie vermerkt ist. Wie´s wohl kommt, Tagesspiegel-Flußfrank? Du wirst uns doch nicht absichtlich etwas verschwiegen haben? – Da paß´auf, Jank Franzen – O-Ton FES-Studie:

„Gut ein Drittel der Befragten stimmt der Aussage zu „Die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit“. Ein Viertel glaubt, Deutschland werde vom Islam unterwandert, 55 Prozent vertreten die Ansicht, es gebe hierzulande ein „Meinungsdiktat“.“

Und jede Wette, Franzensjank: Hätte man weitergefragt, wer dieses Meinungsdiktat verteidigt, es per Desinformation und Hetze perpetuiert und sozusagen die „echte deutsche Antidemokraten-Sau“ ist, – dein Name wäre ganz bestimmt gefallen. Gottseidank hat man nicht weitergefragt.

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10 Kommentare

  1. „Tagesspiegel“, „SZ“, „ZEIT“ sind für mich linksextreme Schreiberling- Initiatoren, die hoffen, dass junge Menschen so einfältig sind, ihrer Ideologie zu folgen. Zudem hat sich das Selbstverständnis gewandelt: weg von Informationen – hin zu psychischer Beeinflussung.

  2. Der ganze Mainstream erweckt schon längst den Eindruck, dass es gar nicht mehr um Substanz, Richtigkeit und Logik geht, was auch immer für ein Thema sie aufgreifen. Anscheinend sehen sie ihre Aufgabe nur noch darin, irgendwas kampfrhetorisches gegen Rechts, AfD, Patriotismus usw. rauszuhauen.
    Wobei mir nicht in den Kopf geht, warum nur die Altparteien als die einzigen und wahren Demokraten glorifiziert werden. Wer ist es denn, der mit aller Gewalt an einer Neueinrichtung der DDR 2.0 arbeitet? Wer schränkt denn die Meinungsfreiheit immer weiter ein? Und wer sorgt denn dafür, dass die Menschen im Land de facto gar nichts mehr zu sagen haben? Weder in Sachfragen, noch bei der Auswahl der Politiker. Und Demos? Da finden natürlich nur diejenigen Gehör, die irgendwie gegen rechts etc. sind, oder die Agenda der Altparteien unterstützen.

  3. „Relotius Preis des Monat April“ Eine Gute Idee, den Claas Relotius Preis, für die dreisteste Lüge der Relotiuspresse, monatlich zu verleihen. Natürlich müsste dies in allen alternativen Medien propagiert werden.

  4. Haargenau, aus Vorurteilen sind längst Urteile geworden, da haben auch die ganzen herzigen Fotoberichte nichts dran ändern können, die die dringend benötigten Fachkräfte dabei zeigen, wie sie unter Anleitung von Asylindustriearbeitern eifrig üben, wie man z. B.ein Brett mit Schmirgelpapier schleift . Es werden eben immer mehr Leute, die sich nicht mehr von Murksel & Co. hinter die Fichte führen lassen.

  5. Von Linken zu verlangen, ein Vorurteil von einem Urteil unterscheiden zu können, ist zuviel. Linke denken in Klischees und bedienen, was ihre Landsleute angeht, nur Vorurteile. Ihre kleinkarierte, ängstliche, krude und verquere „Weltanschauung“ lässt keinerlei Spielraum.

  6. Ein echter Erdinger.

    Bei Mainstream-Medien denke ich ab sofort nur mehr an Flusspferde, die – obwohl ihnen das Wasser bis zum Hals steht – ein großes Maul haben und mit ihrem Schwanz ihre Scheiße in die Gegend propellern.

  7. „Groko Haram“ Eine gelungene Wortschöpfung. Und der fehlende Absatz aus der Studie zeigt ein besonders deutliches Beispiel von Desinformation durch verschweigen von Information.

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