Boris Palmer zeigt den grünen Feinden der Meinungsfreiheit den Stinkefinger

Foto: Imago

Wenn die Grünen etwas unerträglich finden, dann sind das Leute aus den eigenen Reihen, die von den vorgegebenen, menschenfeindlichen und umweltzerstörenden Doktrin abweichen. Darin erinnern sie stark an Religionsvertreter, die Abtrünnige und Zweifler ebenfalls verfolgen.

Boris Palmer weiß das und provoziert diese engstirnigen Fanatiker immer wieder bis zur Weißglut. Jüngster Skandal ist die mittlerweile berühmt gewordene „DB-Auswahl“, die Palmer kritisierte.

Jetzt wollen einige Grüne den renitenten Störer aus der Partei ausschließen. Doch da kann Palmer nur müde lächeln. „n-tv“ zitiert ihn mit folgenden Worten:

„Ich halte das für den Ausdruck einer antidemokratischen Debattenverweigerung. Ich vertrete die Werte dieser Partei gegen solche Meinungstyrannen und lasse mich dadurch in keiner Weise beeindrucken. Bei den Grünen gibt es Menschen, die Meinungsfreiheit nur ertragen, wenn es um die eigene Meinung gehe. Debatten kann man nicht dadurch entscheiden, dass man andere mundtot macht. Das Ansinnen von Berliner Grünen-Politikern ist absurd und lächerlich.

Das war natürlich nicht der erste Versuch, Palmer rauszuwerfen und ihm geht dieses Theater logischerweise mächtig auf den Zeiger:  „Ich hab die Schnauze voll von sowas“, sagt er.

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33 Kommentare

  1. Schade, er wäre das „grüne Gewissen“ der AfD. Aber das wird nicht kommen. Nicht von der Boris-Seite und nicht von der AfD.
    Stellt Euch mal vor: Tübingen würde AfD-konvertiert! 🙂 🙂

    • Hört endlich auf, Palmer als Heilsbringer des Patriotismusses zu loben.
      Palmer ist ein grundgrüner Kommunist und Deuschenverachter. Nur weil er mal ab und zu deckungsgleiche Aussagen zu unseren macht, ist er noch lange keiner von uns.
      Ein Wolf, der mal einen Wolft tötet, weil diese im Kampf miteinander standen, ist noch lange kein Freund der Lämmer.
      Oder lebt Ihr alle nach der naiven These: Der Feind meines Feindes ist automatisch mein Freund?
      Palmer hasst die AfD. Das hat er oft genug betont. Palmer will die AfD dadurch bekämpfen, dass er Probleme anspricht und nicht totschweigt.
      Er ist also durchaus ein ernstzunehmender Taktiker, der sich klug gegen die AfD positioniert und ihr Wind aus den Segeln nimmt, weil er Probleme anspricht, die dann kaum noch von der AfD kritisch als „von den Altparteien verschwiegene Probleme“ gebrandmarkt werden können. Er macht also das, was die Altparteien immer versprechen, zu machen: Die AfD inhaltlich und politisch anzugreifen.
      Er kämpft nicht gegen die Missstände, weil er ein Freund der AfD ist, sondern weil er so der AfD die Themen wegnimmt. Kapiert das endlich!
      Ich weiß nicht, wie oft ich das noch erklären muss, damit die Leute endlich aufhören, Palmer in die AfD zu sehnen.

    • sehe ich auch so, alles Taktik, sonst würde sich mal was ändern.
      Es schreit immer einer auf,und bläst ins Horn vor jeder Wahl.
      „Ach so schlimm sind die ja gar nicht. Haben ja vernünftige Ansichten… Ich wähle mal Grün…“

  2. Bei den Grünen gibt es Menschen, die Meinungsfreiheit nur ertragen, wenn es um die eigene Meinung gehe……dassind schätzungsweise 99% in dieser Sekte !

    • Deswegen fühlen sie sich den Vertretern der Friedensreligion ja auch so verbunden. Die gleiche Sicht auf die Welt und die Menschen. Totalitär.

  3. Er kann sich das Leben erleichtern. Für Umweltschutz ( vernünftigen und wissenschaftlich belegt notwendigen) kann er auch in der AfD eintreten und hier stößt er auch nicht auf so einen shitstorm, wenn er der DB Bahn sagt, welche dumme Multikultiwerbung sie fahren ( PS ich habe keinen einzigen der „Promis“ erkannt und ich frage mich natürlich, warum die DB nur Menschen mit MiGraHI anstellt um ihr Geschäftsmodell zu verbessern- hört sich für mich stark rassistisch an)

    • Hört endlich auf, Palmer als Heilsbringer des Patriotismusses zu loben.
      Palmer ist ein grundgrüner Kommunist und Deutschenverachter. Nur weil er mal ab und zu deckungsgleiche Aussagen zu unseren macht, ist er noch lange keiner von uns.
      Ein Wolf, der mal einen Wolft tötet, weil diese im Kampf miteinander standen, ist noch lange kein Freund der Lämmer.
      Oder lebt Ihr alle nach der naiven These: Der Feind meines Feindes ist automatisch mein Freund?
      Palmer hasst die AfD. Das hat er oft genug betont. Palmer will die AfD dadurch bekämpfen, dass er Probleme anspricht und nicht totschweigt.
      Er ist also durchaus ein ernstzunehmender Taktiker, der sich klug gegen die AfD positioniert und ihr Wind aus den Segeln nimmt, weil er Probleme anspricht, die dann kaum noch von der AfD kritisch als „von den Altparteien verschwiegene Probleme“ gebrandmarkt werden können. Er macht also das, was die Altparteien immer versprechen, zu machen: Die AfD inhaltlich und politisch anzugreifen.
      Er kämpft nicht gegen die Missstände, weil er ein Freund der AfD ist, sondern weil er so der AfD die Themen wegnimmt. Kapiert das endlich!
      Ich weiß nicht, wie oft ich das noch erklären muss, damit die Leute endlich aufhören, Palmer in die AfD zu sehnen.

  4. Jutta Ditfurth, die in den 80er Jahren die Grünen mitbegründete, wieder austrat. warnt heute vor den Grünen. Bei Maischberger 2011:

    „Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat”

    „Verrat ist eine Kunst, die die Grünen meisterlich beherrschen“

    „Wir sind ziemlich sozial denkende Menschen“ sagen die Grünen und vergessen, dass sie selbst am Niedergang des Sozialstaates beteiligt waren. Welche Wähler wählen die Grünen? Es ist ein bestimmtes gehobenes Klientel, eine „sozialignorante Mittelschicht“, die Öko tut, zwei Autos hat und Bio einkauft.“

    All diejenigen, die wirklich was verändern wollten sind schon längst bei den Grünen ausgetreten. Übrig geblieben ist der intellektuelle grüne Bodensatz. Und Palmer macht sich mit diesen Leuten gemein, egal ob er ab und zu mal aufmuckt. Wenn er Rückgrat hätte, wäre er schon längst ausgetreten.

    • Mag sein. Aber ausgerechnet Jutta Ditfurth als Kronzeugin aufzuführen… Ich weiß nicht…

      Ich sags mal so: Immer wenn kein Payagastron (Brechmittel) verfügbar ist, weil die Apotheke am Sonntag zu hat, schaue ich auf Youtube ein Interview mit dieser Dame an…;-))

  5. Wie die Grünlinge bereits selbst eingeräumt haben, haben sie wg. dem dt. Parteienrecht vor Gericht wenig Chancen, Palmer loszuwerden. Ein Rauswurf gegen den Willen des Betreffenden kann, soweit ich weiß, nur erfolgen, wenn ihm „parteischädigendes Verhalten“ nachgewiesen wird; dieser Schaden muß aber konkret benannt und im einzelnen belegt werden, und das ist naturgemäß sehr schwierig.

  6. Wenn Herr Palmer sagt, dass er die Werte dieser Ökofaschopartei vertritt, frage ich mich, welche „Werte“ er damit meint. Dass er die Gestalten durch mehr oder weniger regelmäßige Provokationen vorführt, finde ich hingegen nicht schlecht. Falls das seine Absicht sein sollte…

  7. Das ist Apostasie von der Religion der Grünen Khmer—-er ist vogelfrei, also …….!!! (Ironie off) Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Schwenkt euer grünes Büchlein der großen Vorsitzenden.

  8. Boris Palmers Vater war der sogenannte Remstalrebell, den ich einmal auf dem Stephansplatz in Konstanz erlebte, wo er für seine Bürgermeisterkandidatur von seinem Traktor-Anhänger als Bühne zum Volk sprach. Witzig, bissig und unterhaltsam. Er erzielte ein respektables Ergebnis von um die 20%.

  9. Tja, Boris. Das ist der Zustand unserer Republik. „Unanständige“ Vorkommnisse werden nicht diskutiert, basta. Da gilt einfach die grüne Parteilinie, wer ausschert, kriegt welche aufs Maul. Geh weg von denen, die sind Deiner nicht wert.

  10. Wieviel Prozent von den Grünen interessiert die Meinung anderer nicht, wenn sie nicht der Ideologie entsprechend 90 oder 95%? Bei den Linken dürften es 99% one bei der Roten Armee Fraktion 100% sein.

  11. Der einzigste,der sich für die Belange der Bürger in unserem Ort einsetzt,ist auch ein Grüner vom Schlage Palmer. Der sagt was Sache ist und tanzt nicht nach der Pfeife vom restlichen Gemeinderat.

    Wohlgemerkt, parteilich bin ich ein Blauer.

  12. Vielleicht sollte Palmer wirklich raus bei den Grünen. Nicht, daß nachher noch ein Dummbatz wegen Palmer versehentlich die Grünen wählt… 😉

    • Aber wenn sie ihn doch rausschmeißeb – ich an seiner Stelle würde es dann ernsthaft in Erwägung ziehen!

    • Hört endlich auf, Palmer als Heilsbringer des Patriotismusses zu loben.
      Palmer ist ein grundgrüner Kommunist und Deutschenverächter. Nur weil er mal ab und zu deckungsgleiche Aussagen zu unseren macht, ist er noch lange keiner von uns.
      Ein Wolf, der mal einen Wolft tötet, weil diese im Kampf miteinander standen, ist noch lange kein Freund der Lämmer.
      Oder lebt Ihr alle nach der naiven These: Der Feind meines Feindes ist automatisch mein Freund?
      Palmer hasst die AfD. Das hat er oft genug betont. Palmer will die AfD dadurch bekämpfen, dass er Probleme anspricht und nicht totschweigt.
      Er ist also durchaus ein ernstzunehmender Taktiker, der sich klug gegen die AfD positioniert und ihr Wind aus den Segeln nimmt, weil er Probleme anspricht, die dann kaum noch von der AfD kritisch als „von den Altparteien verschwiegene Probleme“ gebrandmarkt werden können. Er macht also das, was die Altparteien immer versprechen, zu machen: Die AfD inhaltlich und politisch anzugreifen.
      Er kämpft nicht gegen die Missstände, weil er ein Freund der AfD ist, sondern weil er so der AfD die Themen wegnimmt. Kapiert das endlich!
      Ich weiß nicht, wie oft ich das noch erklären muss, damit die Leute endlich aufhören, Palmer in die AfD zu sehnen.

  13. Hätte nicht gedacht, dass ich mal die Lanze für einen Grünen breche, aber Palmer spricht wahre Worte. Er hält seiner Partei und explizit den Meinungstyrannen den Spiegel vor und trifft damit voll den Nerv. Er dürfte damit aber auch eine Ausnahme bleiben und es macht die Partei für mich keineswegs annehmbarer.

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