Kaum herrscht eitel Sonnenschein, drehen die Grünen mal wieder am Rad

Foto: Von Serg64/Shutterstock

Es ist eigentlich unfassbar. Die Grünen sind immer dann erfolgreich, wenn es zu viel regnet oder zu wenig regnet, irgendwo am anderen Ende der Welt die Wellen zu hoch schlagen, oder sich ein Eisbär in der Sonne räkelt.

Man kann die Grünen ruhig als Wetterkröten bezeichnen, die davon profitieren, dass das Thema „Wetter“ immer geht und weil der Mensch eben nur begrenzt Einfluss auf das Klima hat, die religiöse Seite zum Vorschein tritt. Grünen-Wähler sind also in erster Linie Gläubige oder Junger, die ihren falschen Propheten blind in den Abgrund folgen.

In Deutschland war dieses Phänomen bereits in der dunklen Vergangenheit sehr erfolgreich, die Grünen haben nur das Thema gewechselt.

Jetzt, wo wieder einmal die Sonne scheint, treten die Grünen naturgemäß wieder vor und schreien den nächsten Untergang herbei:

Angesichts zunehmender Wetterextreme fordern die Grünen ein schnelles und massives Umsteuern in der deutschen Klimapolitik. „Neue Dürrewarnungen zeigen an, dass die Klimakrise sich dramatisch verschärft“, sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). Die Bundesregierung müsse „endlich in die Puschen kommen“ und umweltschädliches Wirtschaften teurer machen.

Dabei reiche es nicht aus, eine Steuer oder Abgabe auf das klimaschädliche Treibhausgas CO2 zu erheben. „Es braucht einen Mix von Instrumenten und ein starkes Ordnungsrecht, allen voran ein Kohleausstiegsgesetz.“ Die Grünen bereiten im Bundestag eine Gesetzesinitiative vor, um den Ausstieg aus der Kohleverstromung detailliert festzuschreiben.

Baerbock hatte dazu bereits einen konkreten Fahrplan vorgelegt, wann welche noch aktiven Meiler abgeschaltet werden sollen. Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kohle zwar vereinbart und als Zieldatum 2038 angegeben. Konkrete Schritte fehlen allerdings noch; hier wollen die Grünen Druck machen.

Die Große Koalition streitet seit Wochen heftig darüber, wie sie die vereinbarten Klimaziele einhalten kann. Bis 2030 will Deutschland 55 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen, verglichen mit 1990. Die Emissionen müssen vor allem im Verkehr, in Gebäuden, bei der Energieerzeugung und in der Landwirtschaft drastisch reduziert werden. Der Streit dreht sich darum, mit welchen Mitteln das gelingen kann.

Die Union setzt vor allem auf den Handel mit Emissionsberechtigungen; sie lehnt staatliche Maßnahmen ab. Das Problem ist allerdings, dass nur Kraftwerke und Unternehmen, die besonders viel Energie verbrauchen, mit Zertifikaten handeln können – Verkehr und Landwirtschaft nicht. Die SPD kann sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze zufolge deshalb auch vorstellen, zusätzlich eine Steuer oder Abgabe auf CO2 einzuführen. Diese könnte zunächst 20 Euro pro Tonne betragen. Die Grünen allerdings halten beides nicht für ausreichend, um das Klima zu schützen. Ein Preis für CO2 sei zwar „gut“, könne aber nicht die einzige klimapolitische Maßnahme bleiben, begründet die Grünen-Chefin ihre Forderung nach strengen ordnungsrechtlichen Vorgaben. Auch die Höhe von 20 Euro je Tonne ist nach Ansicht der Grünen zu gering, um überhaupt einen spürbaren Effekt zu erzielen. Ihren Kalkulationen zufolge muss der Preis pro Tonne ausgestoßenes Kohlendioxid bei mindestens 40 Euro liegen, also doppelt so hoch. Bei diesem Wert würde etwa eine Autofahrt von München nach Berlin um 3,50 Euro teurer. Um soziale Härten zu vermeiden, wollen die Grünen alle zusätzlichen Einnahmen aus einer CO2-Steuer an die Verbraucher zurückgeben. Baerbock schlägt dazu ein „Energiegeld“ vor: „Damit werden gerade die Haushalte mit einem geringeren Einkommen gestärkt, die tendenziell einen geringeren ökologischen Fußabdruck haben.“ Auch Union und SPD planen, zusätzliche Kosten für Klimaschutz an die Verbraucher zurückzugeben. Um den Streit zu schlichten, hat die Regierung ein Klimakabinett eingerichtet.

Es ist so traurig, dass mittlerweile auch all die anderen Parteien auf der grünen Welle mitschwimmen, um Wähler zurück zu holen.

Hoffentlich regnet es bald, damit der Spuk ein Ende hat. Und wenn es nicht regnet, dann scheint eben die Sonne. Shit happens. (Quelle: dts)

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11 Kommentare

  1. Sämtliche Wetterexperten geben zu, daß eine längefristige Wettervorhersage auf Grund der vielen zu beachtenden Parameter nicht möglich ist.
    Aber Annalena Baerböckchen, die Strom in Leitungen speichert, kann jetzt schon voraussagen, daß es wieder ein trockener Sommer wird.

    Einfach phänomenal die Grünen! So etwas von konzentriertem Expertenwissen!

  2. „Angesichts zunehmender Wetterextreme fordern die Grünen ein schnelles und massives Umsteuern in der deutschen Klimapolitik. „Neue Dürrewarnungen zeigen an, dass die Klimakrise sich dramatisch verschärft“, sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).!
    Was sagen denn unsere Faktenfinder zu diesen fakenews in der Alpen-Pravda?
    Annalena Baerbock, die Erfinderin der nobelpreiswürdigen Stromspeicherung im Netz,
    (funktioniert wie eine Wasserleitung, – Stecker in die Steckdose, schon fließt er wieder, der Strom!)
    erfindet nun „zunehmende Wetterextreme“ , die nicht existieren.
    Gab es immer schon! Wetter eben ! Jetzt ist alles Klima und die Leute sind alle ganz schlimm bluna und im Klimawahn, speziell die gretaisierten Kids!
    https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2019/04/23/schon-wieder-klima-alarm-beim-dwd-haelt-die-trockenheit-an-droht-der-naechste-duerresommer-in-deutschland/
    Leider wird es weder wärmer noch feuchter, sondern zunehmende Ostwindlagen aufgrund von Skandinavienhochs sorgen sowohl für Sonnenschein als auch für Trockenheit trotz kalter Nächte.
    Unsere maximal 0,05°C Einfluss auf die Globaltemperatur bei totalem CO2 Verzicht, ändern daran gar nichts!
    Totaler Quatsch, grün halt!

  3. 55% weniger CO2 Ausstoss bis 2030 und CO2 Steuer?
    Die Loesung ist doch schon im Gange. Russland, China, USA, Brasilien. Diese Laender sind sehr CO2 freundlicher und wenn dort produziert wird kommt Deutschland locker an diese 55% heran.
    Umweltfreundliche kerosinfreie Flugtage in Deutschland sind doch fuer 2019 schon zur Genuege geplant.

  4. Dümmer als die Grünen sind nur noch diejenigen, von denen sie gewählt werden.
    Soll sich die Klmasekte doch mal selbst fragen, wie ihre Hanfplantagen ohne CO2 aussehen würden.

    • Nein,die ,,Grünen“sind nicht dumm.Die sind gerissen und Machtgeil.Verlogen und hinterv***ig.Aber nicht dumm.Das sind eher jene Wähler,welche den Dummfug vom,,Menschengemachten Klimawandel“schlucken.Die Anderen der Grünenwähler sind die Profiteure.Die wissen ganz genau,das es ein riesiger Schwindel ist,aber,Hauptsache die Kasse stimmt.

    • Da kann ich leider nicht zustimmen. Leute wie Roth oder KGE versuchen alles, um intelligent zu wirken, was sich regelmäßig als Schuss in den Ofen erweist. Und als ultimativen Beweis für die Nichtexistenz intellektuellen Niveaus selbst bei promovierten Grünen kann man das letzte Interview Hofreiters zu den Freitagsdemonstrationen vieler Schüler durch den Deutschlandfunk gelten lassen.

    • Gerissen, Machtgeil und (Bauern)schlau bedeutet nicht gleichzeitig intelligent.
      Es ist durchaus möglich schlau genug zu sein um in eine Machtposition zu kommen, jedoch gleichzeitig so dumm zu sein, daß man einfache Zusammenhänge nicht versteht

  5. 40€?bei Welt im TV sprach man von geforderten 180€/T seitens der Grünen – ja Regen ist etwas knapp, zumindest in der hiesigen Region. Die Grünen sollten mal nach Brasilien gehen, die holzen nämlich die Regenwälder in enorm großen Mengen ab, ob sie dort allerdings Erfolg haben bliebe abzuwarten. Das da nix Gutes für den Verbraucher rauskommt ist allerdings jetzt schon klar

  6. 40€?bei Welt im TV sprach man von geforderten 180€/T seitens der Grünen – ja Regen ist etwas knapp, zumindest in der hiesigen Region. Die Grünen sollten mal nach Brasilien gehen, die holzen nämlich die Regenwälder in enorm großen Mengen ab, ob sie dort allerdings Erfolg haben bliebe abzuwarten. Das da nix Gutes für den Verbraucher rauskommt ist allerdings jetzt schon klar

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