Boko Haram entführt über 100 Menschen in Kamerun

Screenshot aus einem Propagandavideo von Boko Haram

Kamerum – Die islamische Boko Haram-Terrorgruppe ist nicht nur in Nigeria aktiv. In Kamerun brannten sie just ein ganzes Dorf nieder, töteten Dutzende und entführten über 100 Dorfbewohner, wie die Agence France-Presse (AFP) berichtet.

Über 100 schwer bewaffnete Dschihadisten sollen das Dorf am Freitag gleich an der Grenze überfallen und mindestens 11 Dorfbewohner getötet haben, wie Breitbart bestätigt. Danach steckten sie das Dorf in Brand, wobei auch viele der Leichen verbrannten. Es kann sein, dass noch mehr Dorfbewohner getötet wurden. Boko Haram operiert hauptsächlich in Nigeria, ist aber auch dafür bekannt, dass es Ländergrenzen ignoriert und in ganz Schwarzafrika aktiv ist. Die Anhänger rekrutieren sich zu einem nicht unerheblichen Teil aus dem Ausland.

Laut lokalen Sicherheitskräften wurden auch rund 100 Menschen aus dem Dorf entführt. Wohin sie verschleppt wurden, ist unbekannt. Boko Haram steht sinngemäß für „westliche Bildung ist Sünde“. Die Islamistengruppe will einen Gottesstaat in Afrika etablieren und strebt nach der Errichtung eines globalen Kalifats. In ihrer Ideologie haben Christen und Nichtmuslime keinen Platz, außer den von Sklaven. (CK)

 

 

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5 Kommentare

  1. Genau derselbe verachtenswerte Abfall wie alle radikalen Gruppen des Islam. Der schmutzigste Schlamm der untersten Schicht – HARAM sind vor allem jene selbst!

  2. Da Nigeria ein wichtiges Schlüsselland für die Kabale ist dürfte eine
    Fremdsteuerung von Boko Haram nicht auszuschließen sein.
    Das Engagement von Russland und China könnte Stabilisierung
    bringen, weswegen die MSM/ÖR dies auch nicht begrüßen.

  3. Hierbei ist vielleicht erwähnenswert, daß Boko Haram im Verdacht steht, ebenso wie der ISIS, von westlichen, vornehmlich VS-amerikanischen Geheimdiensten aufgebaut worden zu sein und finanziert zu werden und der ehemalige Berater der VS-Außenministeriums und heutiger Sonderbotschafter der VS für die Region der Großen Seen in Afreika sowie Vizepräsdident des Atlantic Council und Direktor von dessen Africa Centers, Dr. J. Peter Pham, die strategischen Ziele von AFRICOM bereits im Jahr 2007 als „Schutz des Zugangs zu den reichen Vorkommen an Kohlenwasserstoffen und anderen strategisch wertvollen Ressourcen in Afrika.“, beschrieb. „Eine Aufgabe, die dem Schutz vor der Verwundbarkeit dieser natürlichen Reichtümer in Afrika dienen und sicherstellen soll, daß keine anderen Interessengruppen, wie China, Indien oder Rußland, dort Monopole errichten oder bevorzugt behandelt werden können.“

    (Quelle: https://www.globalresearch.ca/is-boko-haram-a-cia-covert-op-to-divide-and-conquer-africa/5431177)

    .

  4. Alles Quatsch! Vom ARD Faktenfinder wissen wir, dass dies dem Klimawandel geschuldet ist. Und die ARD lügt nie. Basta

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