Aus Angst vor Antifa-Menschenjagd – Parteitag der AfD Schleswig-Holstein ohne Presse?

Foto: Collage
So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Kiel – Wohl aus Angst, nach dem schleswig-holsteinischen AfD-Landesparteitag von diversen Antifa-Gruppen auf Fernsehbildern erkannt und damit wortwörtlich zum Abschuss freigegeben zu werden, haben sich viele Mitglieder der Partei und Delegierte dafür ausgesprochen, die gleichgeschaltete Presse auszuladen. Außerdem wolle man auf dem Parteitag angstfrei und offen diskutieren. Nicht selten wurden dabei Redebeiträge verzerrt wiedergegeben oder einzelne Mitglieder an den Medienpranger gestellt.

„Viele Mitglieder befürchten, im Fernsehen oder in der Presse gezeigt zu werden“, sagte der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende für Schleswig-Holstein, Bruno Hollnagel, dem NDR.  Kritik an diesem Vorgehen kam aus der AfD-Landtagsfraktion. Deren Vorsitzende Jörg Nobis hält laut NDR den Ausschluss für „nicht rechtens“, räumt jedoch ein, am Ende müsse der Parteitag selbst entscheiden, ob die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden soll.

„Der AfD-Slogan „Mut zur Wahrheit“ sei aber Verpflichtung, auch die Presse zuzulassen,“ zitiert der NDR den Fraktionsvorsitzenden. Für Spannung, aber auch parteiinterne Auseinandersetzungen dürfte auf dem Parteitag am nächsten Wochenende die Wahl des neuen Parteivorsitzenden werden. Die bisherige Amtsinhaberin Doris von Sayn-Wittgenstein wurde im Dezember 2018 von der Landtagsfraktion ausgeschlossen und trat daraufhin auch als Landeschefin zurück. Zudem läuft gegen sie zeitgleich ein Parteiausschlussverfahren.

Hollnagel kündigte auf Nachfrage des NDR an, dass zu Beginn des Parteitages noch einmal die Mitglieder befragt werden sollen, ob die Presse wirklich ausgeschlossen werde. „Er sei aber zuversichtlich, dass der Beschluss des Landesvorstandes Bestand haben wird.“ schreibt der NDR.

Allein, dass der Ort des Landesparteitages bislang von der Partei geheim gehalten wird, zeigt, dass die Befürchtungen der Mitglieder und Delegierten nicht unbegründet sind. Zu groß ist die Angst vor Ausschreitungen oder gar Verwüstungen des Austragungsortes. Dass die Presse, die bei dem Spiel bislang durch ihre beispiellose Hetze die unrühmliche Rolle des Einpeitschers innehatte, nun pikiert ist, zeigt die doppelte Moral. In einer gut funktionierenden Demokratie bräuchte man weder Versammlungsorte geheim halten noch eine staatlich gelenkte Systempresse ausladen. Eine unabhängige Presse würde dann objektiv von einem Ort aus berichten, den nicht einmal ein Stadtpolizist bewachen müsste. (KL)

 

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30 Kommentare

  1. Alles eine kluge Position: „Wohl aus Angst, nach dem schleswig-holsteinischen AfD-Landesparteitag von diversen Antifa-Gruppen auf Fernsehbildern erkannt und damit wortwörtlich zum Abschuss freigegeben zu werden, haben sich viele Mitglieder der Partei und Delegierte dafür ausgesprochen, die gleichgeschaltete Presse auszuladen. Außerdem wolle man auf dem Parteitag angstfrei und offen diskutieren. Nicht selten wurden dabei Redebeiträge verzerrt wiedergegeben oder einzelne Mitglieder an den Medienpranger gestellt.“

  2. Journalie der volkswacht halt, die wird sich nie ändern, außer es sollte wirklich mal zu einem Umbruch kommen, aber am Ende sind es eh nur Wendehälse.

  3. Die Schmieranten der Lügenpresse sind in ihrem eigenen System
    gefangen und merken nun langsam,dass es keinen Ausweg für sie
    gibt.Durch das selbstverschuldete Sterben der Printmedien werden
    die Jobs rarer und die Sitten rauer.So beobachtet also jeder Profihetzer
    misstrauisch seinen Nebenmann,immer in der Hoffnung,dieser würde
    einen Fehler machen,und sei er noch so klein.So erreicht das von ihnen
    gehypte Denunziantentum nun die eigenen Reihen.Mitleid mit dieser
    elenden Brut ist völlig fehl am Platze ! So kalt und brutal sie ihre Opfer
    verleumden und durch Rufmord ins Elend treiben ,so soll es ihnen
    selbst ergehen! Nur Versuch macht kluch !

  4. Es trifft nicht nur die AfD. Es trifft alle Institutionen, die nicht staatskonform sind.

    Habe diese Tage ein Video gesehen, in dem das Verhalten der Monitor-Redaktion näher geschildert wurde.

    Ein Beispiel: EIKE – das Europäische Institut für Klima + Energie hatte der Monitor-Redaktion wegen Falschberichterstattung ein gerichtlich bestätigtes Hausverbot erteilt. Nun gab es eine Konferenz im EIKE-Institut und wer taucht dort dreisterweise auf? Ein Monitor-Reporter, der sich einen Dreck um das bestehende Hausverbot kümmerte. Ziel war, über den Zoff zu berichten, der danach natürlich ausbrach und sich selbst als armes Opfer darzustellen.

  5. Ich hätte die Mainstream Presse schon lange ausgesperrt. Und zwar auf allen Veranstaltungen der AfD. Da ließt man nur Hetze und Lügen von denen und ihr ladet die noch ein.
    Ich verstehe ebenso wenig das Meuthen immer rum heult weil Göring Eckhard öfter bei Maischberger eingeladen wird als er. Macht das wofür wir euch wählen und schielt nicht darauf Berühmtheiten zu werden. In Österreich wird gerade aufgezeigt wie schnell es mit der Beliebtheit auch wieder nach unten gehen kann. Strache verleugnet die Wurzeln und Helfer der FPÖ. und der Wähler macht das nicht mit. Ich kann mir gut vorstellen das einige von euch das auch mit der PEGIDA demnächst in einer Koalition mit der CDU machen. Lasst euch das besser nicht einfallen.

  6. Habt Mitleid!

    Wer auch nur ein bisschen Verstand hat, wird heutzutage nicht Journalist. Es gibt seit 20 Jahren das Internet. Alle deutschen main stream Zeitungen haben weit mehr als die Hälfte ihrer Leser verloren. Die Anzeigenkunden sind alle zu google gewechselt. Nur noch dumme, verblendete Leute die sonst nichts können machen heute noch auf Journalismus. Journalismus wird extrem schlecht bezahlt, es gibt keine Aufstiegschancen (ausser natürlich eine der seltenen Planstellen bei den Regierungssendern), und die Zukunft sieht düster, sehr düster aus.

    Es ist einfach zuviel verlangt, von Menschen, die so tief in der Sch… stecken und tiefer und tiefer sinken, eine seriöse Berichterstattung zu erwarten. Und es wird auch keine geben, verlasst euch drauf!

    Die AfD sollte lieber eine Presseerklärung herausgeben, und die Spitzenkandidaten sollten für Interviews in den relevanten freien Medien zur Verfügung stehen. Alles andere … siehe oben.

    • Geringer Verdienst? Wenn man als Journalist zum „Inneren Zirkel“ gehört, den Redaktionen und Redaktionsnetzwerken der Mainstreammedien (darunter auch der ÖR), verdient man sogar stark überdurchschnittlich gut. Neben dem Grundverdienst gibt es dann nämlich auch noch Knete für Vorträge oder Moderationsjobs auf Veranstaltungen der Geld- und Industriewirtschaft – und gelegentlich auch für Auftritte im privaten und öffentlich rechtlichen Rundfunk und bei Honorararbeiten für Dritte („Reden schreiben“). Und daneben gibt es dann auch noch diverse Vergünstigungen, Kredite und Rabatte nur für Journalisten (es gibt extra eine Webseite mit Angeboten für Journalisten querbeet durch alle Sortimente und Waren – ich habe aber leider die URL nicht mehr zur Hand). Prekär beschaftigt sind nur die freien Mitarbeiter oder untere Angestellte und viele andere Journalisten außerhalb der staatsnahen Hofberichterstattung. Wer aber dazugehört und das Lied seiner Herrin singt, der bekommt nicht nur ein Stück Brot, sondern fette Torte (oder v.m.a. „Fette Sahne Fischfilet“). Das System belohnt seine Günstlinge … und genau deshalb wird heute ja auch ein bestimmtes Klientel nur zu gerne „Journalist“. Es geht um Macht und Einfluss – ohne Verantwortung.

  7. Gerade die NDR-Gestalten sollten bei allen AfD-Veranstaltungen nicht zugelassen werden. Somit gilt: Kein WDR-Verein, da der ARD zugehörig und somit äußerst willfährig linkslastig.

  8. Mich haben 2 Freunde darüber informiert dass sie von Forsa angerufen wurden und nach ihrer Parteiwahl für,wenn diese in der nächsten Woche wären,die anstehenden und vorangegangenen Wahlen gefragt. Sie haben mir gesagt dass sie diese Frage mit Bündniss 90 die Grünen beantwortet haben. Da ich weiß dass sie AfD Wähler waren und sind habe ich sie gefragt warum sie denn nicht die AfD genannt haben. Sie sagten mir dass sie Angst hätten als AfD Wähler erkannt zu werden. Nun nehme ich an dass die Grünen in den Umfragen so gut abschneiden weil dies vermutlich mehrere Befragte tun oder bereits getan haben.

    • Das ist aber schlecht! Mit den Umfragewerten kann man vor den Wahlen Stimmung machen. Dann gibt es überall Presseberichte: Grüne steigen immer mehr, auf Rekordhoch . . . und es gibt Leute die wählen dann gemäß dieser Stimmung! Also Grün . . . nur um zu den Gewinnern (laut Umfragen) dazuzugehören.

    • Hm, so was sind dann aber nur Mitläufer. Ich habe meine Meinung und ich sage auch zu jeden der mich fragt, das ich AFD Wähler bin. Und jeder der mich dann angeht soll rankommen. Ich bin dann auch gern der Nazi mit einer Thailändischen Frau. :O)

  9. Noch immer meinen Einige (total Verblödete) die AfD sei eine „undemokratische“ Partei…. Nicht Jeder teilt den Humor eines Quotenheinis der von der ardzdf bezahlt wird. Das Sytem stellt sich selber in Abseits..

  10. das würde aber daslebende magengeschwür früher bekannt als STEGNER treffen, dass er da seine kinderhorden nicht von der leine lassen könnte

  11. Der Fraktionsausschluß und das Parteiausschlußverfahren gegen Doris von Sayn-Wittgenstein lief nach dem Motto “ Mehr Mut zur Lüge, mehr Mut zur Niedertracht!“
    Da läßt der Presseausschluß auf dem Landesparteitag nichts gutes ahnen…

    • Sehr guter Kommentar. Endlich mal einer der diesen Ausschluss Wahn auch kritisch sieht. Poggenburg ist dem zuvorgekommen Und garantiert wird nach der Thüringen Wahl aus der Ecke Meuthen auch gegen Höcke geschossen. Meuthen will die Partei als die “ Lieb Kind “ Truppe anbieten. Aber als “ Edel-Rechte “ wird das mit der AfD nichts.

  12. Hätte folgenden Vorschlag — der Parteitag findet in Dänemark statt dann bekommt die Antifa es mit der dortigen Polizei zu tun.

  13. Am besten ein Kirchengebäude suchen so wie die Opposition zu DDR Zeiten, Achse ich vergaß die Kirchen sind ja heute Teil des Systems.

    • Waren sie damals auch schon…nur nicht so offensichtlich… Die Kirchen waren voll von Stasi-Spitzeln….
      Zum Glueck hat man die aber schnell erkannt….

  14. ZITAT: „Eine unabhängige Presse würde dann objektiv von einem Ort aus berichten, den nicht einmal ein Stadtpolizist bewachen müsste.“

    Eben. Eine Presse, die nur Schlechtes im Sinn hat und absichtlich bewirkt ist sowieso verzichtbar.

  15. Das es solche Notwehrmaßnahmen gegen diese Hetzpresse geben muß zeigt wie verkommen diese Merkel-BRD ist !

  16. Bravo, die AfD zeigt ihnen den Medien wo es lang geht. Die Brüllen bestimmt vor Wut, dass sie nichts negatives berichten können.

  17. Ich kann das verstehen, aber es ist auch wichtig, dass Wähler und Nichtwähler der AFD informiert werden. Ohne Mut werden wir es nicht schaffen, die Invasion und andere Dinge zu stoppen.

    • Auf die Desinformationen und falschen Berichterstattungen der Systempresse kann man getrost verzichten.

    • Mit eingeschlagenen Schädeln und ausgebrannten Autos und einer Polizei, die nichts dagegen tut, kommt man allerdings auch nicht weit.

    • Wie denn?-die Polizei beschützt ja nicht und Autos und Häuser werden abgefackelt.Wenn der Staat sich als Unwilliger hervortut muß man schon die Seinen schützen.

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