Der weiße SPARGEL im SPIEGEL: Die feministische Margarethe über Penis & Volk

Max Erdinger

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Feministisch anstößiges Gemüse - der weiße Spargel - Foto: Imago

Wir können von Glück reden, daß es beim SPIEGEL die Margarethe Stokowski gibt. Von Berufs wegen ist die gelegentliche SPIEGEL-Lektüre nämlich ein Muß, da jouwatch schließlich – aufgepaßt, Linke! – ein gemeinnütziger Verein im Dienste der löblichen Medienkritik ist. Als gemeinnütziger Medienkritiker ist man froh darüber, daß es beim SPIEGEL die Margarethe gibt, weil man sich sonst über den gemeinen, aber nichtsnutzigen SPIEGEL nur ärgern müßte – und nie lachen dürfte. Die Margarethe ist zwar Feministin, aber vielleicht ist sie gerade deswegen so drollig. Machen wir uns nichts vor: Sie hat eine Obsession. Sie ist besessen von dem Gedanken an die Penisse von weißen Männern. Sieht sie weißen SPARGEL, dann denkt sie im SPIEGEL an „dick-pic“. Kein Witz. Die väterliche Medienkritik.

Der Spargelkult muß enden„, schreibt die weißspargelfeindliche Margarethe. Eine Abrechnung hätte sie geschrieben mit dem anstößigen Gemüse, behauptet sie. „Es ist das privilegierteste Gemüse Deutschlands, der alte weiße Mann der Kulinarik, Dickpic-Ersatz im Netz – auch Markus Söder hat was dazu zu sagen. Ach ja, die Ernte ist übrigens auch menschenverachtend. Eine Abrechnung.“ – Da haben wir den Spargelsalat. Sie hat tatsächlich eine Abrechnung geschrieben.

Es tut den Menschen nicht gut, wenn sie Götter erfinden, hat mein Kollege Christian Stöcker gestern geschrieben, und er hat zwar Recht, dabei aber den deutschesten aller Götter ausgelassen: den weißen Spargel.“ – Da geht´s schon los mit Margarethes Schamlosigkeit. Schamlos muß man nämlich sein, um zuzugeben, daß man Kollegin von Christian Stöcker ist. Ich hätte es schamhaft verschwiegen. Aber die spargelophobe Margarethe wäre keine Feministin, wenn sie nicht sogar den Kollegen Stöcker als defizitär hinstellen würde: Der dumme Stöcker hat den Spargel vergessen. Vermutlich verwechselt die Margarethe den Kollegen Christian mit einem Mann.

Wenn über die Einrichtung neuer Feiertage diskutiert wird, ist immer wieder von Minderheiten und historischen Ereignissen die Rede, aber vermutlich würde keine Kampagne mehr Zustimmung erlangen als eine, die sich für die Huldigung des weißen Spargels ausspricht.„, mutmaßt die drollige Maus vom SPIEGEL. Die blasse Stange ist schon ein rechter Freudenspender am Gaumen, da hat die Margarethe recht. Nicht wenige Frauen sind ganz vernarrt in Gaumenfreuden. Das ist ein Posten, den jetzt die feministische Margarethe in ihrer ganzen Abrechnung nicht mit aufgeführt hat. Ob sie´s wohl vergessen hat?

Natürlich schmeckt Spargel sehr gut. So viel vorneweg.“ – Wußte ich´s doch. Millionen von Frauen können gar nicht irren, so schlau, wie sie sind. Und weiß der Geier warum, – auch die Feministin wird das Weibliche nicht vollständig gar los. Ein bißchen schlau ist sogar sie noch. Aber die Margarethe ist als Feministin natürlich auch eine Linke – und deswegen folgt jetzt der Einwand gegen den guten Geschmack. Aus der rolligen Margarethe wird wieder die drollige: „Spargel ist lecker und gesund, er entwässert und entgiftet, aber er vergiftet auch.“ – Ob sie an die „toxische Männlichkeit“ gedacht hat? So muß es wohl sein mit dem leckeren Gift. Die Feministin hat´s aber auch schwer mit dem Spargelgenuß im Leben. Deswegen gibt es so wenig vernünftige Menschen unter den Feministen.

Die sechste Jahreszeit, die sogenannte Spargelsaison, ist eine Zeit, in der der Spargel nicht nur verehrt und verzehrt wird, sondern schlicht allgegenwärtig ist.„, barmt die Weißspargelmargret. Offenbar ging ihr gerade ein Licht hinsichtlich der Bedeutung des Wortes „Saison“ auf. Tatsächlich: Wenn Saison ist, dann ist immer das allgegenwärtig, dessentwegen gerade „Saison“ ist. In der Weihnachtszeit sind das weiße Männer mit roten Mützen, in der Ostersaison sind es die Osterhasen und die bunten Eier – „Eier & Gagacker“ wäre übrigens auch mal ein schönes Thema für die feministische Margarethe – und dann wäre da noch die Karnevalssaison, die aber beim SPIEGEL nicht mehr gesondert auffällt, weil die Narren dort ohnehin das ganze Jahr über Saison haben. Die Margarethe hat also ein Problem, wenn sie „Saison“ denkt, weil ihr erst heute diffus schwant, was das Wort bedeuten könnte.

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Die feministische Spargelmargret Stokowski – Foto: Imago

Die Margarethe gemüseklassenkämpferisch: „… denn der Spargel ist das privilegierteste Gemüse Deutschlands. Er darf überall rein und überall ran, es gibt Spargel vom Grill, Spargel aus dem Ofen und aus dem Wok, Spargel an Nudeln, in Risotto, im Salat, Spargel auch einfach mal pur, Spargelreste als Suppe, Spargeleis.“ – aber so, wie ich Deutschland kenne, wird der weiße Spargel, weil er „überall rein und überall ran“ darf, bald einer feministischen Koch- und Spargelputzkampagne zum Opfer fallen, und unter #meespargeltoo übelst verleumdet werden, damit er nicht mehr „überall rein und überall ran“ darf.

Spargel (…) ist okay, aber komplett überbewertet, der alte weiße Mann der Kulinarik.“ – Das nennt man eine subjektivistische Verwechslung. Tatsächlich ist der weiße Spargel nicht okay, sondern vorzüglich – und überbewertet ist er auch nicht, sondern komplett unterbewertet – und zwar von der feministischen Weißspargelverleumderin Margarethe. Man frage die Spargelbäuerin und man wird sehen, daß ich recht habe.

Im Internet ist das Spargelposting das Dickpic der Saison.“, schreibt die phantasiebegabte Margarethe. „Im Grunde will niemand wirklich ungefragt den Spargel anderer Leute sehen („schön einfach mit Butter“), aber gefragt wird nicht. Wer angespargelt hat, berichtet davon – ein Sakrament, in dem die Beziehung des Deutschen zum Spargel bekräftigt wird. Seht her, auch ich bin einer von euch, ein einfacher Diener der blassen Stange.“ – wobei wir die gehorsamen Dienerinnen nicht vergessen wollen, damit sie sich nicht nur wieder mitgemeint fühlen müssen, gelle? Das Wort „Bückstück“ kommt übrigens von der Körperhaltung bei der Spargelernte. Ob´s die Margarethe wohl gewußt hätte? Man kann schließlich hinsichtlich der Ernte schlecht vom „Spargelstechen“ reden, ohne dabei an das dazugehörige Bückstück zu denken.

Strotzen, geschwellt sein, übermütig sein„, wählt die drollige Margarethe zum Beweis ihrer Obsession als Zwischenüberschrift.

Der weiße Spargel, der eigentlich und nicht ohne Grund Gemeiner Spargel heißt, trägt im Namen das Griechische „spargáein“: strotzen, geschwellt sein, übermütig sein, und das wird dann auch so gemacht. Der Spargel hat in diesem Sinne eine integrierende Funktion, unter den Gemüsen aber eine spaltende.“ – und das hat die Margarethe fein bemerkt. Tatsächlich füllt der integrative Spargel die dafür vorgesehene Aussparung im Spaltgemüse. Ich notiere mir das im Kalender: „23.04.2019 – Margarethe hat zum ersten Mal recht“.

Angeblich ist weißer Spargel der „edlere“, hauptsächlich aber der teurere Spargel. Menschen, die sich am Hype des Spargels beteiligen, betonen gerne, dass es so schön sei, was Saisonales zu essen („Schön ist, dass es Spargel nicht das ganze Jahr gibt“, Markus Söder), dabei wird die Spargelfeier bei vielen schon begonnen, wenn der Spargel im Supermarkt noch aus Peru kommt, aber da drückt man gern ein Auge zu.

Und was gäbe es jetzt da zu meckern? Schließlich drückt man auch ein Auge zu, wenn der Ladendieb als „Mitbürger im Spargelmarkt“ schon vor der heimischen Flüchtlingssaison aus Nigeria kommt. Paßt perfekt.

Wer weißen Spargel kauft, zahlt, oft ohne es zu wissen, nicht allein für den Geschmack, sondern auch für die Farbe.“ – yep. Und wer einen weißen Mercedes kauft, zahlt nicht nur für die Reifen, sondern auch für die Sitze. Beim weißen Spargel ist es so: Wer welchen kauft, zahlt für weißen Spargel. Wer einen weißen Mercedes kauft, zahlt für einen weißen Mercedes.

Der Anbau von weißem Spargel ist unter anderem deswegen so aufwendig, weil die Erde um den Spargel immer wieder angehäufelt wird und die Ernte extrem pünktlich und unverschämt früh am Tag geschehen muss.“ – Keine Gaumenfreude ohne pünktliches Anhäufeln früh am Morgen. So gedeiht der weiße Spargel zur vollen Pracht. Jede Spargelgenießerin weiß: Ohne Fleiß kein Preis.

Während Windkraftwerke als Verschandelung der Natur gelten, hat der gemeine Deutsche kein Problem damit, dass Spargel oft in Monokulturen unter Plastikfolie angebaut wird, die mindestens genau so hässlich aussehen.“ – Ja, die Windräder stehen ja auch das ganze Jahr in der Gegend herum, der weiße Spargel nur während der Spargelsaison und besonders gern am frühen Morgen. Und das mit der Plastikfolie über dem Spargel hat sich ja nach der Ernte auch wieder erledigt. Außerdem machen Windräder auch ohne Plastikfolie keine Gaumenfreuden.

Das interessiert deutsche Konsument*innen aber nicht so sehr wie die Frage, was es denn jetzt eigentlich mit dem Phänomen Spargel-Pipi auf sich hat. Keine Redaktion lässt sich lumpen, wenn es darum geht, das Volk über die Nebeneffekte seiner kultischen Umtriebe zu informieren. Super Tischgespräch auch. Und vielleicht ist das einer der Gründe, warum Spargel es zu so übermäßigem Gottheitsstatus gebracht hat: endlich mal schön über Ausscheidungen reden. Danke für nichts, Spargel.

Danke für nichts, Margarethe. Es ist das Wesen der löblichen Medienkritik, schön über die SPIEGEL-Ausscheidungen zu reden. Aber bedenke, Margarethe: Ohne einen weißen Spargel in Polen hätte es Deinen Artikel im SPIEGEL gar nicht gegeben – und ich hätte mir womöglich wieder einen Artikel vom vergesslichen Stöcker vornehmen müssen. Apropos „weißer Spargel als integratives Spaltgemüse“, Margarethe: Wenn du den Kollegen Christian schon mit einem Mann verwechselst – „Stöcker-Stokowski“ wäre doch ein schöner Doppelname, oder? Ich mache den Vorschlag nicht ganz uneigennützig, weil ich von einer Schlagzeile analog zu „schräg, schräger, am schrägsten“ begeistert wäre. –  „Verstockt: Stöcker-Stokowski“.

 

 

 

 

 

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73 Kommentare

  1. Oh je,vielleicht kann ich etwas zur Aufklärung dieses Suffragetten
    Gedöns beitragen.Immerhin hab ich ja einen Großteil meiner ver-
    sauten Jugend als linksanarchistischer Hausbesetzer vergeudet.
    Also:Die dumme Quarktasche hat versucht witzig zu sein !!
    Wirklich,in echt! So,genau so sieht links versiffter Humor aus !
    Eigentlich hätte se noch so richtig gendern müssen,dann wär noch
    witzischer.Diese Hennen sind alle reif für die Klapse ! Da hilft nix mehr,
    auch nix ausse Apotheke.Ich war bei denen verhasst,weil ich sehr
    den sog.“derben Volkshumor“lebe.Versuche NIE solch Schnepfen einen
    Witz zu erzählen.Sie werden ihn nicht verstehen.

  2. Mädel, Du hast in Deinem Leben einfach zu wenig Spaß gehabt. Das sagt Dir ein alter, toxischer und weißer Mann, der sehr viel Spaß hatte.

  3. Der ganze Stockowski Artikel ist mal wieder ein Paradebeispiel für die berühmte Projektion.
    Den könnte man als Musterbeschreibung nehmen, um zu erklären, was Projektion bedeutet.
    Besonders der letzte Abschnitt, über die Ausscheidungen.
    Ist doch genau das das Lieblingsthema der meisten Feministinnen, Stichwort, Menstruation.
    Merken die das eigentlich noch selber?

  4. Gut, vielleicht wäre die Gutschte zufrieden, wäre der Spargel schwarz und sie könnte ihn sich ohne ein schlechtes Linksgewissen haben zu müssen genüsslich reinschieben. Die Agenda geht aber tiefer. Zum einen ist der Spargel tatsächlich deutsch-kulinarischer Kulturbestandteil, zweitens ist er weiß und was einst die Comedian Harmonists geschickt umsangen. „Weiß“ und „deutsch“ stehen auf der linken, was in Wahrheit = soros (und das ist nicht das Ende des Kaninchenbaus), also auf der Soros-Abschussliste und der Zerr-Spiegel tut nur schuldigst seine Pflicht, was eben leider auch deutsch ist. Steter Tropfen hölt den Stein aka unseren Begriff einer Sache, das wissen die genau.

  5. Diese Frau hat eine Phallus-Phobie und eine Sex-Neurose, sonst würde sie nicht solchen Müll schreiben…
    Noch so jung (Jahrgang1986), aber verhaltet sich wie eine „alte verklemmte Jungfer“… die „grün und gelb“vor Neid ist…

    Spargel, nein Spiegel ist ein Auffangbecken für Schmierfinken, Wirrköpfe und Lügner

    Lieber Spargel im Teller, als der Spiegel im Schei**haus!!

  6. Man fragt sich ja, worauf die flotte Margarete hinaus will? Hat sie Spargel verkostet, und festgestellt, dass daraufhin der Urin und Körperausdünstungen aufgrund der darin enthaltenen Asparaginsäure unangenehm riechen? Oder sieht sie im Spargel gar ein Phallussymbol? Oder beweist sie schlicht, dass bei Überdosierung als Nebenwirkung Störungen des zentralen Nevensystems auftreten können? *kopfkratz*

  7. Margarete Stokowski – zu 100% spaßbefreit, völlig überbewertet und eindeutig entbehrlich! Wieso gibt man solchen Vollpfosten immer wieder eine breite mediale Plattform, um ihre geistigen Ergüsse unter´s Volk zu gießen?!!

  8. Och nöö, das ist jetzt schon das dritte (!) Portal, das diese völlig überflüssige „Kolumne“ dieser völlig überflüssigen Stokowska überflüssigerweise kommentiert. Wie man auf dieser Seite sehen kann, haben wir Probleme genug, „geilen uns aber auf“ an „weißem Spargel“. Einfach nur aua!

    • Ablenkungsmanöver, gibt jetzt bestimmt ein paar Spiegelleser, welche meinen, daß Spargel derzeit das wichtigste Problem überhaupt im Lande sei. 😉

  9. Obiger Artikel ist pfiffig geschrieben, an den richtigen Stellen sarkastisch und engagiert, aber – zu viel Aufmerksamkeit für eine entbehrliche Person und ein überflüssiges Blättchen, das selten über das Niveau einer Schülerzeitung hinausgeht.

    Ich lese den Spiegel weder in der Print- noch in der Online-Ausgabe. Man weiß ja eh was drin steht. Margarethe Stokowski? Nie gehört. Sie scheint zu schreiben, um zu schreiben. Das hat sie mit Peter Bartels gemein. Echten Inhalt, der über sie und ihre morbid-ideologische Missbildung hinausgeht, sucht man vergeblich. Es ist einfach nur der hektische Versuch in ihrer armseligen Echokammer wahrgenommen zu werden.

    Im Vorbeigehen den Hinterkopf tätscheln, sagen: „Is‘ schon gut, Kleine.“ Und einen Klapps auf den Popo. Das ist alles, was sie von mir bekommen würde. 🙂

    • Ohoh, Sie wollen wohl unbedingt bei #metoo genannt werden? Klaps auf den Popo, also bitte. 😉

      Was den P. Bartels angeht, so habe ich gestern seinen Kommentar zu dem Artikel auf PI gelesen und war danach vollkommen verwirrt. Nach diesem Artikel hier war mir aber klar, daß es nicht an Herrn Bartels lag, sondern der Artikel im Spiegel irgendwie etwas verschwurbelt ist. Übrigens kann der Herr Bartels auch anders schreiben, wenn er denn will.

    • Wir Männer müssen uns von Frauen derart viel gefallen lassen, dass Äußerungen wie meine vollkommen legitim sind. Und ob ich auf #metoo genannt werde ist mir sowas von wurscht…
      Was Bartels betrifft, so glaube ich, dass er versucht stilistisch in einer viel zu hohen Liga (Sloterdijk) mitzuspielen. Leider ist er dazu weder intelligent noch talentiert genug. Im Resultat steht man vor abgehackten, wirren, kaputten Texten, die einem Morsecode nicht unähnlich und beinahe unlesbar sind. Wenn er auch anders schreiben kann muss er wohl an einer bipolaren Störung leiden. Ich lese seine Texte grundsätzlich nicht.

  10. Warum ist sie auf die Analdildos die sie ja nach Gebrauch verzehrt denn gar so böse?
    Sozusagen ein Mehrzweckgerät.

  11. >>Und das mit der Plastikfolie über dem Spargel hat sich ja nach der Ernte
    auch wieder erledigt. Außerdem machen Windräder auch ohne Plastikfolie
    keine Gaumenfreuden.<<

    *lach* Und außerdem gibt es Spargelbauern, die bauen ihren Spargel ganz ohne Folie an. Der braucht dann zwar länger zum Wachsen und die Saison beginnt bei diesen Bauern später, dafür aber schmeckt dieser Spargel dann viel aromatischer. Da warte ich gerne die 2 Wochen drauf.

    Wobei ich dazu sagen muß, daß mir der Spargel auch nur mit Sauce Hollandaise und magerem Schinken ohne Fettrand schmeckt, der hauchdünn geschnitten sein muß. Dazu leckere neue Kartoffeln.

    Mein erster selbst gekaufter und gekochter Spargel war ein Reinfall: bitter und holzig, aus dem Ausland. Hat Jahre gedauert, bis ich mich mal wieder an frischen Spargel getraut habe. Seitdem kaufe ich nur noch den deutschen Spargel (da bin ich voll nazi) und hatte da bisher keine Probleme mit.

    Und in dem Jahr als die EHEC-Epidemie war, da wurde einem der Spargel ja regelrecht nach geworfen. Das war mein Spargeljahr. Denn gekochtes Gemüse war ja total harmlos was EHEC anging. Ich glaube ich habe in einem Jahr noch nie soviel Spargel gegessen wie damals als EHEC grassierte.

    Ja, dem einen sien Uhl is dem andern sien Nachtigall. 😉

    Ich frage mich allerdings, was dieser Artikel überhaupt sollte. Ist die Dame vielleicht neidisch, weil sie sich keinen Spargel leisten kann? Kleiner Tip: einfach ein paar Tage länger warten, dann sinken die Preise. Und selbst die Discounter bieten heute schon sehr gute Ware an.

    Aber vermutlich wollte sie einfach nur was zu meckern haben. Warum hat sie eigentlich die Spargelstangen nicht mit einem Minarett verglichen? Vielleicht fällt es ihr dann leichter, den Anblick zu ertragen?

    • Es ging mal wieder um Rassismus seitens der Linken.

      Sie hat nichts gegen Spargel, sondern nur gegen „weißen“ Spargel – nicht gegen den grünen aus Vietnam. Ja der weiße Spargel ist der gemeine Spargel – gemein steht allerdings für allgemein und nicht für fies. Außerdem hält sie „weiße Männer“ in der Kulinarik für überflüssig – dumm nur dass die besten Köche der Welt überwiegend „weiße Männer“ sind. Der „weiße“ Spargel sei privilegiert- ähm er wird gegessen, tolles Privileg. Genauso toll wie mein „weißes“ Privileg die zweithöchsten Steuersätze der Welt zu bezahlen.

      Es ist eben der typische Selbsthass der Linken.

    • Nein, Sauce Hollandaise ist bah, macht den ganzen Spargelgeschmack kaputt und Kartoffeln braucht’s auch nicht – lieber mehr Spargel.
      Den Spargel beim Bauern des Vertrauens auf dem heimischen Markt kaufen (z.B. vom Niederrhein).
      Als Sauce nur braune Butter verwenden.
      Schinken ist ok.
      Dazu dann noch kleingehackte Radieschen in Balsamico-Essig, und /oder
      gekochte und kleingehackte Eier mit Schnittlauch ebenfalls in Balsamico-Essig.
      Und den lecker Riesling nicht vergessen 😉

    • „Warum hat sie eigentlich die Spargelstangen nicht mit einem Minarett
      verglichen? Vielleicht fällt es ihr dann leichter, den Anblick zu
      ertragen?“
      Eine gute Frage von Ihnen…:)

  12. Ohne diese Abhandlung gelesen zu haben. In jedem Supermarkt drehe ich prinzipiell
    alle Spiegelauflagen andesherum ins Regal zurück. Für mich ist das Sterben des Spiegels die schönste Form der sterbenden Schreiberlies :-).

  13. Ich glaube wir Normalsterblichen können uns kein Bild davon machen, wie anstrengend es sein muss als Margarete Stokowski herumzulaufen, oder wie niedrig die Lebensqualität in einem hermetisch geschlossenen Wahnsystem ist.

  14. Der weiße Spargel gilt traditionell als Aphrodisiakum,
    das Spargelstechen als mühevolle Schwerstarbeit,
    zuviel für die arme Margarethe an frivolen Assoziationen
    rund um das edle Sprossengemüse.

  15. Ach Margarethchen,wenn dir der Spargel zu weiß ist,dann stell ihn doch frisch geerntet für 2 Tage in Lebensmittelfarbe und bei genügend Kreativität bekommste sogar nen Regenbogen zusammen.

  16. Lasst es gut sein,und ja der Kurzschluss im Gebälk von Notre Dame stand auch schon vorher fest,und überhaupt steht an den Kirchen der Christen schon immer Stunden vorher die Brandursache Kuzschluss fest,und wer danach fragt ist ein „wirklicher Brandstifter“ was sonst,und nein da waren auch keine Leute auf dem Dach ,das waren Einbildungen des Stammtischs,böse Verleumdungen einer sonst so auf
    Frieden bedachten na,ne nu ,ich nenn,es mal HÖLLENSCHLUND,wenn ihr sterben wollt,dann bleibt untätig.

  17. Hört endlich auf den Toten eine Stimme zu geben,der „Spiegel“ist tot,mausetot,kein Schwanz nimmt dieser Propagandagazette ihre „ehrliche journalistische Tätigkeit“ nach dem Fall -Relotius noch Ernst.Wir Deutsche haben so einen wundervollen Sprachschatz“wer einmal lügt ,dem glaubt man nicht“ e.t.c. Lasst sie lallen ,gebt ihnen die Sicherheit ihrer verlogenen Wahlumfragen,gebt dieser geballten ,linientreuen,strunzdummen Sippschaft die volle Dröhnung an Demokratie …an den Wahlurnen,macht ihnen ein dickes Kreuz zwischen ihre verderblichen Pläne.Nur gebt unser duldsames ,großherziges deutsches Volk nicht einfach so auf.

  18. Ich stelle mir immer vor, wie sie sich hinter geschlossener Tür totlacht, dass sie für den Blödsinn, den sie von sich gibt, auch noch bezahlt wird – denn ernst kann das ja nicht gemeint sein, ausser man hätte einen gewaltigen Sprung in der Schüssel….

    • Stimmt. Ich seh, wenn überhaupt, nur ältere Damen der unteren Mittelschicht, die bei Rewe etc. aus Gewohnheit ihre bunten „Frauenzeitschriften“ einpacken. Inzwischen liegen da auch zu 90% nur noch diese yellow press Erzeugnisse; aber auch meist: wie Blei.

      Übrigens: Bis vor kurzen nahm man die Apotheken-Rundschau nur als Mittel zum lustigen Gag wahr.
      Inzwischen machen die sogar im TV für sich Reklame. Ergo: sie hat in der Qualität zu all den anderen Blättern (Spiegel, Stern, Focus…) aufgeholt, was andersrum auch meint: das Apotheken-Rundschau-Niveau haben die anderen inzwischen erreicht, man ist auf gleichem Level.

    • Schon vor rund 20 Jahren sagte ein Professor – ich bin diskret genug, nicht seinen Namen zu nenen – seinen Studenten: Man muß den SPIEGEL nicht lesen, es genügt, ihn sichtbar vor sich liegen zu haben.

    • Das wäre ja noch schlimmer, denn keinen Euro für dieses Schundblatt.
      Außerdem der Peinlichkeitsfaktor….

      Wer steht schon gerne als linksradikaler mentaler Tiefflieger mit geistiger Schubumkehr da?

      Es wäre ja wie in der Ostzone, mit dem Neuen Deutschland..

      Im Kommentarbereich von Die Welt hat mal ein Leser geschrieben, er hätte sein Abo gekündigt, als der Spiegel „Krankheit Mann“ auf dem Titel hatte.

      Heute trifft „Krankheit Spiegel“ zu – man trifft sich immer zweimal im Leben.

  19. Stokowskie,wo jenseits des Blödheitsmeridians hätte diese untalentierte, urslawische Dämmernelke für so eine Furore sorgen können,und in welch einem Land ,dem Land der grandiosen Kulturheroen ,erhebt diese beutpolnische ADHS-Schmiererin ihre literarische Piepsstimme,passt aber für diese Klientel,keinen Anstand ,keine Demut ,rotzendfrech und seichendblöde,Stokowskie, auf Vögel wie dich haben wir Deutsche lange gewartet.

    • Erinnert mich an die Schlagersänger der 60er, 70er und 80er. Kein Deutscher hätte manche Schnulze gesungen wie der Import vom Balkan.

    • Fahr deinen blutdruck runter. Das ist diese null doch gar nicht wert, dass du deinen abend ruinierst ! Wegen so einer unter 🐦🐦🐦ten kläfferin 😉

  20. Was mich wirklich dauert,ihr gebt dieser seltsamen Fruchtfliege ,was sonst keiner tut ,auch noch ein Forum,das ist Irrsinn ,diese seichsudernde Pinkeltrine ist die Abwertung des Schriftwesens vor dem Herren,dieses in Schriftform gepresste Gepisse ist nichtmal den Schwanz wert….eine Mistnelke die Mangels anderer Qualifikationen einen auf Gesellschaftproplemarschlochabgreifrer -macht,hau ab Stokowskie ,geh kellnern,wir haben deine Intention erkannt,räum Tische ab ,du Nullapostel.

  21. es gibt ja auch noch grüne Gurken..was ist damit?? Dürfen diese noch geerntet werden,weil diese Grün sind?

  22. Kompostierbarer dildo ? Margarethe, du schlaue, du ! Liegst ja voll im trend ! Solltest die idee an gretchen thunfisch weitergeben. Die ist ja für alles neue offen 😉

  23. Im Gegensatz zu Max Erdinger finde ich diese verstockte Stokowski nicht zum Lachen. Danke Herr Erdinger, dieser Verriß über diese Labertante war köstlich.

  24. Kann es sein, dass diese Frau seit längerem keinen echten Sex mehr hatte, dass sie dermaßen nur noch Penise sieht?

    Ansonsten soll sie doch grünen Spargel essen, wenn ihr der weiße zu weiß ist.

  25. Danke Herr Erdinger für den Text mit der „Margarethe Im Spiegel.
    Wenn sie phantasiebegabt wäre, dann würde sie grünen Spargel essen
    um damit den Wahlkampf der von ihr preferierten Partei zu untertützen.
    Und auch Söder irrt, seine Untertanen in Franken kaufen den weißen Spargel
    in der Hochsaison zum Tiefpreis und frieren ihn geschält ein, dann haben
    sie das ganze Jahr weißes Gemüse für weiße patriotische Seelchen.

  26. Die Dame sollte sich schwatt anmalen, dann ab nach dahin, wo es für sie am schönsten ist und dort gibt es als Zugabe schwatten, also gerechten, Spargel im Überfluss. Nur zu.

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