Ukraine: Poroschenko nach Niederlage bei Stichwahl besorgt

Foto: Petro Poroschenko (über dts Nachrichtenagentur)

Kiew – Petro Poroschenko hat nach eigener Aussage seine Niederlage bei der Präsidenten-Stichwahl in der Ukraine gegen seinen Herausforderer Wolodymyr Selenskyj akzeptiert. „Es ist uns gelungen, freie, faire, demokratische und wettbewerbsfähige Wahlen zu gewährleisten. Zweifellos hat die Ukraine einen neuen hohen Standard für den demokratischen Wahlkampf gesetzt. Ich werde den Willen der Ukrainer akzeptieren“, schrieb der Amtsinhaber Poroschenko am Wahlabend auf Twitter. Allerdings drückte der Präsident auch seine Besorgnis über die Unerfahrenheit des Wahlsiegers Selenskyj aus: „Sie können sich einfach die Feierlichkeiten im Kreml bei den Wahlen ansehen. Sie glauben, dass die Ukraine mit einem neuen unerfahrenen ukrainischen Präsidenten schnell wieder in den Einflussbereich Russlands zurückkehren könnte.“ (dts)

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8 Kommentare

  1. Soviel zu einem angeblich fairen Verlierer. Sofort einen reindrücken. Ab in die Bedeutungslosigkeit.

    • Nix da !So leicht lässt Unkle Sam niemanden von der Kette,den er mit Milliarden gemästet hat!Sieht man auch an der Räuberbraut
      „Ich hab Rücken“Timoschenko !

  2. Oh,oh,faire,freie,demokratische meint Poroschenko? Da empfehle ich
    dem Wahlsieger Selenskyj aber,sich ratz fatz eine kugelsichere Weste
    zuzulegen und den Maidan weiträumig zu meiden !!

  3. Man sollte nie vergessen, daß die ersten dicken Milliardenüberweisungen des IWF (die die Putschistenklique dann später unter sich aufteilte) unter der Bedingung kamen, daß der Donbas wieder unter Kontrolle gebracht wird.
    Der Kriegsbefehl kam also in Wahrheit aus den USA.

  4. Was konnte er auch anders faseln als „Feierlichkeiten im Kreml“. Wenn sein Putschregime nicht die Regierung angetreten hätte mit antirussischer Sprachpolitik, Repression und Bürgerkrieg, mit „Freundschaftszügen“ von Nazis auf die Krim etc., wäre die Ukraine noch heute ein geeintes Land, das rein gewohnheitsmäßig seit eh und je von den Russen durchgefüttert wurde. Der Kriegsbrandstifter ist nun weg. Dass andere dies nun feiern, ist ganz natürlich.

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