Alles Gute kommt von oben – Klimaschutz in Osterpredigten

Symbolfoto: Von peacepix/Shutterstock

Limburg – Spätestens seit Greta in Rom gesichtet wurde, um ihre neue Religion „Klimaschutz“ auch einen spirituellen Anstrich zu geben – zuvor wurde sie vom Berliner Bischof zum neuen Jesus ausgerufen – haben auch die Kirchen beiderlei Konfessionen diese neue Form einer spirituellen Massenbewegung als Chance für ihr großes Immobilienunternehmen erkannt. Kein „Wunder“, dass an Ostern die Oberhirten von den Kanzeln der Kirchen über den Klimaschutz mit Engelszungen reden. In Hessen griffen der neugekürte Bischof von Limburg, Georg Bätzing, und sein evangelischer Amtskollege, Volker Jung, das Thema als Gretas Gottesgeschenk dankbar auf.       

„Mit den Klimaschutz-Demonstrationen ‚Fridays for Future‘ von Schülern und Studenten, zeigte sich Georg Bätzing solidarisch. Auch Christen stünden in der Verantwortung: ‚Ob wir diese einmalig schöne Erde bewahren oder uns durch eigenes Verschulden selbst abschaffen, das ist eine zutiefst spirituelle und religiöse Frage'“, textet begeistert die hessenschau. Zuvor hatte sich der Parteigänger des Papstes zu einer Solidarität mit den weltweit verfolgten Christen durchgerungen, ohne jedoch die Angehörigen der Religion zu nennen, die hauptsächlich für die staatlichen Verfolgungen, wie auch Terrorakte, verantwortlich sind. Auch der Terroranschlag in Sri Lanka geht laut nzz auf das Konto einer radikalislamischen Organisation zurück.

„Wir verbinden uns mit den Opfern und den vielen Schwestern und Brüdern weltweit, die ihren Osterglauben nicht frei und ungezwungen bekennen können, wie wir es tun“, sagte der Limburger Bischof, der nach dem Skandalbau – inzwischen 32 Mio teurer Erweiterungsbau des Diözesanmuseum –  die Nachfolge von Tebartz van Elst angetreten hat.

Tief in den Symbol- und Metapher-Baukasten greift der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung. Er sieht in den Schüler-Demos für Klimaschutz sogar ein „Zeichen“ für Ostern. Bei einem Gottesdienst in Darmstadt sagte Jung: „Ostern ist das Fest der Hoffnung, dass Gottes Schöpferkraft stärker ist als der Tod. Am Ende steht nicht der Tod, sondern ein Neuanfang voller Hoffnung auf Leben.“ Dabei zog er als große Hoffnungsträgerin die schwedische Schülerin Greta Thunberg heran. Dabei zog er direkte Vergleiche zwischen der christlichen Glaubenslehre und den Schülern, die jeden Freitag für mehr Klimaschutz demonstrieren. „An Ostern feiern Christen in der gesamten Welt, dass Gott aus dem vergangenen alten Leben neues Leben hervorbringen kann“, sagte Jung. „Die Auferstehung seines Sohnes Jesus Christus ist seine Botschaft an uns: Ihr müsst den Tod nicht fürchten. Sucht das Leben für euch und für diese Welt!“

Noch tiefer in den Symbolfundus griff nur noch Fuldas Bischof Michael Gerber, der den Brand der Kathedrale Notre Dame mit den politischen „Flächenbränden“ dieser Welt verglich, insbesondere mit den Konflikten in Afrika und dem Nahen Osten. Die Frage ist bloß, wer da zündelt. Wer Brände nennt, der muss auch die Brandstifter nennen. (KL)

 

Loading...

11 Kommentare

  1. er erste pfaffe der sich klar gegen die unmässig anwachsende überbevölkerung ausspricht, verdient respekt – mehr auch nicht

  2. Das korrupte Gepfäff,das sich als Sachwalter Gottes auf Erden tarnt,
    war schon immer die „Stasi“der derzeit herrschenden weltlichen Macht.
    Wie der Herr,so’s Gescherr -lautet ein mittelalterliches Sprichwort und
    meint damit,dass die Herren Pfaffen natürlich alle Gelüste und Leiden-
    schaften ihrer verkommenen Obrigkeiten teilen.
    Wenn,nurmalsozumbeispiel,die herrschende Illuminatenkabale bei einer
    ihrer satanischen Orgien beschliesst,dass es gut fürs Klima ist, jeden
    Tag einem Ziegenbock die Eier zu kraulen,wetten,dass es schon am nächsten Sonntag weltweit von der Kanzel gepredigt wird ?

  3. Das Geschickte an der „Klimareligion“ ist doch, dass es schon immer Klimawandel
    in der Geschichte der Erde gegeben hat, aber die Menschheit kann diesen
    weder positiv noch negativ beeinflussen.
    Es geht um eine CO2-Steuer und die Kirchen spielen die gleiche finstere
    Rolle wie vor rund 70 Jahren.

  4. Im Mittelalter predigten sie den Kinderkreuzzug gegen die Heiden, denen sie heute die Füße waschen, und versprachen das Himmelreich.
    Jetzt predigen sie den Klimakreuzzug und hetzen Kinder auf, damit sie gegen die angeblich katastrophale Erwärmung durch CO2 kämpfen und versprechen das idyllische Eiapopeia vom „natürlichen“ Paradies auf Erden.
    In Wirklichkeit wollen sie ihre Macht nutzen um die „Große Transformation“ durchzusetzen, ihre neue größenwahnsinnige, globale Utopie.

  5. Werden die Predigten jetzt nach der Kommunion gehalten oder hat der Pfaff den Messwein schon vor der Eucharestie gesoffen? Übrigens! Man glaube nur ja nicht, dass die Pfaffen billigen Wein aus dem Tetrapack trinken. Das sind erlesene Qualitätsweine und absolut kein Bauernfreund!

  6. Das Christentum ist ein Sonnenkult, wie es einige andere gibt/gab, so z. B. auch im alten Ägypten. Das mit dem „Begraben und nach drei Tagen wiederauferstanden“ erlebt die Sonne jedes Jahr, aber vor Weihnachten, der Wintersonnenwende. Da geht die Sonne drei Tage lang subjektiv an der gleichen Stelle auf, wonach der Sonnenaufgang wieder Richtung Norden wandert und die Tage länger werden. Angeblich soll der heidnische Ursprung des Osterfestes längst vielfach widerlegt sein. Aber was ist nicht längst alles „wissenschaftlich nachgewiesen“, zur Not mit 97-%-Konsens? Eines ist sicher: Die Popen brauchen nicht so zu tun, als hätten sie die letzte Weisheit gepachtet und müssten ihre (Schlaf-)Schäfchen ständig auf den richtigen Weg zurückführen. Die Schäfchen wollen nicht mehr, sie brechen reihenweise aus dem alten Gatter aus.

    • Aber, ich war doch fast da…
      Nun muss ich wieder umkehren? Dabei war der Walmart doch schon so nah….
      Och Menno…..

      SatMod off

  7. Leute – ich kann diesen Kirchenverein schon lange nicht mehr ernst nehmen.
    Bald wird bestimmt diese Gretel heilig gesprochen, nachdem sie ja nun schon von der Kirche wie der neue Messias gehuldigt wird.
    Davon abgesehen gibt es noch so viele andere Dinge, die mich am Verstand des Vereins zweifeln lassen : in Afrika predigen, dass Empfängnisverhütung nicht gut ist, Migration in die Sozialsysteme gut heissen, die Zuwanderung von Moslems nach Europa beklatschen, Kirchenasyl für Kriminelle gewähren, den Steuerzahler ungefragt um Geld erleichtern usw.

    • Was meinen Sie denn mit „beweisen“?

      Hinter der gezielt herbeigeführten Klimahysterie (siehe allerdings schon „Club of Rome“, 1968) stehen doch gerade WISSENSCHAFTLER, die die Existenz solcher Beweise behaupten.

      „[Maja Göpel] ist unter anderem Mitglied des Club of Rome… […] Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern stellte sie im März 2019 die zur Unterstützung der Schülerproteste Fridays for Future gegründete Kampagne Scientists for Future in der Bundespressekonferenz vor.“ – aus: Maja Göpel (wiki, 11. April 2019 – 11:45 Uhr)

      Beweise können aber gefälscht werden. Und wenn es technologische Möglichkeiten gibt, auf das Klima Einfluss zu nehmen, warum sollten die, die solche „Beweise“ für ihre Ziele brauchen, davon nicht Gebrauch machen?

      – – –

      Also beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz. Mit WISSENSCHAFT kann alles und nichts bewiesen werden. Das ist nur eine Frage der Geschicklichkeit, der technologischen Möglichkeiten und der Rhetorik.

      „Die fachlichen Laien d. h. die absolute Mehrheit der Weltbevölkerung werden, als Patienten, Kunden oder Staatsbürger, regelmäßig übervorteilt und ausgeplündert. Das Fachwissen wurde in der Hand der sogenannten EXPERTEN damit zur wirksamen Waffe, die es den ANGEBLICHEN Wissensmonopolisten gestattet, auf legale und risikolose Weise die Weltbevölkerung auszuplündern.“

      Guggel: Dr. Georg Chaziteodorou – Wissenschaftsbetrug Klimawandel (SariBlog, 23.04.2019)

      – – –

      Die EINZIGE Möglichkeit besteht also darin, den Betrug und ggf. Klimamanipulationen (deren messbare Folgen dann als „Beweise“ herangezogen werden) nachzuweisen. Die Betrüger WISSEN, dass sie betrügen. Es kann hier also nur darum gehen, den Betrug nachzuweisen.

      Sophistische Begriffsspielereien à la Wissen wäre besser als Glauben bringen hier nichts. Gerade diese „Experten“ glauben nämlich an nichts (= Nihilismus), haben aber umso mehr Absichten und Interessen, ausschließlich GELD und MACHT nämlich. Und da ist JEDES Mittel recht. Die gehen auch – sogar besonders gerne – über Leichen.

      Der „Humanismus“ (auch der „evolutionäre“) ist hier natürlich nur vorgegaukelt. Das sind Genozid-Programme. Genozid bringt Geld und „rettet“ den Planeten. Als ob der Planet diese Nekrophilen interessieren würde. Die haben ganz andere Interessen (= Neigungen). Auch das Geld und die Macht – und der Planet – sind hier nur Mittel zum Zweck.

      – – –

      Der einzige ABERGLAUBE (was hier ständig verwechselt wird), der dadurch zertrümmert werden kann, durch den Nachweis des Betrugs, ist derjenige an die Wissenschaft. Dort wird genau so betrogen wie überall. Eher noch mehr als sonstwo, weil dort nämlich die dazu erforderliche Intelligenz gerade vorhanden ist, hier allerdings eine inzestuös-hochgezüchtete – antihumane – SM-Labor-Intelligenz. Wissenschaft als Perversion.

      – – –

      Guggel: Betrug und Fälschung in der Wissenschaft (wiki, 5. Dezember 2018 – 19:10 Uhr)

      Dieser Wikipedia-Artikel ist allerdings extrem unvollständig. Was komplett fehlt, ist GENDER. Das ist zu 100% Wissenschaftsbetrug, und kriminellste Praxis, getarnt als „Geschlechterforschung“. Das muss aus den deutschen Universitäten vollständig entfernt werden. Und das wird auch so kommen.

      Nicht zuletzt, um davon abzulenken und von DIESEN Leuten, wurde jetzt das pseudo-brisante Klima-Fass, das eine reine Fiktion ist, aufgemacht. Aus keinem anderen Grund. Das sind alles Ablenkungstaktiken.

      – Don

Kommentare sind deaktiviert.