SPIEGEL-Eier: Wer liest denn sowas? – Warum selbst Idioten keinen SPIEGEL mehr brauchen

Max Erdinger

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Wer liest denn sowas? - Foto: Imago

Pünktlich zu Führers Geburtstag am diesjährigen Karsamstag kam der SPIEGEL mit einem selbstentlarvenden Titel heraus, der, ohne daß man den dazugehörigen Artikel überhaupt lesen muß, bereits zwei Fragen beantwortet: Wer glaubt denn sowas nicht? – und: Was glaubt er denn stattdessen? Was man beim SPIEGEL noch nicht wissen konnte, das war, daß am Ostersonntag auf Sri Lanka mehrere Kirchen und Hotels von Bombenexplosionen erschüttert werden würden. Im Augenblick ist von etwa 190 Toten und 450 Verletzten die Rede. Wer glaubt denn dem SPIEGEL noch irgendetwas?

Entlarvend: SPIEGEL-Titel an Ostern 2019 – Foto: Screenshot

Der SPIEGEL-Titel: „Wer glaubt denn sowas? – Warum selbst Christen keinen Gott mehr brauchen.“ – Nichts ist leichter zu kontern als das.

Wer glaubt denn sowas?

Hier einmal vier einfache Bilder, die schon ein ganz guter Hinweis darauf sind, woran diejenigen glauben, die nicht an „sowas“ glauben.

Wer nicht an „sowas“ glaubt, der glaubt z.B. an den heiligen Relotius – Foto: Collage

 

http://www.anonymousnews.ru/2017/11/08/aufgedeckt-merkel-regime-foerdert-linken-gesinnungsterror-mit-116-millionen-euro-im-jahr/
Der glaubt auch diesen Beiden –  (Foto: Screenshot anonymousnews.ru)

 

Greta Thunberg kommt zu Anne Will (Symbolbild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)
Und daran glaubt er auch –
(Symbolbild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)

 

https://www.imago-images.de/imagoextern/asp/default/bild.asp?c=x%B7%9Cl%90%5C%89Xa%82Y%5DS%BC%C1k%BAT%9F%A9h%D2%A7%B3%C1%C6
Zusammengefasst: Wer nicht an „sowas“ glaubt, der glaubt dafür diesen ganzen Quatsch. – Foto: Imago

Für wen hält sich der Quatschgläubige?

Dumme Frage. Für einen Durchblicker hält er sich und beschließt deshalb in bester missionarischer Absicht, alle, die er für dümmer hält als sich selbst, mit einem „aufklärerischen“ Titelbild zu beglücken, bei dem er die volkstümliche Frage „Wer macht denn sowas?“ – welcher immer die Antwort implizit ist, daß es sich unabhängig davon, was genau jemand gemacht hat, auf jeden Fall um einen Trottel handeln muß – , das Verb „macht“ ersetzt durch das Verb „glaubt„.

Die implizite Antwort auf die rhetorische Frage wird also auf dem SPIEGEL-Titel bereits gegeben, ohne daß man sie ausdrücklich hätte hinschreiben müssen: „Ein Trottel glaubt sowas“. Und damit die nicht ausformulierte Antwort keinesfalls mißverstanden werden kann, sichert sie der SPIEGEL mit einer Erklärung für seine quatschgläubigen Leser ab: „Warum selbst Christen keinen Gott mehr brauchen„. Ganz so, als ob die Quatschgläubigen nicht selbst einer ganzen Vielzahl von Göttern nachlaufen würden, deren vorsitzender Obergott ihre jeweilige Meinung ist, sitzend zur Rechten ihres eigengöttlichen ICH. Die Dreifaltigkeit der SPIEGEL-Leser sieht nämlich statt „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ so aus: „ICH, meine pussifizierte Meinung und meine geistige Umnachtung“.

Der zeitgeistige Ablaßhandel

Wir sprechen also von verblödeten Zivilklerikern, die den SPIEGEL herausbringen – und von verblödeten Zivilreligiösen, die den enthirnten Ziviklerikern vom SPIEGEL Geld dafür in den Opferstock werfen, daß sie am SPIEGEL-Quatsch „teilhaben“ dürfen, wie man das in ihren Kreisen nennt. Das ist aber nur das eine. Einen veritablen Ablaßhandel betreiben die Quatschgläubigen nämlich auch noch. Und wieder ist es der SPIEGEL, der darüber berichtet: „Umweltministerin Schulze …“ –  zerebral naturpussifiziert –  “ …legt erste Pläne für CO2-Steuer vor“. Mit anderen Worten: Du kannst schon sündigen, mußt aber dafür bezahlen.

Genau so lief das damals mit dem Dominikanermönch Johann Tetzel (1460-1519) und seinem Handel mit Ablaßbriefen. Die waren dann mitursächlich für Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517, mit dem die „Reformation“ der katholischen Kirche eingeläutet worden ist, die freilich nie im lutherischen Sinne reformiert wurde. Die ursprünglich geplante Reformation wurde zu einer neuen Konfession. In deren Folge entstand größte geistige Verwirrung, weil die „Reformierten“ plötzlich in einem je eigenen, individuellen Bezug zum lieben Gott standen (sola scriptura), den Papst als irdischen Stellvertreter samt seiner absoluten und ordnungsstiftenden Deutungshoheit ablehnten, was dann wieder den „Gleichheitsgedanken vor Gott“ pervertierte zum „Gleichheitsgedanken vom Menschen vor dem anderen Menschen“, gute 200 Jahre später zur frz. Revolution mit ihrem banal irdischen, jedes göttlichen Bezuges beraubten „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ führte – und 120 Jahre später dann endgültig zum Aufstand des entgeistigten, auf seine materiellen Bedürfnisse reduzierten Menschen gegen Gott geführt hat – und zwar in Form der Oktoberrevolution 1917. Im Übrigen wäre – das allen USA-Hassern ins Stammbuch geschrieben – ein „System USA“ ohne den calvinistischen Protestantismus nie entstanden. So weit der geschichtliche Schnelldurchlauf samt seiner teils katastrophalen Folgen.

Die für die katholische Glaubenslehre verheerende Ökumene ist ein ungeistiges Kind der jüngeren Vergangenheit, sozusagen die Verpestung des Katholizismus mit dem Protestantismus, personifiziert in der Person des gegenwärtigen Papstes, dieser Klerikalausgabe von Stan Laurel. Gottlob gibt es noch Orthodoxe und Altkatholiken. Ungeachtet dessen hätte man dem Tetzel Anfang des 16ten Jahrhunderts dennoch einfach so auf seine geldgierigen Tatzen geben sollen. Ein Reformationsfaß hätte man dazu nicht aufzumachen brauchen. So gesehen war Luther schon eine rechthaberische Drama-Queen. Es wird behauptet, daß Tetzel das Geld aus seinem Ablaßhandel für den Bau des Petersdoms in Rom gesammelt habe, der dort von 1506-1526 erbaut worden ist und bis heute ein beeindruckendes Beispiel für klerikalen Pomp abliefert. Ausschließlich als das muß man den Petersdom aber auch heute nicht begreifen. Der Petersdom ist durchaus auch Ausdruck eines enorm realistischen Glaubens.

Was ist realistisch?

Realistisch ist, daß des Menschen Verstand nicht ausreicht, sich die Welt zu erklären. Realistisch ist außerdem, zu behaupten, daß einem Intelligenten, der zwar merkt, daß er sich mit seinem Verstand die sog. Sinnfragen stellen – , sie mit demselben Verstand aber nicht beantworten kann, zugleich auffallen müsste, daß seinem Verstande ganz offensichtlich Grenzen gesetzt sind. Daß das beim SPIEGEL noch niemand bemerkt hat, läßt sich am gegenständlichen Titelbild erkennen. Deswegen hat der Begriff „Quatschgläubige“ im Zusammenhang mit dem SPIEGEL und seinen Lesern auch seine volle Berechtigung. Da nun die individuellen Geistesgaben einer Vielzahl von Gottes Geschöpfen wegen der je individuellen Begrenztheit des Verstandes als solchem ungeeignet sind, eine friedliche, allgemeine Ordnung zu begründen, war es der cleverste Schachzug jemals, die eigene Begrenztheit dadurch auszutricksen, daß man den Gesetzgeber externalisiert, ihn dogmatisch der Welt entrückt und so dem menschlichen Zugriff entzieht. Und das absolut Dümmste, was man tun kann, das ist, genau daran zu rütteln. Beim SPIEGEL sind die Dümmsten in Lohn und Brot.

Richtig ist lediglich, daß versäumt wurde, in der aufgeklärten Zeit mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen, zu der parallel laufend das biblische Narrativ immer seltsamer anmuten mußte, den Kern des christlichen Glaubens herauszuarbeiten – und sich von der Religion insofern zu „lösen“, als daß man anhand des „Glaubenskonzentrats“ sich hätte weiterentwickeln müssen zu einer religionsphilosphischen Betrachtungsweise des Seins. Das allerdings wäre auch gut gegangen, ohne deshalb wegen dieser Entwicklung hin zur Religionsphilosophie die Erklärungsmuster früherer Jahrhunderte lächerlich zu machen. Der Entwicklungsstand von heute wäre dann, wenn tatsächlich Entwicklung stattgefunden hätte, ganz natürlich ein „höherer“, als der von früher. Kein Grund für einen dümmlichen und arroganten Hochmut, wie ihn der SPIEGEL an Ostern 2019 mit diesem Titelblatt dokumentiert.

„Wer glaubt denn sowas?“ – Antwort: Jeder, der sich nicht überschätzt. Jeder, der nicht der zeitgeistigen Hybris anheim gefallen ist. Oder anders ausgedrückt: Jeder, der noch alle Tassen im Schrank hat. Beim SPIEGEL weiß man nicht mal mehr, was eine Tasse überhaupt sein soll. Das ist einfach nur noch ein erbärmlicher, dümmlicher und arroganter Sauhaufen, komplett abgehoben.

 

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30 Kommentare

  1. Der Spiegel schnallt es eben nicht. Christen brauchen GOTT – aber keine Kirche; wie brauchen EUROPA aber keine EU – nun kapiert, liebe Spiegelmacher?

  2. Nicht nur der Spiegel, das Sturmgeschütz der weltanschaulichen Korruptheit, sondern alle Mainstream-Zeitungen, wie Bild, Welt, Zeit, Süddeutsche, Taz und Faz sind in der Dekadenzspirale gefangen. Echte Journalisten wurden ausgesiebt und blieben ohne Karrierechance, nur halbgebildete linksliberale Aktivisten konnten durch eine Negastivauslese nach dem Gesetzt der Kooption nach oben kommen und in die Champagner-Etagen des politischen Feuilletons gelangen.

    Die Folge ist eine abgehobene Medienmacht, welche die Parteien im Parlament moralisch kontrolliert und durch die Diffamierung ihrer Abweichler unterwirft und eine unentschlossene und gewissenlose Kanzlerin vor sich hertreibt. Das Ergebnis ist der geistige und wirtschaftliche Niedergang Deutschlands, an dem die Akteure des Spiegel eine große Mitschuld tragen. Ihre geistig-moralische Verkommenheit ist das Gift, das unser Land krank gemacht hat

  3. Professionelle Religion führt nicht zu spiritueller Erkenntnis.
    Übrigens, 200 Jahre nach Christus wurden seine Taten schriftlich erfaßt.

    Nach 200 Jahre in der damaligen Zeit… die Leute hatten anderes zu tun.
    In 200 Jahren steht nur noch in den Geschichtsbüchern, was für abscheuliche Politik derzeitig verbrochen wurde. Wird es je die Masse lesen? NEIN

  4. Was sind denn das für Leute, die für den Spiegel schmieren? Um echte Journalisten kann es sich ja wohl nicht handeln, zu unterirdisch in jeder Hinsicht ist deren Geschreibsel…

    • Der Spiegel weiß, dass er ausgedient hat.
      Es geht nur noch darum, zu provozieren und zu beleidigen und sich noch ein paar Leser am äußersten linken Rand zu bewahren.
      Am besten funktioniert das mit Menschen, die sich nicht wehren!
      Über die Religion des Friedens zu berichten, dazu sind die zu feige!
      Spiegel-Leser wissen bekanntlich mehr.

    • hmm,also darf nan,nur z.B.,auch nicht „den Adolf“kritisieren oder
      herbeizitieren,weil „der sich ja nicht mehr wehren“ kann `?

  5. Bevor ich nochmal einen Spiegel anfasse, hacke ich mir lieber die Hand ab.
    Was zur Hölle, geht in den Köpfen der Journalie nur vor.
    Es scheint mittlerweile ein Volkssport zu sein, andersdenkende Menschen zu denunzieren, sie in ihren Gefühlen zu verletzen, auszugrenzen und zun diskreditieren.
    Getreu nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

    • was macht diesen lügenstadl noch attraktiv u.lebenswert,nichts.ich mute mir das nicht

      länger zu. tretet aus aus diesem lügenkosmos….

  6. Antichristen entlavern sich immer selbst. Worte und Taten passen nie zusammen.
    Die Endzeit beschreibt die Gestalten aus der Dunkelheit. Sie werden sich am Ende selbst über Gott erheben wollen, und Gott lässt sie gewähren, solange, damit jeder sehen kann, wenn sie zerschmettert am Boden liegen. Als Warnung an alle anderen.

    Es gibt jetzt kein Zurück mehr und es wird sich in 2 Lager spalten. Für und gegen den Herrgott. So ist es beschrieben. Der oder die Antichristen sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehören nicht zu uns. Darum passiert das hier. Das sollen wir sehen.

    Lest Hildegard von Bingen und ihr „Scivias“. Sie beschreibt diese Leute (den Verderber) in Worten, die man als Zustände erkennen muss. Das ganze Böse Tier, das kommt allerdings noch.
    Spiegel und ihre Gestalten, so wie alle Gleichgeschalteten…sind Antichristen und Gottlose. Und als solche werden sie bald abgeräumt werden.

    • Genau, wer nicht an alles glaubt, was in der Bibel steht kann dennoch Christ sein. Ich gehe nicht oder selten in die Kirche, aber ich glaube an eine höhere Macht, Gott, Jesus, man kann es für sich nennen, wie man möchte. Wer sich völlig gegen die Gesetze des Universums und der Natur stellt, wird irgendwann ganz tief fallen.

  7. Zum nächsten Ramadan kommt ganz bestimmt das
    entsprechende Cover der tapferen Spiegel-Redakteure,
    denn Sie fürchten weder Tod noch Teufel. Relotius verpflichtet!

  8. Christen wurden getötet und der Spiegel lästert über dieselbiegen.Gottes Wege sind unergründlich, hier hat der Spiegel sich wohl selbst gekreuzigt.

  9. >“…daß man den Gesetzgeber externalisiert.“

    Die „Ewigkeitswerte“ des Grundgesetzes waren wohl der zweite Versuch – allerdings recht selbstreflexiv das Ganze. Daher wohl der Übergang zu EU und UN.

  10. Etwas viel Text in Bezug auf diese Deppen-Postille. Würde man doch bei einem besonders schäbigen Aufmacher der BILD auch nicht machen. Ist halt der Spiegel – journalistische Qualität war dort mal, ist aber lange lange her …

  11. Ich besuche zwar keinen Gottesdienst, dafür aber bin ich gläubig. Wir Rumänen sind nun mal so erzogen. Gottlos durch die Welt zu wandeln ist nicht unser „Ding“. Was ich aber in diesem Deutschland hasse, ist die fast alltägliche Gotteslästerung. Wir die an Gott glauben ziehen Atheisten auch nicht durch den Kakao.
    So, nun ist es raus.

    • Ich gebe Ihnen Recht. Gehe selbst auch nicht mehr in die Kirche, weil mir 98% der Pfaffen einfach zuwider sind.

    • War nie Mitglied der Kirche, sondern in einer freien Gemeinde und bin Gott sehr dankbar dafür.
      1. Es wird noch das wahre Evangelium von Jesus Christus verkündet und gepredigt.
      2. Diese Gemeinden leben von den freiwilligen Spenden ihrer Mitglieder.
      3. Sie halten sich aus dem aktuellen Zeitgeschehen heraus, was ja heutzutage in den Staatskirchen das allerwichtigste ist (siehe Bedford-Strohm, Kardinal Marx, Kardinal Woelki, die unsägliche Margot Käßmann usw.)
      4. Leider gelten diese Gemeinden ungerechtfertigterweise mittlerweile als fundamental, weil es für sie nur durch Jesus Christus Vergebung unserer Schuld und Sünde gibt und einem durch Ihn das ewige Leben geschenkt wird.

  12. Ein Professor hat mir während meines Studiums einmal gesagt, es käme nicht darauf an den Spiegel zu lesen, sondern nur in offen herumliegen zu lassen, damit man sieht, dass man ihn hat. Ich bin sprachlos gewesen, weil er das ernst gemeint hat.

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