Nazijäger Götschenberg und Bartels für mehr Gesinnungsschnüffelei bei der Truppe

Foto: Durch Fresnel/Shutterstock
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Berlin – Ein Gespenst geht um bei der Bundeswehr, das Gespenst des Rechtsradikalismus. Obwohl es nur einige Einzelfälle in der durch Pleiten und Pannen gebeutelten Chaostruppe gibt und vieles was einzelne Soldaten so von sich geben „strafrechtlich nicht relevant“ ist, wittert ARD– Korrespondent Götschenberg „grundsätzliche Probleme“ und liefert zusammen mit seinen Kollegen Marie von Mallinckrodt und Christoph Prössl das braungefärbte Osterei ab. Als gäbe es angesichts islamistischen Terrors, zerbombter und geschändeter Kirchen und wachsenden Parallelgesellschaften nicht andere Probleme als ein paar zweideutige Barras-Sprüche im Internet, die noch dazu durch einen internen Spitzel, der auf Privatprofilen der Soldaten herumschnüffelte, „aufgedeckt“ wurden.     

„In sozialen Medien zeigen viele Soldaten ihre rechtsradikale Gesinnung offen. Das belegt ein Datensatz mit Hunderten Beiträgen, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt“, jammern die GEZ-Autoren und präsentieren als Paradebeispiel einen Soldaten mit einem Tattoo auf dem Unterarm, dass einen Wehrmachtssoldat zeigt, der eine Stielhandgranate auf ein Holzgebäude wirft.

Und dann gibt es noch einen bösen Soldaten, der in einem Post schreibt: „In anderen Ländern wirkt das Militär regulierend auf die Regierung ein“. Die GEZ-Söldner wittern hinter den Worten Hochverrat und meinen, „Die Legitimität der Bundesrepublik wird von Soldaten bezweifelt, die bei der Vereidigung geschworen haben, der Bundesrepublik treu zu dienen.“

Eine Art Spitzel, der sich „Christian G.“ nennt und natürlich streng geheim bleiben will, hat laut Erkenntnissen des Staatssenders in dutzenden privaten Profilen bei Instagram und auf Facebook von aktiven und ehemaligen Soldaten der Bundeswehr herumgeschnüffelt und dabei angeblich hunderte solcher Beiträge gesammelt und in einem großen Datensatz zusammengetragen. Den hat er nun dem ARD-Hauptstadtstudio übergeben. Ein wahrlich dickes Osterei. Ein ganzer Korb.

Rechtsradikale Äußerungen, Witze und Sprüche sind es, die dem selbsternannten Geheimagenten ins „Netz“ gingen. Weiter schreibt die ARD-Korrespondentengemeinschaft: „ … Er wollte es nicht mehr hinnehmen. Er beschwerte sich bei Vorgesetzten, wurde nicht ernst genommen, wie er selbst schildert. Er trug die Beispiele zusammen, schickte sie an den Militärischen Abschirmdienst MAD und ans Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages.“

Der Rest des Beitrages entlarvt sich beinah von selbst als öffentliche rechtliche Verschwörungstheorie mit aufgebauschter Nazi-Hysterie, deren Schlüsselsatz lautet: „Wie viele Rechtsradikale in der Bundeswehr dienen, darüber gibt es keine Erkenntnisse. Vor allem der Graubereich ist schwer zu erfassen.“ Mit Graubereich meinen die Nazijäger vor allem Soldaten, die den „Reichsbürgern“ nahestehen. In den meisten Fällen bewegen sich die Enthüllungsjournalisten demnach lediglich im Gesinnungsschnüffelbereich und müssen sogar zugeben: „Derartige Beiträge sind oftmals nicht strafrechtlich relevant oder können nicht wegen eines Verstoßes gegen die Wehrdisziplinarordnung geahndet werden.“ was bleibt also übrig? Hetze gegen Andersdenkende mit Unterstützung linksidiologisch ausgerichteter Parteipolitiker, die nach jedem Strohhalm greifen, um ihr totalitäres Denken klar zu definieren. So ist es kein Wunder, dass der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), eine genauere Untersuchung fordert: „Was es nicht gibt, aber was vielleicht mal eine Anregung wäre, ist eine Studie über Einstellungsmuster.“

Aber auch Bartels zusammengeraffte Einzelfälle angeblicher politisch abweichender Meinung, die schnell als „rechtsextrem“ eingestuft werden, hauen niemand vom Hocker.

2018 waren es laut ARD in der Kategorie „Verdacht auf Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates, unzulässige politische Betätigung oder Volksverhetzung“ 150 Fälle. Bei 182.000 aktiven Soldaten! Wobei der „Vorfall“ von Franco A. noch als herausragender Fall erwähnt wird. Dann taucht das GEZ-Team auch schon wieder im Grauzonenbereich unter und erwähnt Medienberichte über eine „Schattenarmee“, um gleichzeitig einzuräumen, dass es nirgendwo Belege dafür gibt. Am Ende versandet alles in Fragen wie „Wie groß ist das Problem? Wie viele Personen tauschten sich in einschlägigen Chatgruppen aus? Und wie ernst meinten sie es, wenn sie über eine Zeit nach dem Zusammenbruch des Systems schwadronierten?“ Am Ende wird als Lösung für das nicht näher erfasste Problem der gute alte linksgrüne Oberlehrer aus der Schublade gezogen: „Die Bundeswehr könnte dem Problem rechtsradikaler eingestellter Soldatinnen und Soldaten begegnen, indem sie auf mehr politische Bildung setzt.“ Am Ende ist man dann wieder an der unter linken Eliten so beliebten Lösung aller Lösungen angelangt. An der Gesinnungsschnüffelei. Doch auch die hat ihre Grenzen. Es gibt zu wenig Bewerber für den kaputten Haufen, der an allen Fronten unter der Leitung des Merkel-Regimes auf verlorenem Posten steht, und alle Regeln des großen Strategen Clausewitz in die Tonne gestampft hat. Eine Frage bleibt noch. Wieso schreiben drei Autoren an einem so dürftigen Beitrag? Hat bei der ARD das Sommerloch schon angefangen? (KL)

 

 

 

 

 

 

 

 

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5 Kommentare

  1. „In anderen Ländern wirkt das Militär regulierend auf die Regierung ein“.
    Das ist schön formuliert. Doppelsinnig.

    Denn es lässt offen, wessen Militär wo auf wessen Regierung einwirkt.

    Es wäre ganz falsch, daraus zu schliessen, dass das BRD-Militär auf die Merkel-Regierung einwirke. Das sind andere.

  2. Da kann man die paar richtigen Soldaten doch noch aus der Truppe entfernen. Dener nächste Krieg wir sowieso durch das werfen von Wattebällchen aus stehenden Panzern mit schwangerengerechten Sitzen entschieden.

  3. Dieses Rumschnüffeln findet auch bald sein Ende denn es ist absehbar, wann die Bundeswehr endgültig dicht macht.

  4. Öhm… das ist ja ziemlich anonym hier… da kann ich es ja sagen. Ich war lange genug beim Bund. Auch bei einem Auslandseinsatz. Wenn die in diesem Kontext schnüffeln, dann müssen die die Bundeswehr abschaffen, weil nur noch der Nannt dabei ist. Den kenne ich übrigens auch persönlich. damals war er noch kein General, ist den Vorgesetzten aber immer … gekrochen. Ich kenne nicht einen, der ihn mochte. 😀

  5. „Verdacht der Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates“?
    Die gelenkten ÖR sollten sich bei solchen Phrasen einmal selbst
    einer Gesinnungsprüfung unterziehen.
    Und was den Eid der Soldaten betrifft, so sollte erst einmal der Amtseid
    der Politikmarionetten in den Focus genommen werden.

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