Wer ist mehr wert – ein Mensch oder Notre-Dame de Paris?

Pastor Jakob Tscharntke

Katastrophaler Schaden an der Kathedrale Notre Dame - Foto: Imago

So wird dieser Tage vielfach gefragt, selbstverständlich ohne politische Hintergedanken oder manipulative Absichten, angesichts der explodierenden Spendenzusagen für den Wiederaufbau von Notre-Dame einerseits und im Mittelmeer ertrinkender „Schiffbrüchiger“ andererseits.

Ein halbwegs mitmenschlich oder gar christlich denkender Mensch wird ohne zu zögern sagen: Natürlich ein Mensch. In der Tat war sich die christlich geprägte Gesellschaft des einstmals christlichen Abendlandes bis vor nicht allzu langer Zeit einig, daß ein Menschenleben einen im Grunde unbegrenzten Wert hat. Weshalb man bis heute in der modernen Apparatemedizin dazu neigt, keine Kosten zu scheuen, um ein Menschenleben zu verlängern, seien es auch nur ein paar Tage oder Wochen. Geld spielt keine Rolle. Nicht immer ist sicher, ob das Interesse dabei wirklich auf dem Menschenleben oder eher auf medizinischen Einnahmequellen liegt. Aber im Grundsatz klingt nach: ein Menschenleben kann man nicht mit Geld aufwiegen und verrechnen. Daß die Realität im Blick auf real existierende deutsche Rentner und Kranke oder alleinerziehende Mütter oder nicht übermäßig üppig Verdienende längst ganz anders aussieht, wen kümmert’ s?

Aber auf der Grundlage dieser immer noch im Grundsatz vorhandenen christlichen Moral wird nun ein Vergleich gezogen zwischen den Spenden für Notre-Dame und im Mittelmeer Ertrinkenden. Können wir uns für den Wiederaufbau von Notre-Dame guten Gewissens engagieren und gleichzeitig im Mittelmeer Schiffbrüchige ertrinken lassen? Die suggerierte Antwort kann nur empört lauten: Niemals!!!

Aber wo liegt der Unterschied?

Ganz einfach darin: Notre-Dame de Paris fiel vielleicht einem Mißgeschick oder, bis zum Erweis des Gegenteils für mich sehr viel wahrscheinlicher, einem Brandanschlag zum Opfer. Die angeblichen „Schiffbrüchigen“ im Mittelmeer aber sind nicht Opfer, sondern Täter. Es sind Menschen, die sich selbst sehenden Auges in Lebensgefahr bringen, um ihre „Seenotrettung“ und den anschließenden Transport nach Europa, insbesondere zu den Fleischtöpfen Deutschlands, moralisch zu erzwingen. Im Grunde gehören alle diese angeblichen „Schiffbrüchigen“ meines Erachtens sofort nach Aufgreifen verhaftet und wegen Nötigung und Erpressung verurteilt. Denn es sind tatsächlich in keinster Weise „Schiffbrüchige“ oder unfreiwillig in Seenot Geratene. Es sind vielmehr Menschen, die sich gegen Geld auf bessere Luftmatratzen bringen lassen im Wissen, daß sie jämmerlich ersaufen werden, wenn nicht rechtzeitig europäische „Seenotretter“ aufkreuzen, um sie an Bord zu nehmen. Es sind illegale Invasoren, die exakt kalkuliert in übelster Weise die Helfermentalität des christlichen Abendlandes mißbrauchen und darin von europäischen Regierungen und NGOs unterstützt werden, die zu den schlimmsten Feinden ihrer eigenen Heimatländer und der angestammten Bevölkerung Europas zählen.

Keine Frage: selbst ein einziger Mensch ist sehr viel mehr wert als 100 Notre-Dame de Paris! Ganz egal, ob es sich bei diesem Menschen um einen Deutschen, einen Iraker, einen Sudanesen, einen Christen, einen Muslim oder Buddhisten oder was auch immer handelt. Das steht hier aber überhaupt nicht zur Diskussion. In Wirklichkeit geht es hier nämlich um manipulative Fragen, um in zutiefst menschenverachtender Weise Menschen mit falschen Versprechen aus ihrer Heimat zu locken, sie in die Fänge von Schleusern und anderen Menschenhändlern zu treiben, unter anderem im Mittelmeer in Lebensgefahr zu bringen, um sie schlußendlich dazu zu mißbrauchen, die europäischen Länder und Gesellschaften zu destabilisieren und im Chaos untergehen zu lassen! Samt derer, die man angeblich aus Seenot gerettet hat. Denn die werden am Schluß auch in Europa ebenso zu Opfern werden wie die dort einheimischen Völker!

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16 Kommentare

  1. “ angesichts der explodierenden Spendenzusagen für den Wiederaufbau von Notre-Dame einerseits und im Mittelmeer ertrinkender „Schiffbrüchiger“ andererseits.“
    Gibt es Spendenzusagen oder Spendenaufurf des Bundespräsidenten für die Opfer und Hinterbliebenen des Busunglücks von Madeira? Nein.
    Ein Symbolbau der Macht der Kirche und afrikanische Migranten in die soziale Hängematte sind wichtiger, als deutsche Opfer und Hinterbliebene eines Busunglücks.

    • Das sind die schleichende, noch nicht verstandene Vorbereitungen für eine radikale Umwertung unserer christlich-abendländischen Werte für die NWO des Papsttums, was Katholiken und Evangelen gleichermaßen leider noch immer nicht erkennen (wollen). 😒😒

    • Das sind schleichende, noch nicht verstandene Vorbereitungen für eine radikale Umwertung unserer christlich-abendländischen Werte für die NWO des Papsttums, was Katholiken und Evangelen gleichermaßen leider noch immer nicht erkennen (wollen). 😒😒

    • Und irgendein Kommentator hatte irgendwo geschrieben, daß es diesen Brand ohne Einverständnis des gegenwärtigen Papstes gar nicht gegeben hätte…😒

  2. Ein dämlicher linksgrüner Vergleich! Natürlich ist Notre Dame wichtiger als ein Mensch.Menschen haben wir eh zu viel auf der geschundenen Erde. Notre Dames gibt es nicht zu Milliarden.

    • Die Ulrike kümmert sich nur um ihre eigenen zu flotten Vorurteile und ist bestens geeignet für die neue Weltordnung: Zynisch & gleichgültig gegen menschliches Schicksal – bis es sie selbst erwischt.
      Der Namenswitzbold mit seinem avalon..dingsbums darüber ist von der gleichen Sorte.

  3. Das ist die einschlägige Methode verbrecherische Taten zu verharmlosen und zu begünstigen und eine unangenehme Diskussion zu paralysieren! Solche Aufrechnungen und Vergleiche kann man in völliger Willkürlichkeit für Alles und Jedes in Stellung bringen. Man stellt sich als Humanität beflissener Gutmensch dar und ist in Wahrheit nichts anderes als ein Realitätsverdreher der das Sittlichkeitsdenken der Menschen verwirren möchte!

  4. Ob jemand in Justizvollzugsanstalten mit Selbstverletzung und Suizid droht, ob jemand von einem Fenstersims oder von einen Baukran zu springen droht, oder ob jemand mit seeuntauglichen Booten auf das Mittelmeer hinaus gondelt und zu ertrinken droht – in jedem Fall handelt es sich schlicht um emotionale Erpressung, der – wie jeder Psychotherapeut rät – nie nachgegeben werden darf, will man sich nicht als Daueropfer für solche Manipulationsversuche qualifizieren.

    Dasselbe gilt natürlich erst recht für das falsche Dilemma, das man mit dem Vergleich einer Rettung der unverschuldet in Brand geratenen Notre Dame und der Rettung von selbstverschuldet in Seenot geratenen „Schiffbrüchigen“ zu konstruieren versucht.

    Auch das ist nichts anderes, als der durchsichtige Versuch einer emotionalen Manipulation durch Schuldgefühle.

  5. Das liegt daran, daß Gutmenschen keine Christen sind.
    Denn Charity begins at home, nicht 3000 Km Luftlinie entfernt!
    So hat Ex-Verteidigungsminister Hans Apel seinerzeit noch gedacht und gesprochen.

  6. Klasse! Das war pastoraler Klartext. Und ich bin sicher, daß Martin Luther ganz ähnlich reagiert hätte, würde er heute noch leben.
    Marx, Woelki und Bedford-Strohm, könnt ihr lesen??
    Der Mann hat den Verstand und den Durchblick, dem ihr euch obstinat verweigert. (Und ich bin sicher, ihr versprecht euch persönliche Vorteile davon – nach dem Systemwechsel, an dem ihr heimlich, aber ganz gezielt mitbaut.)

  7. Tut mir leid, aber ich kann die Bootsinvasoren in keinster Weise als arme Opfer falscher Versprechungen ansehen. Wären sie das, würden sie tatsächlich im Mittelmeer ertrinken. Aber sie sind gut organisierte Invasoren, die sich den Transport ins Feindesland einfach was kosten lassen. Nein, die sind keine Opfer, die sind in jeder Beziehung Täter.

    • Ja und sie werden auch hier wieder zu Tätern, Mörder ,Vergewaltiger. Dealer , Einbrecher, Diebe……………….und und. Sie WISSEN,das sie „gerettet “ werden. Sie waren in ihrer Heimat Verbrecher und setzen in Europa ihre Taten fort.

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