Sozialismus – Wer aus Venezuela fliehen will, wird nochmal extra besteuert

Foto: Screenshot Youtube

Venezuela –  Laut einem Bericht von NTN24 scheint das sozialistische Paradies Venezuela nochmal einen drauf zu setzen. Mittlerweile verlassen Hunderte Venezulaner jede Woche ihr Land, um anderswo eine bessere Zukunft zu finden. Jetzt scheint es so, als würden Wegelagerer an den Grenzcheckpoints und Brücken stehen, wo sie den Leuten Geld und Wertsachen als „Fluchtsteuer“ abnehmen.

Menschen fliehen aus Nordkorea, aus Kuba und aus der DDR. Nie flieht man zum Sozialismus hin, nur von ihm weg. Das gilt nun auch für Venezuela, dessen Wirtschaft schon seit Jahren dysfunktional ist und jetzt kaum noch die eigene Bevölkerung versorgen kann. Wenn der Sozialismus in die Wüste kommt, wird sogar der Sand knapp.

Nun scheint es so, dass Venezolaner sogar beim Verlassen ihres Landes in Richtung Kolumbien noch zusätzlich abgezockt werden. An der Simon Bolivar International Bridge stehen derzeit Gangmitglieder der sogenannten Colectivos, die im Namen der Nationalgarde Venezuelas Steuern für die Flucht ins Ausland fordern. Zwischen 5.000 und 10.000 Pesos kostet es, wenn man passieren will.

Es fehlt in Venezuela an den grundlegendsten Gütern des alltäglichen Lebens, sodass immer mehr Menschen auch inmitten permanenter Stromausfälle ihr Glück in der Fremde suche. Eine Studie des Brookings Instituts behauptet, dass vermutlich bis zu 8 Millionen Einwohner Venezuela in den nächsten vier Jahren verlassen werden. Das wäre etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Auch vor dem Mauerbau in der DDR war die Situation ähnlich. Wer klug war, verließ die sozialistische Republik und ging fort. Daher scheint es nicht verwunderlich, dass die Gangs im Namen der Nationalgarde die Flucht der Menschen erschweren wollen. (CK)

 

 

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5 Kommentare

  1. Wenn´s nur Steuern sind,gehts ja noch.Die Sozis,im Deutschland 30er Jahre,haben den Leuten die das Land verlassen wollten/mussten,das ganze Hab und Gut genommen.

  2. Wollen alle nach Buntland.
    Kumpel arbeitet am FJS Flgh München
    Täglich zwischen 12 und 20 allein reisende männliche aus Venezuela die sofort nach Ankunft Asyl schreien.
    Alle ausgestattet mit Schengenvisum für Portugal oder Spanien.
    Über Spanien gehts gleich nach Buntland

    • Kann man das denen verdenken? Bei der Werbung, die das Merkelregime im Ausland macht? Und bei den …schönen…Bildern?!

  3. Klingt vielleicht absurd, aber mit genau so etwas habe ich für EU Deutschland auch gerechnet, wenn die Erhöhung der Abgaben für die Merkel-Muslim-Fete nicht mehr reichen und die Menschen auswandern wollen, dann werden sie beim Verlassen des Landes ihr Gut für 1eur an @Rechtgläubige (und da habend die Sozialisten andere Vorstellungen als die RECHTgläubigen! Aber das ist für die zweite Runde…) „verkaufen“ müssen.

    Die Enteignungsdiskussion deutet ja schon einiges an.

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