Adolf Hitler – ein linker Vogel?

Michael Stürzenberger

Seit Jahrzehnten gibt es die historische Diskussion, ob die National-Sozialisten eine linksextreme Bewegung gewesen sind. Die WELT zeigt nun erneut die historische Tatsache auf, dass Hitler seine politischen Aktivitäten als Linksextremist begann

Die WELT belebt die Frage, ob der National-Sozialismus eine linksextreme Bewegung war, durch einen aktuellen Artikel vom vergangenen Montag weiter. So war Hitler zumindest am Anfang seiner politischen Karriere ein Linksextremist, wie auch andere National-Sozialisten wie Goebbels und Freisler. Zitate einiger führender Nazis zeigen, dass sie auch später so dachten. So schrieb beispielsweise Adolf Eichmann in seinen Memoiren, dass seine „gefühlsmäßigen politischen Empfindungen links“ lagen. Goebbels hielt 1931 im „Angriff“ fest, dass die NSDAP der Idee entsprechend „die deutsche Linke“ ist. Nichts sei den Nazis „verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock“. In seinem Buch „Der Nazi-Sozi“ formulierte er 1932 „Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind“ und sie „den bürgerlichen Klassenstaat zertrümmern“ werden. In seinen Tagebüchern findet sich in Teil 1, Band 1 auf Seite 27 seine Überzeugung aus dem Jahre 1924, dass er „deutscher Kommunist“ sei.

Auch Franz Josef Strauß sagte auf dem CSU-Parteitag 1979, dass der Nationalsozialismus eine Variante des Sozialismus war. Seine „Schwungmasse“ habe er von den „Millionen Sozialisten“ bezogen, die der SPD damals „als Wähler davongelaufen“ seien. Bezeichnenderweise meinte Willy Brandt 1932 zu seinen Genossen von der Sozialistischen Arbeiterpartei – damals noch unter seinem wirklichen Namen Herbert Frahm – dass „das sozialistische Element“ im Denken der Gefolgsleute des Nationalsozialismus, „das subjektiv Revolutionäre an der Basis“ von ihnen erkannt werden müsse.

Der damalige CSU-Generalsekretär Edmund Stoiber pflichtete dieser Erkenntnis bei, indem er „die gemeinsamen Wurzeln zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus“ darstellte. Die Grenzen seien „fließend“ und die Nationalsozialisten seien nun einmal „in erster Linie Sozialisten“ gewesen. Alfred Sauter, damals Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, schrieb 1979 im Bayernkurier, dass Jusos und sonstige Kommunisten „kriminelle Gestalten“ seien, die „Methoden der SS und SA sowie der übrigen Nationalsozialisten vor und nach der Machtergreifung im Jahre 1933 kopieren“ würden. Nationalsozialisten seien eben „auch und vor allem Sozialisten.“

Der spätere SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher bezeichnete im Jahr 1930 Nazis und Kommunisten als gemeinsame Brüder im Geiste:

„Kommunisten sind in Wirklichkeit nur rot lackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten. Beiden gemeinsam ist der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für die Gewalt.“

Für den SPIEGEL war diese Nähe 1979 ein Titelthema:

Völlig zu Recht, denn Adolf Hitler bekannte in seiner Rede zum 1. Mai 1927:

Wir sind Sozialisten, wir sind Feinde der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung für die Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, mit ihren unlauteren Gehältern, mit ihrer Auswertung eines Menschen nach Reichtum und Besitz, anstatt Verantwortung und Leistung, und wir alle sind entschlossen, dieses System unter allen Bedingungen zu zerstören.”

Der Nazi-Führer bezeichnete es am 24. Februar 1945 bei einer Tagung der Reichs- und Gauleiter als „große Unterlassungssünde“, nie den „Schlag gegen Rechts“ geführt zu haben, was unangenehm an den heutigen „Kampf gegen Rechts“ erinnert.

Die WELT zeigt nun erneut die bereits bekannte geschichtliche Tatsache auf, dass Adolf Hitler seine politische Karriere im Linksextremismus begann. Er ließ sich ab Ende 1918 mehrfach zu einem der Vertrauensmänner seines Regiments wählen und war damit eine Art Verbindungsmann zur neuen bayrischen Staatsregierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (USPD). Am 15. April 1919 wurde er mit 19 Stimmen zum Ersatzbataillonsrat der 2. Demobilisierungskompanie des 2. Infanterieregiments gewählt. Zwei Tage zuvor hatten Soldaten- und Arbeiterräte eine kommunistische Diktatur ausgerufen, weswegen diese Neuwahl stattfand. Die Münchner Garnison und mit ihr dieses 2. Infanterieregiment hatte die kommunistische Räterepublik unterstützt. Der Leitende Redakteur der Geschichtsredaktion der WELT, Sven Felix Kellerhoff, resumiert:

Da Hitler sich unter diesen Bedingungen zur Wahl stellte, muss man darin ein Bekenntnis zur Räterepublik und damit zu einer extrem linken Politik sehen. Er hatte schon Ende Februar 1919 am Trauermarsch für den ermordeten sozialistischen (und übrigens aus einer jüdischen Familie stammenden) Ministerpräsidenten Kurt Eisner teilgenommen.

Hitler habe sich damals laut Historiker Ralf Georg Reuth als „Funktionär im Räderwerk der kommunistischen Weltrevolution“ betätigt. Der FOCUS schrieb dazu 2016, dass sich Hitler mit dem linksrevolutionären Regime unter Kurt Eisner und den nachfolgenden Räterepubliken „offensichtlich ganz gut arrangiert“ habe. Die Teilnahme Hitlers am Trauermarsch für Eisner hat die WELT bereits 2009 thematisiert und festgestellt, dass Hitler mindestens zehn Wochen lang zu den Unterstützern der linken Räteregierung gehörte.

„Eigentümlich frei“ hat 2013 die Nähe der Sozialdemokratie zum National-Sozialismus und Hitler behandelt:

Diese besondere Beziehung zwischen deutschem Arbeiter und Führer bereitete oppositionellen Kreisen, etwa der Militäropposition, die bekanntlich „rechts von Hitler“ anzusiedeln ist (so Sebastian Haffner), erhebliche Probleme, zum Widerstand zu schreiten. Denn offensichtlich schien ja das Regime eine feste Verankerung im Volk und insbesondere in der Arbeiterschaft zu haben. Diese Verankerung war deshalb möglich, weil ehemalige Kommunisten und auch radikale SPDler lediglich „proletarisch“ durch „deutsch“ ersetzen mussten, um sich schon als Nationalsozialisten verstehen zu können.

Ein Konservativer oder Liberaler, der zum überzeugten Nationalsozialisten wurde, musste da schon einiges mehr an Anschauungselementen ersetzen, denn letztlich war die NSDAP die „pangermanische Sozialdemokratie“, welche Josef Reimer, wohl „der Mann, der Hitler die Ideen gab“, in seinem Werk von 1905 konzipiert hatte. Diese Wandlung vom Sozialdemokraten, zumindest von einer diesem nahestehenden Person, eben zum Nationalsozialisten hatte ja Hitler selbst vollzogen.

Dafür steht, neben anderen Bezeugungen (Ernst Toller, Konrad Heiden), die Hitler seinerzeit durchaus wahltaktisch nicht passende Aussage des SPD-Vizepräsidenten des Bayerischen Landtages, Erhard Auer (1874-1945), in der „Münchner Post“ vom 24. März 1923. Danach „galt seiner politischen Überzeugung nach in den Kreisen der Propagandaabteilung“ Hitler „als Mehrheitssozialdemokrat und gab sich auch als solcher aus, wie so viele war er aber nie politisch oder gewerkschaftlich organisiert“. Jedenfalls „wurde er im Februar 1919 zum Vertrauensmann des Demobilisierungsbataillons des 2. Infanterie-Regiments gewählt, der seine Aufträge und auch Schulungen von der Propagandaabteilung der Mehrheitssozialdemokraten erhielt.

Hitlers damalige Annäherung an die regierende SPD ist durch verschiedene Quellen, auch Zeitungsberichte, belegt“ (so der Ausstellungskatalog des Stadtmuseums München, „Hauptstadt der Bewegung“, 1993). Hitler selbst soll sich vor Esser, als dieser wegen seiner SPD-Vergangenheit kritisiert wurde, gestellt haben: „Jeder war einmal Sozialdemokrat.“ Auch Sepp Dietrich, der spätere Kommandant der „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“, meinte, dass sie, die Nationalsozialisten, alle einmal Sozialdemokraten gewesen seien.

Ernst Toller beschreibt in „Eine Jugend in Deutschland“ im Kapitel 17:

Ein Gefangener erzählt mir, er sei dem österreichischen Anstreicher Adolf Hitler in den ersten Monaten der Republik in einer Münchener Kaserne begegnet. Damals hätte Hitler erklärt, er sei Sozialdemokrat. Der Mann sei ihm aufgefallen, weil er »so gebildet und geschwollen« dahergeredet hätte, wie einer, der viel Bücher liest und sie nicht verdaut. Doch habe er ihn nicht ernst genommen, weil der Sanitätsunteroffizier verraten hätte, im Krieg sei der Hitler, als er von der Front zurückkam, schwer nervenkrank in einem Lazarett gelegen, blind, plötzlich habe er wieder sehen können.

So verwundert es auch nicht, dass der SPD-Fraktionschef Erhard Auer im Jahre 1922 die Ausweisung Hitlers verhinderte, die Bayerns Innenminister Franz Xaver Schweyer von der christlich-konservativen und strikt rechtsstaatlichen Bayerischen Volkspartei (BVP), des regionalen Ablegers der katholischen Zentrumspartei, vornehmen wollte.

Es ist eine ganz entscheidende politische Frage, ob Hitler und sein National-Sozialismus im linksextremen Spektrum anzusiedeln ist. Denn dann fliegen die gegenüber rechtskonservativen Patrioten idiotischen „Nazis raus“-Rufe den Linksextremisten wie ein Bumerang mit voller Wucht zurück. Sie sind wegen ihrer internationalen Ausrichtung eben „Internationale Sozialisten“, die sehr viele Gemeinsamkeiten mit ihren national gesinnten Brüdern im Geiste haben, was man auch beim Vergleich der SA mit der Antifa bei der Gewaltausübung und der Einschüchterung des politischen Gegners erkennen kann. So darf man ihnen voller Berechtigung „Inter-Nazis raus“ entgegenrufen.

Der Ökonom Ludwig von Mises stellte fest, dass es unter den Nazis keine kapitalistische Ordnung, sondern eine sozialistische gegeben habe. So seien die meisten Unternehmen im National-Sozialismus zwar formal in Privathänden verblieben, aber das Privateigentum an den Produktionsmitteln habe tatsächlich beim Staat gelegen:

Der Historiker Götz Aly stellte 2011 fest, dass der nationale Sozialismus „viele Anleihen aus dem linkssozialistischen Ideenvorrat“ zog. In der Endphase der Weimarer Republik hätten nicht wenige der späteren NS-Aktivisten „kommunistisch-sozialistische Erfahrungen gesammelt“. Erika Steinbach löste 2012 mit ihrem Tweet „Die NAZIS waren eine linke Partei“ große Aufregung unter Linken aus. Der Historiker Arnulf Baring betonte ebenfalls, dass die Nazis „eine Linkspartei“ waren, genauso wie Joachim Fest für den „manche guten Gründe dafür sprechen“, dass der Nationalsozialismus „politisch eher auf die linke als auf die rechte Seite“ gehöre. Er hätte Zeit seines Bestehens „mit dem Totalitarismus Stalins mehr gemein als mit dem Faschismus Mussolinis“.

Der Autor Henryk M. Broder griff das Thema 2017 wieder auf und fragte, ob Sozialisten nicht eher Linksextreme seien. Ende Oktober des vergangenen Jahres löste Syed Kamall, der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR), der drittstärksten Fraktion im EU-Parlament, einen Eklat unter den dortigen Sozis aus, als er ebenfalls die National-Sozialisten als „Linksextreme“ bezeichnete.

Es wäre auch angesichts der immer radikaler werdenden Straßenterror-Aktivitäten der „Anti“-Faschisten und anderer artverwandter linksextremer Gruppen wünschenswert, dass es wie in den 70er und 80er Jahren eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Verortung des National-Sozialismus gibt. Um damit das Nazi-Erbe klar dem Linksextremismus zu übergeben. Da, wo es hingehört. Anschließend ist der völlig missbrauchte „Kampf gegen Rechts“ aufzulösen und in einen „Kampf gegen Extremismus“ umzuwandeln, bei dem endlich die wahren Gefährder des demokratischen Rechtsstaates in ihre Grenzen verwiesen werden.

Nicht zuletzt ist es im Zuge dieser Analyse wichtig festzustellen, dass auch heutige National-Sozialisten wie andere Linksextremisten die Nähe zum Islam suchen, worüber in Kürze ein weiterer Artikel folgt. Der Nazi-Islam-Pakt lässt grüßen.

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31 Kommentare

  1. Es geht nicht nur um praktisches Engagement und Ideologie – es geht viel tiefer: der Aufstieg der NSADP und der bolschewistische Umsturz in Russland wurden von denselben Schweine-Bankern von der amerikanischen Ostküste bezahlt: Liest Du: Antony Sutton: „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ sowie „Wall Street und die bolschewistische Revolution“ https://www.amazon.de/Street-R%C3%A9volution-Bolchevique-Antony-Sutton/dp/2355120447/
    https://www.amazon.de/Street-Aufstieg-Hitlers-Andreas-Bracher/dp/3907564693 Kurzabrisse des massgeblichen Inhalts in vielen Artikeln auffindbar. Die Banken, die Namen, teilweise sogar die Verbindungskanäle stimmen überein, auch die Ziele: den Staat zu ruinieren und die Völker aufeinander zu hetzen. Und natürlich ist das Geschmeiß in Amerika noch heute am Ruder, und die Ziele sind dieselben geblieben, vertreten in DE von LinksRotGrün und AntiFa, in Russland von der staatskapitalistischen Oligarchie, alle ihre Marionettenfäden laufen zu selben Zentrum.

  2. Das Problem, vor dem die Menschheit steht ist noch viel größer geworden, denn heute sind es die Internationalsozialisten, die sich aber stets als „Anti“faschisten bezeichnen.

  3. Es geht nicht nur um praktisches Engagement und Ideologie – es geht viel tiefer: der Aufstieg der NSADP und der bolschewistische Umsturz in Russland wurden von denselben Schweine-Bankern von der amerikanischen Ostküste bezahlt: Liest Du: Antony Sutton: „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ sowie „Wall Street und die bolschewistische Revolution“ https://www.amazon.de/Street-R%C3%A9volution-Bolchevique-Antony-Sutton/dp/2355120447/
    https://www.amazon.de/Street-Aufstieg-Hitlers-Andreas-Bracher/dp/3907564693 Kurzabrisse des massgeblichen Inhalts in vielen Artikeln auffindbar. Die Banken, die Namen, teilweise sogar die Verbindungskanäle stimmen überein, auch die Ziele: den Staat zu ruinieren und die Völker aufeinander zu hetzen. Und natürlich ist das Geschmeiß in Amerika noch heute am Ruder, und die Ziele sind dieselben geblieben, vertreten in DE von LinksRotGrün und AntiFa, in Russland von der staatskapitalistischen Oligarchie, alle ihre Marionettenfäden laufen zu selben Zentrum.

  4. Auch was die Untaten betrifft hat er sich in nichts von den anderen sozialistischen Diktatoren unterschieden!

  5. Was denn sonst! Jeder der die Geschichte kennt weiß das und wer sich auf Informationen aus der Politik verläßt weiß gar nichts! Die Wiege des Nationalismus war die französische Revolution und das war mit Sicherheit keine r e c h t e Bewegung! Der Adel hat den Nationalismus genauso, wie grotesker Weise die heutigen Sozialisten mit Schaum vor dem Mund bekämpft. Daher ist es gar keine Besonderheit, daß Hitler Sozialist und gleichzeitig Nationalist war. Die heutigen Sozialisten haben die Tatsachen in ihrer einschlägigen Manier verdreht damit sie den Nationalismus als Waffe gegen jene einsetzen können die ihre Kultur, ihr Land, ihre Heimat und ihr Volk von den linken Parteien (SPD, Grüne. Linke, Union) nicht zerstören lassen wollen!

  6. Ist doch nichts Neues. Das ist doch bekannt,daß die „Nazis“(eigendlich müssten sie Nasos genannt werden) LInke waren.

  7. Ich hatte eine Diskussion mit einem SPD Mitglied.
    Er behauptete, dass es in der AfD fast nur Idioten gibt.

    Den Zahn habe ich ihm gezogen.

  8. Hitler war auch eine Marionette wie Frau Merkel, Macron und Kurz. Nur er wusste es nicht. Ein Indiz ist der Angriff auf Russland. Heute wie damals total unverständlich. Und Stalin war auch eine Marionette. Der einzige Lichtblick – der eigenständigste der beiden – war der Hitler-Stalin-Pakt. Das war für die Marionettenspieler ein FauxPas.

    • Hitler wusste ganz genau, woher die Kohle für den Aufstieg seiner Nazipartei kam – von denselben Schweine-Bankern der amerikanischen Ostküste, die auch die bolschewistische Revolution finanziert hatten. Liest Du hier: Antony Sutton: „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ sowie „Wall Street und die bolschewistische Revolution“. Da bleibt keine Frage offen. Die Schurken sind natürlich heute noch da, und ihre Spur ist auch heute nachvollziehbar.

  9. Leider paßt diese Wahrheit nicht in das Weltbild der links-grünen Gutmenschen.
    Und es wäre an der Zeit, dass sich die AfD den Artikel von Michael Stürzenberger
    zu eigen macht um dem sogenannten Kampf gegen Recht (s) den Nährboden
    zu entziehen.

  10. NationalSOZIALISMUS , jeder Depp kann es lesen, aber die AFDler als Nazis bezeichnen. Wie blöd kann man sein? Wann werden die Deutschen wach? Darf ich es noch erleben?

  11. So wie jedes sozialistische Regime ist auch das der Nazis Pleite gegangen. Inmitten jeder Invasion war der erste Griff, der nach den Goldreserven in den Banken der jeweils besetzten Länder.

    • Nach einer Invasion strebt jeder „Sieger“ nach dem Gold des Verlierers. Man finanziert Kriege nicht durch eigenes Geld.
      Und bei den Amerikanern, war da nicht was mit einem Goldzug?

  12. National-Sozialismus, Sozialistische Internationale, International-Sozialismus. Das kann doch nicht so gemeint sein, wie es klingt oder gibt es da Parallelen?

  13. Rund 350 Jahre war das politische Rechts/Links-Schema unumstritten.
    Es entstand aus den mittelalterlichen Ständeversammlungen: Rechts vom König saßen Adel und Klerus, links von ihm (auf den schlechten Plätzen) saß das Bürgertum.
    Rechts stand also das Mittelalter, links die Neuzeit.
    Rechts stand die Religion, links die Aufklärung.
    Rechts stand die Überlieferung, links die Vernunft.
    Rechts stand die Gewohnheit, links der Geist.
    Rechts stand Hierarchie und Unterordnung, links stand die Freiheit.
    Rechts standen die Stände, links die Gleichheit.
    Als Ziel steht links das größte Glück der größten Zahl, während rechts gar nichts angegeben wurde.
    Rechts stand die Hypostasierung irrationaler Kollektive („Du bist nichts, Dein Volk ist alles“, heute vielleicht „Du bist nichts, die Menschheit, oder die Umwelt ist alles“), links stand der Gesellschaftsvertrag. Aufs Individuum bezogen, stand rechts die Heteronomie (die Behämmerung), links die Identität (die Nicht-Behämmerung).

    Die KPD-ler hat Schnittler besonders gern ins ZK gesteckt, und die er nicht erwischen konnte, bildeten den bei weitem wesentlichen Teil des Widerstands. Sollen die jetzt rechts sein?? Und Krupp, Thyssen, IG-Farben sollen sich geirrt haben, als sie die entscheidenden Wahlkampfmillionen rüberschoben??
    Was ist dieser sonderbare Bann, der die heutige Opposition davon abhält, die „Anti“FA als rechtsradikal zu brandmarken, und sich selber als links von den Kartellparteien zu verorten?

    • Heute steht Links dafür was damals für Rechts stand. Die einzige Ausnahme ist der Irrsinn des Globalismus. Globalismus steht für Einheitlichkeit und Einheitlichkeit steht für Stillstand. Wenn kein Wettbewerb mehr besteht, gibt es keinen Fortschritt mehr. Sieht man an 1400 Jahre Islam.

    • In der Gleichheit funktioniert kein Organismus! Egalisierung in der Natur bedeutet Stillstand und Tod! Auch die Soziologie kann sich dieser naturgesetzlichen Gegebenheiten nicht entziehen. Der Sozialismus ist ein geistiger Irrläufer!

    • Bei mir steht Links, für die Vergemeinschaftung bzw soziale und politische Gleichheit. Rechts für die individuelle Freiheit.
      Ich weiß wovon ich schreibe, Links- Vergemeinschaftung, habe ich schon mal kennen gelernt, ich habe 40 Jahre in der DDR gelebt. Schnauze voll von linken Experimenten.

    • Vielleicht sollten Sie ja mal einen Blick zurück bis zum Humanismus, bis zur Entstehung der R/L- Dichotomie werfen. Vielleicht würde das auch die Frage beantworten, ob die DDR wirklich links war.
      Wenn man dann immer noch unbedingt rechts sein will, na, dann steht man eben als Stütze des kommenden 1000-jährigen, islamisch gestützten Reichs der Konzernbesitzer da. ( Rechts, wie gesagt, in der klassischen Definition).

  14. Warum die Linken immer „Nazis raus“ und „es gibt keine recht auf Naziproaganda“ grölen, verstehe ich eh nicht. Ich habe mal bei Pegida Dresden erlebt, das „Nazis raus“ von Pegida kam, da waren die Linksnazis ein wenig verwirrt. Sowas müsste viel öfter geschehen, damit die mal begreifen, wo ihr geschichtlicher Platz ist.

    • Jahrelange Indoktrination. Was die SAntifa heute, war die HJ gestern. Jedes sozialistische Regime benötigt indoktrinierten, hysterisch linientreuen, gruppendenkenden und anti-individuellen Nachwuchs. In China hat der eine ganze Vorgängergeneration, speziell Kritiker und Intellektuelle fast vollständig ausgelöscht. Pot hat es ebenso gemacht und auch unter dem Ollen aus Braunau wurden die Kinder zu Denunzianten ihrer Lehrer und Eltern erzogen, so wie heute eben auch.

  15. Natürlich waren die Nationalsozialisten Sozialisten und damit links anzuordnen. Heute werden wir von Anti-National-Sozialisten regiert!

  16. Warum holen die immer wieder die Geschichten hervor.
    Für den heutigen Deutschen kann es doch egal sein, ob dieser Lenker damals links, rechts, oben ,unten,grün, blau,rot,schwarz gelb oder lila war. Was den Menschen heute interessiert ist, welche Staatsform haben wir heute. (Meine Einschätzung Regierung des Geldadels)

    • Wenn man die Wiederholung der Geschichte verhindern will, muss man wissen, wo die Ursachen zu finden sind. Die Deutungshoheit, wer ein Nazi ist, liegt momentan bei den neuen Nazis. Ich halte das sehr wohl für zukunftsrelevant.

    • Wenn die Nazis Rechte gewesen wären, also Konservative, wäre ich heute keiner der konservative Parteien wählt. Warum sich nicht jeder Linke schämt, verstehe ich eh nicht. Selbst wenn man die Nazis ausklammert, bleiben dann immer noch Stalin, Mao, PolPot,
      Kim, Maduro, Ulbricht, Ceausescu und andere Linke Mörder und Massenmörder übrig.

    • Die Nazis waren ideologisch Linke, mit ihrer Konkurrenz aber so spinnefeind, dass sie einfach im Reichstag an den rechten Rand gesetzt wurden.
      Diese Einteilung der Politik nach dem willkürlichen Zuteilen des Sitzplatzes, faktisch eine Gesäßsortierung, ist natürlich vollkommener Blödsinn und wird von den Linken gerne dazu missbraucht, die Nazis auch ideologisch den konservativen Bürgerlichen zuzurechnen, was natürlich Unfug ist. Als ob eine Ziege, die man in den Pferestall stellt, plötzlich ein Pferd wäre.
      Fakt ist, dass hakenkreuztätowierte Hinterhofglatzen auch heute nicht konservative oder wirtschaftsliberale Parteien wählen sondern sich in ihren nationalistisch-sozialistischen Horden zusammenrotten, die nicht das Gegenteil sondern das Spiegelbild der anderen Sozialistenprügelbrigaden der Antifa sind.

  17. Nationalsozialisten und Internationalsozialisten gehen beide über Leichen, um ihre Ziele zu erreichen.

    Und doch gibt es einen Unterschied: Nationalsozialisten holen sich zu diesem Zweck nie Horden aus dem Ausland ins Land.

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