Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit in Deutschland kaum besser

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In den Fängen der Linken (Foto Durch Lightspring/Shutterstock)

Berlin – Bekanntlich werden Journalisten, die nicht stramm auf Linkskurs bleiben, sondern für eine Nachrichtenvielfalt sorgen, politisch verfolgt und gesellschaftlich isoliert. Davon aber redet die linke Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) nicht, obwohl sie die Situation der Pressefreiheit in Deutschland als kaum verbessert sieht. Zwar sei Deutschland in der neuen weltweiten Rangliste, die am Donnerstag offiziell vorgestellt wird, von Platz 15 auf Platz 13 vorgerückt, dies liege jedoch vor allem daran, dass sich die Situation in anderen Ländern verschlechtert habe. Die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalisten sei 2018 in Deutschland sogar gestiegen.

Und da haben sie natürlich Recht. Nicht linke Journalisten werden ausspioniert, der Antifa zum Fraß vorgeworfen, ihnen werden Bankkonten gekündigt und sie werden von den linken Kollegen als Hetzer diffamiert.

ROG hat aber etwas ganz anderes im Sinn. Die Organisation zählte mindestens 22 Fälle, 2017 waren es 16. Zu Gewalt kam es demnach unter anderem bei Demonstrationen in Chemnitz, wo im Sommer 2018 Protestierende filmenden Journalisten wiederholt gegen das Handy oder die Kamera schlugen oder sie mit Vorwürfen wie „Lügenpresse“ verbal angriffen. Problematisch sieht ROG zudem neue Gesetze wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und das BND-Gesetz. An der Spitze der neuen „Rangliste der Pressefreiheit“ steht zum dritten Mal in Folge Norwegen, vor Finnland und Schweden, die USA sind auf Platz 48.

Am schlechtesten ist die Lage für Journalisten in Turkmenistan, das noch hinter Nordkorea und Eritrea rangiert.

Die Lage in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren noch verschlechtern, bald werden wir hier auch nordkoreanische Verhältnisse haben. Gerade wurden wieder Rufe laut, die einen Verbot der regierungskritischen Presse verlangen. (Quelle: dts)

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7 Kommentare

  1. Dass wir in DE keine Pressefreiheit haben ist eine alte Wahrheit. Das liegt aber nicht so sehr der linken regierung… das ist die Presse selbst. Sie ist total infiltriert mit linken Journalisten. Wer dagegen ankämpft wird vernichtet (beruflich).

  2. Der Krampf mit der Pressefreiheit!

    Ein Gespenst geht um in Schland: Das Wort „Lügenpresse“. Leser und Nutzer begründen ihre Zweifel.

    Gleichzeitig ziehen die so Kritisierten eine Abwehrmauer gegen den Vorwurf hoch.
    Tatsächlich erleben kritische Bürger hierzulande Medien, die sich der Legitimationsfrage stellen müssen.
    Die meisten Medien in Buntland sind nicht frei und sie haben ihre Glaubwürdigkeit längst verloren.
    Darunter fällt auch die Systempresse und der Zwangsgebühren Funk, die ihren Kernaufgaben kaum mehr erfüllt, Leser und Zuschauer verliert und Widerstand erzeugten.

    Aber wie gesagt!

    Die Tinte ist das fünfte Element und die Presse die Artillerie der Gedanken.
    Wer als Journalist den Zustand der Pressefreiheit in diesem Land beklagt, muß sich fragen, welchen Anteil er an diesem Zustand hat.

  3. Nun, wenn in dieser Liste Schweden bei der Pressefreiheit ganz vorn mit dabei ist, dann weiß ich was ich von halten soll. Mit der Pressefreiheit in Schweden ist es sicher keinen Deut besser bestellt als in Deutschland. Wer dort nicht politisch Korrekt ist bekommt ganz große Probleme. In den USA wiederum, bei aller Propaganda die dort auch herrscht, habe ich viel mehr Freiheit meine Meinung zu äußern. Also glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

  4. Pressefreiheit in Schweden? Das ich nicht lache. Die dürfen ja nichteinmal die Nationalität eines Täters benennen. Wie sagte Udo Ulfkotte so schön: Die *Journalisten* wüssten nach einer kurzen Zeit von selbst, was sie schreiben müssten um nicht arbeitslos zu werden. Was kann es denn für eine freie Presse geben, wenn 5 gleichgeschaltete Medienmogule die ganze westliche Presse kontrollieren?

    • Richtig, Skandinavien ist da wirklich kein Vorbild.

      Und USA auf 48, das ist Quatsch, die haben viel mehr Freiheit als sonstwo.
      Z.B. ist nach kürzester Zeit ein Bild eines Verbrechers in den Medien. Sie dürfen attackieren wen sie wollen.

  5. Diese ganzen Vereine sind auf Linie und somit dubios. Jenseits der Presse gibt es z.B. eine „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Auf meine Bitte um Stellungnahme, ob im Kontext des laufenden Ethnozids in Europa und insbesondere in Deutschland das deutsche Volk nicht ebenso bedroht sei wie San oder Yanomami, habe ich nie eine Antwort erhalten.

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