Großbritannien: Pornos bald hinter Sicherheitssperren versteckt

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Großbritannien – Es wird immer bizarrer im Königreich. Beginnend mit dem 15. Juli sollen Internetanbieter von Pornographie verpflichtet werden, die Volljährigkeit ihrer Seitenbesucher zu prüfen. Dazu sollen die Nutzer Kreditkarteninformationen, Pässe oder Führerscheine einscannen oder einschicken.

Wie BBC berichtet, soll schon Mitte Juli eine landesweite „Pornosperre“ in Kraft treten, die verhindern soll, dass sich minderjährige Personen explizite Inhalte im Netz anschauen. Künftig sollen laut dem Gesetz Internetanbieter von Pornographie verpflichtet werden, sehr persönliche Daten von ihren Kunden abzufragen und zu speichern. Die britische Regierung gibt in dieser Angelegenheit keinerlei Wahlfreiheit, sondern verlangt die Abfragung und Speicherung der personenbezogenen Daten von Nutzern, die sich Pornographie, ganz gleich welcher Art, anschauen wollen.

Datenschützer sind besorgt und kritisieren, dass unter dem Vorwand des Jugendschutzes der Bürger immer mehr ausgeleuchtet wird. (CK)

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31 Kommentare

  1. Sex sehen verboten – Mord sehen kein Problem?

    Sex ist ursprünglich für den Fortbestand gedacht, nichts schlimmes. Ich finde das Banalisieren von Mord ( 30000 Morde im ZDF im Jahr) viel pornographischer.

    Dann müssten die Heraanwachsene halt auch sich fürs TV-Sehen ausweisen.

    A propos: Wieviel Morde wird uns das GEZ-TV wohl über Ostern zeigen?

  2. Es gab in den 70ern mal eine Filmkomödie: „Bitte keinen Sex, wir sind Briten“.
    Unsere lieben Goldstücke sind doch die eifrigsten Pornoglotzer. Wie kann man denen den Zugang zu ihren WiXX – Vorlagen erschweren?

  3. In Großbritannien wird der Islam immer stärker, da ist dieser Schritt nur konsequent. Wenn man wegen Aussagen, dass der Religionsstifter eine 6-jährige geheiratet, aber erst mit 9 “vollzogen” hat, oder auch wenn man es wagt, über Massenvergewaltigungen weisser Minderjähriger durch „Asiaten“ zu berichten , mit Strafe rechnen muss, sollte die grob sittenwidrige Pornographie natürlich nicht unkontrolliert bleiben. England war im letzten Jahrhundert der Rückzugsort der Freiheit, der Menschenrechte, des Widerstands gegen totalitäre Regime, die Hoffnung Europas, heute ein Land, dass vor der EU, und muslimischen Minderheiten kuscht und sich seiner selbst schämt. What a change!

  4. Es ist ein absoluter Witz. Die Briten gelten gerade in Spanien als sehr freizügig und dem Alho Alkol Ahlolol ach was dem Sprit nicht abgeneigt.

    Das alles weil ein paar Mütter gegen Pornos demonstrierten. Als wenn jemand gezwungen würde solche Seiten zu besuchen. Die hätten lieber gegen Frauen demonstriert die am Strand leicht mit einem Wal verwechselt werden könnten.

  5. Wer gibt denn seine Ausweisdaten, seine Kreditkarten… per Internet her? Da kann er gleich im Internet diese Daten veröffentlichen und bitten sein Bankkonto zu plündern.

  6. Heute sinds pornos, danach kommen freie Nachrichtenseiten, dann diverse Streamingseiten und am Ende braucht jeder eine Lizenz und muss einen Grund angeben, warum er überhaupt ins globale Netz will.

  7. Oh oh….. Na Herr Müller, gestern wieder 3 Auspeitschpornos geguckt?! Das gibt wieder Abzüge auf ihrem Sozialpunktekonto.

    Hm…..Da werden sich die Grüninnen aber ganz schön ärgern wenn die Neigung zu Pädo-Filmchen nicht mehr frei „gelebt“ werden darf…..

    • Dann kann man auch fragen ob man MP3 Musik oder Streaming Dienste braucht
      Oder PDF Dateien…
      Oder gleich das ganze Internet in Frage stellen.

      Es besteht für Pornos anscheinend eine starke Nachfrage mit der viel Geld verdient wird. Und solange es die Nachfrage gibt, gibt es auch Anbieter.
      Bei Kindern und Jugendlichen sind die Eltern dafür verantwortlich ob sie es Dulden oder nicht und nicht die Anbieter.

    • ja, da wird viel Geld verlangt und ganz klar Geld verdient und es ist sogar ein sehr gutes Erpressungsmittel! Egal ob gegen Kinder oder Frauen. Kinder etwas mehr und Frauen etwas weniger oder so. Kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich wäre NIE dabei! Idiots!

  8. Offenbar haben die Politiker immer noch nicht kapiert, wie das Internet funktioniert. Einen Pornoanbieter auf Tuvalu interessieren die in England geltenden Gesetze herzlich wenig. Und mittels VPN kann auch jeder seine Herkunft verschleiern.

    Schätze mal, das ganze ist wohl Aktionismus für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die von so viel ungewohnter Freizügigkeit traumatisiert nachts durch die Straßen zieht auf der Suche nach Frauen….

    • Vielleicht träume sie von einem eigenen britischen Netz, und kappen alle Verbindungen ins Ausland, es sei denn, eine Seite wird als unbedenklich eingestuft? Logisch, dass dann auch VPN verboten werden muss. Soll in Nord-Korea und China doch auch funktionieren. Die Briten haben ja auch nix gegen Zehntausende Kameras, die sie überall beobachten.

      Und weil sie keine Frauen finden, steigt die Messer- und Mordrate in UK in ungeahnte Höhen. Irgendwie muss man seinen Frust, wg. mangelnder sex. Auslastung, ja loswerden.

  9. Ich bin überzeugt, daß es unmöglich ist, etwas im Internet völlig zu verbieten, denn es gibt immer Wege, die eigentlich sehr viel möglich machen, das ist nicht nur VPN, sondern auch eigene Netze, eigene Messengers, Mailing, falsche Kreditkarten usw.

  10. Da werden sich gewisse Gruppen sehr freuen. jeder Konsument solcher Filme ist dann namentlich bekannt und kann erpresst werden.

  11. Als Mutter zweier Söhne kann ich dem nur zustimmen. Ein Heranwachsender benötigt keine Pornos um seine ersten sexuellen Erfahrungen zu sammeln. Erst, wenn man das besser einordnen kann, nämlich als Fake Show, sollte man Zugriff darauf haben. Ich habe auch keine Pornos vermisst, als ich 17 war, das kann man später nachholen.

    • Wenn Jugendliche es sehen wollen, dann werden sie es auch schaffen. Es gibt zu viele freie Pornoseiten und auch VPN (sowie andere Möglichkeiten). Dieser Vebot in dieser Form ist nicht möglich. Somit muss man sich fragen, was der wirkliche Sinn und Zweck dieser Aktion ist.

    • Dann sollte man sich als Erziehungsberechtigter darum kümmern, wann, wieviel und was die eigenen Kinder im Internet machen dürfen.

    • Meinen Ersten,und letzten Porno habe ich zu Anfang der 90-er gesehen.Ich habe bis heute nicht begriffen,was dieses alberne Getue darstellen soll.

    • Leider gibt es Jugendliche, die süchtig davon werden und ein falsches Bild vom Sex bekommen. Mittlerweile gibt es einige Pornos, die ganz gut sind, aber eben nicht für Minderjährige.

    • Die Diskussion darum ob Pornos erst ab 18 geschaut werden können, gleichzeitig aber Ehen mit Minderjährigen zulassen, zeigt doch den Spagat den die Medien und die Politik gerade machen. In Spanien ist das Sehen von Pornos ab 16 erlaubt und im prüdesten Land der Welt, die USA werden die meisten Pornos gedreht.

    • Solche Seiten auf eine eigene Domain zu verbannen (.sex oder .xxx statt .com zB) war schon ein guter Ansatz. Daraus ist nichts geworden, keine Ahnung warum.
      Das Filtern solcher Seiten ist nicht so schwierig,der heimische Webbrowser genuegt. Und bei Handys taete sich ein Jugendabo anbieten, dass solches Zeug exkludiert.

    • Ich gehe mal davon aus, dass Sie in den 80ern/frühe 90er aufgewachsen sind. Ich auch. In den Videotheken gab es damals kaum Jugendschutz. Oder man hatte einen Älteren im Schlepptau, der all das ausleihen konnte, was man als Minderjähriger nicht bekommen hat. Ich rede nicht nur von Pornos, sondern auch von den übelsten, menschenverachtensten Splatterfilmen, die man sich nur vorstellen kann. Und die Generation davor, hatte halt die Pornoheftchen unter der Matratze… Die Neugierde auf das Unbekannte/Neue siegt immer. Jetzt ist es nur viel leichter daran zu kommen, und kostenlos ist es auch noch. Meine Meinung: Als Mutter zweier Söhne sollten Sie froh sein, wenn die Jungs sich beim Pornogucken nur einen von der Palme wedeln, anstatt Mädels zu schwängern.

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