Einfach nur unverschämt: ARD-Intendanten fordern mehr Geld

Ulrich Wilhelm (Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de)
Ulrich Wilhelm (Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de)

Den Funktionären des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist nichts zu peinlich. Trotz des Totalausfalls und der 100-prozentigen Nichterfüllung des angeblichen Informationsauftrages – Stichwort: Notre Dame – fordert ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm noch mehr Geld für die Zwangsgebührensender.

„Wir haben seit 2009 bei den verwendbaren Mitteln, also bei den Beitragsgeldern, die wir echt verwenden dürfen, nicht die Teuerung ausgeglichen bekommen, nicht den Verbraucherpreisindex und erst recht nicht die rundfunkspezifische Teuerung“, so  ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa. Im vergangenen Jahr hatte sein Kollege, ZDF-Intendant Thomas Bellut just die selbe Forderung erhoben.

Pro Jahr landen über acht Milliarden Euro in den Kassen der öffentlich-rechtlichen Sender. Der Rundfunkbeitrag ist bis 2020 bei 17,50 Euro pro Haushalt festgelegt. Mehrere Länder wollen ihn an die Entwicklung der Inflationsrate koppeln und sich  ersparen, alle vier Jahre darüber öffentlich zu debattieren und somit dem Zwangsgebührenzahler daran erinnern, was er für sein teuer erarbeitetes Geld tatsächlich geliefert bekommt.

Sollte die georderte Anpassung nicht erfolgen, sei das „Qualitätsniveau“ auf keinen Fall zu halten und es müssten – wie bereits jetzt schon – mehr Wiederholungen gesendet werden, so die Topverdiener aus den öffentlich-rechtlichen Chefetagen. Mutmaßlich war es den öffentlich-rechtlichen Sendern am Montag aus purem Geldmangel nicht möglich, zeitnah den Zwangsgebührenzahler darüber zu informieren, dass gerade eines der Wahrzeichen des christlichen Europas – die Kathedrale Notre Dame in Paris – lichterloh in Flammen steht. (SB)

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22 Kommentare

  1. Was Notre Dame angeht, so habe ich Verständnis. Wahrscheinlich hatten sie keinen Korrespondenten in der Nähe. Man kann ja nicht in jeder kleinen, unbedeutenden Gemeinde einen haben. Nicht für lächerliche 8 Milliarden Euro, da braucht es schon wenigstens drölf Fantastillionen.

    Auch bin ich gerne bereit mehr „Demokratieabgabe“ zu zahlen, hier eine nicht abschließende Aufzählung dessen, was ich als Gegenleistung erwarte:
    Produktionen des ÖR sind Allgemeingut, sie stehen jedem Deutschen zur freien Verwendung zur Verfügung, auf dass man sich daran reiben möge. Keine Flucht ins Privatrecht durch Auftragsvergabe; durch Subunternehmer im Auftrag der ÖR produzierte Beiträge und Sendungen gelten somit als Gemeingut.
    Intendantenwahl durch die Beitragszahler in freien, geheimen und direkten Wahlen.
    Reduktion auf eine Grundversorgung, wenigstens Halbierung der TV- und Radioprogramme.
    Politische Unabhängigkeit durch Abschaffung der „Kontrollgremien“ oder wenigstens Besetzung in gleichen Verhältnissen wie Bundes- oder Landtage, je nachdem ob regionaler oder bundesweiter Sendebetrieb. Eine Bezahlung der Gremiumsmitglieder findet nicht statt, Spesen nur im Rahmen der Spesenregelung von Arbeitnehmern.
    Auslandskorrespondenten sind Imformationsdienst des Souveräns der BRD (falls hier Rot-Rot-Gelb-Schwarz-Grüne mitlesen: das bezeichnet den Wähler) und stehen diesem zur Verfügung, in dem Namen und Büroanschriften der Auslandsvertretungen bekannt sind, so dass man sich mit Informationsbeschaffungsanfragen bezüglich Sicherheit, Wirtschaft und Politik an Sie wenden kann, wobei das Ziel sein muss die Wähler in die Lage zu versetzen, die deutsche Politik zu kontrollieren und ihre Wahlentscheidungen aufgrund von Fakten wie zum Beispiel Auswirkung auf das Ausland zu treffen. National sind entsprechend die Intendanten zuständig.
    Intendanten werden verpflichtet – nach außen symbolisiert durch einen Schwur auf die Verfassung – die Demokratie und Gewaltenteilung zu wahren, dem deutschen Volk die Kontrolle seiner Politiker zu ermöglichen und eine wahrheitsgemäße Berichterstattung zu besorgen. Zuwiederhandlungen werden mit Freiheitsentzug geahndet.

  2. Am Besten die Rundfunksteuer ganz abschaffen. Meinetwegen können die dann nur noch Wiederholungen senden oder das Testbild.
    Oder die stellen auf „Pay on Demand“ um. Da würde sich dann sehr schnell zeigen, ob die Leute bereit sind, freiwillig für das angebliche Qualitätsfernsehen Geld zu bezahlen.
    Hätte vielleicht den positiven Effekt, dass wieder Qualität geliefert würde.

  3. Das ist doch nicht unverschämt.

    Mit der jährlich 7,97 Milliarden Euro teuren Gehirnwäsche haben die öffentlich-rechtlichen Medien es immerhin geschafft, dass weder gigantische Unkosten, noch die kulturellen Verwerfungen, ja nicht einmal die Vergewaltigung und Ermordung ihrer Kinder, Verwandten, Freunde und Mitbürger durch unkontrolliert ins Land gelassene kriminelle „Flüchtlinge“ die manipulierten Deutschen davon abhalten konnte, die Befürworter der seit 2015 anhaltenden Grenzöffnung zu 87% (!) wieder zu wählen.

    Aber noch immer gibt es Ausrutscher. Nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin sagte der Vater eines Terroropfers doch glatt „Merkel, dich wähle ich mein ganzes Leben nicht mehr!“

    Es genügt aber nicht, solche Vorfälle prinzipiell nicht zu senden und den Bürgern vorzuenthalten – so etwas darf einfach nicht mehr vorkommen. Selbst wenn vor den Augen der Eltern von Menschen, die gar nicht hier wären, wenn Merkel nicht die Gesetze zum Schutze der Bevölkerung missachtet hätte, die Tochter vergewaltigt und der Sohn umgebracht wird, sollen die Eltern vor der Kamera noch begeistert ihre unerschütterliche Treue zu Merkel bekräftigen.

    Das Qualitätsniveau der öffentlich-rechtlichen Medien muss einfach noch besser werden.

    Und das kostet nun mal.

  4. den mist muss man sogar zahlen, wenn man arbeitslosengeld bekommt, das sogar unter hartz 4 liegt. wenn man dann aufstockt kann man sich wiederum befreien lassen. das ist alles eine kranke scheiße. aber alle schafe zahlen brav.

  5. Die ÖR. sind keinen, einzigen Cent mehr wert…Fangt erst mal an investigativ u. ehrlich zu berichten…Ich nenne euch ,,Merkelpropagandafuzzis“…Seit 3 Jahren geb ich mir das nicht mehr .WDR.? .nö !!!

  6. Ein öffentliches Radio- und ein Fernsehprogramm reicht aus. Niemand muß über dutzende Sender seine Lügen verbreiten….

  7. Am besten fand ich den Spruch »… und die Altersvorsorge für jüngere Kollegen sei eingeschränkt worden.« wie er im Beitrag in der JF zu lesen ist.

  8. Das Niveau ist ja bereits unterirdisch, schlechter kann es gar nicht mehr werden. Dieser Mensch ist an Instinktlosigkeit nicht mehr zu überbieten.

  9. Ich stelle mir gerade vor, dass nach Merkels Abgang der Herr Seibert möglicherweise wieder im ZDF auftauchen könnte. Ein Alptraum, war doch sein Niveau schon bei den BPK eine Senke im Marianengraben, Alleine schon im Hinblick darauf ist die beste Lösung die Liquidierung des ÖR .

  10. Wen wunderts?Die haben nun in Jahrzehnten gelernt was unter Merkel alles möglich ist nur damit deren Macht erhalten bleibt.

    • Über die Initiative „rundfunk frei“ können sich die Zwangsgebühren-
      verpflichteten wehren, wenn sie es nicht in großem Umfange tun
      wird das System gewinnen, denn ohne die gelenkten MSM/ÖR
      wäre diese ausufernde Ausbeutung des Souveräns nicht möglich
      gewesen.

  11. Die Qualität des ÖR ist umgekehrt proportional zur Leistung. Je mehr die kassieren desto weniger werden sie ihrem Informationsauftrag gerecht. Man könnte die Gelder schon fast als Bestechungsgelder sehen. Frei nach dem Motte je dreister ihr das Volk belügt, desto fürstlicher werdet ihr entlohnt.

  12. fordern mehr Geld – und werden immer mehr Geld den Bürgern abpressen, denn schon längst sind die Staatsmedien zu einer erfolgreichen „Armee der Reichen“ verkommen, die dessen Agenda im In-und Ausland propagandiert.

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