Berlin: Antisemitismus nimmt weiter zu, aber Muslime angeblich kaum beteiligt

Foto: Von Sergey Kohl / Shutterstock

Berlin – Der Tagesspiegel berichtet von der neuerlichen Steigerung bei den antisemitischen Übergriffen in der Bundeshauptstadt. Aber er nennt weder Tätergruppen noch die Herkunft der Täter.

Eine Steigerung von insgesamt 14% auf 1.083 Vorfälle registrierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin).

579 Angriffen hätten sich gegen jüdische und israelische Institutionen gerichtet, so die Verfasser der Studie laut Welt. Platz 2 belegten Attacken auf Einzelpersonen (368 Fälle). Etwa die Hälfte der Menschen seien jüdischen Glaubens, die andere Hälfte im Kampf gegen „rechts“ und Antisemitismus engagiert gewesen. Nur 19 Übergriffe wurden von den RIAS-Machern der islamischen Szene zugeordnet. Dass muslimische Einwanderer Antisemitismus importieren, weisen die Studienverantwortlichen weit von sich: „Wir können das quantitativ nicht abbilden.“ Es sei eine „besorgniserregende Strategie“, Antisemitismus zu instrumentalisieren, um Minderheiten gegeneinander auszuspielen, so Projektleiter Steinitz laut Welt.

Beängstigend sei die steigende Gewaltbereitschaft und die immer brutaler werdenden Angriffe. Juden, die sich offen durch das Tragen von Kippa oder ähnliche Zeichen zu erkennen geben, wurden im vergangenen Jahr in Berlin immer häufiger Opfer von Übergriffen. Die Hauptstadt machte in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen durch jüdische Schüler, die an Schulen mit hohem Migrantenanteil gemobbt werden. Auch der Angriff gegen einen Kippa-Träger in der Berliner Innenstadt sorgte weltweit für Schlagzeilen. (CK)

 

 

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22 Kommentare

  1. Von der Theorie her müssten Araber ganz ruhig sein. sie sind ebenfalls Semiten. Doch bei denen ist es auch nicht antisemitismus sondern Anitjudaismus. Doch Allah hat es ihnen ja befohlen diese bösen Brüder zu killen.
    Der Grund des Judenhasses der Musels: Mohammed hat in seiner Jugend unter einem Juden sehr zu leiden. Ich glaube, es war ein Angestellter seiner Familie.

  2. Ich bin über 60Jahre alt und habe noch keinen Juden kennengelernt, jedenfalls keinen von dem ich gewusst habe, das er Jude ist.

  3. RIAS Berlin macht genau das, wofür sie gegründet wurde und staatliche Gelder erhält : Regierungspropaganda verbreiten und positive Stimmung pro Muslime verbreiten.
    Die Feststellung „Nur 19 Übergriffe wurden von den RIAS-Machern der islamischen Szene zugeordnet“ – spricht da Bände.

    Meinetwegen können die gerne die Augen vor den tatsächlichen Antisemiten verschließen.
    Irgendwann wird deutlich, was tatsächlich Sache ist.

  4. Von der Theorie her müssten Araber ganz ruhig sein. sie sind ebenfalls Semiten. Doch bei denen ist es auch nicht antisemitismus sondern Anitjudaismus. Doch Allah hat es ihnen ja befohlen diese bösen Brüder zu killen.
    Der Grund des Judenhasses der Musels: Mohammed hat in seiner Jugend unter einem Juden sehr zu leiden. Ich glaube, es war ein Angestellter seiner Familie.

  5. Wie sagte der Mitinitiator der JAfd Wolfang Fuhl, ehemaliges Mitglied des ZdJ, in einem Interview mit der „FreienWelt“:

    Der Verlust von Rechtsstaatlichkeit brachte ihn zur AfD. Besonders die Angst vor wachsendem Antisemitismus von islamischer(!), kommunistischer(!) und grünlinker(!) Seite treibt immer mehr Juden in die Afd. Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden kippt in Richtung der Afd.

    Von wem wurde ein Jude in Berlin öffentlich mit einem Gürtel ausgepeitscht? Genau, von einem Moslem. Wo dürfen Moslems bei Demonstrationen „Juden ins Gas“ skandieren und den H.-Gruß zeigen? Genau, in Berlin. All das wird den „Rechten“ zugeordnet, so die Polizei, weil es keine Statistik für islamischen Rechtsextremismus gibt. Na dann.

  6. Nein, nein. Muslime sind überhaupt nicht antijüdisch, ganz im Gegenteil, sie bezeichnen Juden als ihre Brüder. Natürlich alles linksgrüne Propaganda. Die Linken sehen in den Muslimen die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen verhaßte Konservative und Patrioten. Daher werden sie sie immer in Schutz nehmen und die Schuld den feindlichen Rechten wie der AfD zuschieben.

  7. Wer mehr erfahren will, die „Jüdische Rundschau“ gehört wie Jouwatch, zu meiner Lektüre. Erscheint leider nur monatlich, dafür aber sehr interessante Artikel.

  8. daß hier quasi jeder einen BPA erhält, ist ja nichts Neues. In Holland gibt es da aber Unterscheidungen zwischen Autochthon und Allochthon. Wenn Eingedeutschte hier antisemitisch tätig sind, wird das bei „Rechts“ einsortiert. Die basteln sich eine „Gesellschaft“ zusammen, die absolut identitätslos ist. Die Bezeichnung „Identität“ bereitet denen schon krude Qualen, weil ein Staat als Staatsfundamentalnorm das Homogenitätsprinzip hat. Homogenität paßt nicht zusammen mit deren feuchten Multikultiträumen.

  9. Ja, ne is klar, die böööösen ,,Rechten“ …..Das kommt davon, wenn man sich den Antisemitismus zig. tausendfach ins Land holt..

  10. Die wollen nicht nur den rosa Elefanten im Raum nicht sehen, nein, aus dem rosa Elefanten ist mittlerweile ein rosa T- Rex geworden, der unbeachtet bleibt !

  11. Antisemitismus nimmt weiter zu, aber Muslime kaum beteiligt

    Das nenne ich eine waschechte Manipulation, wenn auch nur für intellektuell unterentwickelte Zeitgenossen. Antisemitismus und Muslime stehen in einem direkten, fest verankerten Zusammenhang.

  12. Die deutsche Staatsbürgerschaft ist zu einem Ramschartikel verkommen!
    Die Frage der Studie hätte lauten müssen: Wie viele Biodeutsche sind an den Übergriffen beteiligt!
    Dann würde dieses Machwerk ganz schnell zusammenbrechen!

    • Allein der Begriff „Biodeutsch“ ist für die meisten Rassismus pur.
      Deshalb wird es keiner wagen diese Frage auch nur zu denken, geschweige denn offen zu stellen.

    • und die Diffamierung „schon länger hier Lebende“ soll die Indigene Rechtstellung der Autochthonen unterdrücken. Sonst würde das Geschwurbel mit „Frendenfeindlichkeit“ in sich zusammenbrechen, weil dieDifferenz zwischen autochthon und allochthon nun mal nix mit „Fremdenfeindlichkeit“, sehr wohl aber mit Unterschieden zu tun hat

  13. …“ Auch der Angriff gegen einen Kippa-Träger in der Berliner Innenstadt sorgte weltweit für Schlagzeilen. (CK) „…richtig, der einzige Angriff, der durch die Presse ging, wo sind die restlichen Übergriffe ? …die Presse würde sich mit nichts anderem mehr beschäftigen, wenn das Fakten wären …

    • Es gab noch den Fall mit dem jüdischen Professor der angegriffen wurde. Und der danach noch von der Polizei angegangen wurde weil diese ihn für den gemeldeten Angreifer hielt.

      Nachfolge Vermerk:
      Wenn man nun im Netz sucht findet man aber sicher noch mehr. Nur da nun die Pause rum ist und die Arbeit wieder ruft, muss ich den Neugierigen die Suche selbst an die Hand geben.

  14. warum rennen die deutschen eigentlich auf solch einer demo miteinem kopftuch rum – man „könnte“ ja fast glauben es seien merkls uneingeladene besucher

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