Kevin Kühnert, der Friedhofsgärtner der SPD

Foto: Kevin Kühnert (über dts Nachrichtenagentur)

Jeder Bürger mit einem noch funktionierenden Gehirn weiß, dass die SPD spätestens nach der nächsten Bundestagswahl ins politische Nirwana verschwinden wird, weil die Grünen die Rolle der Asozialisten übernehmen und an der Seite der nach links gerückten CDU Deutschland noch ein wenig schneller Richtung Abgrund treiben werden.

Von daher müssten die Genossen das größte Interesse daran haben, die nächsten 1 1/2 Jahren in der GroKo so einigermaßen heil über die Bühne zu bringen. Aber nicht nur Andrea Nahles scheint von der „Todessehnsucht“ ergriffen zu sein, auch der ziemlich schlechte Nachwuchs in der SPD hat anscheinend Spaß an Untergangszenarien:

Juso-Chef Kevin Kühnert (SPD) hat die Union aufgefordert, vor der Entscheidung über eine Fortsetzung der Großen Koalition die Kanzlerfrage zu klären. „Ich persönlich hielte es, wie auch viele SPD-Abgeordnete, nicht für klug, wenn die SPD Annegret Kramp-Karrenbauer zur Kanzlerin wählen würde. Und das nicht nur aus taktischen Erwägungen, sondern aufgrund der politischen Ausrichtung von Kramp-Karrenbauer“, sagte Kühnert den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

Wenn die Union „nach der Halbzeit weiter mit uns regieren“ möchte, habe sie die Pflicht, „diese Personalspekulationen“ zu klären. „Denn langsam nervt es“, so der Juso-Chef weiter. Entscheidend für die Bewertung der Großen Koalition seien inhaltliche und strategische Fragen, aber auch das Personal sei „ein wesentlicher Teil der Geschäftsgrundlage“.

Die Bedenken der Jusos gegen die Große Koalition seien „stets sehr grundsätzlicher Natur“ gewesen, sagte Kühnert. Es stelle sich die Frage: „Kann sich für die SPD das Engagement in dieser Koalition jemals auszahlen?“, so der Juso-Chef weiter.

Natürlich wird sich das „Engagement“ (also die Blockadehaltung) für die SPD nicht auszahlen, das hat sich noch nie für einen Koalitionspartner der CDU ausgezahlt (siehe FDP). Aber was will die SPD als kleine Oppositionspartei denn dann überhaupt erreichen?

Vielleicht hat Kühnert auch nur wieder eins im Sinn: Frau Nahles zu beerben, den dicken Mann auf der Titanic zu spielen und dann als Friedhofsgärtner  rote Rosen auf das Grab der SPD pflanzen.(Quelle: dts)

 

Loading...

7 Kommentare

  1. „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ – ADN – Wiedergänger, (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst, staatliche Nachrichtenagentur der DDR).

  2. „…..aber auch das Personal sei „ein wesentlicher Teil der Geschäftsgrundlage“.
    Das Personal, Herr/Frau Kühnert, interessiert mich als Wähler ganz bestimmt nicht. Für mich zählt das Parteiprogramm. Wenn es nach dem Personal ginge, dann dürften SPD, Linke und die grüne Sekte überhaupt nicht im Bundestag vertreten sein.

Kommentare sind deaktiviert.