Droht Libyen mit der „Weiterleitung“ von 800.000 Afrikanern nach Europa?

Ein Flüchtlingslager in Libyen (Foto: Von thomas koch/Shutterstock)

Tunis – Es könnte doch noch etwas enger werden im alten Europa: Der UN-Sondergesandte für Libyen, Ghassan Salamé, hat die Bundesregierung aufgefordert, den Konflikt in Libyen in führender Rolle einzudämmen. Berlin sei in einer „guten Position“ und trage „eine besondere Verantwortung“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). „Deutschland hat derzeit den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat inne und ist eine führende Macht in Europa. Und Deutschland hat den Vorsitz im Sanktionskomitee inne, das all jene mit Strafmaßnahmen belegen sollte, die Waffen nach Libyen bringen“, sagte Salamé der FAZ. „Die Zukunft des Landes steht auf dem Spiel.“ Nach Einschätzung des UN-Sondergesandten ist das Verhalten der internationalen Gemeinschaft entscheidend, wenn es gelingen soll, den Konflikt zu entschärfen und zu verhindern, dass er auf ganz Libyen übergreift. Ausländische Akteure dürften jetzt nicht direkt in die Kämpfe eingreifen oder die Konfliktparteien mit Lieferungen von Waffen und Munition unterstützen, verlangte Salamé in der FAZ. Das würde den Konflikt verlängern und könne Libyen „in Brand setzen“.

„Wir brauchen eine geeinte Position der internationalen Gemeinschaft – ich spreche hier vom UN-Sicherheitsrat und der Europäischen Union – gegen die Fortsetzung des Krieges.“ Er äußerte zugleich sein Bedauern über die Spaltungen im Land, die einer starken geeinten Einflussnahme im Weg stünden. „Ich bin über die Risse in der Internationalen Gemeinschaft ebenso besorgt wie über die Gefechte selbst“, sagte er.

Der Libyen-Sondergesandte sieht derzeit ein militärisches Patt und setzt darauf, dass die Konfliktparteien, der ostlibysche Militärführer Chalifa Haftar und die unter UN-Vermittlung eingesetzte Regierung der Nationalen Übereinkunft von Fajez Sarradsch, erkennen, dass sie mit militärischen Mitteln nicht weiterkommen. Salamé bestätigte in der FAZ auch Warnungen von Sarradsch, nach denen der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer durch den bewaffneten Konflikt wieder anschwellen könnte. Es lebten 700.000 bis 800.000 illegale afrikanische Migranten in Libyen, sagte Salamé.

„Wenn der Konflikt aus dem Ruder läuft, habe ich Sorge, dass sie verstärkt die Flucht aus Libyen suchen. Und die Route über das Mittelmeer nach Europa könnte einer der Wege sein.

Nur, was soll die Bundesregierung machen? Heiko Maas losschicken, damit der mit dem Zeigefinger wackelt? (Quelle: dts)

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19 Kommentare

  1. Bacho?! Der Mädchengrapscher, der jetzt bei den Grünen ist – Wo auch sonst?! Ist der eigentlich legal im Land??!

  2. Angela Merkel läuft bei dieser Aussicht wahrscheinlich schon das Wasser im Munde zusammen. Fragt sich nur, wie man so viele Leute glaubwürdig „retten“ kann. Rettungsschiffe? Zu wenige? Bundeswehr? Kann sich selber kaum über Wasser halten!
    Leser mit guten Ideen wenden sich bitte an das Bundeskanzleramt – Stichwort: Barbarossa.
    Es droht eine Belohnung!
    Hatte die Bundesregierung nicht den Kauf neuer Flugzeuge beschlossen?

  3. „Berlin sei in einer guten Position und trage eine besondere Verantwortung.“
    Kann mir das jemand erklären. Was hat Berlin damit zu tun? Außer daß Libyen wahrscheinlich alle 800.000 nach D schicken will.

  4. Du, Du, aber auch Du böser Kriegstreiber du, willst wohl Libyen für dich ganz alleine haben und uns in Europa mit Abgreifern überfluten und danach, was dann? Kannst Du so weit denken oder sitzen dir die 72 Jungfrauen auch schon im Minihirn wegen der guten Position?

  5. Der Salame ist doch bestimmt nicht enttäuscht wenn er seine 700000 bis 800000 Illegalen los ist. Er wartet wahrscheinlich nur darauf das Murksel sagt: Schick sie mir! Wir schaffen das!

    • Vorher verlangt er aber erst man 3 bis 6 Milliarden Euro…
      Um die Leute im Land zu lassen…
      Wenn er die dann hat, schickt er die knapp 800.000 schnell los…
      Wenn Angie dann fragt,was das soll, wird mit den Schultern gezuckt…
      Das hatten wir schon einmal… „moslem-brothers“…

    • Vorher verlangt er aber erst man 3 bis 6 Milliarden Euro…
      Um die Leute im Land zu lassen…
      Wenn er die dann hat, schickt er die knapp 800.000 schnell los…
      Wenn Angie dann fragt,was das soll, wird mit den Schultern gezuckt…
      Das hatten wir schon einmal… „moslem-brothers“…

  6. Hört sich für mich so an, als dass wir uns auf enormen Nachschub einrichten dürfen. Produktion von Teddybären und Refugees-welcome Schilder muss massiv gesteigert werden.

  7. Na wenn unter den 800000 wenigstens 100 Fachkräfte dabei sind, die Erfahrung im Kartonstapeln oder Tütenzukleben haben, dann lohnt sich der Import doch!! Erst einmal müssen wir aber alle 800000 nach Deutschland holen, damit wir dann im Detail und mit behördlicher Gründlichkeit exakt diese fachlich versierten 100 Fachkräfte herausfiltern können. Die restlichen 790000 können wir dann aber nicht so einfach zurückschicken. Da muß schon jeder Einzelfall penibelst geprüft werden, ob bsplsw. Folter oder Hunger droht, oder ob es gar Klimaflüchtlinge sind, die infolge der massiven Sonneneinstrahlung schwer gelitten haben.

    Das kann dann pro Einzelfall schon mal mehrere Jahre dauern.

    Wer Ironie findet, darf sie behalten.

    • Natürlich haben die unter der starken Sonneneinstrahlung gelitten! Sehen Sie nicht, wie verkohlt die meisten von ihnen schon sind?

  8. Der Märchenonkel will uns doch nur darauf vorbereiten, dass wir mit noch mehr Flüchtilanten geflutet werden. Wer hat denn die 8ooooo gezählt? Wenn ja dann müssen die ja in Libyen registriert sein. Daher Libyen für die Vollversorgung der Goldstücke zuständig. Von was leben die? Werden wohl von UNHCR alimentiert . Wie soll diese Menschenmassen mit Schlauchbooten übers Meer kommen, es sei denn es gibt eine konzertierte Aktion mit großen Militärschiffen. Die wiederlichen Pfaffen machen sich schon wieder für eine Seenotrettung stark. Ich frage mich schon längst, wenn ein Schlauchboot plötzlich mnövrierunfähig ist und die Migranten auf ein Schiff det Seenotretter umgeladen wird,. Was passiert mit dem Schlauchboot? Kann es plötzlich wieder nach Libyen zurückschippern. Wenn ja, dann ist das Betrug. Wenn nein müsste der Schlauchbootkapitän in Malta,Italien oder sonstwo vor Gericht stehen wegen Schlepperei.Eine von der UN eingesetzte Regierung, die wahrscheinlich Null Akzeptanz in der Bevölkerung hat,aber international anerkannt. Fragt sich von wem?
    Das ganze Theater ist ei fach nur widerlich!!!!!

  9. „Nur, was soll die Bundesregierung machen?“ Nicht weiter dazu beitragen, dass der Konflikt durch Unterstützung von Rebellen oder gar militärische Intervention/Beteiligung weiter entfacht wird. Es ist keine Drohung durch Libyen, es ist ein reales Szenario, das Libyen nicht will.

  10. Tja, da hätte die UNO wohl schon damals den illegalen Krieg gegen Libyen verhindern sollen. Jetzt blöd rum zu heulen ist doch etwas sehr arrogant. Die 800000 kriegen aber sicher ein flauschiges Plätzchen auf einem Landgut des Schwerstkriminellen Sarkozy, der für den Totschlag des Staates Libyen die hauptsächliche Verantwortung trägt.

  11. Das leiert der Macron gerade an, indem er den Chalifa Haftar unterstützt. Der ist als“ Islamistenfresser“ bekannt. Das gewollte Ergebnis ist dann die Invasion der dort vertriebenen Islamisten und Kriminellen nach Europa und zum Höchstzahler Deutschland. Macron arbeitet für seine Auftraggeber, die ihm seine 10000 €/Mon. Schwuchtelkosmetik bezahlen.

  12. Ein wohliges Schaudern geht durch die Reihen der Bahnhofsklatscher… Endlich wieder Teddybären werfen…

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