Hat der Staat die judenfeindliche BDS-Kampagne mit finanziert?

Foto: Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem (über dts Nachrichtenagentur)

Endlich regt sich Widerstand gegen einen Skandal, der die Judenfeindlichkeit in vielen Kreisen der deutschen Gesellschaft belegt:

Berlin – Der internationalen Boykott-Kampagne gegen israelische Firmen, Wissenschaftler und Künstler soll in Deutschland entschlossener entgegengetreten werden. Das sieht laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe) eine Initiative der FDP im Bundestag vor. So sollen Unterstützerorganisationen der internationalen Bewegung „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ (BDS) staatliche Zuwendungen entzogen werden.

Eigentlich ein Hammer, dass diese judenfeindliche Organisation überhaupt staatliche Zuwendungen erhalten hat.

Die FDP weiter:

„Die BDS-Bewegung ist in ihren Methoden und Zielen nicht nur antiisraelisch, sondern größtenteils klar antisemitisch“, heißt es einem von der FDP-Fraktion gebilligten Antrag. Das Anbringen von „Don`t buy“-Schildern an Stätten, in denen israelische Produkte verkauft werden, erinnere „an Zeiten im dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, an die damals überall zu findenden Schilder: `Kauft nicht beim Juden`“. Die FDP will nun mit allen Fraktionen außer der AfD über einen gemeinsamen Antrag verhandeln.

Es gehe „um die Sache, nicht um parteipolitische Profilierung“, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Müller Rosentritt. Die Grünen signalisierten grundsätzliches Interesse. „Ich lehne BDS politisch ab, weil die Bewegung gegen die Zwei-Staaten-Lösung gerichtet ist und in Europa keinerlei Firewall gegen härteste Antisemiten und Holocaust-Leugner zieht“, sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour.

Aber natürlich wird auch bei dieser Kampagne nicht vergessen, Parteipolitik zu betreiben:

Man sei für einen solchen Beschluss bereit, mit allen „demokratischen israel-freundlichen Parteien der Mitte“ zusammenarbeiten, sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt. Das schließe nicht nur die AfD, sondern auch die Linkspartei aus. Was wohl die Juden in der AfD dazu sagen werden. (Quelle: dts)

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10 Kommentare

  1. „Die FDP will nun mit allen Fraktionen außer der AfD … verhandeln“

    … und betreibt damit dieselbe Ausgrenzung und Diskriminierung, die sie anderen vorwirft.
    Die Mövenpick-Partei disqualifiziert sich mal wieder selbst.

  2. So schnell und schamlos vergisst die FDP die Unterstützung der AfD bei ihrem Antrag im Bundestag, das Abstimmungsverhalten Deutschlands bei der UNO zu verändern. FDP ist undemokratisch und unwählbar wie die gesamten Konsensparteien. Es wird Zeit, dass diesen Scheindemokraten im Bundestag endlich abgewählt werden. Allein die AfD erweist sich in ihrer Stellung zu ISRAEL als geradlinige und glaubwürdige Partei.
    CDU/CSU stimmten im Bundestag beim FDP Antrag auch dagegen, jetzt besinnen sie sich, um im nächsten Augenblick undemokratisch auszugrenzen. Nicht mit der AfD (und den LINKEN)
    Das erinnert mich an die schrecklichen Zeiten der Ausgrenzung des Dritten Reiches in unserem Land. Weiteres Beispiel gefällig? Das Scheitern der Wahl eines AfD Kandidaten zum Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages in bisher 7 Wahlgängen in Summe. Und der Präsident des Deutschen Bundestages schweigt dazu und gebietet dem Kasperletheater der Altparteien keinen Einhalt.

  3. Na bravo. Jetzt spielt sich die FDP als die großen Judenbeschützer auf. Dabei sind sie mit verantwortlich für die zunehmende Judenfreindlichkeit. Anfang 2018 hat sie im BT, wie alle anderen Blockparteien, gegen Grenzkontrollen, also gegen die Einhaltung von 16a GG gestimmt, und ist somit mit verantwortlich für den unbegrenzten Zulauf von islamischen Antisemiten und damit mitverantwortlich dafür, daß hier wieder Juden verfolgt werden.
    Einzig die Afd hat dafür gestimmt. Die Afd hat als einzige Partie ein jüdische Abteilung und hat sich als einzige Partei immer für Israel eingesetzt. Mitinitiator der JAfd Wolfang Fuhl, ehemaliges Mitglied des ZdJ, sagte in einem Interview mit der „FreienWelt“, daß ihn u.a. der Verlust von Rechtsstaatlichkeit zur AfD brachte. Besonders die Angst vor wachsendem Antisemitismus von islamischer, kommunistischer und grünlinker(!) Seite treibt immer mehr Juden in die Afd. Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden kippt in Richtung der Afd.
    Und für diese Angst und den Verlust der Rechtsstaatlichkeit sind ausschließlich die Blockparteien, zu denen auch die FDP gehört, verantwortlich.

  4. Mich stört sehr die unkritische Haltung Israels gegenüber. Warum ist für Euch Israel der Superstaat und die Palästinenser sind die Bösen? Es geht nicht um den Boykott von Juden und damit nicht um Antisemitismus. Es geht um israelische Waren. Und ja, ich kaufe keine Paprika aus Israel. Abgesehen davon gibt’s die jetzt wieder heimisch. Ich möchte die Wirtschaft der Palästinenser stärken, damit sie sich ein würdevolles Leben aufbauen können und zwar in ihrem eigenen Land. Warum sind die Israelis nicht längst abgezogen aus den besetzten Gebieten? Kein Wunder, dass sich die Palästinenser wehren. Sie haben nichts zu verlieren.

    Ich kaufe Datteln aus Palästina über’s Internet. Datteln sind einige wenige Produkte, die man überhaupt beziehen kann. Weil die Produkte im Supermarkt nicht ausgeschrieben sind, falls sie überhaupt ab und zu aus Palästina kommen.

    Nebenbei: Ohne den israelisch-palästinensischen Konflikt in Nahost hätten wir auch nicht eine so unsägliche palästinensisch-stämmige Quotenemigrantin oder wie sie hier oft genannt wird „SPD-Sprechpuppe“ Chebli. Auf die täglichen Lacher ihretwegen verzichte ich gerne.

  5. Seit 2015 wurden 2 Millionen Judenfeinde nach Deutschland importiert. Wundert sich da jemand über solche rassistischen Unterstützungen?

  6. „Die FDP will nun mit allen Fraktionen außer der AfD über einen gemeinsamen Antrag verhandeln.“

    Aber die Stimmen der AfD würden diese FDP-Heuchler schon gerne akzeptieren!

  7. Ich frage mich,bei solchen Aussagen von Politikern der Altparteien wer in diesem Land die Demokratie zerstört und die Gesellschaft spaltet. Bei diesem Thema darf es keine Ausschlüsse von Parteien geben die nicht antisemitisch sind. Es darf doch nicht sein dass 6 Millonen Wähler,demnächst wahrscheinlich noch mehr,so vor den Kopf gestoßen werden! In der Politik gibt es nicht nur keine Demokratie mehr sondern auch kein Schamgefühl. FAILED STATE GERMONEY

  8. Das es solchen Verein gibt, ist an Perversion nicht zu überbieten, aber passend zur Politik von Merkel. Die Grüne Heuchelei ist auch nicht zu überhören, wer kommt den immer der ewigen Schuld. Wer steckt hinter dieser Gruppe, führen die Spur etwa ins Links Grüne Milieu?

  9. Ausgerechnet mit der Partei, von der sie Unterstützung bekommen würde, will die FDP nicht verhandeln.
    Dümmer geht nimmer.

  10. Es ist nicht das erste mal, dass sich die FDP als äußerst undemokratisch erweist. Von einer Partei, die nichts mehr von ihren früheren Werten übrig behalten hat, also weder liberal, noch demokratich ist, kann man auch nichts mehr erwarten, als ein läppisches #metoo im „Kampf gegen Rechts“, sprich den Platz am Futtertrog.

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