Düsseldorfer SPD-OB darf mit Diesel auf die Umweltspur

(Bild: Michael Gstettenbauer; CC-BY-SA-4.0; siehe Link)
Oberbürgermeister von Düsseldorf Thomas Geisel (SPD) (Bild: Michael GstettenbauerCC-BY-SA-4.0; siehe Link)

Düsseldorf – Die neue Düsseldorfer „Umweltspur“ ist eigentlich für Elektroautos, Busse und „Fahrradfahrende“ gedacht. SPD-OB Thomas Geisel ist jedoch gleicher als anderen: Er nutzt eine Ausnahmeregelung und kutschiert mit seinem Dieselauto munter auf besagter Spur durch Düsseldorf.

Die Stadtverwaltung hat vor dem Start der ersten Umweltspur an diesem Montag klargestellt, dass Rathauschef Thomas Geisel (SPD) auch mit seinem Diesel über den Sonderfahrstreifen fahren darf. Als Begründung führt diese an, dass in den Regelung für besagt Umweltspur Ausnahmen vorgesehen seien. Wer „anlassbezogenen Gebrauch“ davon macht, wie der hoch wichtige Oberbürgermeister Geisel, der darf auch mit seinem diabolischen Diesel-Gefährt darauf herumfahren.

Wie das konkret aussehen soll, will die Düsseldorfer CDU genauer wissen. Wie der Focus berichtet, haben die Christdemokraten eine Anfrage in den Ordnungs- und Verkehrsausschuss eingebracht, der am 9. Mai tagt. CDU-Ratsherr Andreas Auler gegenüber dem Magazin: „Wir wollen schon wissen, ob der Oberbürgermeister von seinen Sonderrechten Gebrauch machen wird, während der normale Düsseldorfer auf der Spur daneben im Stau steht.“ (SB)

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18 Kommentare

  1. Es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass sich nur noch das Zahlvolk an Regeln und Gesetze halten muß.
    Politiker zählen sich selbst zur Elite. Da ist alles erlaubt. Selbst Straftaten werden da schnell mal unter den Teppich gekehrt, verschleiert oder gar nicht erst verfolgt.

  2. Da kommt sicherlich eine riesengroße Freude bei den zukünftigen Wahlen auf,
    Dumm, dümmer, SPD-ler!!!

  3. Tretet in die SPD ein! So unwichitg der Verein auch mittlerweile für das Land ist, um sich Vorteile und Privilegien zu sichern, taugt er offensichtlich hervorragend. Wasser predigen und Wein saufen schaffen die Machthaber in allen Dikaturen. Die SPD ist da keine Ausnahme.

  4. Ich erteile mir auch selbst Ausnahmegenehmigungen und ruße mit meinem Diesel-Aggregat die Sonderfahrstreifen zu. Schließlich fahre ich damit zur Arbeit und zahle Steuern, damit solche nichtsnutzigen Parteisekretäre, die sich auch gerne als Rathauschefs adeln, mit eben diesen Steuern Bürostühle kaufen können, die sie dann den ganzen Tag zuschwitzen können. Man könnte wirklich sagen, ich bin eine V.I.P. (very important person), weil: ohne mein Geld, kein Staat, keine Stadt, keine Infrastruktur, keine Verwaltung und eben auch keine Rathaus-Sesselschwitzer wie Geisel.

  5. …und wäre der Düsseldorfer OB CDU Mitglied würde er genau diese Sonderregelung beanspruchen. Was für ein Kaspertheater !

  6. Das pfeifen doch die Spatzen von den Dächern: Die ganze Diskussion um Diesel, Feinstaub, Stickoxide, CO2 dient doch nur dazu, den Plebs von der Straße zu fegen. Freie Fahrt für die „Elite“.

  7. Das passt ja ganz hervorragend zu den rotgrünen Klimanazis. Wasser predigen und Wein saufen. Gib mir einen Eimer…..nein warte….bring mir direkt zwei bitte!

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