Türkisches Pfandflaschen-Trio ergaunert eine halbe Million

Pfandflaschenrücknahmeautomat (Bild: shutterstock.com/Von frantic00)
Pfandflaschenrücknahmeautomat (Bild: shutterstock.com/Von frantic00)

Köln – Drei Männer mit türkischem Migrationshintergrund sollen in nur fünf Monaten durch Manipulation von Rücknahmeautomaten fast eine halbe Million Euro ergaunert haben.

In der Getränkefirma von Kadir K. und Ümit P. sollen diese in Kumpanei mit Süleyman I. von Januar bis Ende Juni 2014 mit Scheinrechnungen für die Entsorgung von Flaschen und Dosen einen groß angelegten Pfandbetrug begangen haben. Da die Flaschen und Dosen beim Durchlaufen durch den Pfandautomaten nicht zerdrückt wurden, schoben die drei türkischen Gauner das Leergut immer wieder ein und rechneten mit der Deutschen Pfandgesellschaft in betrügerischer Weise ab. Ein lohnendes „Geschäft“ für die Türken, da es in der Regel pro Pfandflaschen 0,25 Cent gibt.

Vor dem Kölner Gericht gaben die drei Angeklagten am Donnerstag an, nur ihre Namen für den „Schwindel“ hergegeben zu haben. Auch die manipulierten Pfandautomaten hätten sie nie zu Gesicht bekommen. Und überhaupt: Das so erschwindelte Geld hätten sie ebenfalls nie bekommen. Der angebliche Drahtzieher soll sich laut der Bild-Zeitung in der Türkei aufhalten. Der Prozess ist auf 12 Verhandlungstage bis zum 3. Juli angesetzt. (SB)

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11 Kommentare

  1. Ein sehr ergiebiges Geschäftsmodell. Und wenn man nicht so gierig wie die Türken gewesen wäre, hätte der ganze Schwindel noch Jahrelang weiter laufen können. Ich eröffne also einen „Getränkeladen“ natürlich mit einem offiziellen und einem inoffiziellen Teil. Im letzteren sitzt dann ein „Mitarbeiter“ der den ganzen Tag Leergut vorn in einen manipulierten Automaten steckt, hinten wieder raus holt und dann von vorn anfängt. Man könnte auch mit etwas handwerklichem Geschick ein Förderband montieren das das Leergut automatisch wieder vorn einwirft. So spart man sich den Mitarbeiter ein und einen unbequemen Zeugen.

  2. Ist natürlich auch ein Witz, dass niemand anderem in den Firmen des Rücknahmekreislaufs auffällt, dass da 2 Millionen Dosen durch den Automaten gelaufen sind, und nur eine Tüte mit Blech abgeholt werden musste….

  3. Die übliche muslimische Täter-/Opfer-Umkehr!

    Schon das „Guten Morgen“ eines Muslimen ist gelogen!

  4. Um auf 500000€ zu kommen braucht man 2 Millionen Flaschen und jetzt wird es spannend — 6 Monate haben die das also so getrieben was bedeutet das an jeden der 156 „Werktagen“ 12800 Flaschen abgegeben wurden – bei Öffnungszeiten von 8-20 Uhr bedeutet dieses 1066 pro Stunde ergo 17,7 Flaschen pro Minute ergo alle 3,3 Sekunden eine Flasche — der Automat müsste geglüht haben. Hier kann man sagen es muss Mitwisser in verantwortlichen Stellen gegeben haben und wo sollen diese 2 Millionen geschredderten Flaschen gelagert worden sein denn aus diesen Material was die Chinesen abkaufen um Klamotten herzustellen müssen ja irgendwo registriert sein — ergo es gab und gibt Hintermänner!!!

    • mit den Mengenangaben haben Sie sicher recht. Aber haben sie den Artikel überhaupt gelesen? Der Automat war so manipuliert, dass die Flaschen eben nicht geschreddert wurde! Es wurden immer wieder die selbern Flaschen durch den Automaten gejagt und der Betreiber der Automaten hat das dann mit der Pfandgesellschaft abgerechnet. Trotzdem erschein mir die Menge unverhätlnismässig hoch. Stellt sich noch die Frage, ob die Öffnungszeiten bei der Abrechnung gegenüber der Pfandgesellschaft eine Rolle spielen. Ggf. wurde also rund um die Uhr betrogen.

    • Es geht darum wenn ich für 2 Millionen Flaschen Pfandgeld bekomme muss ich auch 2 Millionen geschredderte Flasche irgendwo abliefern — das die nur mit 2-3 Flaschen gearbeitet haben ist schon klar aber NIEMAND zahlt blind 500000€ ohne entsprechende Gegenleistung (geschredderte Flaschen) Pfandbons hin oder her sind keine Beweise. Man kann ja auch nicht im Klamotten- Laden einfach mittels Kassenzettel sein Geld zurück verlangen wenn man nicht das gekaufte Teil abgibt — logisch oder ? Ergo diese 3 sind nur kleine Fische die Wichtigen sitzen immer noch auf ihren Posten und betreiben das „Geschäft“ mit anderen Brüdas weiter.

    • Doch! Es ist nicht das erste Mal, dass soetwas passiert. Frag mich nicht wo die Schwachstelle ist, aber ich erinnere mich an einen Fall, wo EIN Getränkemarktbesitzer 3 Jahre mit nur einer Flasche 100.000 Euro erbeutete. Und das ist erst nach einer Prüpfung aufgefallen, weil einer das gesehen hat und ihn angezeigt hat.

    • naja ganz einfach, die verschiedenen Pfanddienstleister gleichen
      Zähldaten aus Rücknahmeautomaten mit den Zähldaten mit der DPG-Stammdatenbank ab und veranlassen darauf hin die Auszahlung. Den Plastikmüll sehen die nie. Da zig Millionen Pfandflaschen nicht zurück gegeben werden sondern andersweitig verschwinden, fallen 2 Millionen Flaschen im Gesamtsystem nicht auf. Nur wenn jemand plötzlich wesentlich mehr entgegennimmt als sonst wird es wohl aufgefallen sein.

  5. So was kann nur funktionieren wenn jemand aus kultursensiblen Gründen mindesten ein Auge zudrückt — wer könnte das wohl gewesen sein ?

    • Es ist nicht mal ein halbes Jahr nicht aufgefallen. Das mit dem „Auge zudrücken“ kann trotzdem durchaus stimmen.

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