Muslimischer Vater geht auf die Barrikaden: Ostereier bemalen unzumutbar

Foto:Von Yuganov Konstantin/shutterstock
Foto:Von Yuganov Konstantin/shutterstock

Österreich – „Wir sind Moslems. Wieso sollte mein Kind die Osterbräuche und -vorbereitungen mitmachen?“, so ein aufgebrachter Vater, der seinen muslimischen Sohn vom unzumutbaren Ostereier-Anmalen in einer Schule bewahren wollte. Doch die Lehrerin gab nicht nach.

Der 11-Jährige sollte in der Schule, wie alle anderen auch, Ostereier bunt bemalen. Das passte dem Vater gar nicht. Er drohte laut Krone.at sogar damit, seinen Sohn noch vor den anstehenden Osterferien von der Schule zu nehmen. Doch die Lehrerin bat zum Gespräch und zeigte sich uneinsichtig: Eierfarben und Binden von Palmbüscheln sei auch für Nicht-Christen zumutbar, so ihr Standpunkt. Wenn der Sohn nicht mitmache, solle der Vater eben eine andere Schule suchen, erklärte die Lehrerin. Die Botschaft sei angekommen, so Krone.at. Der Junge sei am Ende vom Vater sogar mit Eierfarben ausgestattet worden und macht wohl wieder mit bei den Vorbereitungen auf das größte christliche Fest. (MS)

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36 Kommentare

  1. „unzumutbar“?

    Ja, das sind all die Moscheen, die wie Pilze aus dem Boden wachsen, all die FORDERUNGEN, all die Einschraenkungen a la „kein Schweinefleisch in Schulen und Kantinen“, all die sogenannten „Ordnungsgelder“, wenn Kinder eine Moschee nicht „besuchen“ sollen, all die Klagen zum „Kopftuch“, all das Gejammer wegen „Burkinis“ und Schwimmbad-Regeln,
    das nun schon seitens des „Rat der Musleme“ geforderten „Bierverbotes“, all die
    „Messereien“, Diebstaehle, Noetigungen, Bedrohungen, Koerperverletzungen, sexuellen Noetigungen, Vergewaltigungen und MORDE!!!!

    DAS ist U N Z U M U T B A R!

    Diese Lehrerin hat sich NICHT erpressen lassen und KLARE KANTE gezeigt!
    RESPEKT!

    NUR S O geht’s! diesen Typen zeigen, WER Gastgeber ist!
    Leider wird Sie nun auch immens Aerger bekommen…
    Aber, es ist ein ANFANG….

  2. Weder Moscheen, noch der Islam gehörten zur Kultur Europas. Der EU-Vertrag Artikel 3 (3) besagt: „…Sie wahrt den Reichtum ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt und
    sorgt für den Schutz und die Entwicklung des kulturellen Erbes Europas…“
    Weder Gender- noch political correctness-Sprech gehört zur europäischen Kultur. Und genau, die political correctness und Gender als Ideal anpreisen und jedem aufzwingen wollen, labern ständig von Europafeinden, obwohl sie selbst es sind. Die EU ist eh nicht Europa und wird es nicht.

  3. Es ist einfach ein Ausloten von Grenzen : wie weit darf ich gehen ? wie lange wird nachgegeben ?
    In Deutschland hat man das noch nicht verstanden. Dort lässt man sich alles gefallen und gibt alles auf um nur ja nicht als „fremdenfeindlich“ bezeichnet zu werden.

  4. Ja, das muss eine taffe Lehrerin gewesen sein, die man in deutschen Landen kaum noch findet. Es kann aber auch an den Grünen liegen, die die Österreicher aus dem Parlament geschmissen haben, während sie bei uns schon nach der Regierungsbeteiligung mit der Krampf-Karrenklauer lechzen, und im Verbund mit den grünen Medien unsere christlichen Wurzeln und Traditionen vergiften.

  5. „Wieso sollte mein Kind die Osterbräuche mitmachen?“ – Ganz einfach, weil es hier lebt und alle hiesigen Vorteile und Zuwendungen ganz selbstverständlich beansprucht. Ein Lob für die Lehrerin, die nicht eingeknickt ist. Der Brauch, Ostereier bunt zu färben, hat nicht mal einen speziell christlich-religiösen Bezug. (Was hatte denn Jesus Christus mit bunten Eiern zu tun? Nichts! Er färbte keine und versteckte keine. Man kann natürlich eine christliche Symbolik in die Eier hineindeuten.) Nicht mal die Bezeichnung „Ostern“ ist christlich. In vorchristlicher Zeit wurde Ostern als Frühlingsfest gefeiert und da passte es gut, Eier in das Brauchtum zu integrieren, da die Hennen nach der Winterpause wieder anfingen zu legen.

    • Das Ei als Symbol der Fruchtbarkeit ist aus vorchristlichen Riten übernommen worden – so wie das Meißte aus der Christenlehre. Weihnachten fällt auch nicht zufällig in die Nähe der Wintersonnenwende…..

    • Ganz richtig, das Christentum hat, um von der Bevölkerung akzeptiert zu werden, den vorhandenen Festen eine neue Bedeutung übergestülpt. Während Karfreitag und Ostern wegen des zeitlichen Zusammenhangs mit dem jüdischen Pessach-Fest auf den Frühling festgelegt sind, gibt es im Neuen Testament keinen einzigen Hinweis, dass Jesus im Winter geboren wurde. Vermutlich hat die frühe christliche Gemeinde die Geburt Jesu auf den 25. Dezember gelegt, weil die Geburt des Mithras, dessen Kult damals mit dem aufkeimenden Christentum konkurrierte, am 25. Dezember gefeiert wurde. Und es passte dann, dass man damit dem überlieferten Fest der Wintersonnwende eine neue christliche Bedeutung geben konnte.

    • Wobei auch Ostern die direkte Ableitung von „Ostara“ ist, dem Fest zu Ehren der germanischen Göttin des Frühlings, der Widergeburt des neuen Jahreszykluses….Widergeburt; kommt einem doch im Bezug zum christlichen Ostern auch bekannt vor !

    • Das hab ich unserer Tochter mal erklärt, als die in der 4. Klasse war. Kurz darauf hatten die im Religionsunterricht Ostern durchgenommen, und sie wollte dann vom kath. Pfarrerr wissen, woher Ostern kommt. Die Antwort war in ihren Augen anscheinend nicht befriedigend, denn sie wußte es ja von mir, und sie hat nachgehakt. Das Ende vom Lied war, daß sie die Religionsstunde verlassen mußte, weil sie angeblich den Unterricht störte ! Ihre Firmung hat sie dann ein paar Jahre später ausfallen lassen …….

    • Immer schade, wenn Lehrer Fragen wissbegieriger Kinder abwürgen. Das ist natürlich nicht motivierend.

  6. Es geht also doch! Man muss nur konsequent bleiben. Unseren „christlichen“ Kindern wird ja auch zugemutet, dass sie einen Besuch in einer Moschee mitmachen.

  7. Tja, ihr stets untertänigen Deutschen.

    Oh, sollte ich jetzt Mitleid haben?
    Nein! Ihr müsst diese nationale Charaktereigenschaft selbst loswerden!

  8. Integration geht folgendermaßen: Bei UNS geht es HIER entlang. Wenn´s nicht passt, mach´ dich vom Acker!

  9. Österreich – „Wir sind Moslems. Wieso sollte mein Kind die Osterbräuche und -vorbereitungen mitmachen?“

    Deutschland – „Wir sind Christen. Wieso werden unsere Kinder unter Strafandrohung dazu gezwungen, eine Moschee zu besuchen?“

  10. Wir sind Moslems. Wieso sollte mein Kind die Osterbräuche und -vorbereitungen mitmachen?
    Aha.

    Aber Osterferien und freie Arbeitstage zu Ostern, ja dass wollen de musulmanen.
    Langsam gehn mir die richtig auf den Zeiger…..

    • Naja, immerhin hat er die Lehrerin trotz ihrer Widerworte nicht abgestochen, sondern letztendlich sogar seinem Sohn Eierfarben gekauft.

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