Bank kündigt Vereinigung der Freien Medien das Konto – Geld weg!

Seit nun einem knappen halben Jahr ist die Vereinigung der Freien Medien als Zusammenschluss diverser Blogs und Autoren aktiv. Erstmals gibt es einen regen und vor allem regelmäßigen Austausch zwischen alternativen Medienmachern, Denkern und Aktivisten. Viele neue Möglichkeiten haben sich eröffnet, Synergien werden genutzt und Ziele gemeinsam angegangen. Hinter den Kulissen wächst ein einflussreiches Netzwerk, sozusagen ein Gegenpol zum linken Mainstream, der ja bekanntlich ebenfalls gut vernetzt ist.

Wie man sich sicher denken können, schmeckt das vielen nicht. Neben hässlichen Emails oder drohenden Worten, die der Verein zumeist einfach unbeachtet lässt, gab es nun leider eine Störaktion, die der Vereinigung schwer geschadet hat. Die Bank PayCenter GmbH aus Freising, auf der das Vereinskonto geführt wurde, hat das Bankkonto ohne Vorwarnung geschlossen. Das wäre noch nicht so schlimm, ein neues Bankkonto zu bekommen ist nicht weiter schwer, aber die Bank ließ es sich anscheinend nicht nehmen, ohne zu informieren, einfach alle eingegangen Gelder an diejenigen zurück zu überweisen, die Geld gespendet hatten. Der Schaden liegt bei mehreren tausend Euro.
Gegenüber den Anfragen des Vereins wollte sich die Bank nicht äußern. Selbstverständlich wurde sofort ein Rechtsanwalt eingeschaltet, aber was bringt‘s? Das Geld ist erst mal weg und das trifft dem Verein gerade jetzt richtig hart!

Der ist nämlich mitten in der Planung der ersten beiden Kongresse im Herbst 2019 und eines großen Kongresses Anfang 2020, die Infostände werden sehr gut besucht, das Infomaterial wird den unglaublich engagierten Aktivisten förmlich aus den Händen gerissen – und damit erreicht man nun auch Menschen außerhalb des Internets! Doch auch wenn alle ehrenamtlich für die Vereinigung arbeiten, kosten die Aktivitäten doch auch Geld. Flyer und Plakate müssen gedruckt werden, Räume gemietet, Redner oder Anwälte bezahlt werden.

Wie Sie den Verein unterstützen können, erfahren Sie hier.

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24 Kommentare

  1. Das kann unmöglich rechtens sein, ein Konto von heute auf morgen einfach zu schließen und das Geld des Kunden einfach irgendwo anders hin, außerhalb seines Zugriffs zu überweisen.

  2. Ich wette, die Bank hätte das dem Verein vorab mitteilen müssen. Mir muß meine Bank auch mitteilen, daß sie eine Überweisung nicht ausführen will. Ein Bankkonto kündigen ist weit schwerwiegender. Das geht nicht hoppla hopp. Ich habe diese Bank in meine Liste aufgenommen mit einem Vermerk. Das sollten viele auch tun. Vor allem in vielen Dingen boykottieren.

  3. Wenn eine Rücküberweisung nicht rechtmäßig war, steht dem geschädigten Verein Schadensersatz in voller Höhe zu.

  4. Banker als politische Türsteher !
    Naja, sie stehen vermutlich kurz vor einer neuen Rettung.

    Und die Gründung einer eigenen Bank? (ich bin bei dieser Sache unwissend)

    • Soviel ich weiß benötigt es 3 Mio. Euro um eine eigene Bank gründen zu können. Mit meinem ehem. Bank Berater (SPK), der aus dem gleichen Örtchen kam, hatte ich solch ein Gespräch. „Ich weiß wie eine Bank funktioniert“, sagte ich zu ihm, und „man müsste doch eigentlich ein eigene Gründen.“ Er lächelte, da nicht viele wissen wie eine Bank funktioniert, etwas hämisch und meinte: „Da sind einige Hürden zu nehmen, außerdem muss man mind. 3 Mio Euro als Rücklage einbringen.“

    • Daß das Wissen erfordert, das bspw. Ich bisher nicht habe, bestreite ich nicht.
      Aber wir glauben doch beide nicht, daß es nicht genug Vermögende gibt, die konservativ-liberal denken und die sowohl das Geld wie das Wissen haben, so eine Gründung geschickt vorzunehmen. Und schließlich kann man damit sein Geld geschickt arbeiten lassen!

      Als Hauptproblem sehe ich, daß Banken untereinander arbeiten müssen und sich der Führer*Innen-Ungeist (wie im Artikel erkennbar) inzwischen unter allen Opportunisten eingenistet hat. D UND EU sind keine freiheitlichen Räume mehr.
      Zweitens: Enteignungsszenarien.

    • Sicherlich sind viele Genehmigungshürden zu nehmen und da braucht man sicherlich viel Vitamin B.
      Über solches Wissen verfüge ich auch nicht, wie eine Gründung einer Bank vorzunehmen wäre.
      Es gibt doch aber auch kleinere Bankenhäuser, die es auch irgendwie geschafft haben.
      Die Banken haben es auch nicht mehr so leicht, weshalb ich, hätte ich solch Kapital, keine Bank gründen würde. Es gibt bessere Geschäftsmodelle, ohne daß man sich von einer EZB oder Bundesbank, oder BaFin, oder wieviele Institutionen es wirklich gibt(?), sich etwas vorschreiben zu lassen.

      Zum Hauptproblem: sehe ich auch so.
      Dirk Müller sagte ja auch, wenn es stimmt, daß die Deutsche Bank der Politik die fertigen Gesetze vorlegt ist es schlichtweg skandalös.

      Gestern sah ich einen Werbespot der Deutschen Bank. Jugendliche in einer Sporthalle die ganz einfach das „Seil“ rauf „klettern“. Eher schwebten sie da hoch mit den Griffel am Tuch und der Sprecher meinte:“… so einfach wie aufsteigen…“
      Anschließend wurde einem 0,75% p.a. auf 6 Monate garantiert versprochen. 0,75%!

  5. Ich finde die Aktionen des Vereins der Freien Medien großartig und werde noch heute eine 50-Euro-Schein abschicken.
    Das gute alte Bargeld ist 1000 mal besser als diese betrügerischen Banken.

  6. Die Bank kann zivilrechtlich und strafrechtlich belangt werden: Aus zivilrechtlicher Sicht muss sie dem Kontoinhaber den Hauptschaden und alle Nebenkosten begleichen. Aus strafrechtlicher Sicht hat sie Kundengeld veruntreut.

    • Und einen Staatsanwalt (leider weisungsgebunden) und zwei Richter (leider nur auf dem Papier „nicht weisungsgebunden“)

    • Das glaube ich auch. Da wurde Druck auf die Bank ausgeübt. Meist wird da gedroht, den Verdacht eines „Skandals“ in die Medien zu lancieren. Auch wenn die Bank nach langer Zeit ihre Unschuld beweisen kann, der Ruf ist ruiniert. Vor so einem Scenario knickt dann jede Bank ein.

  7. Verletzte oder gar angeschossene Tiere können wütend,bis zur
    Raserei werden. Wie man hier sieht.

  8. Gleichgültig welche politische Richtung eine Bankkontoinhaber hat: wird das gekündigt, darf die Bank das Geld nicht einfach behalten!

    Ansonsten ist es Betrug, Raub!

    • Völlig richtig. Hier ist die Sachlage jedoch etwas verzwickter. Spender überweisen Geld auf das ihnen bekannte Konto, da dieses aufgelöst wurde kann es dem einstigen Inhaber nicht mehr gut geschrieben werden und wird zurück transferiert. Der Spender bekommt sein Geld wieder aber „Freie Medien“ bekommt auf diese Weise ein Finanzproblem.

    • Wenn das Konto gelöscht wurde, dann ist es in Ordnung, daß die dann noch
      eingehenden Spendengelder zurücküberwiesen werden, weil das Konto nicht mehr existiert. So wie ich das verstanden habe wurden aber die Gelder, die sich schon auf dem Konto befanden und daher den „Freien-Medien“ gehörten, auch zurücküberwiesen. Das ist für mein Verständnis Diebstahl von Seiten der Bank. Das ist doch das Gleiche wenn mein Konto aufgelöst würde und mein(!) Lohn, also mein Geld, einfach an den Arbeitgeber zurücküberwiesen wird.

    • Wenn das Konto gelöscht wurde, dann ist es in Ordnung, daß die dann noch
      eingehenden Spendengelder zurücküberwiesen werden, weil das Konto nicht mehr existiert. So wie ich das verstanden habe wurden aber die Gelder, die sich schon auf dem Konto befanden und daher den „Freien-Medien“ gehörten, auch zurücküberwiesen. Das ist für mein Verständnis Diebstahl von Seiten der Bank. Das ist doch das Gleiche wenn mein Konto aufgelöst würde und mein(!) Lohn, also mein Geld, einfach an den Arbeitgeber zurücküberwiesen wird.

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