Geplatzte Abschiebung von Vergewaltiger – Jetzt spricht das Opfer

Symbolfoto:Von AstroStar/shutterstock
Symbolfoto:Von AstroStar/shutterstock

Großbritannien – Im vergangenen Oktober gingen die Passagiere in einem Flieger auf dem Londoner Flughafen Heathrow auf die Barrikaden, als sie mitbekamen, dass sich unter ihnen ein Somalier befand, der sich lautstark gegen seine Abschiebung wehrte. Die Gutmenschen machten sich für den brutalen Vergewaltiger stark – und hatten Erfolg. Sein Opfer hat dafür kein Verständnis. Sie war erst 16 Jahre alt, als Yaqub Ahmed 2007 zusammen mit drei anderen Männern über sie herfiel – unter dem Verbrechen leidet die junge Frau heute noch. 

Die 27 Jahre alte Frau sitzt auf einer Parkbank, als sie sich mit dem Reporter der MailOnline zum Gespräch trifft. Der Ärger sei ihr deutlich anzusehen, so der Reporter. Sie könne ihre Wut kaum unterdrücken, als sie auf den Moment zu sprechen kommt, als sie im Oktober das Video zu Gesicht bekam, in dem zahlreiche gutmenschliche Passagiere sich gegen die Abschiebung des somalischen Vergewaltigers wehren (jouwatch berichtete).

„Bringt ihn wieder raus“, so die Rufe der Empörten, als Yaqub Ahmed mit lautstarken Schreien versucht, auf sich aufmerksam zu machen und so seinen Heimflug nach Somalia boykottiert. Das Gekreische von allen Seiten hat Erfolg – der 29-jährige Ahmed kann den Flieger wieder verlassen (jouwatch berichtete).

„Ihr glaubt, das waren schlimme Schreie?“, fragt „Hannah“, die heute zweifache Mutter ist. Sie ist mehr als empört über die Urlaubsreisenden, die ihren Vergewaltiger vor wenigen Monaten so vehement verteidigten und völlig ignorierten, dass dieser Mann ihr Leben in tausend Stücke zerschmettert hat.

„Ihr hättet hören sollen, wie ich geschrien habe“

Im August 2007 habe sie in dem kleinen Appartement im Norden Londons um ihr Leben geschrien, als die vier Männer über sie hergefallen seien. „Wie könnt ihr nur einen Vergewaltiger verteidigen, wie konntet ihr eingreifen? Er war in Handschellen und sollte das Land verlassen. Wer seid ihr, dass ihr die Justiz behindert? Ihr wusstet zwar nichts über die Hintergründe, aber ich hoffe, ihr seid jetzt alle richtig stolz darauf, etwas verhindert zu haben, auf das ich so lange gewartet habe und das mir ein Gefühl von etwas mehr Sicherheit gegeben hätte“, so die aufgebrachte jungen Frau.

Sie habe im Oktober 2018 den Artikel über die missglückte Abschiebung ihres Vergewaltigers gelesen und sich kaum überwinden können, das Video anzusehen: „Ich wollte sein Gesicht einfach nicht wiedersehen“, schildert sie den Moment in ihrem Schlafzimmer. „Als ich sah, wie alle jubelten und riefen ´Du bist jetzt ein freier Mann´, war ich rasend vor Wut“.

Ihre vier Vergewaltiger wurden zu insgesamt 35 Jahren Gefängnis verurteilt. Einer von ihnen floh vor der Strafe nach Syrien und schloss sich dem IS an. Er soll inzwischen laut MailOnline tot sein. Zwei andere Täter sind inzwischen aus der Haft entlassen worden. Hannah treibt die Angst um, ihnen wieder zu begegnen.

Alles auf Anfang – Vergewaltiger legt Einspruch gegen seine Abschiebung ein

Nach der geplatzten Abschiebung von Yaqub Ahmed habe sich der mentale Zustand von „Hannah“ dramatisch verschlechtert. Sie kämpft immer noch mit der durch ihre Vergewaltigung ausgelösten komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Jetzt fehlt ihr sogar der Mut, sich etwas weiter von ihrem Zuhause zu entfernen. Im November gab sie wegen der Angstzustände und dem Stress ihren Job auf, den sie liebte.

„Die meiste Zeit fühle ich mich hoffnungslos, es hört nie auf, ich werde nie darüber hinwegkommen“, erklärt die verzweifelte junge Frau. „Sie müssen ihn einfach abschieben. Wie konnten sie erlauben, dass das passiert? Es ist eine absolute Farce. Ich dachte, dass es so etwas wie Opferrechte gibt. Wo sind meine Rechte jetzt?“ fragt „Hannah“.

Jetzt – fünf Monate später – befindet sich der 29-jährige Yaqub Ahmed in einem Abschiebezentrum. Den britische Steuerzahler hat das bisher weitere 18.000 Pfund – knapp 21.000 Euro – gekostet. Seine Abschiebung sei immer noch geplant, heißt es von offizieller Seite. Ahmed hat dagegen Einspruch erhoben. Am 14. März erschien er zu einer Anhörung vor einem Einwanderungsgericht in Nottingham. Sowohl das Innenministerium als auch das Tribunal weigerten sich letzte Woche laut MailOnline das Ergebnis der Anhörung bekannt zu geben. (MS)

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59 Kommentare

  1. Nichts wird so schnell fallen gelassen, wie ein Opfer der Hereingewunkenen. Deshalb verschweigen die Willkommensklatscherinnen ja auch, wenn es sie einmal selbst erwischt, oder sie erfinden für ihren Vergewaltiger schon mal eine deutsche Herkunft.

  2. Da wär ich mir nicht so sicher.
    Die ändern ihre Meinung noch nicht mal dann,

    wenn die eigene Tochter abgeschlachtet wird.
    Hatten wir doch schon öfter mal.

  3. Es ist so unendlich frustrierend, dass die Gutmenschen in der Überzahl sind. Die haben uns auf der Demo angespuckt und zum Bahnhof gejagt. Ich hoffe nur, dass möglichst viele von ihnen das bekommen, was sie sich sehnlichst wünschen.

  4. Die, die dafür gesorgt haben, daß dieser Verbrecher nicht abgeschoben wurde, sollten sich diesem zur Vergewaltigung zur Verfügung stellen. Vielleicht sind die anderen Drei ja bereit, ihrem Kumpel unterstützend zu assistieren? /Sarkasmus off

    Aber: Nur so werden diese Gutmenschen begreifen, was sie dieser Frau angetan haben.

    Sollten diese Verbrecher wieder straffällig werden, so hoffe ich, daß sie sich dann wenigstens an einem der Abschiebeverhinderer vergreifen und nicht wieder Unschuldige darunter leiden müssen.

    Ich kann die Wut dieser Frau durchaus verstehen!

  5. Oh wie ich sie hasse diese selbstgerechten Gutmenschen. Verantwortungslose Heuchler sind sie. Aber ehrlich gesagt, warum muss sich ein Rechtsstaat so etwas gefallen lassen? Warum kann man diesen Leuten die Kosten, die sie durch ihr Verhalten verursachen, nicht in Rechnung stellen? Davon abgesehen, wenn sich dieser Bastard meint im Flieger daneben benehmen zu können müsste er einfach in einen kleinen Stahlkäfig gesperrt und wie ein Hund im Gepäckraum transportiert werden. Damit er dort ruhig bleibt eine gute Portion Sedativum. Wenn dies unter den Abzuschiebenden bekannt wäre, bliebe in Zukunft den Polizisten ein solches Theater erspart

    • Wenn die Freiheit und die Zivilisation sich nicht mehr wehrfähig erweist, haben wir solche Resultate der Schwäche und der falschen Nachgiebigkeit gegenüber den primitiven und archaischen Reaktionen von Verbrechern aus diesen Ländern. Die Passagiere waren egoistisch und haben sich gegen die Justiz und die Mehrheitsgesellschaft gestellt. Das ist eine Schande.
      Gerade deshalb hätte man Härte und Konsequenz beweisen müssen.

  6. Frau Merkel wollte unschöne Bilder an der Grenze nicht unter ihrer Führung gesehen haben. Deswegen wurden die Grenzen aufgelassen, damit Jeder rein spazieren kann. Hauptsache Frau Merkel bleibt die tolle Kanzlerin. Mutter Teresa

  7. Gutmenschen ohne Hirn und Verstand.
    Werbeslogans Flüchtlinge nicht abschieben auch ohne Hirn und Verstand.
    Weil sie das Abschieben verhindert haben, sind sie reif für das Paradies.
    So läuft es ab.
    Kurz gefaßt. Volltrottel. So ticken die Grünen und Linken.

    • Jedesmal, wenn man den Finger in die Wunde der flächendeckenden Verweichlichung der heutigen Männer legt, kriegt man keine Likes oder max. einen wie hier. Logisch, denn die Männchen fühlen sich ertappt und die Weibchen werden gewiß nicht dagegen protestieren… Alles klar? Esther Vilar: Der dressierte Mann (Buchtitel), für den die Autorin von Kampfemanzen auf einer damals noch Frauentoilette (natürlich in Frankfurt a.M.) an den Haaren gezogen, festgehalten und regelrecht verprügelt worden war. Deshalb hat sie für lange Zeit dies verfluchte 68er und Emanzendeutschland verlassen.
      In der seinerzeit feministisch & sowieso links versifften Presse fand das keine Erwähnung.

    • Oh ja, das verstehe ich. Ich las es in den 1970ern und war gerade frisch verheiratet. Und ob man’s glaubt oder nicht: Meine Frau hat es mir quasi auf den Nachttisch gelegt.

  8. Jeden einzelnen dieser Gutmenschen sollte man mit den 4 Vergewaltigern in eine Zelle sperren und den Schlüssel wegwerfen.

    • Dein Name erklärt alles. Offensichtlich gehörst du auch nicht hierher. Inzwischen gibt es aber Migranten, die die Sch… voll haben von euch Uneinsichtigen und Unverschämten, weshalb sie gegen eine weitere Masseneinwanderung demonstrieren. So wird auch euer eigenes Lager gespalten, weil ihr zu starrsinnig und rechthaberisch seid.

    • Ach, warum denn?
      .
      In Europa gibt es tausende Häuser, die meinen Namen tragen.
      Ich lasse Sie gerne kostenfrei darin wohnen.

    • Sie sind doch angeblich Seminarleiter.
      Also sollten sie auch in der Lage sein, sich selbst zu informieren.

    • Also doch leere Versprechungen?
      Und was hat das Eine mit dem Andern zu tun?
      Sie könnten bei mir auch heute noch eine Menge lernen.

    • Wieso?
      Kommen Sie, klopfen Sie an und bitten um Unterkunft.
      .
      Sind Sie zu dumm um sich selbst zu informieren?
      Gehen Sie zu PRO-Asyl, dort werden Ihnen geholfen.
      .
      Meine Güte. Ich unterhielt mich wirklich mit einem Dummkopf, der an ADS leidet.
      Deshalb ist für mich Schluß.

    • Bleiben wir beim Sie.
      Meine Freunde such ich mir selbst aus.
      Nur solche, die auch Denken können.
      .
      Also.
      In welches Land dürfen sie nicht einreisen?
      .
      Sagen Sie nicht in die BRD.
      Hier sind die ja von allen herzlich eingeladen.
      Da Sie offensichtlich auch zu den 87% Nichtdenkenden gehören, auch von Ihnen.
      .
      PS: Es gibt keine dumme Fragen.
      Nur dumme Antworten.
      Wie man hier sehen konnte.

    • Das weiß ich besser, Sie Anfänger. Es gibt sogar furchtbar dumme Fragen. Die vom Thema wegführen oder nur Zeit schinden sollen.
      Ich habe diese Spielchen als Seminarleiter nie mitgemacht, sondern ins Leere laufen lassen, oder, wenn das auch mal sinnvoll schien, sogleich umformuliert. Die dummen Fragen dummer oder obstruktiver Teilnehmer in den Speicher getan, wenn Ihnen das was sagt.
      Zu denen gehört aber diese nicht: Wieso drehen Sie eigentlich Ihren Namen um? Was soll der Quatsch? Stehen Sie etwa nicht zu Ihrem Deutschsein?
      Im Übrigen hatte ich gar keine Frage gestellt.
      Und ein Letztes: Wer sich wie eine Semmel präsentiert, läuft Gefahr, auch wie eine Semmel behandelt zu werden.
      (Zitat eines Kommentators auf einem anderen Kanal)

    • Sie und Seminarleiter?
      Bezweifle ich ernstlich.
      Alleine ihr erster Satz sagt schon alles.
      Er ist unvollständig.
      .
      Sei erkennen ja nicht mal, daß ICH eine Frage gestellt habe.
      Und wie man sehen kann, haben Sie auf die Frage nicht korrekt beantwortet.
      Also: Dumm beantwortet.

    • Irrtum, Sie können sich nicht sachgerecht und klar genug ausdrücken.

      Merke: Die Verantwortung für die gelingende Kommunikation liegt beim Sender, nicht beim Empfänger. (Paul Watzlawick)
      Ob Sie meine Professionalität bezweifeln oder nicht, scheint mir nicht so wichtig. Denn sie hat mich bis zu denen geführt, die seinerzeit noch 250.000,- bis 350.000,- DM p.a. verdient haben. Die haben mir fasziniert zugehört und gelernt.

    • Also, wo ist die sachgerechte und klare Aussage bei ihrem obigen ersten Satz?
      Deshalb zum 3. Mal.
      Welches Land soll Einreiseverbot verhängen?
      .
      Naja. So viel habe ich nicht verdient.
      Aber mehr als den ersten Betrag.
      .
      Diese Gutverdienenden wußten nicht, daß es auch unfähige „Seminarleiter“ gibt.
      Deshalb die Faszination.

    • Sind sie ein Neidhammel? Stellen Sie sich mal vor den Spiegel. Fragen Sie Ihre Frau nach Ihren schlechten Eigenschaften, Mann.
      Ist ja ekelhaft, diese Rechthaberei. Im Coaching hätt‘ ich Sie in die Mangel genommen, so daß Sie diese abstoßende Attitüde eingemottet hätten.
      Ach ja, hatte ich vergessen zu sagen, daß Seminare leiten nur ein Spezialgebiet war. Das Managementtraining und -coaching war interessanter, weil Menschen dabei ihre Fähigkeiten zusehends erweitert haben.

      Also, nochmals: Sie sind als Sender für das Gelingen Ihrer Kommunikation verantwortlich, nicht ich. Das kann doch nicht so schwer sein.
      Also warum verstecken Sie sich hinter einer Namensumdrehung.
      Somalia interessiert mich nicht.

  9. Dann sollte man endlich Abschiebeflüge starten, in denen keine Touristen hocken. Nur die Begleitpersonen u. die Ausgewiesenen.

    • Aber mit einer Frachtmaschine oder einem Frachtschiff, da gehen viel mehr rein auf einmal, denn herlaufen konnten sie, aber zurück wollen sie geflogen werden.

    • Ich erinnere mich an den Roman Papillon da wurden die Verurteilten in Ketten zu den Transportschiffen geführt. Da hat sich auch keiner um deren Wohlbefinden geschert. Ist ja noch garnicht so lange her.

      Bei Problemen gabs was mit der Dampfdüse.
      Für mich ist Abschiebung auch keine Bestrafung, diese hat vorher zu erfolgen.

    • Der Geist war, man hat Mörder wie Mörder behandelt. Der Verurteilte hätte auch eine Verabredung mit der „roten Dame“ kassieren können.

      Übrigens auch in England, da stand man bei einer Kneipenschlägerei mit Todessfolge auch ganz schnell vor dem Kreidestrich.

    • Man schaue sich mal an, wie die Gefangenen in Hochsicherheitstrakten von amerikanischen Gefängnissen rumlaufen. Oder Guantanamo.

  10. Den Gutmenschen alle Kosten in Rechnung stellen ( incl. einer Entschädigung des Opfers ) und wegen Verhinderung einer staatlichen Hoheitsaufgabe anzeigen.

    • Ich würde mir darum die gute alte Prügelstrafe für diese Rechtsverhinderer wünschen. Das wirkt immer, besonders, wenn Freunde und ggf. auch eigene Kinder zusehen müssen.
      Denn so viel Freiheit und Toleranz ist noch keinem Irrsinnigen bekommen. 😕

    • Könnte das alles damit zusammenhängen, daß die Stockhiebe auf den Allerwertesten durch den Lehrer in der Schule wie auch die normalen Ohrfeigen für jede Respektlosigkeit durch den Ungeist der 68er mehr und mehr abgeschafft wurden, bis auch unsere Gerichte komplett versifft waren und einer, der den gesetzlich vorgegebenen Strafrahmen ganz legal und legitim ausgeschöpft hat, sogleich als „Richter Gnadenlos“ desavouiert, beschimpft und verleumdet wurde?
      Man hat diese Dumpfbacken leider der kulturbewahrenden physischen Behandlung entzogen. Wen ich meine? Reiner Langhans & Consorten.

    • Bitte zur eigenen normativen Korrektur Dr. Karlheinz Weißmann über den „Kulturbruch 68“ hören. YouTube von der Bibliothek des Konservatismus.
      Nebenbei bemerkt: Da kann man endlich mal einen brillanten Redner ohne typisch deutsche Minderwertigkeitskomplexe hören.

  11. Ich war nie ein Mensch der anderen was an den Hals wünscht,aber diesen herangezüchteten Ratten gönne ich von Herzen eine Widerliche greuel Tat wie es Hannah und allen unzähligen Opfern seit 2015 angetan wurde!!!!

  12. Ich weiss nicht, was gefährlicher ist: Unsere linksgrüne Willkommens-Regierung, die solche Vergewaltiger und Terroristen ins Land holen, oder all die verblendeten dummen Gutmenschen da draussen, die denken, sie hätten die Moral und Weisheit für sich gepachtet! Es gilt beide zu bekämpfen. Das sind wir all den Opfern des Multikulti-Wahnsinns schuldig!

    • Vor allem diese vollverpeilten Gutmenschen sind schuld.
      Das sind die aus den Speckgürteln der Großstädte,
      die wählen dieses Pack.
      Die kommen mit diesen Viech..n nie in Kontakt.

      Nur dadurch sind die an der Macht.

    • Könnte sich noch ändern, ist bloß eine Frage der Anzahl… bis die auch in die hübschen Vororte ziehen und dort die Häuser für sich beanspruchen .

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