Ganz schön Gaga: Deutschland, sicheres Land mit steigender Clankriminalität

Symbolfoto: Von VMCgroup/Shutterstock

Berlin/Düsseldorf – Glaubt man den Beteuerungen diverser Innenminister, Deutschland wäre so sicher wie nie, und liest zugleich Berichte über die steigende Clankriminalität und Messerattacken, so kommt man sich im wahrsten Sinne des Wortes verschaukelt vor. Ein gutes Beispiel für die die Abgründe der Kriminalität in Berlin und NRW bei gleichzeitiger Verleugnung und Verdrängung gibt wohl ein Bericht der WELT. Da heißt es unverblümt: „Kriminelle Großfamilien schüchtern Ermittler und Bevölkerung ein – und verüben immer wieder spektakuläre Verbrechen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert einen strengeren Kurs – und bringt den Verfassungsschutz ins Spiel.“ Also was denn jetzt? Haben uns und die Kriminalstatistiker verschaukelt? 

Das 30seitige Positionspapier „Clankriminalität bekämpfen: strategische Ausrichtung – nachhaltige Erfolge“, dass der Vorstand des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) jetzt beschloss und WELT AM SONNTAG vorliegt, gleicht einem Brandbrief und Hilfeschrei. „Die rund 25 Clanfamilien in der Hauptstadt agieren immer dreister“, heißt es da aus berufenem Munde. Demnach versuchen die kriminellen Großfamilien zunehmend Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) einzuschüchtern. Reifen von Dienst- und Privatfahrzeugen werden aufgeschlitzt, Staatsanwälte können sich nur mit Personenschutz bewegen. Wer sich mit der organisierten Kriminalität und der Clankriminalität herumschlägt, lebt gefährlich.

Auch in Nordrhein-Westfalen insbesondere im Ruhrgebiet geht’s rund: Dort haben laut Bericht Mitglieder der rund 50 örtlichen arabisch-libanesischen Großfamilien den öffentlichen Raum besetzt. Dies zeigt sich in fehlendem Respekt gegenüber Polizei und Rettungskräften und aggressivem Auftreten. Fazit: Es hat sich eine Parallelgesellschaft und Paralleljustiz entwickelt.

„Einzelne Mitglieder derartiger Familienclans fallen signifikant häufig als Straftäter auf“, schreiben die Kriminalbeamten in ihrer Analyse. In mehreren Städten in NRW würden größere Personengruppen mit Migrationshintergrund durch Ordnungsstörungen und Straftaten die Bevölkerung einschüchtern – und schlicht die „Straßen“ für sich reklamieren, zitiert die WELT die Ordnungshüter weiter.

Gegenüber der Polizei herrscht offene Feindseligkeit. Bußgelder helfen wenig. Die Hälfte wird gar nicht erst bezahlt.

Alle Parteien verschließen die Augen – wirklich alle?

Bittere Bilanz des BDK: „Das Verhalten insbesondere der kriminellen Mitglieder von Großfamilien ist ein Paradebeispiel misslungener Integration.“ Politiker aller Parteien würden seit mehr als 20 Jahren die Augen verschließen. Damit sind wohl in erster und einziger Linie die Parteien gemeint, die seit zwanzig Jahren in NRW ihre Hände im Spiel haben. Die einzige Partei, die hier seit 2016 den Finger in die Wunde legt, wird explizit nicht genannt. Und so geht das Gejammer, dass man mit einer anderen Politik überflüssig machen könnte, weiter:

„Lediglich anlässlich bevorstehender Wahlkämpfe würde das Thema aufgegriffen, danach allerdings nicht mehr nachhaltig“, klagen die Kriminalisten. Sorry, bei der AfD ist das Dauerthema, wie die Pressemeldungen der AfD-NRW anschaulich beweisen.

„So konnten sich die kriminellen Strukturen über Jahre verfestigen“, heißt es weiter im Kriminaltango der Hilflosigkeit. Die Clans hätten sich durch diese Politik des Wegschauens in ihren Wohnorten „etabliert“.

Als Konsequenz fordern die Kriminalbeamten bei der Bekämpfung der Clankriminalität eine engere Einbindung des Verfassungsschutzes und sogar Eingriffe in das Familienrecht, zum Beispiel um Kinder aus Clanfamilien herauszunehmen und in staatliche Obhut zu nehmen. Andere Vorschläge zielen auf die kaum ausgeschöpften Möglichkeiten, kriminell erworbenes Vermögen einzuziehen. Zu diesem Thema sagte unlängst der ausgewiesener Clankenner Ralph Ghadban, auf web.de, dass solche Maßnahmen auf Grund der komplizierten Rechtslage wenig bringen:„Der Staat hat Immobilien beschlagnahmt, die Mieten fließen aber weiter zu dem Clan. Wenn dann die Heizung defekt ist oder andere Reparaturen anfallen, muss der Staat mit Steuergeldern einspringen.“

Schon im Vorfeld haben sich SPD und Grüne, die laut Ghadban durch ihre Multikulti-Politik Schuld am Entstehen der Parallelgesellschaften haben, gegen ein solches Gesetz ausgesprochen. Und die Grünen sind wie man sieht im Aufwind. Bemerkenswert ist, dass ein Libanese sich hier weiter aus dem Fenster hängt, als die Polizei. Am Ende gilt: Wie bestellt so geliefert. Außer der AfD haben sich alle Partien einmütig für eine Politik des Verdrängens entschieden. Und die AfD in NRW hat bei der Landtagswahl lediglich 7,4 Prozent der Stimmen bekommen. Zu wenig, um politisch eine Kehrtwende in der Sicherheitspolitik in Gang zu setzen. Zudem steht sie überall unter Dauerbeschuss. Bei der nächsten Kommunalwahl 2020 haben die Wähler die Möglichkeit ihre Versäumnisse zu korrigieren. Denn auch Polizeibeamte setzen im Prinzip nur das um, was ein Parlament vorgibt. Und wenn dieses Parlament strengere Gesetze beschließt, hat die Polizei auch größeren Handlungsspielraum. Alles andere ist nur Säbelrasseln und Schattenboxen. (KL)

 

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10 Kommentare

  1. Die Aussage „Deutschland wird immer sicherer“ stimmt, wenn man sich nicht in das „Pack“, das dem Politgesindel am Ar… vorbeigeht, sondern in die verehrten Neubürger hineinversetzt. Für diese gehätschelte Spezies wird Deutschland immer sicherer vor Strafverfolgung, denn welche Vergewaltigung oder welcher Messermord wird denn heute noch aufgeklärt?

    Die überlastete Polizei hat schließlich Wichtigeres zu tun. Da werden z. B. Sonderkommisionen gebildet, um den Verbrecher zu finden, der ein Kreuz für Mia oder Maria aufgestellt hat.

    • „….die Polizei hat schließlich wichtigeres zu tuen. “ Hat man gesehen am WE und überhaupt! Blitzermarathon und jagt auf Tempo,- und Parksünder. Die Polizei „spielte eine einnehmende“ Rolle.

  2. Das Bild zeigt die russische Omon. Die brauchen keine 20 30 Leute wie unsere hier. Die Krimminellen wissen wenn Omon Polizei kommt ist der Spass ganz schnell zu Ende.

  3. Bei unseren neuen Freunden ist das keine Kriminalität sondern gelebte Folklore und so sieht unsere Regierung das auch. Also aufhören mit der Panikmacherei! Man muss die mitgebrachten Sitten und Gebräuche achten, akzeptieren und tolerieren ansonsten ist man ein Rassist, ein Rechter, ein Nazi und wenn es ganz schlimm kommt ein AfD Anhänger.

  4. NRW mit ihrem bisherigen linksversifften Klüngel, hat diesen Zustand seit 20 Jahren herausgefordert und somit akzeptiert. Ach nein, es waren doch wiedermal die „Rechten“
    die, dass Land kriminalisiert haben.

  5. Vor 30 Jahren wären wir nie auf die Idee gekommen, unsere Wohnungstür doppelt und dreifach zu sichern. Heute lassen wir sie nicht einmal offen stehen, wenn wir zum Müllschlucker gehen, den wir zum Glück noch haben.

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