Wo die SPD regiert, ist die Armut am größten

Joachim Müller

Die Lebenslüge der SPD lässt sich mit einem Wort zusammen-fassen: Ruhrgebiet. Seit der Kohlekrise an der Ruhr im Jahre 1958 hantierten Generationen von SPD-Ministerpräsidenten – von Johannes Rau über Peer Steinbrück und Wolfgang Clement bis Hannelore Kraft – mit dem Zauberwort „Strukturwandel”.

Politisch hat sich das Narrativ von einem tapferen Bundesland, das sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf der Geschichte zieht, bewährt. Der Wahlslogan der SPD „Wir in NRW“ gehört zu den erfolgreichsten der deutschen Wahlkampfgeschichte: 48 von 73 Jahren regierte in NRW die SPD.

Die Bertelsmann-Stiftung hat jetzt in einer umfangreichen Studie die Lebenslüge der SPD als solche enttarnt. Das Ergebnis der Studie kann man als Co-Referat zu den erdrutschartigen Wahlverlusten der SPD in Nordrhein-Westfalen lesen.

Die Armutsquote, also die Zahl der Menschen, die dauerhaft auf staatliche Hilfe angewiesen sind, steigt in NRW und vor allem im Ruhrgebiet seit vielen Jahren – und das gegen den Bundestrend.

Insgesamt beträgt die Armutsquote in Deutschland 10,1 Prozent. In den Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern liegt sie bei 14 Prozent und in den Ruhrgebietsstädten bei 18,3 Prozent.

In Gelsenkirchen lebt mehr als jeder Vierte von staatlicher Alimentation, in Dortmund, Essen und Duisburg jeder Fünfte.

Der damalige Chefreporter von „DIE ZEIT“, Stefan Willeke, der selbst aus Bochum stammt, hatte die Zustände bereits vor der vergangenen Landtagswahl drastisch beschrieben:

Die Dortmunder Nordstadt gleicht einer failed city. Straßenstrich, Rechtsradikale, Drogenhandel.

In Duisburg-Marxloh bekämpfen sich türkische und arabische Jugendbanden.

Im Gelsenkirchener Süden sind Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien in viele Häuser gezogen – mit der Folge, dass die Alteingesessenen weggehen.

In Essen gibt es Straßen, in denen die Gardinen schon lange aus den Fenstern verschwunden sind. Dort will niemand mehr wohnen. Dinslaken ist ein Anziehungspunkt für Islamisten. Diese Städte wären erleichtert, wenn sie sich um Schlaglöcher in kaputten Straßen kümmern dürften.

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11 Kommentare

  1. Raider heißt schon seit geraumer Zeit Twix, geändert hat sich jedoch nix. Seit Jahren ist die Merkel-Lusche Laschet (CDU) in NRW am Ruder. Alles wie gehabt. Laschet und Konsorten gehören ebenfalls zur sozialistischen Refugees-Welcome-Fraktion.

  2. Und welche anderen Parteien tun da was dagegen? Für mich ist das alles eine Mischpoke, die nur an sich selbst denken, ohne dafür was zu leisten, mit Merkel angefangen.

  3. Sozialismus und Kommunismus waren schon immer sehr anfällig für Diktaturen, Armut, Korruption, Vetternwirtschaft und Narzismus.

    Warum sollte es bei SPD anders sein ?

  4. Wo die SPD regiert, ist die Armut am größten

    Dies ist keine Überraschung, sondern vielmehr eine Gesetzmäßigkeit.

    Die einfache Formel – auch für Erstklässler geeignet – lautet:
    SPD = Armut

    • Und dazu sollte man wissen, daß die SPD unter allen Parteien die ist, die am meisten Spargroschen der Arbeiter eingesammelt hat und damit das gigantischste Firmenimperium mit den Bereichen Verlage, Versicherungen und Zeitungen u.v.a. angesammelt hat. Dieses kommt immer mehr der wachsenden Bonzeokratie zugute. Darum fürchten die auch nicht den Untergang, weil für sie vorgesorgt ist, während Kumpel Arbeiter schon lange auf dem kümmerlichen Altenteil hockt. Den Untergang vor Augen sind sie quietschvergnügt, denn dann schüttet es noch einmal kräftig!

  5. Ist doch nichts neues, unter Hannelore Kraft ist die Kinderarmut in NRW extrem gestiegen und als ein Journalist sie vor der Kommunalwahl daraufhin angesprochen hat, wurde der angeschnauzt „was interessiert es mich, was wir vor Jahren (Agenda 2010) verabschiedet haben“.

  6. Wen wundert es? Die arbeitende Bevölkerung wurde seit der Novemberrevolution von der SPD regelmäßig in die Pfanne gehauen!

  7. Das braucht nicht zu verwundern. Die SPD (wie auch generell alle Linken) leben im Grunde genommen von der Ausbreitung von Armut und Elend sowie der oftmals „kreativen“ Umverteilung von Steuergeldern. Dabei springt natürlich immer ein bischen für die eigene Tasche ab. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Es ist mittlerweile ein lukratives Geschäftsmodell für allerlei in der Armutsindustrie verwurzelten Beratungs-, Bevormundungs-, und Betreuungsunternehmen geworden, schließlich müssen die Heerscharen an Sozialwissenschaftler, Betreuer, Psychologen, Therapeuten etc. ja irgendwo unterkommen. Seit Schröder ist die Armutsindustrie ein nicht mehr wegzudenkender Wachstumsfaktor.

    Eine Gesellschaft, in der ökonomische Ungleichheit keine Rolle mehr spielt und in der im Grunde genommen jeder mit seinem Leben zufrieden ist, weil er in der Lage ist, mit seinem selbstverdienten Vermögen selbstbestimmt und anständig zu leben, ist das absolute Grauen für alle Sozialisten und ideologischen Gleichmacher, denn es macht sie und ihre Parolen überflüssig.

    Die Armut und das Elend werden niemals verschwinden. Dafür wird die asoziale Politik schon sorgen. Verlasst euch drauf. Und zieht euch warm an.

  8. Stefan Willeke: „Die Dortmunder Nordstadt gleicht einer failed city. Straßenstrich, Rechtsradikale, Drogenhandel.“

    Da bin der „DIE ZEIT“ wirklich dankbar, dass sie endlich bereit ist nationalistische Türken, bärtige und vollverschleierte Moslems sowie überhaupt Integrationsverweigerer, die ihre eigenes Süppchen von übersteigertem Patriotismus, Intoleranz, Homophobie, Antifeminismus und provokativem öffentlichem zur Schaustellen ihrer Herrenrassen-Kultur nebst dazugehörigen Eroberungs- und Expansionsplänen zurecht als das zu bezeichnen was sie sind: Rechtsradikale!

  9. Na, die SPD ist doch die Partei der Gleichheit, die Partei der sozial Schwachen, der Abgehängten, der Leute die nur Forndern aber nichts Leisten, der Arbeitsscheuen, Faulen, Arbeitsunfähigen, Kriminellen, Drogenabhängigen, der Türken und der Migranten.
    Warum solle die sich anstrengen?
    Die SPD wird es den Arbeitern schon nehmen und an die Nichtsnutze verteilen.
    Früher war die SPD die Partei für die Leute die in der Früh um 6:00Uhr aufstanden und in die Arbeit gingen. Heute ist die SPD die Partei für die Leute die sich in der Früh um 6:00Uhr die erste Halbe Bier aufmachen und wieder ins Bett legen.

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