Monheims Islam-Bürgermeister lädt AfD-Politikerin aus Podiumsdiskussion aus

Daniel Zimmermann (Bild: Screenshot)
Daniel Zimmermann (Bild: Screenshot)

NRW/Monheim – Am nächsten Freitag sollte eigentlich in der Volkshochschule (VHS) der Stadt in Kooperation mit der Monheimer Europa-Union eine Podiumsdiskussion zur EU-Wahl stattfinden. Geplant war, jeweils einen Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien einzuladen. Davon nimmt der in den Islam verliebte Bürgermeister Daniel Zimmermann „einvernehmlich“ mit dem Vorsitzender der Europa-Union und der VHS-Leiterin Abstand. Die Veranstaltung wird ohne AfD-Teilnahme stattfinden. Man wolle sich von der AfD nicht vereinnahmen lassen, so die mehr als durchsichtige Begründung.

Eigentlich war die EU-Wahl-Kandidatin der AfD, Dr. Verena Wester, für den 12. April zu einer Podiumsdiskussion von der Monheimer Europa-Union und der örtlichen Volkshochschule eingeladen gewesen. Am Donnerstag nun teilte Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) mit, die AfD ausgeladen zu haben. Die Begründung: Die AfD habe die Veranstaltung für sich vereinnahmen wollen. Dem islamverliebten Bürgermeister passte die Darstellung der Ankündigung auf der Seite des AfD-Landesverbandes nicht.

Diese hatten sich erdreistet, auf ihrer Homepage mit dem Satz: „Lernen Sie unsere EU-Kandidatin aus NRW vor Ort kennen!“ für die Veranstaltung zu werben.

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„Dass es sich um eine Podiumsdiskussion mit allen Parteien handelt, geht daraus nicht hervor“, kritisiert Zimmermann. „Stattdessen wird der Eindruck vermittelt, dass die Monheimer VHS eine reine AfD-Veranstaltung ausrichtet. Das ist eine Vereinnahmung der städtischen Volkshochschule, die wir nicht zulassen können“, erläuterte der selbstherrliche Monheimer Bürgermeister mit dieser mehr als durchsichtigen Ausrede. Wie RP-Online weiter zitiert, kommt Zimmermann im Nachgang dann mit den immer gleichen abgedroschenen Phrasen um die Ecke, die als Legitimation für sein hoch undemokratisches Gebaren herhalten soll: „Die VHS engagiert sich in zahlreichen Integrationskursen, mit dem Angebot „Deutsch als Fremdsprache“ oder wie zuletzt vor vier Wochen mit der Foto-Ausstellung ,Ich bin mehr‘, in der Portraits und Geschichten von in Monheim am Rhein lebenden Flüchtlingen dargestellt wurden. Damit steht die Monheimer VHS für Werte von Miteinander, Menschlichkeit und Toleranz, die die AfD ablehnt“. Man habe das Gefühl, dass die Demokratie und der demokratische Meinungsaustausch für die AfD nur als Mittel zum Zweck angesehen werden, um die eigenen undemokratischen Ansichten zu verbreiten, so Zimmermann.

Auf dem Podium werden sich dann am 12. April um 19 Uhr im Saal der staatlichen VHS Monheim, die auch mit dem Geld von AfD-Wählern und Symphatisanten unterhalten wird, folgende Erzdemokraten tummeln:

Uwe Pakendorf (CDU), Josef Neumann (SPD), Daniel Freund (Grüne), Moritz Körner (FDP) und Murat Yilmaz (Linke).

Daniel Zimmermann spendierte der hoch umstrittenen DITIB-Gemeinde im Namen der Monheimer Bürger im vergangenen Jahr ein etwa 3.500 m² großes Grundstück im Wert von etwa 400.000 Euro.  (SB)

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23 Kommentare

  1. wer angst hat sortiert seine gesprächspartener. wer gute argumente hat nimmt es locker mit jedem auf…oder nicht.
    auf neudeutsch: hosenscheißer!

    • Dieser Name ist seit langem bekannt, ist das doch der Bürgermeister, der den Moslems unentgeldlich ein städtisches Grundstück zur Errichtung einer Moschee in Monheim zur Verfügung stellen wollte. Das hat seinerzeit ziemlich viel Staub aufgewirbelt und Protest produziert.
      Ich weiß jedoch nicht, wie es letztlich ausgegangen ist! Mit dem Ergebnis müssen sich ja auch die, die den gewählt haben, mit rumschlagen und zum Glück nicht ich!!
      Die Muselmanen in meiner Wohnstadt sind mir schon mehr als genug!

      Update: Sehe gerade bei „Geduldete“, dass die Muselmanen das Grundstück wohl bekommen haben. Na dann: Herzlichen Glückwunsch! 🤮

  2. Ja, als ich das Foto sah, dachte ich: der ist doch noch gar nicht trocken hinter den Ohren und schon sog. Bürgermeister?

    Aber gerade die Naiven und Unerfahrenen oder die Mitläufer geben (im Sinne der Po-litiker) natürlich besonders gute BM ab, weil die Parteien mit ihnen nämlich machen können was sie wollen. Die geben keine Widerworte und schwimmen im Strom mit, um nicht zu sagen: lassen sich treiben.

    • Dazu habe ihn die Bürger von Monheim bereits gemacht,
      als er erst 27 Jahre alt war!
      Was sagt uns das???

      PS. Der ist übrigens in einer sozusagen selbstgegründeten Partei: PETO

  3. Wer Angst vor einer anderen Meinung hat, dem fehlen offenbar die Argumente! Im Sozilalismus und Kommunismus wird bekanntlich die unangenehme gegenteilige Meinung verboten. Besonders dann, wenn politische Behauptungen mit der Realität nicht in Einklang zu bringen sind

  4. Die lieben SED Demokraten, keine Argumente, keine Lösungen dann darf der politische Gegner halt nicht kommen.

  5. ,,man wolle sich nicht vereinnahmen lassen“
    Da hat aber jemand die Hosen gestrichen voll,das man ihm ein paar unangenehme Fragen stellen könnte!

  6. Der Wind dreht sich, und der „Bürgermeister“ wird noch betteln, dass sich ein AfD Vertreter seiner annimmt.

  7. >>Daniel Zimmermann spendierte der hoch umstrittenen DITIB-Gemeinde im
    Namen der Monheimer Bürger im vergangenen Jahr ein etwa 3.500 m² großes
    Grundstück im Wert von etwa 400.000 Euro.<< Na, dann ist doch alles klar. Der sog. Bürgermeister hat vermutlich nur Angst, daß er die Argumente der AfD nicht entkräften kann. So stellt man die AfD jedenfalls nicht Herr "Bürgermeister". Aber so gibt man ein super Beispiel ab dafür, wie Demokratie NICHT funktioniert. Die Bürger tun mir leid, so einen Undemokraten als sog. Bürgermeister zu haben. Allerdings kapieren es wohl die Wenigsten, was das für die Demokratie bedeutet.

    • Monheim ist auch DIE Steueroase in NRW, fast alle grossen Firmen, wie Bayer, usw. haben dort ihren Firmensitz und zahlen ganz wenig Gewerbesteuer.

    • Die SED war zur Hälfte SPD und KPD.Nach dem Mauerfall mutierte die Mauermörderpartei dann zur PDS.Wegen des verschwundenes SED Vermögens auch als,,Partei der Schieber“ bezeichnet.Diese wandelte sich letztlich zur,,die Linke“.

  8. Eine Klage wäre erfolgreich, da die VHS kein Privatverein ist.
    Und diesem Bürgermeister würde ich bei jeder Gelegenheit eine Klage oder Dienstaufsichtsbeschwerde anhängen.

    • Als teilnehmender Bürger würde ich den sog. Bürgermeister fragen, wieso kein Vertreter der AfD anwesend ist. Und ob er der Meinung sei, daß das Ausschließen der Opposition nicht ein merkwürdiges Bild auf sein Demokratieverständnis wirft.

  9. Die Frage ist ob bei solchen Veranstaltungen ein Ausschluss möglich ist. Letztendlich bleibt es dem Kandidaten oder der Kandidatin der AfD frei sich in das Publikum zu setzen und Fragen zu stellen.
    In dem Zusammenhang kann man dann auf den Rauswurf von angeblichen Demokrat*Innen hinweisen. Wenn das die AfD machen würde, würde am nächsten Tag in den Zeitungen stehen:

    „Der Vorfall (Ausladung) wurde von den Rechtspopulisten der AfD genutzt um öffentlich Stimmung gegen die EU und den Islam zu machen.“.

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