Wir Briten sind (liebenswerte) Spinner – lasst lieber die Finger von uns

The Brit

Foto:Von Lorna Roberts/shutterstock
Foto:Von Lorna Roberts/shutterstock

Die Briten liefern gerade mit ihrem Brexit-Theater ein unvergleichliches Schauspiel. Ein perfektes Chaos, das auf dem europäischen Kontinent auf komplettes Unverständnis stößt. Doch die Briten sind nicht nur in Sachen Brexit komplett anders gestrickt als der Rest von Europa, und eigentlich passen sie auch gar nicht dazu – meint unser London Korrespondent „The Brit“.

Anders als in Deutschland, wo jeder Politiker vier Jahre lang schalten und walten kann, wie es ihm gefällt, kann ein gewählter Abgeordneter des Unterhauses in Großbritannien durchaus richtig Ärger bekommen, wenn er nicht im Sinne seiner Wähler entscheidet. Und so dürfte der konservative Abgeordnete Dominic Grieve, MP (Member of Parliament), der für seinen Wahlkreis Beaconsfield im House of Commens sitzt, einige schlaflose Nächte hinter sich haben. Denn in seinem Wahlkreis läuft ein Misstrauensantrag gegen ihn, dort ist man wütend über seine pro-Remain-Haltung während des Brexit-Prozesses. Dafür hatte man ihn dort nicht gewählt, er sollte helfen, dass Land aus der EU zu führen. 

Foto:Von John Gomez/shutterstock
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Mitinitiator des Misstrauensantrages und der „Rebellion“ an der Basis, ist das ehemalige Ukip-Mitglied John Conway, der Grieve den „Remain-Hohepriester“ nannte. Er wirft ihm vor, nie wirklich an den Brexit geglaubt zu haben sowie nicht über das nötige Selbstbewusstsein zu verfügen, den Wählern zu sagen, wie der wirklich denkt. Ein unverzeihliches Verhalten für die Briten, deshalb droht Dominic Grieve nun die Absetzung.

Die Öffentlichkeit in Großbritannien hat nicht nur politische Möglichkeiten, Abgeordnete zu entfernen, sondern hat auch das Recht, ihre örtlichen Abgeordneten zurückzufordern, wenn sich herausstellt, dass sie schwerwiegende Verfehlungen begangen haben. Die Öffentlichkeit kann eine Nachwahl (eine weitere Parlamentswahl) erzwingen, wenn 10% der Wahlberechtigten eine Petition unterschreiben und sie dem Sprecher des Unterhauses vorlegen.

Das politische System im Vereinigten Königreich ermöglicht es den Bürgern, ihren gewählten MP-Vertreter zurückzuberufen, wenn er sich ihrer Meinung nach eines ernsthaften Fehlverhaltens schuldig gemacht hat. Die Bürger können in dem Fall eine Neuwahl erzwingen, dazu müssen nur 10 Prozent der Wahlberechtigten eine entsprechende Petition unterzeichnen und sie dem sogenannten Speaker im Unterhaus überreichen.

Politiker unter Druck: Bei Fehlverhalten droht die Abwahl

Mit dieser Situation ist augenblicklich die ehemalige Labour-Abgeordnete Fiona Onasanya konfrontiert, die nur einen Monat ihrer dreimonatigen Haftstrafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung absitzen musste. Als herauskam, dass sie während ihres Prozesses gelogen hatte, machten ihre Wähler mobil. In diesem Fall waren sie weniger wegen ihres schnellen Fahrens erbost, sondern wegen ihrer Lügerei. Geht gar nicht, findet der gemeine Brite und greift zum Kugelschreiber mit weitreichenden Konsequenzen für den gewählten Politiker.

Fiona Onasanya, Abgeordnete von Peterborough, war erst aus der Labour-Partei geschmissen, dann am 28. Februar von HMP Bronzefield in Ashford, Surrey, entlassen worden. Dadurch, dass ihre Gefängnisstrafe weniger  als 12 Monaten betrug, konnte die 35-jährige Onasanya jedoch nicht automatisch als Parlamentsabgeordnete abgesetzt werden.

Seit dem 19.März läuft deswegen besagte Petition in Peterborough gegen sie. Rund 7.000 Wähler müssen nun bis zum 1.Mai unterschreiben, dann finden Neuwahlen statt. Dass die Petition erfolgreich und die Ex-Rechtsanwältin und dem extrem linken Spektrum angehörige Onasanya bald Politik-Geschichte sein werden, steht kaum außer Zweifel.

Dies ist einer der Vorteile der weithin als „Westminster-System“ bekannten Regierungsform, der über 25% der Regierungen der Welt folgen. Dazu gehören die weltgrößte Demokratie Indien und viele andere Commonwealth-Länder wie Kanada, Australien, Malaysia, Pakistan und Irland, um nur einige zu nennen. Überraschenderweise umfasst die Liste sogar Länder wie Israel und Japan. Das Westminster-System steht in krassem Gegensatz zu dem „Präsidialsystem“, das von vielen anderen, vor allem den USA und größtenteils den führenden Mitgliedern der EU übernommen wurde.

Dieses System hat zwar viele offensichtliche Unterschiede, erlaubt aber auch in einigen Ländern eine „parlamentarische Immunität“ vor Strafverfolgung. In der EU zum Beispiel wird diese Immunität in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und etwas überraschenderweise in Griechenland praktiziert!! Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass frühere und gegenwärtige führende Politiker wie Wolfgang Schäuble, Jacques Chirac und Silvio Berlusconi in Großbritannien politisch überlebt hätten…

Wir mögen zwar zu viele Lords haben – aber die haben es in sich

Das „Westminster-System“ ist alles andere als perfekt, was nicht nur die momentane peinliche Farce zeigt, die der Brexit verursacht hat. Hier in Großbritannien haben wir immer noch das House of Lords, das völlig UNGEWÄHLT ist. Unglaublich – dort sitzen heute 781 „Peers“ (die alle vom Steuerzahler finanziert werden). 92 haben ihr Amt allein ihrer Herkunft zu verdanken – sie haben ihren Peers-Titel geerbt. Diese „erblichen Peers“ stammen aus aristokratischen Familien, die ihren politischen Einfluss normalerweise fast tausend Jahre zurückverfolgen können. Zu ihnen gehören vier Herzöge, ein Marquis, 17 Vicomtes und 44 Barone. Oh, und nicht zu vergessen – die protestantische Church of England, deren Oberhaupt die Queen ist, steuert noch einmal 26 Bischöfe dazu.

Nur für den Fall, dass Sie denken, diese Lords haben eigentlich nichts mehr zu sagen: Immerhin geht jeder Gesetzentwurf durch ihre Hände. Sind sie mit ihm nicht einverstanden, dürfen sie ihn zur Überarbeitung dreimal zurück ins Unterhaus schicken. Dort muss man dann entsprechende Änderungen vornehmen. Obwohl wir uns über die hohe Zahl der Lords ärgern, die wir bezahlen müssen, stehen wir doch bis heute hinter ihnen. Denn dort ist eigentlich alles versammelt, was es im Leben durch Arbeit und Wissen zu etwas gebracht hat. Doktoren, Wissenschaftler, Geschäftsleute – sie alle bilden ein Abbild der Gesellschaft und vor allem – sie nehmen ihren Platz ein Leben lang ein. Dadurch handelt sie eher im Namen der Bürger, weil sie die langfristigen Folgen von Entscheidungen bedenken können, ohne den Druck der nächsten Wahl im Nacken.

Großbritannien hat nicht nur ein archaisches politisches System, sondern auch ein Rechtssystem, das möglicherweise für das 21. Jahrhundert einer Überarbeitung bedarf. Es gibt Gesetze aus dem 13ten Jahrhundert, die heute noch in Großbritannien in Kraft sind. Eines von ihnen – das 1322 in Kraft trat – besagt, dass „alle gestrandeten Wale und Störe den amtierenden Monarchen angeboten werden müssen“. Erst 2004 kam es wieder zur Anwendung, als ein Fischer namens Robert Davies vor der walisischen Küste einen rund 4 kg schweren Stör erwischte, den er gebührend der Königin anbot. Sie teilte ihm mit, dass sie froh sei, wenn er „den Fisch nach seinem Ermessen entsorgen würde“.

Auch andere bizarre Gesetze aus dem Jahr 1313 haben die Zeit überdauert. Danach ist das Tragen von Rüstungen im Parlament bis heute illegal und es ist in England und Wales verboten, betrunken sein Vieh über die Straße zu treiben. Ein Wilderergesetz von 1986 erklärt, dass es illegal ist, mit einem Lachs, dessen Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, unterwegs zu sein. Der Edelfisch könnte ja aus dem Fluss eines Landbesitzers stammen und ohne Erlaubnis in ihrem Rucksack gelandet sein.

Bizarre Gesetze: Sterben im Parlament ist verboten, Schwäne töten auch

Wenn Sie Abgeordneter sind, denken Sie daran, dass es gegen das Gesetz verstößt, in den Houses of Parliament zu sterben. Und wenn Sie zu den Hundeliebhabern gehören, dann sollten sie die Leine bei der Hand haben, wenn sich mal Ihre Wege mit denen der königlichen Familie kreuzen und Sie straffrei ausgehen wollen. Hier gilt Leinenzwang – die Vermischung von „adligen“ und „bürgerlichen“ Vierbeinern ist nicht erwünscht. Das gilt natürlich insbesondere für die geliebten Corgis der Queen.

Um in der „echten“ Welt zu bleiben, sei noch erwähnt, dass der Schwan der „königliche Vogel“ ist und es absolut verboten ist, einen von ihnen zu töten. Die letzte Anklage für Schwanen-Mord gab es erst im Oktober 2017. Unter der Gesetzgebung aus dem 12. Jahrhundert gehören alle Schwäne der Königin. Der 33-jährige Gareth Mattson wurde zu einer Bewährungsstrafe und einer hohen Geldstrafe verurteilt, nachdem er zugegeben hatte, einer Schwanenfamilie den Garaus gemacht zu haben. Er kann von Glück sagen, dass er für diese Schandtat nicht geköpft wurde!

Wir haben auch Gesetze bei Verrat, von denen einige erst kürzlich 1989 im Zuge des Crime and Disorder Act revidiert wurden. So wurde die Todesstrafe für Hochverrat (der Versuch, die Königin zu töten) – formell aufgehoben und durch eine lebenslängliche Haftstrafe ersetzt.

Doch viele von ihnen gelten weiter. So können sie unter dem Treason Act (Irland) von 1537, immer noch theoretisch hinter Gitter wandern, wenn Sie etwas schreiben oder sagen, womit Sie der Queen oder ihren Erben Schaden zufügen.

Und wenn Ihnen nach einer heißen Nacht mit einem Royal ist, denken Sie zweimal darüber nach, denn Sie dürfen keinen Sex mit der Frau des Monarchen, der Frau eines Erben oder seiner unverheirateten ältesten Tochter haben. Damit sollte sichergestellt werden, dass die „königliche Blutlinie“ rein bleibt, da uneheliche Erben die Krone bedrohen könnten. Theoretisch brach Kate Middleton also das Gesetz, als sie vor ihrer Hochzeit Sex mit Prinz William hatte!

Ich frage mich ernsthaft, was der EuGH (Europäischer Gerichtshof) zu diesen Gesetzen sagt… Und so sehr wie wir Briten an unserer Geschichte hängen, ist es kein Wunder, dass Großbritannien sich aus den Fängen dieses Gerichts befreien möchte. Schließlich möchten wir zumindest die Möglichkeit haben, zum Hängen und Köpfen zurückkehren zu können, wenn wir es für richtig halten. Ich persönlich bin immer aufs Neue empört, wenn ich sehe, dass Menschen der Queen gegenüber stehen und mit ihr sprechen – auf die Knie, Ihr Bauern!

Wir fahren links und ticken auch sonst ganz anders

Großbritannien ist auch immer noch sehr archaisch, wenn es um ein anderes Thema geht… unsere Straßen. Nicht nur Briten, sondern auch etwa 35% der Weltbevölkerung, meist handelt es sich um ehemalige britische Kolonien, fahren immer noch auf der linken Seite. Bereits in der Antike soll links gefahren worden sein. Wagenspuren, die auf der linken Seite ausgeprägter sind, legen die Vermutung nahe, dass links die bevorzugte Fahrspur im Römischen Reich war.

Es war die vernünftigste Option für feudale, gewalttätige Gesellschaften. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, zog es der Schwertkämpfer vor, sich auf der linken Seite zu halten, um mit dem echten Arm kämpfen zu können. Typischerweise begann die Revolution dagegen in Frankreich und in den USA im späten 17. Jahrhundert. Damals begann man damit, landwirtschaftliche Produkte in großen Wagen zu transportieren, die von mehreren Pferdepaaren gezogen wurden. Diese Wagen hatten keinen Fahrersitz und so saß der Karrenfahrer auf dem linken hinteren Pferd, um die anderen mit rechts anpeitschen zu können. Da er links saß, wollte er sicherstellen, dass jeder an ihm vorbeikam und den Abstand zu entgegenkommenden Wagen halten. Deshalb fuhr er rechts. Typisch, es waren wieder die Franzosen, die es kompliziert wollten!

All diese Dinge sind typisch für die britische Sturheit und unseren Unwillen, uns zu ändern, und so existieren diese offensichtlichen Anomalien in Großbritannien noch heute. Was viele Ausländer nicht verstehen, ist die britische Psyche. Wir sind das EINZIGE Land der Welt, das eine ununterbrochene Monarchie hat, die bis 1066 n.Chr. reicht –  fast tausend Jahre!!

Wir sind auch das EINZIGE Land in der Geschichte der Welt, in das noch nie einmarschiert wurde oder das von ausländischen Truppen besetzt wurde. Aus diesem Grund hat sich Großbritannien NIEMALS ergeben und deshalb verstehen wir dieses Wort auch nicht wirklich. Und so war Großbritannien auch das einzige Land in Europa, das Hitler 1940 nicht mit der weißen Flagge entgegen winkte. Wir sind mächtig stolz auf unsere einzigartige Geschichte. Was für ein komisches Volk wir sind…

Wie unsere offensichtlich unruhigen Beziehungen mit der EU zeigen, scheint es absolut verrückt zu sein, zu glauben, dass wir in eine riesige moderne Organisation wie die EU übergehen könnten. Dies führt mich zu zwei großen Fragen: Warum haben wir uns überhaupt angeschlossen? Und…. Warum wollten sie überhaupt, dass diese seltsame kleine Insel sich ihnen anschließt, wenn wir offensichtlich – ob gut oder nicht – so verschieden sind?

In diesem Sinne – God Save The Queen

 

 

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26 Kommentare

  1. Bei den Briten sitzen also Adlige im Parlament – das wirkt ein wenig undemokratisch. Trotzdem finde ich das besser geregelt als bei uns. Im Bundestag sitzen überführte Betrüger – Also Leute die zur Dummen oder zu faul waren, Zitate in ihrer Doktorarbeit als solche zu kennzeichnen. Unsere frühere Bildungsministerin passt aber sehr gut zu unserem Bildungssystem. Offensichtlich findet das gemeine Wahl-Schaf nichts dabei, dass diese Leute unser Volk vor den Augen der ganzen Welt blamieren.

  2. Wäre ich Brite, so wäre ich ganz besonders stolz darauf, dass die Briten nie Hitler mit der weißen Flagge entgegen gelaufen sind. Außerdem wäre ich stolz darauf, dass sich die Briten für ihre Souveränität und gegen die EU-Diktatur entschieden haben.

    • Wozu auch die weiße Flagge, die Briten waren schon gelernte Nationalrassisten da war von Hitler noch nicht mal ein Gedanke vorhanden.

  3. „Wagenspuren, die auf der linken Seite ausgeprägter sind, legen die
    Vermutung nahe, dass links die bevorzugte Fahrspur im Römischen Reich
    war.“Welches „Links“ist hier gemeint? Fuhren damals alle Wagen nur in eine Richtung? Oder waren alle auf der linken Wagenseite überladen?

    „Wir sind auch das EINZIGE Land in der Geschichte der Welt, in das noch
    nie einmarschiert wurde oder das von ausländischen Truppen besetzt
    wurde.“ Das Jahr 1066 scheint mit dem Einmarsch der Normannen auf die Insel (bei Hastings) immer noch ein verdrängter Alptraum der Briten zu sein.
    Mit Logik und Geschichte ist es also auf der Insel nicht so weit her.

    • 1066!? Ich sag nur: Cäsar! Gaius Julius, um genau zu sein! Und bei der Einwanderung der Angeln und Sachsen (nicht mit den heutigen Sachsen zu verwechseln) aus dem (heute deutschen) Norden des Kontinents kann man auch trefflich darüber streiten ob das eine Invasion war!

    • Nur wenn es gegen Deutschland geht, da sind sich die Briten einig, egal ob Kaiserreich, Kolonien, Hitler oder sonst etwas.

  4. Der Kommentar wurde nicht deswegen gelöscht sondern wegen den Beleidigungen am Ende des Textes. Sowas geben wir generell nicht frei.

  5. Genau so war es. Großbritannien als Weltmacht hatte zweimal im letzten Jahrhundert „aus Handelsneid“ (wußte schon Kaiser Wilhelm II., der selbst ein halber Engländer war) unserem Deutschland den Krieg erklärt, den kein Deutscher gegen Großbritannien führen wollte, und hatte damit unser Deutsches Reich zerstört. Die Folgen erleben wir seit 2015 und von jahr zu Jahr immer deutlicher.

    • Sämtliche europäischen Fürstenhäuser waren miteinander versippt und verschwägert.

      Davon zeugt ein berühmtes „Familienfoto“ aus 1903 auf dem Sitz des Fürstenhauses Sachsen-Coburg-Gotha, auf dem Kaiser Willy II., Zar Nicolai und weitere, europäische Potentaten zu sehen sind, in der Bildmitte die „Matrone“ Queen Victoria von England abgebildet.

      *

      Anmerkung : Wenn ich wegen einer Verlinkung dieses Fotos spät oder überhaupt nicht freigeschaltet werde, so verzichte ich darauf.

      Der wirklich Interessierte wird es mit Leichtigkeit per Suchmaschine auffinden.

  6. Bezüglich Kongreß und Abgeordnetenhaus in den USA gleicht das dortige System aber mehr dem Westminster-System denn einem Präsidialsystem!

    Da kriegen die Abgeordneten von ihren Wählern auch gehörig auf die Mütze wenn sie nicht so handeln wie die Wähler wollen und müssen dann um ihre Wiederwahl fürchten. (Ob sie während der Amtszeit von den Wählern aus dem Amt gekegel werden können, weiß ich allerdings nicht!)

  7. Ich mißbrauche jetzt mal die Kommentarspalte für folgende Info, weil es eilt und wichtig ist:

    Auf der Internetseite des Bundestages läuft HEUTE eine Petitionen gegen
    G5 aus. In den letzten Tagen haben die Unterzeichnungen enorm
    zugenommen, troztdem fehlen noch über 3.000 Stimmen. Also wem es
    wichtig ist, noch schnell unterschreiben und den nachstehenden Link
    bitte verbreiten:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html

  8. „Die Briten sind eine alte germanische Kolonie.“- Woran man sieht, daß es falsch ist zu behaupten, die Britannien sei noch nie besetzt worden. Erst kamen die Römer, dann die Angeln, Sachsen und Jüten, schließlich die Normannen. Aber für den Autor beginnt die Geschichte ja offenbar erst 1066.

  9. Über Wahlsysteme läßt sich trefflich streiten. Wichtig ist nur, „was hinten rauskommt“ ( Kohlzitat)
    Und da kommt in London derselbe Dreck raus wie in Berlin:

    wachsende Schuldenberge,
    Geburtenschwund durch Abtreibung und Homo-und Gender-Gaga
    Bildungsverfall
    Islamisierung

  10. Das ist doch die Absicht der EU.
    Die Briten absolut schlecht aussehen zu lassen, weil der deal, den sie anbieten sehr schlecht ist für die Briten.
    Varoufakis hat bei einem talkshow gesagt:
    „Solch ein deal machen nur die Staaten, die ein Krieg verloren haben.“
    Die EU läßt die Briten zappeln und schwitzen, damit kein anderes Land je wieder auf die Idee kommt aus der EU auszuscheiden.

    Wenn es aber jetzt zu einem harten Brexit kommt, dann wird die EU der Verlierer sein.

  11. Nicht der BREXIT ist der Fehler, der Fehler ist die gleichschaltende „EU“.

    Es steht niemanden das Recht zu, den Briten ihre Lebens.- und Denkensweise vorzuschreiben oder sich darüber lustig zu machen.

    Genauso verbitte ich mir als Deutschen, mir meine Lebensweise von Anderen vorschreiben zu lassen.

  12. Der Kommentar wurde nicht deswegen gelöscht sondern wegen den Beleidigungen am Ende des Textes. Sowas geben wir generell nicht frei.

  13. ZITAT: „Dies führt mich zu zwei großen Fragen:“

    Ich denke, es führt noch mindestens zu einer dritten Frage:
    Warum war das Ergebnis des Brexit-Votums vor zwei Jahren dann nicht viel eindeutiger? Da hätten doch mindestens 80% für leave stimmen müssen.

  14. Wenn die Rolle des britischen Königshauses, der City of London erst einmal
    in diesen Zeitén publik wird, zieht es den meisten liebenswürdigen Briten
    den Boden unter den Füssen weg.

  15. Ich mißbrauche jetzt mal die Kommentarspalte für folgende Info, weil es eilt und wichtig ist:Auf der Internetseite des Bundestages läuft HEUTE eine Petitionen gegen
    G5 aus. In den letzten Tagen haben die Unterzeichnungen enorm
    zugenommen, troztdem fehlen noch über 3.000 Stimmen. Also wem es
    wichtig ist, noch schnell unterschreiben und den nachstehenden Link

    bitte verbreiten:

    Sorry, aber mit Link wird mein Kommentar nicht sofort freigegeben, deshalb nur die Petitions-Nr. 88260, den Rest schafft jeder allein. DANKE!!!

  16. Wie sagte doch einst Obelix trefflich: Die spinnen, die Briten.
    Und hätten sie nicht im letzem Moment einen Deal mit gewissen Leuten gemacht, wäre Deutschland sicherlich einmarschiert!
    Aber mit Lug und Betrug haben sie letzlich den Krieg, der von ihren Reihen ausging, gewonnen.

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