Pariser Metro ist ein Paradies für Taschendiebe

Foto: Von Jacob Lund/Shutterstock

Paris – Wie die französische Zeitung Le Parisien berichtet, erlebt die Metro in Paris einen erneuten Anstieg der Taschendiebstähle. Vor allem von Touristen besuchte Stationen sind häufig von den in Banden operierenden Dieben betroffen.

Die französische Hauptstadt hat nicht nur Probleme mit dem Geruch von Urin und sexueller Gewalt, sondern ist wie viele europäische Städte von einer Welle der Kleinkriminalität betroffen. In der Metro werden Fahrgäste immer häufiger Opfer von Taschendiebstahl, vor allem Touristen erwischt es, die für die Diebesbanden besonders leichte und reiche Beute sind.

Dabei soll es sich vor allem um junge Diebe handeln, die zwischen dem 15. Arrondissement und Bir Hakeim aktiv sind. Laut dem französischen Bericht stammen die meisten Diebe aus dem Ausland, häufig aus Südosteuropa. In Gruppen von bis zu zehn Personen fallen sie dabei entweder über nichtsahnende Opfer her und entreißen ihnen die Wertgegenstände oder bestehlen sie heimlich.

Ein Bahnmitarbeiter äußert sich in Le Parisien sehr desillusioniert über die Polizei und die ganze Situation. Die meisten Opfer würden gar keine Anzeigen mehr erstatten, da die Fälle sowieso nicht gelöst werden, man nur „seine Zeit verschwenden“ würde. Schlimmer noch – die Diebe würden immer aggressiver werden und sogar mit Gewalt drohen: „Manchmal rufen wir die Polizei, um einzugreifen. Aber die Diebe kennen ihre Rechte perfekt, sie sagen, dass die minderjährig sind und werden innerhalb von 15 Minuten wieder freigelassen.“ Ein anderer Mitarbeiter äußert sich zustimmend: „Mir wurde sogar schon mit dem Tod gedroht. Dann kommen sie zurück und verspotten uns.“

France 3, ein etabliertes Nachrichtenportal, veröffentlichte vor etwa einem Monat schon Berichte der Polizei, wonach die sexuellen Übergriffe in der Region Ile de France innerhalb des letzten Jahres um ca. 30 Prozent zugenommen haben und mittlerweille bei 1.159 Fällen liegen. (CK)

 

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9 Kommentare

  1. Das war sie schon immer!
    Ich war lange Zeit in F.
    Paris war ein Dreckloch. Und voll Betrüger und Verbrecher.

  2. Ich bin sei vielen Jahren immer wieder in Paris. Schon als Kind verbrachte ich mache Ferien dort, da eine „Tante“, eine gute französische Freundin meiner Großmutter, dort lebte. Die Metro in Paris war noch nie wirklich sauber aber in den letzten Jahren ist es wirklich schlimm geworden.Da lassen lassen Leute auf überfüllten Bahngleisen die Hose runter und verrichten ihre Notdurft vor aller Leute auf dem Bahnsteig. Und keiner sagt etwas, alle schauen betreten weg. Was ist bloß aus Europa geworden? Wir sind selbst schuld wenn wir unkontrolliert den ganzen Abschaum anderer Länder und Kontinente bei uns hereinlassen.

    • Aber! Ich wurde 1974 ausgeraubt, Bd St Germain. Es waren junge Franzosen, die von dem Geld in die Disco wollten. 2016 dann Diebstahlversuch vor der Post, als ich meine Hände mit einem Sandwich voll hatte und daher mich nicht wehren konnte. Täter auch hier junger Franzose.

      2010 Polizei gerufen als Wehrloser am Boden liegend getreten wurde – ich musste über dt Handy die Polizei rufen – die Franzosen sahen nur zu.

      Und starben bei der Canicule vor Jahren nicht Tausende alte Pariser, weil kein Nachbar den anderen kennt(kennen will)?

      Höchste Kriminalität in Paris: Um Eiffelturm und Champs Elysees.

    • Ja, da haben Sie schon recht und, dass das Wegschauen in Paris (aber auch in vielen deutschen Städten) das Problem noch vergrößert habe ich ja auch oben geschrieben. Auch autochthone Franzosen begehen Verbrechen trotzdem würde ich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Täter 2010 und 2016 Zuwanderer waren als sehr hoch einschätzen. Viele dieser Leute haben ja sogar einen französischen Pass. Die Straßenschlachten in den Pariser Vororten vor ein paar Jahren gehen auch voll auf das Konto junger Migranten.

    • Aber schon bevor die Flutung begann, haben sich Franzosen in Städten, gerade paris, schon hinter Eisengittern, Digicodes, Souches, Gardien und Badges verbarrikadiert. Kaum mal Namen auf Klingelschildern, sogar aus ihren Telefonnr machen sie ein Staatsgeheinnis.

      Es muss eine grosse Angst herrschen. Vor dem Handy-Zeitalter musste ich oft nach Uhrzeit, Weg fragen – die Menschen zucken ja schon zusammen, wenn man sie höflich anspricht.

      „La France a peur“ ist ein Hit aus France.

    • Aber! Ich wurde 1974 ausgeraubt, Bd St Germain. Es waren junge Franzosen, die von dem Geld in die Disco wollten. 2016 dann Diebstahlversuch vor der Post, als ich meine Hände mit einem Sandwich voll hatte und daher mich nicht wehren konnte. Täter auch hier junger Franzose.

      2010 Polizei gerufen als Wehrloser am Boden liegend getreten wurde – ich musste über dt Handy die Polizei rufen – die Franzosen sahen nur zu.

      Und starben bei der Canicule vor Jahren nicht Tausende alte Pariser, weil kein Nachbar den anderen kennt(kennen will)?

      Höchste Kriminalität in Paris: Um Eiffelturm und Champs Elysees.

  3. Diebe aus Südosteuropa?
    Südöstlichen Mittelmeerroute vielleicht?

    …..“Dann kommen sie zurück und verspotten uns.“
    Das wiederum riecht schwer nach dem fahrenden Volk, den mobilen Rotationseuropäern.

  4. Diebe aus Südosteuropa?
    Südöstlichen Mittelmeerroute vielleicht?

    …..“Dann kommen sie zurück und verspotten uns.“
    Das wiederum riecht schwer nach dem fahrenden Volk, den mobilen Rotationseuropäern.

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