Dumm, dümmer, Bundesumweltamt

Nils Kröger

(Symbolfoto: Durch maradon 333/Shutterstock)

Die Behörde stellt Grundlast des Stromnetzes in Frage

 Mit solch einer Ministerin, Svenja Schulze (SPD), als Chef*_Xin, verwundert diese Aussage eigentlich nicht mehr. Nachdem bereits Annalena Baerbock (Grüne) behauptete, dass „das Netz der Speicher ist“ wollte auch das SPD-geführte Umweltministerium nicht mit neuen physikalischen Erkenntnissen hinten anstehen. Via Twitter teilt das Ministerium mit, dass die Grundlast des Stromnetzes bald keine Rolle mehr spielen wird. Dazu sei geklärt, dass dadurch die Strommenge bezeichnet wird, die „durchschnittlich“ in einem Versorgungsgebiet zur Verfügung stehen muss, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht! Grundlastfähig sind Kraftwerke, die schnell hoch- bzw. heruntergefahren werden können um Schwankungen auszugleichen. Dies sind insbesondere Atom-, Kohle- sowie Gaskraftwerke.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die sogenannten „erneuerbaren Energien“ NICHT grundlastfähig sind. Logisch, denn weder weht ständig der Wind noch scheint immer die Sonne bzw. gibt es keine Speicher für riesige Mengen Strom. Nun aber zum Geistesblitz des Bundesumweltministeriums. Das „beantwortete“ Fragen zur Energiewende.

 

Das erinnert mich an: Wir schaffen das!

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25 Kommentare

  1. Zur erneuerbaren Energiegewinnung habe ich eine geniale Idee. Mich stört schon lange, dass bundesweit in den Fitnessstudios Energie sinnlos verschleudert wird. Man könnte die ganzen Geräte zur Energiegewinnung nutzen und den so erzeugten Strom in die öffentlichen Netze einspeisen. Vorteil: Es gibt keine Dunkelflaute, da auch bei trübem Wetter und bei völliger Windstille trainiert wird. Wäre das nicht völlig saubere erneuerbare Energie? Ohne Zerstörung von Waldflächen, ohne Vogel-, Fledermaus- und Insektensterben!

  2. Was ich für möglich halte: Clever & Smart auf geheimer Mission! Bald sitzt man wieder mit dem Waschbrett da und schrubbelt den Dreck aus den Klamotten.
    Wem es von den Grünen hier zu dreckig ist oder er keine Luft mehr bekommt, soll auswandern. Auf Menschen, die ihre Heimat nicht lieben, kann ich als Patriot gerne verzichten.

  3. So so. Das Stromnetz in Entenhausen ist also stabil und es wird keine Blackouts geben? Es war erst vor einigen Wochen (mal wieder!) fast so weit: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/europas-stromnetz-am-rand-von-blackout-a-1248733.html, https://www.derstandard.de/story/2000096185439/europas-stromnetz-stand-am-rande-des-totalausfalls Oder letztes Jahr: https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsches-stromnetz-schrammt-am-blackout-vorbei_aid-19315473 Letztes Jahr musste das Kraftwerk in Linz (Österreich) an 100 Tagen eingreifen, um das deutsche Stromnetz zu stabilisieren: https://www.freiewelt.net/nachricht/linzer-kraftwerk-musste-im-vorjahr-an-100-tagen-energie-nach-deutschland-liefern-10077036/ Wann wird es nicht mehr abzufangen sein? Morgen, nächste Woche, in einem Jahr? Langsam denke ich, es ist an der Zeit, das genau so etwas passiert. Lernen durch Schmerzen, wenn es ums nackte überleben geht. Nur so kommen diese Ideologen auf den Boden der Tatsachen zurück…

    • Gut, dass wir hilfreiche Nachbarn wie Österreich und Frankreich haben, die uns für Geld und gute Worte immer wieder aus der Strom-Patsche helfen. Wenn die sich aber auch zunehmend auf erneuerbare Energien verlagern werden, sehe ich schwarz – für uns und für sie auch.

  4. Wer war das nochmal, der einstmals, als alles schon verloren war, auch noch eine brandneue Wunderwaffe aus dem Ärmel zaubern wollte? Ähnlich hört sich das hier auch an. Leider. Etwas Krisenvorsorge schadet daher nicht, bevor man tagelang ohne Licht, Wasser und Heizung dasteht.

  5. „Wir“ sind schon ziemlich „smart“ – billigst (Überschuß)strom wird kräftig exportiert und bei Bedarf wird teuer Strom zurückgekauft…also ich für meinen Teil kann nur sagen: smart wäre in der Tat, wenn man wirklich günstige Speichermöglichkeiten nutzen könnte. Solche, bei denen der (selbsterzeugte Solarstrom -> 7-10 cents, nur 5-10 cents teurer wird), das Ganze wird rund, wenn man bei dem „Affenzirkus“ NICHT mitmacht, heißt: Autarke Eigenversorgung, Tschüß EEG, tschüß Netzentgelte, fraglich nur, ob das Finanzamt „mitspielt“ (Abzug der MwSt. der Anlagenkosten, wenn nichts oder nur sehr wenig verkauft wird) oder halt privat…(NUR Speicher noch zu teuer…)

    • Es gibt derzeit kein günstiges Speichermedium. Vielleicht ist deshalb auch die E-Mobilität so unerhört wichtig, mit Abermillionen Akkus die am Netz hängen, lässt sich zumindest etwas Puffern und bei Bedarf entnehmen. Damit wird mit dem regenerativen Zappelstrom zwar noch lange keine verlässliche Größenordnung erreicht, geschweige denn grundlastfähig, aber immerhin.

    • Nickel- Eisen- Akkus wären eine Möglichkeit.
      Die ließen sich preisgünstig in großen Mengen produzieren.
      Kommen vorallem ohne seltene Erden aus.

    • Die Energiedichte liegt bei etwa 0,15MJ/kg, was nicht gerade viel ist. So als Vergleich, die Energiedichte von Wasserstoff beträgt 119,9 MJ/kg, oder die von Benzin 43 MJ/kg.
      Ein Nickel-Eisen Akku ist selbst im direkten Vergleich zu den herkömmlichen Akkus schwer und groß. Dazu kommt noch eine hohe Selbstentladerate und der hohe Herstellungspreis, daher nicht unbedingt die erste Wahl.

    • Schon klar.
      Aber Größe und Gewicht wären für einen stationären Speicher zweitrangig.
      Der Preis liegt im Moment ja nur an den geringen Stückzahlen, die würden dann gleich billiger werden.
      Die Ernergiedichte wäre da noch das größte Problem,
      dann muß man halt mehr aufstellen.
      Dafür sind die Dinger unkaputtbar, im Vergleich zu z.B. Lithiumakku für große Energiespeicher, wo dann 10 Jahre Lebensdauer vorhergesagt wurden.
      Vorallem aber sind die Akkus ungiftig.

  6. Widewiddewitt…….
    Manchmal habe ich den Eindruck, gewisse Politiker und ihre Hofnarren können ein Hochspannungsnetz nicht von einer Wasserleitung mit Hochbehälter unterscheiden.

  7. Hat das BMU jetzt seinen Sitz in der Villa Kunterbunt, wo das Äffchen und das Pferd zum Fenster herausschauen?

  8. Hat das BMU jetzt seinen Sitz in der Villa Kunterbunt, wo das Äffchen und das Pferd zum Fenster herausschauen?

  9. Das ist DIE Lachplatte und ein verspäteter Aprilscherz, oder? Na jedenfalls werde ich das über WhatsApp an Interessierte weitergeben. Soviel Modernität und Smartheit verdient uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

  10. Ein Paradebispiel für den Dunning Kruger Effekt. Man ist so dumm und arrogant, daß man stichhaltige Argumente des Gegners, die man nicht versteht, einfach als Nonsens abtut.

  11. Leute, ihr versteht das nicht!
    Mit einem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft ist diese Frau jedem Ingenieur und sonstigem Techniker um Jahrzehnte voraus.
    Es gibt nur wenige, die dieser Frau auch nur das Wasser reichen können, nur ein abgebrochenes Studium bringt eine noch höhere Qualifikation.

  12. Was sind ,,intelligente Netze“und,,Lastmanagement“?Wie und wo will diese Trulla über
    60 Milliarden Kilowatt speichern?In ihrer Handtasche?
    Die erzählt eine gequirlte Sche***,und ist,weil es so schön wissenschaftlich klingt,auch noch stolz darauf.

    • Auf gut Deutsch:Planwirtschaft!Das Zentralkomitee,b.z.w. eine ihrer Behörden entscheidet,wer wann wieviel Strom bekommt.Wer im ,,falschen“Stadtviertel lebt hat dann eben Pech gehabt.Dann gibt es Strom nur noch auf Zuteilung.

  13. So erklärt man eben sein Gegenüber zum Dummen 😉😉 aber mit den Fachleuten der Grünen und Roten wird das Problem schon gelöst – klappt es nicht so, wie angekündigt dann ist der Nutzer halt nur zu dumm 😜😜

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