Auf Kosten der Steuerzahler: Hamburg bietet Ex-RAF-Mitgliedern und Linksextremisten Foren

Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock
Antifa (Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock)

Hamburg – In staatlichen und mit Steuergeld finanzierten oder unterstützten Einrichtungen tummeln sich in Hamburg Ex-RAF-Mitglieder und sonstige Linksextremisten. Ob im Hamburger Museum oder an der staatlichen Uni Hamburg – Linksextremisten wird bereitwillig ein Forum geboten. Das ergaben AfD-Anfragen an den grün-roten Senat.

Das defizitäre Hamburger Museum am Rothenbaum (MARKK), das sich selbst – als Symbol für die Weltoffenheit Hamburgs das Motto „Dach für alle Kulturen“ gegeben hat – lud sich am 21. Januar den verurteilten ehemaligen RAF-Terroristen Karl-Heinz Dellwo zu einer Diskussionsveranstaltung. Dellwo war 1975 an der Geiselnahme und den Ermordungen in der deutschen Botschaft in Stockholm beteiligt und wurde zu zweimal lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Unter dem Motto „Der kommende Aufstand“ gab auch der Sprecher des linksextremen Zentrums „Rote Flora“, Andreas Blechschmidt, auf Einladung des MARKK seine Ansichten zum Besten. Über Blechschmidt, Anmelder von unzähligen, linksextremistischer Demonstrationen, vermerkt das Landesamt für Verfassungsschutz, dass er über seine militante Einstellung keinen Hehl mache.

Das Völkerkundemuseum gehört zu den Hamburger Unterstützern der „Erklärung der Vielen“, die sich gegen angebliche „rechtspopulistische“ Tendenzen und Einflussnahmen auf die Hamburger Kultureinrichtungen wendet. Dass der Steuerzahler hier für Linksextremisten das Podium finanziert, das ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Der Vorsitzende der Hamburger AfD-Bürgerschaftsfraktion, Alexander Wolf, äußerte sich nach der Antwort des Senats (21/16513) empört über die mangelnde Abgrenzung des Kulturbetriebs zu Linksextremisten. „Während linke Kulturschaffende Auftritte von als ‘Rechtspopulisten’ diffamierten Personen bei jeder Gelegenheit zu verhindern versuchen, haben sie selbst offenbar kein Problem damit, selbst militanten Linksextremisten ein Podium zu bieten.“

Dreitägiger Kongress von AStA, GEW, DGB, Jusos und gewaltorientierten Linksextremisten an der Universität Hamburg

Auch die Hamburger Universität zeigt sich mehr als offen, wenn es darum geht, Linksextremisten ein Podium zu bieten. So vom 12. bis 14. April. Das ergab ebenfalls eine Anfrage der AfD (21/16575). Zum benannten Datum findet an der Universität Hamburg (Von Melle Park 9) der Kongress „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“ statt.

Auf dem Kongress sollen vor dem Hintergrund des Erstarkens „rechter“ Akteure in Deutschland und inEuropa neue Strategien diskutiert werden, wie „antifaschistische Arbeit“ wieder funktionieren könne. Als Referenten, Diskutanten und Workshopleiter des Kongresses werden in der Programmbeschreibung Vertreter folgender extremistischer und nicht extremistischer Organisationen des (extrem) linken, zum Teil auch gewaltorientierten Spektrums genannt.

  • Interventionistische Linke (IL),
  • Gruppen gegen Kapital und Nation,
  • Nationalismus ist keine Alternative (NIKA),
  • Café Knallhart,
  • AStA Universität Hamburg,
  • Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR),
  • kumpel*care Berlin,
  • DIE LINKE Thüringen,
  • Jusos Hamburg,
  • GEW Hamburg,
  • DGB Jugend Hamburg.

Der AStA der Universität Hamburg fungiert offenbar als Veranstalter und Hauptorganisator des Kongresses. Auf seiner Internetseite bedankt er sich „für die inhaltliche und finanzielle Unterstützung durch das Hamburger Bündnis gegen Rechts sowie bei der Gewerkschaft fürErziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg und dem DGB Jugend Hamburg“.

Im Rahmen des Kongresses sollen auch Kenntnisse in diversen subkulturelllinksextremistischen Handlungsweisen vermittelt werden, so etwa in einem Workshop zum „Grafitti (sic!) selber machen“ oder zum Thema „SichereKommunikation & Anonymisierung im Netz“. In einem Workshop sollen dieTeilnehmer ferner in Kampftechniken trainiert werden.

In der Programmbeschreibung heißt es dazu: „Danach üben wir Grundtechniken von Schlägen und Tritten aus dem Kickboxen und ihr habt die Möglichkeit, dies an Pratzen auszuprobieren.“ Der ganze linksextreme Spaß wieder einmal finanziert vom Steuerzahler.   (SB)

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9 Kommentare

  1. Ich war kein Prophet, als ich im Herbst 2017 schrieb:

    Die AfD ist ein zeitweiliges Vehikel, um Bewusstsein für die Unzulänglichkeiten von Parteien, Wahlen und Demokratie zu schaffen.

    … nachzulesen im Impressum meines europäischen AfD-Forums.

  2. Dieser genannte Kongreß ist im Grunde genommen ein Antifa-Camp, und wir sind schon so weit gekommen, daß solche Camps nicht mehr verschämt im letzten Nest der Provinz, sondern jetzt ganz offen an einer Uni abgehalten werden können. Nur eins bleibt: Das geschickte Wording oder Framing zum Verschleiern linksextremistischer Gewaltvorbereitungen.
    Aber auch anderswo dürfen Linksextremisten ungestört öffentliche oder öffentlich geförderte Kultureinrichtungen wie Kulturbahnhöfe oder das Buchholzer Sniers Hus nutzen, wo sich demnächst zweifelhafte militante „Tierbefreier“ austoben dürfen.

  3. Bei IBÖ machen sie eine „Hexenjagd“ wegen angeblichen Spenden des „Christchurch-Attentäter“…
    Das ganze System ist von den Links-Grün-Islam-Assozialisten“ verseucht, darum gibt es auch diesen „Doppelstandard“.

  4. RAF-Mitglieder (Mörder!) schwimmen wohlig im linken
    Mainstream. Der „Merkel-Kahane Komplex“ macht´s möglich.
    Könnte für Stefan Aust wieder ein Bestseller werden.

  5. Noch ein paar Tausend Mittelmeertouristen und die Stadt wird in Chaos enden und auch einst gehoben und besseren Orte, wo sich die Grünen und Sozis zurück ziehen, wird die Gewalt einziehen.

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