Nicht mehr ganz dicht: Islamkritiker sollen Schuld am Antisemitismus der Muslime haben

Klaus Lelek

Juden leben in Deutschland wieder gefährlich (Foto: Durch alredosaz/Shutterstock)
Juden leben in Deutschland wieder gefährlich (Foto: Durch alredosaz/Shutterstock)

Bonn – Nein, es war kein Aprilscherz, obwohl der 1.4. 2019 über dem Domradio-Artikel steht. „Islamfeindlichkeit“, eigentlich richtig formuliert „Islamkritik“, soll am Antisemitismus junger Muslime schuld sein. Das hat die von linksradikalen Eliten beherrschte Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn herausgefunden. Ungestraft kann man das wohl eine dreiste Lüge nennen, die dann auch gleich von den islamisierten Mainstream-Medien (Welt, Focus) übernommen wurde.

Denn den muslimischen Antisemitismus haben lange bevor es die angebliche „Islamfeindlichkeit“ gab, schon die erste türkische Gastarbeitergeneration und die ersten palästinensischen Flüchtlinge Anfang der 70-er und 80-er Jahre im Handgepäck mitgebracht. Spätestens seit dem Münchner Anschlag 1972 auf die israelische Olympiamannschaft bewachen Polizeistreifen jüdische Synagogen. Auch in den arabischen Mutterländern war der Antisemitismus in Form von Israelfeindlichkeit schon immer verbreitet, sonst hätte es keinen Jom-kippur-Krieg gegeben. Dass heute staatliche Organe solche abenteuerlichen Thesen vertreten und verbreiten ist einfach ungeheuerlich. Selbst am 1. April.         

„Antisemitismus unter jungen Muslimen in Deutschland ist laut Experten auch Ergebnis einer zunehmenden Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft. Zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie. Bedenklich sei dabei eine Art „Sündenbock-Mechanismus“, so die KNA-Meldung des Domradios.

Noch haarsträubender mutet die Begründung dieser Studie unter muslimischen Schülern an:

„Danach rechtfertigen viele Jugendliche muslimischen Glaubens ihre antisemitischen und menschenfeindlichen Einstellungen damit, „dass sie durch die zunehmende Islamfeindlichkeit selbst abgewertet und diskriminiert werden“.

Das sei „ein höchst bedenklicher“ Mechanismus, schwadronieren die Forscher und stellen fest, dass sich die Mitglieder der Minderheit der Muslime in Deutschland eine noch kleinere Minderheit als eine Art Sündenbock suchen, „um selbst erfahrene Diskriminierung durch Verschwörungstheorien zu erklären“.

Dass mit dieser merkwürdigen Studie etwas nicht stimmen kann, wird klar, wenn man sieht, wer sie durchgeführt hat. Es ist eine muslimische Organisation. Der Liberal-Islamische Bund Hamburg. Der hat im Präventionsprojekt „Extreme out – Empowerment statt Antisemitismus“ zwischen 2015 und 2018 an zwei Schulen in Dinslaken und Duisburg-Marxloh muslimische Schüler nach ihrer antisemitischen Einstellung befragt. Das Ergebnis dürfte wohl ganz seinen Wünschen entsprechen. Der Sündenbock wird weitergereicht, der Spieß wird umgedreht, judenfeindliche Muslime sind mal wieder die Opfer. Es sind also wieder mal die Islamkritiker, die das gesellschaftliche Klima vergiftet haben. Anstatt zu fragen, woher „Islamfeindlichkeit“ kommt, wird die Schuld auf andere abgewälzt.

In der wahrlich nicht islamfeindlichen „Frankfurter Rundschau“ erklärt der Islamwissenschaftler mal, woher diese Judenfeindlichkeit stammt:

„Um den Antijudaismus unter Muslimen zu begreifen, ist es ratsam, einen raschen Blick auf den in Medina (622–632) offenbarten Koran zu werfen. Dort werden Ablehnung bis hin zu Feindschaft und Gewalt gegen die Juden theologisch legitimiert.

Nicht nur die Christen, sondern auch die Juden, meist als „Kinder Israels“ bezeichnet, müssten im Alltag gemieden werden (Koran 2:120). Ihre Herzen seien verhärtet, sogar härter als die Steine (Koran 2:69, 5:16 und 57:15). Sie hätten ihre eigenen Propheten umgebracht (Koran 2:58 und 2:85) und den mit Gott geschlossenen Bund gebrochen (Koran 4:154 und 5:16). Ihnen sei nicht zu trauen, sie seien als Verräter zu betrachten (Koran 2:94 und 5:16). Ihnen werden Wortverdrehungen und Verfälschungen des Wortes Gottes zugeschrieben (Koran 4-48-49 und 16:45), die durch den Koran korrigiert würden. Sie brächten andere Menschen um ihr Geld (Koran 159 und 9:34). Und dieses stereotype Sündenregister könnte beliebig verlängert werden.“

Dadurch kreiert der Koran unter den Muslimen eine Atmosphäre des Misstrauens gegenüber den Juden. Und Sure 9, Vers 29 ruft sogar deutlich zur Bekämpfung der Juden auf. Auch der Prophet selbst, dessen religiöses und politisches Handeln als Vorbild für die Muslime gilt, ging erbarmungslos gegen Juden in Medina vor. Er ließ sie entweder vertreiben oder töten, nachdem sie sich nicht seiner Gemeinde anschließen wollten.“

Haben Islamfeinde den Koran geschrieben? War Mohammed islamfeindlich gestimmt? Was für ein Schwachsinn servieren uns da wieder die Medien. Den anerzogenen und von Muslimen praktizierten Judenhass Islamkritikern in die Schule zu schieben, ist jedoch an Perfidität nicht mehr zu toppen.

 

 

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33 Kommentare

  1. Schon ca 630 n.Ch. predigte ein „Prophet“ den Judenhass- damals gab es D noch gar nicht.

    Abdel-Samd berichtete über die unermessliche Juden-„Liebe“ des „Propheten“:

    „Nach dem Sieg Mohameds gegen die Mekkaner in der Schlacht von Badr begann er mit der Vertreibung der jüdischen Stämme aus Medina.Er liess alle Männer der Quraiza(Juden) köpfen und nahm Frauen und Kinder des Stammes gefangen.Die letzten Juden hatten sich in der Festung Khaibar verschanzt. Mohamed belagerte die Festung, bis die Widerständler sich ergaben.

    Er liess alle Männer köpfen….Mohamed beschloss, dass die Tochter des jüdischen Stammesführers Huiayy, eine schöne Frau, Jüdin, namens Safiyya ihm gehöre.

    Am gleichen Tag, an dem er ihren (Safiyya) Vater, ihren frisch angetrauten Ehemann, ihren Bruder und weitere Verwandte köpfen liess, vergewaltigte Mohamed Safiyya in einem Zelt.“
    Zitatende

    Quelle: „Mohamed“ von Hamed Abdel-Samad

    Darf ein Mörder Religionsgründer sein?

  2. ….das verstehe ich nicht,wenn doch das Volk nicht so tickt wie diese „Bundeszentrale für politische Bildung“ es gerne hätte,empfehle ich den „Experten“ sich ein anderes Volk zu suchen…..nehmt eure Musel und geht dahin,wo sie sich wohl fühlen…..die Menschen hier haben es mittlerweile satt,für jeden Scheiß den sich irgendwelche „Experten“ einfallen lassen verantwortlich zu sein!….das einzige was dagegen hilft,ist ein Register wo diese sog. Experten namentlich gelistet sind,damit es nicht hinterher wieder so viele Kreidefresser gibt,die ang.von nix was gewusst haben.

  3. Was soll das?

    Wieder ein „Islamwissenschaftler“, der nicht einmal Koransuren richtig zitieren kann. Nur die Suren 2:120 und 9:29 hat Abdel-Hakim Ourghi von der Frankfurter Rundschau so einigermaßen hinbekommen, der Rest sind reine Phantasienummern:

    In Sure 2:69 geht es um eine „gelbe Kuh, von lebhafter Farbe, die die Betrachter erfreut“ die Moses zu schlachten verlangt, in Sure 57:15 soll von Heuchlern und Ungläubigen kein Lösegeld angenommen werden und in Sure 2:94 sollen sich Juden doch den Tod wünschen, wenn sie schon so sehr davon überzeugt sind, dass nur sie ins Paradies kämen.

    Zwar stehen die Dinge, die dieser „Islamwissenschaftler“ behauptet, tatsächlich im Koran, aber an völlig anderer Stelle: Die Verhärtung der Herzen von Juden steht in Sure 2:74, dass sie ihren eigenen Propheten umgebracht und den mit Gott geschlossenen Bund gebrochen hätten liest man in Sure 4:155, dass ihnen nicht zu trauen wäre steht etwa in Sure 4:50-51 und die Geschichte mit dem Geld, um das sie andere Menschen brächten, findet man in Sure 4:161.

    Es versteht sowieso niemand, was ein „Islamwissenschaftler“ eigentlich sein soll. Die Wissenschaftler, die man benötigt um den Islam zu verstehen, gibt es schon: Linguisten für den Text, Historiker für den Kontext und Psychopathologen für die, die daran glauben.

    • Ich bin auch feindlich eingestellt gegen totalitäre Religionen, Gewalt, Grausamkeit, Unterdrückung, Sklaverei, Pädophilie, Dummheit…

    • Ich fürchte die Hadithe sind für den Koran-Imam so unangenehm wie die Apokryphen des AT für einen Katholischen Priester. Wegen der „verdeckten“ Wahrheit?!

  4. Meine Erfahrung aus der Islamisierung meiner nächsten Verwandtschaft lässt mich zu folgenden Schluss kommen. Setzt diese Leute so unter Druck, dass sie sich freiwillig in ihre angestammten Siedlungsgebiete zurückziehen, sonst zersetzen sie unsere Familien, unsere Freundeskreise und die ganze Gesellschaft.

  5. Die Lügen dieser Figuren werden immer unverholener und dreister, je schlimmer die Folgen der kriminellen Politik werden.

    • Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu lügen! (Zitat Ulrike Meinhof)

    • Dass auch dies eine Lüge ist, sollte eigentlich jedem klar sein.

      In einer gesunden Demokratie würde diese Studien von den Experten der Gegenseite und den Medien zerrissen werden.

      In islamischen Ländern gibt es keine Islamkritk, trotzdem ist der Hass auf Juden allgegenwaerig und wird ganz offen zur Schau gestellt.

  6. „Täter Opfer Umkehr“ es wird jeden Tag schlimmer…
    Wer mit dem Islamismus kollaboriert hat genau so Blut an den Händen wie die Jihadisten…
    Wer zur „Islamisten-Gewalt“ schweigt, stimmt zu!!!

  7. Es werden in diesem Deutschland immer mehr, welche der Ansicht unterworfen sind, daß der Rest des Volkes dümmer ist, wie die Ahnen aus dem zeitigsten Mittelalter.
    Den Rest über diese Laffen werde ich hier nicht kundtun, weil dies dann eh nicht gezeigt wird.

  8. Die sog. „Islamisierung“des christlich geprägten Europa mit Hilfe der neolibera-
    len Eliten und der verrotteten Amtskirchen dient nicht der Verbreitung des
    Islam.Es soll ein Keil in die relativ geschlossene,der Aufklärung verpflichteten
    Gesellschaftsstrukturen einer in langer Zeit, mühevoll geeinten,europäischen
    Bürgerschaft getrieben werden.Das alte Spiel von „Teile und Herrsche “
    Eine selbstbewusste,der Aufklärung verpflichtete Bürgerschaft ist das Haupt –
    hindernis bei der Errichtung der Neuen Weltordnung !

  9. Auch wenn man die Judenfeindlichkeit (Entschuldigung: Antisemitismus) in den muslimischen Ländern bei uns nicht propagiert: Wir wissen das sie/er in den Herkunftsländern der Muslime gehegt und gepflegt wird, so wie Christenbenachteiligung und -verfolgung. Diese Menschen haben ihre Haltung mitgebracht und kultiviert. Wir sind doch schon so weit gedemütigt und entmutigt, dass wir jeder Auseinandersetzung mit anders Denkenden ausweichen und generell im Gespräch mit anderen/fremden Menschen aus Vorsicht nur noch das plappern was die volksvergiftenden Mainstreammedien uns vorkauen. Wir benachteiligen Muslime? Eine Dreistigkeit mit Steuergeldern finanziert. Schaut auf Länder in denen Muslime in den letzten 100 Jahren die Vorherrschaft übernommen haben. Dann wisst ihr was uns blüht.

  10. Ha ha ha… Völlig klar wenn der Fuselbart diskriminiert wurde muss er natürlich andere diskriminieren. Frage ist von wem wurden die nazis früher diskriminiert oder Stalin oder Mao? Oder Dschingis Khan ? Ich hoffe die haben in Bonn genug Gummizellen….

  11. Das ist nur ein weiteres kleines Puzzlestückchen im Bild der geplanten Islamisierung.
    Dass das alles Blödsinn ist, ist danach nicht mehr wichtig. Die Verdrehung, dass die Kritiker schuld sind, wird in die Köpfe gesetzt und bleibt dort. Und wer verweist dann auf den Koran, um die Lüge aufzuklären? Richtig, die Kritiker. Und muss man denen zuhören? Du lieber Himmel nein! Das sind doch alles islamophobe Rassisten! Muss man was gegen die tun? Ja, auf jeden Fall. Die Mittel gegen Rechts erhöhen, Präventionsarbeit gegen Islamophobie in den Schulen verstärken und die AfD verbieten. Und natürlich verbindlichen Islamunterricht einführen, damit alle die Wahrheit über den Islam lernen, die da heißt: Islam bedeutet Frieden.

    Es ist alles so verrückt.

  12. Sie finden doch immer eine Ausrede. Alle anderen sind schuld, nur nicht sie. Das ist eigentlich Kindergarten! Können die Muslime es vielleicht mal hinkriegen, erwachsen zu werden und die Verantwortung für die Sch**** zu übernehmen, die sie bauen?

  13. 2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt
    und Drei macht Neune !!
    Ich mach‘ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ….

  14. Der eigentliche Skandal ist nicht die Opfer-Selbstinszenierung der muslimischen „Experten“, sondern die Übernahme und Verbreitung dieses Schwachsinns durch staatliche Behörden und regierungsnahe Medien.

    • Da gebe ich Ihnen völlig recht.
      Heute abend war in Phoenix der zweite Teil der Doku „Kriege im Namen Gottes-Die Kreuzzüge aus arabischer Sicht“ von Bilal Momen zu sehen.
      Passt genau in das Schema dieses Schwachsinns.

  15. Ich habe viele türkische Kollegen, die als junge Erwachsene herkamen, also nie eine Schule bei uns besuchten,- was ist mit deren Antisemitismus ? Was die so von sich geben, das dürfte ich als Deutscher nicht einmal denken !

    In meinem nächsten Leben werde ich auch „Experte“ – von nix ne Ahnung, aber davon ne ganze Menge !

  16. Die Musels werden angebetet wie das goldene Kalb.
    Was geht in solchen Köpfen vor, die solch einen Unsinn von sich geben? Anscheinend fällt bei denen die Realität durch ein riesengroßes Sieb !

    • Was in deren Köpfen vorgeht? Ich vermute mal, bei denen geht die Angst um. Die wissen, dass wir auf verlorenem Posten sind, deshalb biedern die sich den Museletten an in der Hoffnung „dann tun die mir nix, ich werde dann verschont“.
      Aber das ist eine trügerische Hoffnung.

  17. Wie prasselblöd und realitätsfern muß man sein, um solch einen faktenfreien Stuß in die Welt zu setzen?!
    Ein einziger Blick in den Koran ist vollkommen ausreichend, um festzustellen, daß die Judenfeindlichkeit und der Haß auf Andersgläubige im ISLAM selbst zu suchen sind!

  18. Die Muselmanen sind generell an 0,nix schuld! Selbst der anti-Schweinefleisch-Kult ist nicht deren Schuld.
    In grauer Vorzeit (im 8. Jhrdt) haben die blitzgescheiten Muselmanen eine Schlacht verloren, die sie nicht hätten verlieren dürfen. AAAber wie Muselmanen nun mal sind, haben sie den Sieg vorgefeiert, mit Sauschlachten usw. Das Schweinefleisch war verdorben (wegen der Hitze) den Muselmanen ging es wie dem Esel in „Tischlein deck dich“ -nur daß es kein Gold war. An Kampf war nicht zu denken, die reiherten sich die Bäuche leer. SCHWEIN schuld!!!!

  19. Klar,Am Judenhass der Moslems sind die Deutschen Schuld.Könnten diese,,Forscher“und ,,Experten“nicht etwas produktives leisten?Wenn ich mich so umschaue,da gibt es Grafitti zu entfernen,Parkbänke zu streichen oder einfach nur die Straße fegen.

  20. Wie weit der umsichgreifende Irrsinn schon fortgeschritten ist, erkennt man an diesem Artikel nur allzu deutlich.

    Islamkritiker sollen Schuld am Antisemitismus der Muslime haben … so einfach lässt sich eine eindeutige Zuordnung der Schuld, auf den Kopf stellen.

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