Protestantische Missbrauchsfälle ebenso hoch wie bei den katholischen Kollegen

Missbrauch in der Evangelischen Kirche (Symbolbild: shutterstock.com/Von ambrozinio)
Missbrauch in der Evangelischen Kirche (Symbolbild: shutterstock.com/Von ambrozinio)

Ausgerechnet die links-grüne taz moniert die ungleiche mediale Darstellung zum sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche: Bei den protestantischen Kollegen sind die Missbrauchszahlen ebenso hoch, nur berichtet keiner darüber.

„Von sexuellem Missbrauch durch katholische Priester sind in Deutschland 114.000 Menschen betroffen. Das besagt eine aktuelle Untersuchung der Universität Ulm. Das Überraschende: Genauso viele sind von Mitarbeiter*innen der evangelischen Kirche sexuell missbraucht worden“, kritisiert erstaunlicher Weise und ausgerechnet die ultralinke „taz„. Tatsächlich ist festzustellen, dass in der Diskussion um sexualisierte Gewalt der Augenmerk auf der katholischen Kirche liegt. Wie das Bodenpersonal der Protestanten mit ihren Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen umgeht, ist in den Medien wenig bis nicht präsent.

Die Kirche sei Täter und Täterorganisation und will zugleich Aufklärer, Seelsorger und Richter sein. Das sei eine „Farce“, so Anselm Kohn, Betroffener und Gründer der Initiative „Missbrauch in Ahrensburg“, die bereits seit Jahren Missbrauchsfälle in der evangelischen Kirche thematisiert. Bislang – im Vergleich zu den Vorkommnissen in der Katholischen Kirche – mit wenig medialem Widerhall. (SB)

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14 Kommentare

  1. Und da hat Martin Luther eine Nonne geheiratet, damit die „Not“ ein Ende findet. Das Zölibat, der Ursprung aller Übergriffe auf abhängig Anvertraute Es stellt sich heraus,ob mit oder ohne Zölibat, die „Not“ ist immer noch zugegen. Diese Theorie trifft nicht zu.

  2. Die abrahamitischen Religionen sind eine Verarschung der Menschheit. Fing mit Judentum an und die Quelle ist das alte Ägypten als die Pharaonen unsterblich sein wollten. Deswegen stammen alle 3 aus dieser Region.

    Diese 3 Religionen geben dem Menschen eine Seele und eine Unsterblichkeit. Sie versprechen eine weitere Existenz nach dem Tode.

    Das ist ein Geschenk, das jeder Mensch gerne annimmt.

    Davor waren die Menschen bei Polytheismus alle sterblich. Nur die Götter nicht. Sie lebten in Harmonie mit der Natur. Die Götter waren auch ein Teil davon. Sonnengott, Gott des Donners, bei den Indianern Götter, die in Tieren lebten. Alles harmonisiert mit Natur.

    Dann wurden die Menschen mit den abrahimitischen Religionen von der Natur und Tieren abgehoben. Sie waren aufeinmal unsterblich.
    Das änderte sich schlagartig mit egozentrischem Weltbild. Juden sind die Besten nach Judentum, Christen nach Christentum und zuletzt die Muslime, die die Besten sind über alles.

    Tiere sind Lebewesen ohne Seele und sind nichts Wert. Genauso wie das Leben, weil es nach dem Tod ein viel schöneres Leben oder Paradies gibt.

    Fazit:
    Die abrahamitischen Religionen haben die Menschen zum Zentrum gerückt. Egozentrisch gemacht, dass sie sich über alles sehen. Sie haben auch die Weiterentwicklung der Menschheit zurück geworfen. Es gab dunkle Zeiten im Mittelalter als das Christentum politisch noch die Macht hatte und unter Islam genauso.

    Es gibt 7 Weltwunder auf dieser Erde und die sind alle vor den abrahimitischen Religionen gebaut worden. Renaissance bedeutet übrigens die Wiedergeburt. Wiedergeburt der Antike. Diese Religionen gehören alle abgeschafft. Sie sind Betrug an der Menschheit.

    • Es gibt natürlich Unterschiede auch, dass das Christentum friedlicher ist als der Islam. Also wenn man die Wahl hat zwischen Islam und Christentum dann lieber Jesus. Aber es ändert nichts daran, dass die Menschen abstammend von Abraham vergöttert werden und sich über alles erheben. Tiere, Natur oder alles dient den Menschen.

      Deswegen wurden die Indianer auch als Barbaren oder Tiere gesehen. Nicht auf Augenhöhe oder gleichwertig. Diese abwertende Betrachtung ist bei den abrahamitischen Religionen das Problem.

    • Einen großen Unterschied zwischen Islam und Judentum/Christentum gibt es und der ist wesentlich.
      Im Islam ist Allah der alleinige Gott und hält sich auch nicht an die eigenen Gesetze. Allah ist Willkür allein.
      Bei den anderen schliesst Gott einen Bund; er ist Vertragspartner also auf Augenhöhe mit den Menschen. Er verpflichtet sich die Regeln im Vertrag einzuhalten.

  3. Soviel zur Mär vom Zölibat… Dieses Pack macht es ganz einfach aus dem Grund weil sie es können und praktisch keine Strafverfolgung zu befürchten haben. Einer der Gründe warum ich aus dem Saftladen ausgetreten bin.

  4. Bisher war ich immer der Meinung daß das eine katholische „Spezialität“ sei – wegen des Zöllibats ( Samenstau ), aber anscheinend ist das bei dem ganzen Berufszweig Gang und Gebe !

  5. zumindest sagt das die kath. Kirche.

    Ich glaue nicht, dass es so viele sind wie bei den kath. Pfaffen.

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